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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.
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Neues in der Kategorie Naturwissenschaften
08. Mai 2012
Spiegel Online versucht Wissenschaft
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften · Kommentare: 11
Das ist so eine Sache mit der Wissenschaftskommunikation. Man ist ja mal froh, wenn überhaupt wissenschaftliche Themen es bis in die großen Publikumsmedien schaffen. Zu oft wird es dann sehr reißerisch, beim CERN werden dann "Gottesteilchen" gesucht oder Katzen (und andere Tiere) "leuchten".
Nur selten, viel zu selten wird der Wissenschaftsprozess als solches beleuchtet. WIE wird denn eigentlich Forschung gemacht? (Wissenschaftler selbst geraten fast nie in den Mittelpunkt einer Berichterstattung, aber das ist eine andere Geschichte). Daher ist es eigentlich löblich, wenn bei SpOn mal ein Blick auf den Alltagsbetrieb geworfen wird - eigentlich.
Autor: Chris· 08.05.12 · 13:00 Uhr· 11 Kommentare
23. April 2012
Kunst und/oder Wissenschaft?
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Wissenschaft für Kinder · Kommentare: 6
Nur allzu oft wird Kultur und Wissenschaft ganz klar getrennt, meistens auch zu Recht. Ästhetische Bilder, faszinierende Farbgebungen und Perspektiven - das erwartet man im Allgemeinen bei Kunst, nur selten bei Forschung und Wissenschaft.
Schon der gute alte Haeckel hatte scheinbar seinen Spaß an der Verknüpfung von Kunst und Wissenschaft, wie dieses Poster von ein paar Kieselalgen hier beweist:

Ich kann jedem (der es noch nie gemacht hat) nur empfehlen, mal einen Blick in ein Mikroskop zu werfen (wenn sich die Gelegenheit bietet). Selbst die Mundwerkzeuge einer Kakerlake sind unglaublich faszinierend, wenn man sie denn unter einem Bino betrachtet.
Autor: Chris· 23.04.12 · 15:54 Uhr· 6 Kommentare
12. April 2012
Strömende Weltmeere
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Umwelt · Kommentare: 7
Ein wirklich beeindruckendes Video. Auf das Wesentliche reduziert, sieht man hier die Strömungen der Weltmeere. Keine nervende Stimme aus dem Off, keine Beschriftungen, keine Hilfestellungen, lediglich der Äquator dient noch zur weiteren Orientierung. Seht selbst:
Und das sind fast keine Computer-Berechnungen, das sind visualisierte Messdaten. Meer davon bitte! [korrigiert]
Autor: Chris· 12.04.12 · 16:51 Uhr· 7 Kommentare
06. März 2012
Das knallt dem Frosch die Locken weg
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche·Wissenschaft für Kinder · Kommentare: 6
Der große Gelbe liefert 314 Treffer für Kinder-Experimente Bücher. Wenn man da auffallen will, braucht es eine tolles Alleinstellungsmerkmal. Ein tatowierter Tatortspurenanalyst etwa. "Dr. Made" wurde er von den Medien getauft und generiert damit schon ein sehr passendes Kopf-Kino. In der Tat, der geneigte CSI-Gucker weiß es längst, lassen sich an den Insekten-Larven viele Rückschlüsse auf das Alter einer Leiche ziehen.
Und "so einer" schreibt ein Buch mit Experimenten für Kinder? Ja, hat er.
Kommen da auch Maden drin vor? Ja, tun sie.
Kommen da Leichen drin vor? Jep.
Autor: Chris· 06.03.12 · 12:38 Uhr· 6 Kommentare
29. Februar 2012
Bauchnäbel und Wissenschaftkommunikation
Kategorie: Ads & Science, Wissenschaft in der Werbung·Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften·Wissenschaft für Kinder · Kommentare: 5
Ein scheinbar nie enden wollender Kreislauf: "Forscher sitzen in ihrem Elfenbeinturm und kümmern sich nicht um das normale Volk, die reale Welt und eine mögliche Anwendung ihrer Forschung", das sind die üblichen Vorurteile, die immer seltener, aber immer noch in der "nicht-forschenden" Bevölkerung anzutreffen sind, manchmal. Es gibt unzählige Initiativen und Aktivitäten, um diese und ähnliche Vorurteile abzubauen, dieses Blogportal ist nur ein Beispiel von vielen.
Tatsächlich gibt es aber auch die dazu passenden, andere Perspektive der Forscher: Florian hatte es hier u.a. schon mal beschrieben. "Wir reagieren nicht auf Presse-Anfragen. Wir haben keine Zeit für Interviews. Das wird hinterher eh nur falsch, das ist so komplex, das können sie nicht einfach erklären"
Autor: Chris· 29.02.12 · 14:16 Uhr· 5 Kommentare
20. Februar 2012
Zoo Duisburg
Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Wissenschaft für Kinder · Kommentare: 6
Vor langer Zeit hatte ich hier schon mal von dem phänomenalen Burger´s Zoo in Arnheim berichtet. Jetzt geht es um den Zoo in Duisburg. Wer schon mal auf der A3 durch Duisburg gefahren ist, wird auch die Brücke gesehen haben die den Zoo über die Autobahn hinweg verbindet (und dezent Werbung macht). Von der Autobahn selbst merkt man im Zoo dennoch recht wenig.
Der Zoo ist sehr alt, das merkt man ihm an vielen Stellen noch an und das ist gut so.
Autor: Chris· 20.02.12 · 10:27 Uhr· 6 Kommentare
08. Februar 2012
Gentechnik ist nicht böse - Der Katalysator im Pudding
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 30
Ich bin mir sicher, wenn man in der Einkaufszone Leute fragt, was ein Katalysator ist, sagen einem über 75% "der Auspuff am Auto, der den Dreck rausfiltert" oder Vergleichbares.
