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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.

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Neues in der Kategorie Geistes- & Sozialwissenschaften

11. März 2012

Kinder sind wertlos

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Politik  ·  Kommentare: 36

Dieses Posting schlummert schon lange auf dem Server und wartete auf seine Vollendung. Heute geisterte dann dieser Aufreger durch meine TL. Ein Sysadmin regt sich auf, dass er sein 10 (!) Monate altes Baby nicht mit auf die Cebit nehmen durfte. Anlass genug, dazu meine Meinung kund zu tun (und den alten Teil endlich zu veröffentlichen).
Im Grunde hat er Recht, Kinder sind in Deutschland einfach nichts wert. Soll heißen, es interessiert niemanden.


Fangen wir mal vorne an. Eine Tagesmutter bekommt zB im Ruhrgebiet, abhängig von Stadt und Kommune, für ein Kind, dass sie verpflegt, versorgt und betreut verwahrt, na, was schätzt ihr so?
Irgendwo etwas zwischen 3,50 und 4,50 € von der Stadt bezahlt, pro Kind und Stunde.
Nur so zum Vergleich, der Mindestlohn für Gebäudereiniger (im Osten) liegt bei 6,83 €!
Entsprechend der enormen Nachfrage an Kinderbetreuungsplätzen können die Tagesmütter mehr verlangen, die Differenz müssen die Eltern dann selbst zahlen. Ergo, gescheite Kinderbetreuung kriegt, wer es bezahlen kann.
- Also, Kinder sind weniger wert als ein leerer Mülleimer oder ein sauberes Fenster.


IMAG0074 kl.jpg

In den meisten Supermärkten gibt es mehr Haustiernahrung als Kindernahrung. Und noch besser:
Die Mehrwertsteuer für Kindernahrung (Brei, Gläschen etc.) liegt bei 19%.
Grundnahrungsmittel werden mit 7% besteuert. Und (Haus-)Tiernahrung? Auch mit 7%!

Nachtrag: Weiterlesen hier und hier, Danke Dierck!
-Also, Kinder sind weniger wert als Haustiere.



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Aber es kommt noch besser. Was sieht man auf dem folgenden Bild:
-Hund und leerer Kinderwagen.
-Hund passt vor dem Supermarkt auf den Kinderwagen auf.
-Hund darf echten Boden mit seinen Füßen berühren, bevor er gleich nach Hause gefahren wird,im Hundewagen.

Nachtrag: Auf dem Bild ist ein spezieller Hundewagen


Ja, ich habe keine Haustiere und kann das vermutlich einfach nur nicht nachvollziehen. Aber weiter geht´s in der Liste, warum Deutsche vermutlich einfach keine Lust haben, Kinder zu kriegen:
Der gemeine, gute Bürger klagt gegen Kindergärten, weil das in seinen Augen unzumutbare Lärmbelästigungen seien. Etwa hier, oder hier in Österreich oder hier
Traurig aber wahr, die Klagen haben derart zugenommen, dass es einen besonderen Gesetzesentwurf geben muss, der Geräusch von Kindergärten explizit nicht als Lärm definiert und solche Klagen vom Grunde her abwehren will.

Die Politik kann noch so viele (finanzielle) Anreize schaffen, seine Gene weiter zu verbreiten, wenn an allen Ecken solch eine Stimmung herrscht, bleiben eigene Kinder wirklich ein Luxusgut.

Und, um mal wieder zurück zur Cebit zu kommen: Ich frage mich, in welchem Paralleluniversum er gelebt hat, bis er das zum ersten Mal gemerkt hat. Ach ja,

Ich bin Systemadministrator, hauptberuflich. Seit nun fast 20 Jahren

Es braucht also eigenen Nachwuchs, dass man es merkt. Aber, und da gib ich ihm Recht, Deutschland ist kinderfeindlich, andere Länder sind da wesentlich besser aufgestellt. Kinder haben bei uns dann einen Wert, wenn es ein realer ist, also, wenn die Kaufkraft dahinter steckt, Lillifee, Star-Wars-Sammelkarten etc.

