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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.

Kommentare

Archiv September 2011

28. September 2011

Ich glaube nicht an Evolution!

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 158

Neulich bin ich über dieses Video gestolpert, was Schönheitswahl-Kandidatinnen über Evolution denken.
UPDATE:
Zwischen dem ersten Anlegen dieses Postings und der Veröffentlichung ist das Video leider gesperrt worden. So genannte Schönheitsköniginnen der USA Staaten wurden gefragt, ob Evolution in der Schule unterrichtet werden sollte. Gefühlte 80% antworteten mit, "nein, denn ich glaube nicht an Evolution..." Weiter unten in den Kommentaren ist eine Video-Antwort auf diesen Clip, der fragt, ob Mathe unterrichtet werden sollte.

Während die Frage ganz offensichtlich war: "Sollte Evolution in der Schule gelehrt werden", antworten mehrere: Ich glaube nicht an Evolution. Die Frage als solches impliziert schon die Einstellung und die in den USA wohl öfters anzutreffende Diskussion, ob Evolution überhaupt unterrichtet werden soll.

Das Video, das Florian hier verlinkt hatte, bringt es u.a. auf den Punkt, um den es mir geht.

Die EvolutionsTHEORIE wird bei vielen als eine von vielen möglichen Varianten angesehenz, gleichwertig zum Kreationismus. Das ist vermutlich das grundlegende Problem in den USA, dass es als gleichwertig angesehen wird.

Aber, um es mal ganz deutlich zu sagen:

Ich glaube nicht an die Evolution!

Und das meine ich im wörtlichen Sinn. Denn die Evolution ist für mich nichts, woran ich glaube. An den lieben Gott kann man glauben, an Schicksal oder das Gute im Menschen.

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Autor: Chris· 28.09.11 · 21:58 Uhr· 158 Kommentare

21. September 2011

Computerspieler helfen HIV Forschung

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 2

foldit.jpgIn dem von mir überaus geschätzten Laborjournal, um genauer zu sein, in deren Blog ist gerade ein wie immer sehr lesenswerter Artikel, auf den ich hiermit gerne hinweisen möchte. Mit Foldit haben Computerspieler gemeinsam ein Problem gelöst, das der Computer alleine so bisher noch nicht geschafft hat. Aber lest dort selbst.
Nach Seti@Home sicherlich nicht das letzte Projekt, beim dem die Öffentlichkeit mobilisiert wird, um Wissenschaft zu betreiben / zu helfen.



Nachtrag Natürlich wurde bei den Scienceblogs schon darüber berichtet, wie Jürgen vollkommen zu Recht angemerkt hat: Spielend ein Protein entschlüsselt


Autor: Chris· 21.09.11 · 15:48 Uhr· 2 Kommentare

14. September 2011

Schimmelige Filmwerbung

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 6

Das ist so ein coole Idee, die kann ich Euch nicht vorenthalten:
Über den neuen Film hat Jürgen hier schon was geschrieben, ich werde ihn mir sicherlich angucken. Wie gestaltet man ein gute Werbung für einen Film mit Krankheitserregern? Man baut zwei riesige "Petrischalen", füllt sie mit Nährboden und impft das ganze mit schönen Bakterien und Pilzen. Die wuchern dann zur Belustigung der Passanten und, oh Wunder, offenbaren mit der Zeit erst den Filmtitel.

Kleiner, aber entscheidender Schönheitsfehler: Im Film geht es wohl um Viren, also was gänzlich anderes als Bakterien und Pilze. Aber deren Wachstum lässt sich nur schwer als Werbetafel nutzen...


Autor: Chris· 14.09.11 · 09:55 Uhr· 6 Kommentare

09. September 2011

Pudding und Spucke

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 10

Was passiert mit dem Essen beim Kauen und danach? Das, was oben reinkommt, und das, was nachher unten wieder rauskommt unterscheidet sich ja doch wesentlich.
Wie erklärt man Kindern die Stoffwechselphysiologie? Ich versuche es mal mit einem kleinen Teil, der recht einfach nachzumachen ist. Die Verdauung von Stärke.

Das naheliegendste Experiment mit Stärke ist natürlich das nicht-Newtonsche Fluid. (Auch ein sehr schönes Experiment, Maisstärke in Wasser einrühren, bis man den Effekt bemerkt)

Ich habe jedoch lange gesucht und Lieferanten befragt, bis ich dieses sehr gute Anschauungsmaterial als das am besten geeigneste erkoren habe:

staerke.jpg
Leider war es nur in einer sehr großen Verpackungseinheit lieferbar, so dass ich gezwungen war, 1000 Gramm zu erwerben, obwohl der Versuch nur etwa 300 Gramm benötigt.
Weiterhin benötigt man für ein Experiment natürlich entsprechendes Zubehör.

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Autor: Chris· 09.09.11 · 10:40 Uhr· 10 Kommentare

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