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Jürgen Schönstein ist Diplom-Geograph (TU München, 1984) aus Berufung und Journalist von Beruf. Nach rund zwei Jahrzehnten als "fester" Korrespondent für deutsche Publikationen in New York, arbeitet er nun als freier Journalist in Cambridge, Massachusetts - und wird damit auch weiterhin ein besonders waches Auge auf alles Neue aus Wissenschaft, Forschung und Technik halten. Daneben bringt er als Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den Studenten das Schreiben bei.

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14.12.07 · 15:13 Uhr

Rechtsrum spart Sprit

Kategorie: Umwelt  ·  Kommentare: 5

... und das ist nicht politisch gemeint. Wie die "New York Times" berichtet, hat der Paketzustelldienst UPS erkannt, dass das Linksabbiegen bei Gegenverkehr nur zu längeren Wartezeiten und damit erhöhtem Kraftstoffverbrauch führt. Mit einem Computerprogramm hat UPS seine Routen – in den USA jedenfalls – nun so optimiert, dass unnötiges Linksabbiegen vermieden wird. Dieses Programm half dem Unternehmen, mehr als elf Millionen Liter Sprit zu sparen und damit 31.000 Tonnen weniger CO2 in die Atmosphäre zu schicken.

Für den Fall, dass der Artikel-Link nicht mehr funktioniert (das "Times"-Archiv ist nicht unbegrenzt frei zugänglich), hier der Original-Artikel aus der "New York Times"

Left-Hand-Turn Elimination

By JOEL LOVELL

It seems that sitting in the left lane, engine idling, waiting for oncoming traffic to clear so you can make a left-hand turn, is minutely wasteful — of time and peace of mind, for sure, but also of gas and therefore money. Not a ton of gas and money if we’re talking about just you and your Windstar, say, but immensely wasteful if we’re talking about more than 95,000 big square brown trucks delivering packages every day. And this realization — that when you operate a gigantic fleet of vehicles, tiny improvements in the efficiency of each one will translate to huge savings overall — is what led U.P.S. to limit further the number of left-hand turns its drivers make.

The company employs what it calls a “package flow” software program, which among other hyperefficient practices involving the packing and sorting of its cargo, maps out routes for every one of its drivers, drastically reducing the number of left-hand turns they make (taking into consideration, of course, those instances where not to make the left-hand turn would result in a ridiculously circuitous route).

Last year, according to Heather Robinson, a U.P.S. spokeswoman, the software helped the company shave 28.5 million miles off its delivery routes, which has resulted in savings of roughly three million gallons of gas and has reduced CO2 emissions by 31,000 metric tons. So what can Brown do for you? We can’t speak to how good or bad they are in the parcel-delivery world, but they won’t be clogging up the left-hand lane while they do their business.

 

Autor: Jürgen Schönstein· 5 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Kommentare (5)

Kommentar-Direktlink Chris· 14.12.07 · 15:40 Uhr

Wann das wohl in das neue TomTom integriert wird? Werden dann die "Links-Blinker" abgeschafft? Und Städte müssen ihre Verkehrsplanung überdenken! Was ist, wenn eine Straße nur über Links-Abbiegen erreichbar ist?

Kommentar-Direktlink Jürgen Schönstein· 14.12.07 · 15:49 Uhr

Nur "unnötiges" Linkasabbiegen soll vermieden werden. Wenn's nicht anders geht, oder wenn die Strecke andernfalls extrem verlängert würde, dann wird auch weiterhin der Blinker links gesetzt.

Kommentar-Direktlink Chris· 14.12.07 · 15:52 Uhr

Ja doch. Ich mache nächstes Mal ein Tag davor... ;-)

Kommentar-Direktlink Chris· 14.12.07 · 15:53 Uhr

das
Klammer auf IRONIE Klammer zu
Wurde leider geschluckt.... *selbst überlistet*

Kommentar-Direktlink Christian· 23.12.07 · 14:04 Uhr

Das ist auch eine Nette Sache um Benzin zu sparen Sollte man einfach mal ausprobieren und seinen Arbeitsweg für einen Monat lang umgestalten.

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