Dann werden sie erst wieder interessant, wenn es um die fehlenden Fachkräfte geht. MINT-ist-interessant Projekte richten sich (zu oft erst) an Schulabgänger, denen eingebläut wird, dass Wissenschaften gar nicht so schlimm sind, wie es ihre Lehrer ihnen 13 Jahre lang erzählt haben... (und damit wäre ich endlich wieder On-Topic)

Aber vielleicht, vielleicht ist bei der Cebit ja ein Vater für die besagten Regeln verantwortlich? Ein Vater, der es keinem (fremden) Kind zumuten möchte, durch Messehallen kutschiert zu werden, voller Lärm und Reizüberflutung.


Autor: Chris· 11.03.12 · 14:24 Uhr· 36 Kommentare

06. März 2012

Das knallt dem Frosch die Locken weg

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche·Wissenschaft für Kinder  ·  Kommentare: 6

Der große Gelbe liefert 314 Treffer für Kinder-Experimente Bücher. Wenn man da auffallen will, braucht es eine tolles Alleinstellungsmerkmal. Ein tatowierter Tatortspurenanalyst etwa. "Dr. Made" wurde er von den Medien getauft und generiert damit schon ein sehr passendes Kopf-Kino. In der Tat, der geneigte CSI-Gucker weiß es längst, lassen sich an den Insekten-Larven viele Rückschlüsse auf das Alter einer Leiche ziehen.

Und "so einer" schreibt ein Buch mit Experimenten für Kinder? Ja, hat er.
Kommen da auch Maden drin vor? Ja, tun sie.
Kommen da Leichen drin vor? Jep.

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Autor: Chris· 06.03.12 · 12:38 Uhr· 6 Kommentare

29. Februar 2012

Bauchnäbel und Wissenschaftkommunikation

Kategorie: Ads & Science, Wissenschaft in der Werbung·Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften·Wissenschaft für Kinder  ·  Kommentare: 5

IMG_7634.JPGEin scheinbar nie enden wollender Kreislauf: "Forscher sitzen in ihrem Elfenbeinturm und kümmern sich nicht um das normale Volk, die reale Welt und eine mögliche Anwendung ihrer Forschung", das sind die üblichen Vorurteile, die immer seltener, aber immer noch in der "nicht-forschenden" Bevölkerung anzutreffen sind, manchmal. Es gibt unzählige Initiativen und Aktivitäten, um diese und ähnliche Vorurteile abzubauen, dieses Blogportal ist nur ein Beispiel von vielen.
Tatsächlich gibt es aber auch die dazu passenden, andere Perspektive der Forscher: Florian hatte es hier u.a. schon mal beschrieben. "Wir reagieren nicht auf Presse-Anfragen. Wir haben keine Zeit für Interviews. Das wird hinterher eh nur falsch, das ist so komplex, das können sie nicht einfach erklären"

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Autor: Chris· 29.02.12 · 14:16 Uhr· 5 Kommentare

12. Dezember 2011

Monolog statt Dialog

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 41

In Köln fand diese Woche das vierte Forum zur Wissenschaftskommunikation statt. Veranstaltet von "Wissenschaft im Dialog", trafen sich zahlreiche Presse-Referenten, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit & Co.
Wissenschaft im Konflikt zwischen Politik und Gesellschaft. Über drei Tage verteilt referierten verschiedene Akteure ein paar der scheinbar in Frage kommenden Faktoren, die für eine gute Kommunikation von Wissenschaft relevant sein könnten.
Entgegen der Meinung von Reiner Korbmann war das in meinen Augen keine neue Entwicklung, kein Umbruch, keine Sensation, dass die Social Media (auch) für die Wissenschaftskommunikation wichtig ist.

