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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.

Kommentare

Archiv Januar 2012

24. Januar 2012

Ein (fast) echtes Holodeck, feat. BF3

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 19

Vergesst Flug-Simulatoren als das Maß aller technischer Simulationen. Hier ist das Holo-Deck 1.0. Das Holo-Deck war sicherlich eines der Features bei Star Trek, dass sich die meisten sehnlichst in Realisierung wünschten.
Auf Basis eines recht populären Computer-Spiels, welches in einer dreidimensionalen Umgebung aus der Ich-Perspektive die vermeintliche Lösung von Aufgaben behandelt (Ja, ich vermeide ganz bewusst gängige Vokabeln!) wurde mit hier mit sehr viel Aufwand ein Simulator erschaffen. Seht selbst:

DAS ist mal eine Verknüpfung von Technologien, die sich bei der Erschaffung von Star Trek noch keiner zu träumen gewagt hat. Ich bin mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann diese Simulatoren im regulären Einsatz sind. Zur Unterhaltung oder gezielten Schulung.
Die Gadget-Show hat hier noch ein umfangreiches Making-Of Video bereit gestellt, dass sich aber leider nicht einbinden lässt.


Autor: Chris· 24.01.12 · 17:50 Uhr· 19 Kommentare

14. Januar 2012

So geht Wissenschaft - Krabben fischen

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 9

Was mich bei den ganzen so genannten Wissenschafts-Sendungen und Magazinen immer ein wenig (meistens mehr) stört, ist die Art und Weise, wie Wissenschaft dargestellt wird. Der Weg, wie dieses Wissen generiert worden ist, bleibt im Dunklen. Nur selten werden zudem Perspektiven gezeigt, wie man dieses Wissen weiter nutzen könnte, in welcher Art und Weise man den Versuch, das Experiment, etwas modifiziert und noch weiter ausbauen könnte.
Wie bei gefühlten 98 Prozent aller Experimentierbücher für Kinder, und 100% der Versuche in der Schule: Nimm A, tue es zu B und C hat gefälligst heraus zu kommen. Sonst warst Du zu blöd und bekommst eine schlechte Note.
Bei Formaten wie Clever wird ein Versuch erläutert, die "Promis" tippen auf eine von 3 möglichen Antworten. Es wird vorgeführt, die Punkte werden verteilt und eine kurze Erklärung schließt das ganze ab. Fertig.

Aber so geht Wissenschaft nicht. Forschung lebt von Fehlern. Von Modifzierungen und Wiederholungen, weil es mal wieder dann doch ganz anders kam, als man vermutet hat. Die erste Theorie wird mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen und angepasst, der nächste Versuch wird mit geänderten Variablen gemacht, eine nie endende Spirale des Erkenntnisgewinns.

Bei diesem im ersten Moment unscheinbar klingenden Versuch hat ein Vater seiner Tochter genau das beigebracht. Wir gucken mal, was Krabben im Winter machen. Wir nehmen ein wenig Futter, packen ein iPhone als Kamera wasserdicht ein und versenken beides im Meer. Dann kommen die Krabben zum Futter, und wir filmen es.


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Autor: Chris· 14.01.12 · 21:10 Uhr· 9 Kommentare

09. Januar 2012

Hamster-U-Boot

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 6

Gerade bei boingboing gefunden: Ein U-Boot für Hamster, aus Haushalts-Gegenständen, vom Hamster-Rad betrieben.

Wollte der Hamster den Pool von Innen betrachten? Wohl kaum. Wollte der Hamster schon immer in einer 5 Liter-Flasche seine Runden drehen? Auch schwer vorstellbar.
Wozu also das ganze? Vermutlich die erste Versuchsanordnung, eine Machbarkeitsstudie für die neue Touri-Attraktion. Statt einem Tretboot kann man sich demnächst unter Wasser die Baggerseen angucken... vielleicht.

Möchte ich das? Wohl kaum...


Autor: Chris· 09.01.12 · 09:36 Uhr· 6 Kommentare

04. Januar 2012

Mit Quecksilber spielen

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 6

ist eine sehr faszinierende Sache. Der metallische Glanz einer Flüssigkeit übt vermutlich genau wegen diesem Widerspruch auf viele den Reiz aus. Leider ist es gesundheitlich nicht wirklich empfehlenswert.
Mit einem "kleinen" Trick kann man diesen Effekt aber sehr einfach imitieren, wie auf man bei diesem einfach nur beeindruckenden Video sehr gut sehen kann:

Fishing under ice from Juuso Mettälä on Vimeo.

In vielen Science Centern ist dazu ein sehr einfaches Experiment aufgebaut: Eine große Plexiglas-Schüssel, die von unten beleuchtet wird, dazu stehen daneben Spiegel. Legt man jetzt seine Hand auf das Wasser, bilden die Luftblasen in der Hand eben diesen Quecksilber-Effekt.


Autor: Chris· 04.01.12 · 09:22 Uhr· 6 Kommentare

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