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Christian Reinboth ist Wirtschaftsinformatiker und Mit-Gründer der HarzOptics GmbH - einem auf die Photonik spezialisierten An-Institut der Hochschule Harz - sowie einer der Manager des Telepflege-Netzwerks TECLA. Neben der Arbeit studiert er seit 2009 Umweltwissenschaften an der FernUniversität Hagen.

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09.06.08 · 19:23 Uhr

Frauen verdienen weniger

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

So titelt die Welt und zitiert aus einer Studie der EU, nach der Frauen im Schnitt für gleiche Arbeit ein um 22% geringeres Gehalt bekommen als ihre männlichen Kollegen.

Europaweit liegt die Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern dagegen bei "lediglich" 15%, weshalb EU-Sozialkommissar Spidla ganz besonders die deutschen Arbeitgeber dazu auffordert, für gleiche Arbeit zukünftig auch gleiches Gehalt zu zahlen.

Dank "Statistia", der neuen "Wikipedia für Statistiken", kann man ab sofort übrigens solche und andere Statistiken auf einfache Art und Weise (ähnlich einem youTube-Video) direkt in den eigenen Blog einbinden:

Und was fällt auf? Richtig - Wissenschaft und Forschung fehlen als Berufsfeld vollständig. Soweit mir bekannt ist, sollte es an Universitäten und Hochschulen keine Unterschiede zwischen der Bezahlung männlicher und weiblicher Wissenschaftler geben. Aber wie sieht es mit den Forschern in privaten Unternehmen aus? Verdienen die Wissenschaftlerinnen in der privat finanzierten Forschung ebenso viel wie ihre männlichen Kollegen oder existiert auch dort die 22%-Lücke?

Vielleicht liest ja jemand mit, der mir diese spannende Frage beantworten kann....

 

Autor: Christian Reinboth· 1 Kommentar· Permalink· Trackback-URL

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Trackbacks (2)

Bilder für Web und Wissenschaft · ScienceBlogs · 21.06.08 · 05:29 Uhr


Kommentare (1)

Author Profile Page Marc Scheloske· 10.06.08 · 01:22 Uhr

Prinzipiell gibt es bzgl. der Besoldungsstufen natürlich keine Unterschiede (wie überall im öffentlichen Dienst) - allerdings ist natürlich die Frage, ob nicht Männer (sicher unterschiedlich im bezug auf die jeweiligen Disziplinen) nicht höhere Chancen haben, überhaupt die fraglichen Stellen zu bekommen.

Außerdem besteht z.B. ein guter Teil des Hochschullehrergehalts nach der neuen W-Besoldung aus einem "Leistungszuschlag", der individuell ausgehandelt wird. Und da dürfte es vermutlich auch eher zu Ungunsten von Frauen ausgehen.

P.S.: Das "Statista" ist ja eine interessante Sache. Werde es mir bei gelegenheit noch genauer ansehen.

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