In der Tat war es ganz offensichtlich für viele anwesenden Vertreter von Verbänden und Organisationen ein Aha-Erlebnis, dass es sowas wie Twitter & Co. gibt.
Ganz innovativ wurde dann auch von diesem neuen da, im Internet, diesen "Blogs" berichtet. Das sei aber noch eher eine Randerscheinung, eine Nische, noch nichts wichtiges. Das könnte aber interessant sein, und deswegen hat das Institut da mal was vorbereitet. Und dann Forscher aufgefordert, da doch mitzumachen.
Aber irgendwie hat das nicht so geklappt, die wollten nicht. Merkwürdig.
Ich habe mir die Freiheit genommen, dann mal ein paar aktuelle Zahlen von den Scienceblogs zu berichten (von den Scilogs hatte ich leider keine Zahlen parat, sorry!). Ob 12.000 Postings mit 270.000 Kommentaren wirklich eine Randerscheinung sind, wage ich doch ernsthaft zu bezweifeln.
Es blieb dabei, Social Media sind bei vielen noch nicht im Alltag angekommen. Und so wurde das Forum auch mit einer recht flachen Diskussion beendet. Selbst wenn "Neue Trends der Wissenschaftskommunikation" das Thema sein sollte, es gab keinen einzigen neuen Trend. Im Gegenteil, eine Professorin weigerte sich strikt und öffentlich gegen den Einsatz von Social Media.

Was bleibt? Viele gute und interessante Kontakte und auch den einen oder anderen guten Vortrag. In der Summe aber eher die Erkenntnis, dass noch viel zu tun ist - Reden wir mal drüber.
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-Ich weiß jetzt aber, dass ein "guter" Geigerzähler 150.000 Euro kostet und nicht im Baumarkt zu haben ist.
-Wissenschaftler immer noch das letzte Wort haben wollen und selbst einen Zeitungsartikel noch einmal Korrektur lesen wollen.
-Das Odysseum immer noch nicht mein Fall ist
-Kölner sogar Sekt in Reagenzgläsern servieren
-Die Markenbildung einer Exzellenzuni 18 Jahre dauert
-Imaginary ist ein saucooles Programm
-Tatort ist nett an einem Sonntagabend, nicht in einem Vortrag
-Es gibt auch Geisteswissenschaften
-Das Bloomfield Science Museum Jerusalem ist extrem vorbildlich. Es schafft sogar eine Integration vermeintlich unterschiedlicher Kulturen und Menschen..
-Die Leitung eines Bundesinstituts für Risikobewertung kann einen extrem guten und kurzweiligen Vortrag halten. Bitte an andere Bundes-Stellen weitergeben!!
-Niemals, niemals den Kaffee am Morgen einer Konferenz vergessen!

Michael Sonnabend hat gestern auch noch sein sehr ehrliches Fazit der Konferenz gepostet, dem ich eigentlich auch nur zustimmen kann.

Es bleibt die Hoffnung, dass aus dem hier deutlich vorgeführten Monolog "der" Wissenschaft dann doch mal vielleicht, irgendwann, ein Dialog entsteht.


Autor: Chris· 12.12.11 · 09:35 Uhr· 41 Kommentare

20. November 2011

Schwimmen lernen ohne Wasser

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur  ·  Kommentare: 16

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Schwimmen lernen, dass machen wir in Zukunft ohne Wasser.
Wasser ist gefährlich, da ertrinken jährlich viele Menschen drin. Und überhaupt, überall lauern Gefahren, wo man die armen Kinder vor schützen muss.

Fahrradfahren lernen die Kinder im Simulator, nicht auszudenken, wenn die armen kleinen Prinzessinnen auf einem echten Rad umfallen würden!

Basteln, das geht nicht, nur Origami, Kleber ist ja auch so eine gefährliche Sache, voller Chemie!

So, /Ironie. Ich kann mir gerade nur aufregen, von verschiedenen, von einander unabhängigen Stellen sagte man mir, dass in den Kindergärten bzw. Schulen momentan Kerzen strickt und vollkommen verboten sind.
Ein trockener Tannenbaum, der Feuer fängt, das ist ein Erlebnis, dass man nicht so schnell vergißt (Ich habe es zum Glück auf einer Baustelle in einer Lehmkuhle erlebt).
Feuer ist gefährlich, keine Frage. Auch der Vorstoß, dass Kippen alleine ausgehen müssen, finde ich gut.
Aber wann und wie bitte sollen Kinder den Umgang mit Feuer lernen, wenn es überall verboten wird? In meinen Augen wird es dadurch nur interessanter, der bekannte Reiz des Verbotenen. Wann werden diese Kinder den Umgang mit Streichhölzern lernen? Wenn das nicht zu Hause geschieht, dann wird es genau dann passieren, wenn sie endlich mal welche in die Finger kriegen...
Willkommen bei den Schildbürgern!


