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Nils Cordes ist Entomologe an der Universität Bielefeld. Er arbeitet gerade an seiner Promotion zum Verhalten von Wachsmotten. Wenn er nicht gerade in Klimakammern oder am Computer sitzt, zeichnet, fotografiert und dokumentiert er die Welt der Insekten vor seiner Haustür.

Archiv Oktober 2010

27. Oktober 2010

Gibt's ja gar nicht! Ein Affe, der seine Nasenlöcher auf der Nase hat

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Eigentlich war ich seit meinem kurzen Urlaubsabstecher auf die größte europäische Insel gut mit der Ausarbeitung neuer Versuche und dem Schreiben zweier Publikationen beschäftigt. evolvimus musste dabei leider ein wenig unter der Abwesenheit leiden. Aber als ich heute morgen in die Tageszeitung schaute, fand ich einen Artikel, der mich alles Andere vergessen lies:

Im Norden Myanmars haben Biologen eine neue Affenart entdeckt, deren Nase nach oben hin geöffnet ist; und wenn es regnet dann läuft das Wasser rasch in die zwei Öffnungen im Gesicht hinein. ... [Deshalb] müsse man sich nur am ständigen Niesen orientieren [wenn man die Affen aufspüren will.]

Wie bitte?! Das erschien mir wie ein Artikel, der gerne am 1. April in Zeitungen auftaucht. Aber in der Süddeutschen Zeitung am 27. Oktober? Der Sache wollte ich genauer auf den Grund gehen.

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Autor: Nils· 27.10.10 · 20:42 Uhr· 4 Kommentare

08. Oktober 2010

Mysteriöses Bienensterben ist (wieder mal) geklärt

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 10

Mal wieder wurde Colony Collapse Disorder (CCD) aufgeklärt. Ich habe mittlerweile den Eindruck dass nach jeder Veröffentlichung einer größeren Studie dazu eine neue Antwort präsentiert wird. Es reicht nicht mehr, miteinander Stücke des Puzzles zu finden und gemeinsam ein ökonomisches wie rätselhaftes Problem zu lösen; nein, wenn man nicht die ultimative Antwort zu Colony Collapse, Bienenkrankheiten und dem ganzen Rest hat, braucht man sich gar nicht um ein Paper bemühen.

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Autor: Nils· 08.10.10 · 19:42 Uhr· 10 Kommentare

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