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Christian Reinboth ist Wirtschaftsinformatiker und Mit-Gründer der HarzOptics GmbH - einem auf die Photonik spezialisierten An-Institut der Hochschule Harz - sowie einer der Manager des Telepflege-Netzwerks TECLA. Neben der Arbeit studiert er seit 2009 Umweltwissenschaften an der FernUniversität Hagen.
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08.10.09 · 11:33 Uhr
Wie man mit klingelnden Handys im Theater umgeht...
Kategorie: Kultur · Kommentare: 7
...bewiesen vor einigen Tagen die beiden Schauspieler Hugh Jackman und Daniel Craig an einer Bühne in Hamburg. Von der Bühne herab maßregelten sie einen Handy-Störer so gekonnt, dass vermutlich keiner der Zuschauer je wieder ein Theater betreten wird, ohne vorher sämtliche Handys, iPods, Pieper und anderen Nervtöter ausgeschaltet zu haben.
Einfach nur herrlich. Sowas müsste viel öfter passieren...
Ich habe übrigens mal erlebt, wie ein Handy im Konzertsaal nicht nur klingelte sondern der Besitzer auch noch das Gespräch annahm und so lange mitten in einem gregorianischen Choral mit irgendeinem Kollegen telefonierte, bis ein entnervter Zuhörer ihm das Telefon aus der Hand nahm und das Telefonat damit kurzerhand beendete.
Vielleicht sollte man ernsthaft darüber nachdenken, in kulturellen Einrichtungen - ähnlich wie bald in Sachsen-Anhaltinischen Gefängnissen - grundsätzlich Mobilfunk-Frequenzblocker zu installieren - auch wenn wir dann natürlich auf so grandiose Szenen wie die in Hamburg verzichten müssten...
Autor: Christian Reinboth· 7 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (7)
Ah, endlich ein passendes Thema für das Folgende, was ich schon den ganzen Morgen irgendwo anbringen will:
Frankreich will Handys in Schulen verbieten
Vernünftige Maßnahme aus komplett irrsinnigen Gründen.
Sind denn alle unsere Nachbarn bekloppt geworden? Oder sind/werden wir es auch schon und merken es nur nicht?
@Christian W: Schöne Maßnahme - nur eben mit falscher Begründung. Wäre trotzdem auch was für unsere Schulen - oder Hochschulen. Kann mich kaum an Vorlesungen erinnern, in denen kein Handy geklingelt hat...
Interessant am französischen Vorstoß finde ich, dass man sich explizit auf "Sorgen in der Bevölkerung" und nicht auf medizinische Erkenntnisse zu stützen scheint - frei nach dem Motto "Eine echte Bedrohung scheint es zwar nicht zu geben, da aber offenbar viele Bürger Angst haben, sollten wir trotzdem ein Verbot erlassen..."
Man kann als Künstler natürlich auch die Musik des Handys aufgreifen:
http://www.youtube.com/watch?v=2QK3GS8_3rs
Stellt euch mal vor was Klaus Kinski mit Mobiltelefonstörern machen würde, wäre er noch am Leben...
Hamburg? Ach ne, wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mir den Flug nach New York und die damit verbundenen Kosten sparen können und hätte mich einfach in den Bus gesetzt.
Mannomann, gibt es keinen, der mal über die Artikel guckt, bevor sie veröffentlicht werden, das ist ja fast schon peinlich.
Pah, das können nicht nur die Franzosen, wir Österreicher sollen da, laut Aussage der Ärtzekammer, brav dem französichen Vorbild folgen.
Das ist doch garnichts! Kinski hätte das richtig heftig gemacht!
Beispiel:
http://www.kinski.de