Autor: Chris· 20.11.11 · 21:04 Uhr· 16 Kommentare

15. November 2011

Mal wieder ein Quantensprung

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 29

Ich hatte hier schon einmal vor Ewigkeiten über den Klassiker der Wissenschaftskommunikation geschrieben. Die kleinste in den Naturwissenschaften bekannte Veränderung ->
Der Quantensprung.

Drüben hat sich Beatrice (daher auch ganz bewusst?) diesen Titel ausgesucht für ihren Blog. Und auch ihr erstes Posting befasste sich mit dem Quantensprung. Ja, wir haben wieder gelernt, dass Sprache lebendig ist und sich verändert.

Dennoch, diese Diskrepanz zwischen dem gemeinten und dem tatsächlichen Sachverhalt, sie könnte nicht größer sein. Jedes Mal, wenn ein Politiker oder Trainer von seinen Fortschritten und Erfolgen spricht, dabei den Quantensprung als "anschauliche" Metapher wählt, dann muss ich schmunzeln, meist haben diejenigen damit genau den Kern getroffen, ohne es zu wissen.
Wo habe ich heute den Quantensprung wieder einmal gefunden? In der aktuellen Pressemitteilung der Uni Bochum. Gerade hier hätte ich eigentlich was anderes erwartet.
Aber die Sprache ist ja lebendig, von daher werde ich mich damit abfinden müssen, dass es Quantensprünge und genfreies Essen gibt....



Autor: Chris· 15.11.11 · 11:35 Uhr· 29 Kommentare

28. September 2011

Ich glaube nicht an Evolution!

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 158

Neulich bin ich über dieses Video gestolpert, was Schönheitswahl-Kandidatinnen über Evolution denken.
UPDATE:
Zwischen dem ersten Anlegen dieses Postings und der Veröffentlichung ist das Video leider gesperrt worden. So genannte Schönheitsköniginnen der USA Staaten wurden gefragt, ob Evolution in der Schule unterrichtet werden sollte. Gefühlte 80% antworteten mit, "nein, denn ich glaube nicht an Evolution..." Weiter unten in den Kommentaren ist eine Video-Antwort auf diesen Clip, der fragt, ob Mathe unterrichtet werden sollte.

Während die Frage ganz offensichtlich war: "Sollte Evolution in der Schule gelehrt werden", antworten mehrere: Ich glaube nicht an Evolution. Die Frage als solches impliziert schon die Einstellung und die in den USA wohl öfters anzutreffende Diskussion, ob Evolution überhaupt unterrichtet werden soll.

Das Video, das Florian hier verlinkt hatte, bringt es u.a. auf den Punkt, um den es mir geht.

Die EvolutionsTHEORIE wird bei vielen als eine von vielen möglichen Varianten angesehenz, gleichwertig zum Kreationismus. Das ist vermutlich das grundlegende Problem in den USA, dass es als gleichwertig angesehen wird.

Aber, um es mal ganz deutlich zu sagen:

Ich glaube nicht an die Evolution!

Und das meine ich im wörtlichen Sinn. Denn die Evolution ist für mich nichts, woran ich glaube. An den lieben Gott kann man glauben, an Schicksal oder das Gute im Menschen.

