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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.

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Archiv Februar 2012

29. Februar 2012

Bauchnäbel und Wissenschaftkommunikation

Kategorie: Ads & Science, Wissenschaft in der Werbung·Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften·Wissenschaft für Kinder  ·  Kommentare: 5

IMG_7634.JPGEin scheinbar nie enden wollender Kreislauf: "Forscher sitzen in ihrem Elfenbeinturm und kümmern sich nicht um das normale Volk, die reale Welt und eine mögliche Anwendung ihrer Forschung", das sind die üblichen Vorurteile, die immer seltener, aber immer noch in der "nicht-forschenden" Bevölkerung anzutreffen sind, manchmal. Es gibt unzählige Initiativen und Aktivitäten, um diese und ähnliche Vorurteile abzubauen, dieses Blogportal ist nur ein Beispiel von vielen.
Tatsächlich gibt es aber auch die dazu passenden, andere Perspektive der Forscher: Florian hatte es hier u.a. schon mal beschrieben. "Wir reagieren nicht auf Presse-Anfragen. Wir haben keine Zeit für Interviews. Das wird hinterher eh nur falsch, das ist so komplex, das können sie nicht einfach erklären"

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Autor: Chris· 29.02.12 · 14:16 Uhr· 5 Kommentare

22. Februar 2012

Wissenschaftler und Werbung

Kategorie: Ads & Science, Wissenschaft in der Werbung·Kultur·Politik  ·  Kommentare: 3

Ich möchte hier nur kurz auf einen sehr guten Text bei den Nachbarn verweisen. Advertorials sind bezahlte redaktionelle Inhalte. Bei einer Anzeige ist jedem bewusst, dass es Werbung ist. Nur wenige Anzeigen werden wirklich gelesen. Erst in der Summe, bei dem Schalten von mehreren Anzeigen kann man davon ausgehen, dass man vielleicht beim Leser unterbewusst wahrgenommen worden ist.
Sieht der Text (wie bei den besagten Advertorials) aber aus wie ein normaler Artikel, dann wird er mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch gelesen. Manche übersehen das kleine Wörtchen "Anzeige", wenn es denn oben in der Ecke überhaupt steht, und gehen davon aus, gerade einen objektiven Text eines Journalisten gelesen zu haben.
Davon profitieren die Verlage und es gibt ganze Magazine, die eigentlich nur aus Anzeigen bestehen, in Form von Advertorials. Das ist ganz normal so, auch wenn es vielen nicht bewusst ist.
Auch die Zeit hat solche Formate, wie im verlinkten Text beschrieben. Interessant wird es in den Kommentaren: Einerseits bekommen Journalisten keine Interviews von Wissenschaftlern, zu kostbar ist deren Zeit. Gleichzeitig will das Institut aber in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, bezahlt also für teure Anzeigen/Advertorials.

Wie einfach es doch wäre, wenn dem Wissenschaftler die Zeit für seine Öffentlichkeitsarbeit gegeben würde. Er könnte ein Interview geben, vielleicht sogar mit einer eigenen Fotostrecke (kostet noch mehr Zeit) - und das ganze wäre umsonst, und echter, redaktioneller, journalistischer Text...


Autor: Chris· 22.02.12 · 08:50 Uhr· 3 Kommentare

20. Februar 2012

Zoo Duisburg

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Wissenschaft für Kinder  ·  Kommentare: 6

Vor langer Zeit hatte ich hier schon mal von dem phänomenalen Burger´s Zoo in Arnheim berichtet. Jetzt geht es um den Zoo in Duisburg. Wer schon mal auf der A3 durch Duisburg gefahren ist, wird auch die Brücke gesehen haben die den Zoo über die Autobahn hinweg verbindet (und dezent Werbung macht). Von der Autobahn selbst merkt man im Zoo dennoch recht wenig.
Der Zoo ist sehr alt, das merkt man ihm an vielen Stellen noch an und das ist gut so.

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Autor: Chris· 20.02.12 · 10:27 Uhr· 6 Kommentare

17. Februar 2012

Wissenschaftler sind bunt!

Kategorie: Kultur

bunt.jpgDas gängige Vorurteil über Wissenschaftler lässt sich in diesen Tagen wieder sehr schön im Karneval begutachten: Weißer Kittel mit vielen Kugelschreibern, graue, wirre Haare, Brille und am besten noch einen rauchenden Erlmeyerkolben in der Hand.
Hier ist eine schöne Seite, bei der sich Wissenschaftler einfach selber vorstellen, und zeigen, wie bunt sie sind. Florian hatte schon über das zweite Projekt von denen geschrieben, eine Valentinskarte an die Wissenschaft.

Nach Florian nochmal gefunden im tollen Laborjournal.


Autor: Chris· 17.02.12 · 09:06 Uhr· 0 Kommentare

08. Februar 2012

Gentechnik ist nicht böse - Der Katalysator im Pudding

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 30

Ich bin mir sicher, wenn man in der Einkaufszone Leute fragt, was ein Katalysator ist, sagen einem über 75% "der Auspuff am Auto, der den Dreck rausfiltert" oder Vergleichbares.

Das ist im Wesentlichen ja gar nicht so falsch. Vielen ist im Alltag kein anderer Katalysator begegnet. Tatsächlich meint Katalysator aber lediglich, dass eine ´Substanz´ eine [chemische] Reaktion ermöglicht/erleichtert, ohne selbst daran beteiligt zu sein. [Nachtrag: an der Reaktion ist der Katalysator natürlich beteiligt, aber er wird nicht verändert und geht aus der Reaktion genauso wieder hervor] Im erwähnten Beispiel hilft der ´Filter´ dabei, giftige Abgase derart zu verarbeiten, dass weniger giftige hinten raus kommen. Zum Glück, und das ist der enorme Vorteil, wird die Substanz des Katalysators dabei nicht verbraucht, sonst müsste der ja regelmäßig wieder aufgefüllt oder ausgetauscht werden.



Nachtrag: Bis jetzt geht es eigentlich, aber um weitere "Missverständnissen" vorzubeugen (links lesen scheint schwierig zu sein):
Ich möchte mit dieser Reihe (es gibt da noch zwei ältere Texte, s.o.) verdeutlichen, wie sehr wir heute alle von der Biotechnologie/Gentechnik profitieren, gar abhängig sind. Das ist vielen der generellen Gegnern nicht bewusst.

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Autor: Chris· 08.02.12 · 11:25 Uhr· 30 Kommentare

03. Februar 2012

Fliegende Roboter-Schwärme

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 8

Vor Jahren war das noch Stoff für einen Science-Fiction Roman. Inzwischen ist es real. Die Frage ist noch, welche Rechner-Leistung da im Hintergrund ist, die man jetzt nicht sieht. Aber beeindruckend ist es auf jeden Fall:


Autor: Chris· 03.02.12 · 11:41 Uhr· 8 Kommentare

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