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Christian Reinboth ist Wirtschaftsinformatiker und Mit-Gründer der HarzOptics GmbH - einem auf die Photonik spezialisierten An-Institut der Hochschule Harz - sowie einer der Manager des Telepflege-Netzwerks TECLA. Neben der Arbeit studiert er seit 2009 Umweltwissenschaften an der FernUniversität Hagen.

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02.06.08 · 21:43 Uhr

Woher kommt eigentlich das Wasser aus dem Supermarkt?

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 6

Ganz einfach: Mindestens 25% der verschiedenen "Wassersorten" kommen direkt aus dem Wasserhahn - zumindest in den USA.

Wie CNN berichtet, kam diese Tatsache kürzlich ans Tageslicht, nachdem die Hersteller von in Flaschen abgefülltem Wasser nun gezwungen sind, die Herkunftsquelle anzugeben. Auf den Flaschen vieler amerikanischer Markenwässer (beispielsweise Aquafina) findet sich seitdem der dezente Hinweis "P.W.S." - eine Abkürzung für "Public Water Source", die nichts weiter bedeutet, als dass es sich um ganz normales Leitungswasser handelt.

Mein amerikanischer Lieblings-Comedian Lewis Black wusste das schon vor vier Jahren (dritte Minute - aber Vorsicht - Black ist für Kinder unter 15 Jahren die des Englischen mächtig sind aus pädagogischen Gründen denkbar ungeeignet).

Wieder mal ein Fall, in dem das Leben die Kunst imitiert...

 

Autor: Christian Reinboth· 6 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (6)

Kommentar-Direktlink student_b· 03.06.08 · 01:24 Uhr

Ich habe sowieso nie verstanden, wesshalb ich einen Euro pro Liter Wasser zahlen soll, wenn ich das gleiche (on demand sogar!) für 'nen Cent pro Liter haben kann.

Kommentar-Direktlink Reto· 03.06.08 · 08:09 Uhr

Etwas derb im Stil, aber Black führt uns perfekt vor Augen, wie absurd in Flaschen abgefülltes Wasser ist ... vor allem, wenn man obige Meldung liest.

Kommentar-Direktlink Hans· 04.06.08 · 15:15 Uhr

Aber wie sieht es aus mit der Qualität des Leitungstrinkwassers in anderen Ländern? Ich wage in südlichen Ländern nicht unbedingt einen Schluck aus der Leitung. Aus mysteriösen Gründen aber greife ich zum Minralwasser aus der Flasche. Vermutlich den Marketingmaßnahmen der Mineralwasserindustrie mehr vertrauend als den Münchner Stadtwerken, deren Wasser wirklich gut ist.

Kommentar-Direktlink Kay· 15.06.08 · 08:50 Uhr

Meinen leeren Orangenlimonadenflaschen spüle ich kurz aus und fülle sie dann mit Dresdner Leitungstrinkwasser wieder auf.
Damit decke ich meinen Trinkwasserbedarf zu Hause komplett.
In anderen Länder lasse ich das jedoch aus Unkenntniss der Qualität und greife auf "Supermarkt"-Wasser zurück.

Kommentar-Direktlink Corina Mandel· 27.10.09 · 20:45 Uhr

Eigentlich eine Rießen-Sauerei. Bei BONAQA soll das angeblich auch so sein. Und das sogar, obwohl es teurer als Mineralwasser von Quellen ist...

Kommentar-Direktlink S.S.T.· 27.10.09 · 22:57 Uhr

Es ist der Faktor 10.000, der diesen Markt so interessant macht. Nein, Leitungswasser ist nicht Leitungswasser. Ich bediene mich fast ausschließlich an dem Kranenburger Nass und die Unterschiede sind mir durchaus bewusst. Das beste hatte ich bisher unweit von Pittsburg in einem kleinen Ort gekostet, der bezeichnenderweise den indianischen Namen von 'Süßes Wasser' trug. Auch in meinem Wohnort kann der Geschmack von Leitungswasser von Ortsteil zu Ortsteil durchaus unterschiedlich sein.

Die Empfindlichkeit gegenüber 'nicht ganz so gutem Wasser' (verseucht ist damit nicht gemeint) ist bestimmt individuell sehr unterschiedlich, so hatte ich auch in südlichen/exotischen Ländern bisher nie Probleme, während andere augenscheinlich schon beim Anblick sich zurück ziehen müssen.

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