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Autor: Chris· 28.09.11 · 21:58 Uhr· 158 Kommentare

26. August 2011

GEO und wie es die Social Media versucht

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 19

Das große Magazin GEO hat bei den meisten Leuten einen eigentlich recht passablen Ruf. Ist es doch ein standfestes Magazin, dass seit gefühlten Jahrhunderten mit seinem eigenen Grün im Zeitschriftenregal um die Gunst des Käufers ringt. Ein klein wenig, meine ich, war es ein Versuch, das große National Geographic in deutsch nachzubauen.
Und wie es sich gerade so gehört, gibt es auch einen Facebook Account von GEO. Social Media sind in, die Leser ernst nehmen, mit ihnen in Dialog treten, statt immer nur einen Monolog zu halten wie die Jahrzehnte zuvor (wenn man die Leserbriefe mal nicht dazu rechnet.)
Jetzt gerade zeichnet sich in dieser Aktivität von GEO bei Facebook ein Grundproblem ab:
Was mache ich, wenn ich Contra kriege? Wie geht ein großer Verlag mit Gegenwind der Leser um?
Die erste Reaktion war kontern: "Du willst ja bloss meckern"
Dann aber, so ein Mist aber auch, kamen Argumente, Gegenargumente, die die Kritik unterlegten, plausibel noch dazu.

und dann

Nichts. Wenn man den Kommentaren bei Facebook glaubt, möchte die Redaktion keine Stellung dazu beziehen. Das, liebes GEO-Team, funktioniert so nur bedingt. Vielleicht einfach die Kommentare ausschalten. Das hat dann zwar nur noch recht wenig mit Social Media zu tun, aber man kann sich wenigstens ein Facebook-Icon auf die Seite kleben. Aber dann, oh Wunder, gab es doch den Versuch einer Reaktion. Beantwortet wurden leider recht wenige Fragen und es endet mit dem Satz

von unserer Seite wollen wir es hierbei belassen

Heißt, diskutiert weiter, aber ohne uns. Die offenen Fragen bleiben offen.

Verlage, lernt, dass Ihr einfach keinen Monolog mehr halten könnt. Die Diskussionen sind da, nutzt die Chance und beteiligt Euch, ehrlich und konstruktiv.

Wenn früher Abonnenten abgesprungen sind, habt nur Ihr das bemerkt. Jetzt wird öffentlich, wie sich treue Leser abkehren, für jeden sichtbar und für Ewigkeiten protokolliert und bei Google archiviert.

Drüben bei den Scilogs befasst sich Enkapsis mit den inhaltlichen Schwächen des Textes. Den Text des Anstoßes kann man hier nachlesen, das Heft ist am Kiosk schon verschwunden.


Autor: Chris· 26.08.11 · 11:20 Uhr· 19 Kommentare

16. Juni 2011

Dumm wie Brot

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur  ·  Kommentare: 10

das bekommt eine ganz andere Bedeutung, wenn ich mir das angucke.

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Und weitere Fragen schließen sich an. Treffen wir hier unsere allseits bekannten Spezialisten, die jede normale Diskussion in den Kommentaren unmöglich machen? Oder treffen die sich hier, um ihre Strategien abzustimmen, wie man möglichst off-topic sinnfreie Fragen stellt?
Oder wird man gar nach Genuss der Backwaren zu einem Troll? Nein, das wäre zu gemein dem armen Bäcker gegenüber, der sich der Bedeutung seines Namens vermutlich gar nicht so bewusst ist.
Aber das nächste Mal gehe ich rein und gucke mir das Klientel dort an...


Autor: Chris· 16.06.11 · 12:32 Uhr· 10 Kommentare

09. Januar 2011

Die Anti-Sarrazin-Studie

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur  ·  Kommentare: 47

Nur ein kleiner Linktipp, um dem ganzen Medienrummel um Hr Sarrazin einen gewissen Ausgleich zu geben. Neben seinen gänzlich unpassenden "Genetik"-Thesen waren auch seine "statistischen" Daten etwas, sagen wir mal, interessant, wie eine kleine "Studie" deutlich macht.

Hier der Artikel auf Zeit-Online.

Und hier gibt es die pdf der Studie.

Es wundert mich ein wenig, dass dieser Gegenpol so wenig Beachtung in den Medien gefunden hat. Obwohl, korrigierte Zahlen mit denen Stammtisch-Parolen widerlegt werden, das interessiert scheinbar nicht so dolle ...


Autor: Chris· 09.01.11 · 15:58 Uhr· 47 Kommentare

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