Das ist im Wesentlichen ja gar nicht so falsch. Vielen ist im Alltag kein anderer Katalysator begegnet. Tatsächlich meint Katalysator aber lediglich, dass eine ´Substanz´ eine [chemische] Reaktion ermöglicht/erleichtert, ohne selbst daran beteiligt zu sein. [Nachtrag: an der Reaktion ist der Katalysator natürlich beteiligt, aber er wird nicht verändert und geht aus der Reaktion genauso wieder hervor] Im erwähnten Beispiel hilft der ´Filter´ dabei, giftige Abgase derart zu verarbeiten, dass weniger giftige hinten raus kommen. Zum Glück, und das ist der enorme Vorteil, wird die Substanz des Katalysators dabei nicht verbraucht, sonst müsste der ja regelmäßig wieder aufgefüllt oder ausgetauscht werden.
Nachtrag: Bis jetzt geht es eigentlich, aber um weitere "Missverständnissen" vorzubeugen (links lesen scheint schwierig zu sein):
Ich möchte mit dieser Reihe (es gibt da noch zwei ältere Texte, s.o.) verdeutlichen, wie sehr wir heute alle von der Biotechnologie/Gentechnik profitieren, gar abhängig sind. Das ist vielen der generellen Gegnern nicht bewusst.
Autor: Chris· 08.02.12 · 11:25 Uhr· 30 Kommentare
14. Januar 2012
So geht Wissenschaft - Krabben fischen
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 9
Was mich bei den ganzen so genannten Wissenschafts-Sendungen und Magazinen immer ein wenig (meistens mehr) stört, ist die Art und Weise, wie Wissenschaft dargestellt wird. Der Weg, wie dieses Wissen generiert worden ist, bleibt im Dunklen. Nur selten werden zudem Perspektiven gezeigt, wie man dieses Wissen weiter nutzen könnte, in welcher Art und Weise man den Versuch, das Experiment, etwas modifiziert und noch weiter ausbauen könnte.
Wie bei gefühlten 98 Prozent aller Experimentierbücher für Kinder, und 100% der Versuche in der Schule: Nimm A, tue es zu B und C hat gefälligst heraus zu kommen. Sonst warst Du zu blöd und bekommst eine schlechte Note.
Bei Formaten wie Clever wird ein Versuch erläutert, die "Promis" tippen auf eine von 3 möglichen Antworten. Es wird vorgeführt, die Punkte werden verteilt und eine kurze Erklärung schließt das ganze ab. Fertig.
Aber so geht Wissenschaft nicht. Forschung lebt von Fehlern. Von Modifzierungen und Wiederholungen, weil es mal wieder dann doch ganz anders kam, als man vermutet hat. Die erste Theorie wird mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen und angepasst, der nächste Versuch wird mit geänderten Variablen gemacht, eine nie endende Spirale des Erkenntnisgewinns.
Bei diesem im ersten Moment unscheinbar klingenden Versuch hat ein Vater seiner Tochter genau das beigebracht. Wir gucken mal, was Krabben im Winter machen. Wir nehmen ein wenig Futter, packen ein iPhone als Kamera wasserdicht ein und versenken beides im Meer. Dann kommen die Krabben zum Futter, und wir filmen es.
Autor: Chris· 14.01.12 · 21:10 Uhr· 9 Kommentare
04. Januar 2012
Mit Quecksilber spielen
Kategorie: Naturwissenschaften·Technik · Kommentare: 6
ist eine sehr faszinierende Sache. Der metallische Glanz einer Flüssigkeit übt vermutlich genau wegen diesem Widerspruch auf viele den Reiz aus. Leider ist es gesundheitlich nicht wirklich empfehlenswert.
Mit einem "kleinen" Trick kann man diesen Effekt aber sehr einfach imitieren, wie auf man bei diesem einfach nur beeindruckenden Video sehr gut sehen kann:
Fishing under ice from Juuso Mettälä on Vimeo.
In vielen Science Centern ist dazu ein sehr einfaches Experiment aufgebaut: Eine große Plexiglas-Schüssel, die von unten beleuchtet wird, dazu stehen daneben Spiegel. Legt man jetzt seine Hand auf das Wasser, bilden die Luftblasen in der Hand eben diesen Quecksilber-Effekt.
Autor: Chris· 04.01.12 · 09:22 Uhr· 6 Kommentare
18. Dezember 2011
Geschenk-Empfehlungen
Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften · Kommentare: 8
Wer immer noch nichts gefunden hat, was er den (lieben) Kleinen schenken soll, dem habe ich hier ein paar Empfehlungen zusammengestellt.
Ich bin über diese Bausätze gestolpert, die etwas anders sind.
Der Sezierforsch:

Wie cool ist das denn bitte, einen Frosch zusammenbauen. Eigentlich geht das zwar anders, also den fertigen in seine Einzelteile zerlegen, aber dennoch, mal was anderes.
Das ganze gibt es auch als Krokodil
Und, natürlich der Evergreen schlechthin, 
das Seuchenquartett:
Das ganze gibt es auch für Parasiten. Ein Spiel hört sich dann bei beiden sicherlich interessant an: "Inkubationszeit: 14 Tagen, Mist, ich habe nur 7 Tage..."
Natürlich, wie sollte es anders sein, möchte ich auch nicht den wirklich Klassiker unerwähnt lassen: Die Kuschelmikroben (C) des Penicillin-Bildes bei den Riesenmikroben
Schenkt (auch) was Sinnvolles!
Autor: Chris· 18.12.11 · 20:12 Uhr· 8 Kommentare
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