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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.

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03.08.11 · 14:58 Uhr

Wissenschaftliche Zwei-Klassen-Gesellschaft

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 30

Ich bin gerade etwas sprachlos. Es gibt viele (gute) Initiativen und Bemühungen, Wissenschaft wieder als etwas normales und notwendiges in der Gesellschaft zu verankern, den (zu oft strapazierten) Elfenbeinturm zu öffnen oder gar abzureißen.
Die Scienceblogs sind letztlich ja auch ein Teil davon.
Und dann lese ich hier, dass es eine Firma gibt, die Naturwissenschaften in die Kindergärten bringt. Sehr löblich, bei einer Stiftung mit gleicher Ausrichtung bin ich selbst aktiv. Aber dann verschlägt es mir echt den Atem. Der Spaß schlägt bei jener Firma in einer Rechnung nieder, bei der pro Kind und Tag 100 Euro fällig werden. Ich weiß ja, dass Wissenschaftler nicht wirklich gut verdienen, aber ist das jetzt die Nebenbeschäftigung, um das Gehalt irgendwie aufzubessern?
Und weiter noch, welcher Sponsor lässt sich derart verarschen, dass er einen Kindergarten bei solche Apothekenpreisen unterstützt? Oder sind es wirklich die Eltern, die ihren Kindern im Kindergarten schon früh Wissen eintrichtern wollen und das bezahlen? Was machen die Kitas, die keine spendablen Sponsoren oder reiche Elternförderkreise haben?
Bleibt eine kindgerechte, wissenschaftliche Frühförderung wirklich nur den finanziell gut ausgestatteten Kindern vorbehalten? Sicherlich oder hoffentlich nicht, aber ganz offensichtlich gibt es Menschen, die das Geld bezahlen, sonst würde es die Firma ja nicht geben...

 

Autor: Chris· 30 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (30)

Kommentar-Direktlink dein_föhn· 03.08.11 · 15:17 Uhr

Und jetzt die Preisfrage: Wäre es besser, wenn niemand solche Preise bezahlen würde und es eine solche Firma demnach nicht gäbe?

Oder ist es nicht sogar ein gutes Zeichen, dass es offensichtlich einen Markt für solche Sachen gibt, das im Idealfall weitere Anbieter anlockt, die dann wiederum die Preise drücken würden (böse Marktwirtschaft und so)?

Kommentar-Direktlink oliver· 03.08.11 · 15:29 Uhr

@dein_föhn

Was dann aber auch wieder die Qualität drücken wird,.. Marktwirtschaft und so...

Author Profile Page Chris· 03.08.11 · 15:37 Uhr

Ja, es ist ein gutes Zeichen, dass die Nachfrage da ist.
Aber nur, weil die Nigeria-Connection gutgläubige Zahlungsopfer findet, rechtfertigt das ihre Existenz?

Kinder die MINT Fächer näher zu bringen, das ist einfach und kostengünstig möglich. Früher waren die Erfahrungen ganz normal, im Wald spielen etc.
Es ist ein gesellschaftliches Problem, dass es den Kindern heute wieder beigebracht werden muss, aber das ist eine andere Geschichte.

Kommentar-Direktlink Dieter· 03.08.11 · 15:41 Uhr

Ist doch eine gute Form der Kaufkraftabschöpfung.
Wenn Millionär X sein Geld ausgibt, statt es nach Rendite suchend um den Erdball zu schicken oder als Festgeld auf der Bank liegen zu lassen, dann ist das etwas gutes. Wenn er es dazu noch für rein menschliche Arbeit und nicht für Ressourcenverbrauch ausgibt, umso besser.

Author Profile Page Chris· 03.08.11 · 15:47 Uhr

@Dieter
Wo wir aber wieder bei der Überschrift wären: Ja, es wäre gut, wenn denn des Millionär sein Geld für alle ausgegeben wird. Und nicht nur für den privaten Kindergarten im Nobelviertel (um mal bei diesen platten Vorurteilen zu bleiben)

Kommentar-Direktlink dein_föhn· 03.08.11 · 15:53 Uhr

Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass es nicht nötig ist, Existenzen zu rechtfertigen. Am Ende ist es eine Frage von Angebot und Nachfrage, wenn diese Leute mit diesen Preisen durchkommen liegt das entweder daran, dass die gutgläubigen Zahlungsopfer gar nicht das Bedürfnis hatten eine günstigere Alternative zu finden oder eben dass es diese Alternative schlicht nicht gab bzw nicht verfügbar/auffindbar waren.

@oliver: dass Konkurrenz die Qualität drückt halte ich für eine sehr gewagte These.

Kommentar-Direktlink Frank Wappler· 03.08.11 · 16:16 Uhr

> [...] Marktwirtschaft und so [...]

Wie wär's denn, wenn ...
... zunächst einmal jedes Kind im Vorschulalter eine(n) kostenlose(n) persönliche(n)
Wissenschafts-Mentor(in) bekäme?
Würden die nicht dafür sorgen, Angebote so zu erziehen, dass ihnen nicht der Nachwuchs ausginge?

Ach was! -- jedes Kind zwei: einen jungen (der die Kulturen ansetzt) und einen alten (der die Auslese betreibt).

Ach was! -- jeder zwei ...

Kommentar-Direktlink dein_föhn· 03.08.11 · 16:25 Uhr

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das verstehe :D

Kommentar-Direktlink maxfoxim· 03.08.11 · 17:40 Uhr

@oliver

"Was dann aber auch wieder die Qualität drücken wird,.. Marktwirtschaft und so..."

nicht ernsthaft? Wenn es ein System gibt, das Qualität sichern kann, dann ja wohl die Marktwirtschaft. Wenn einem a) nicht gefällt, dann nimmt man b) oder c) oder ....
Angebot und Nachfrage und so ;)

Kommentar-Direktlink Andreas· 03.08.11 · 18:13 Uhr

Was die Reichen wissen oder intuitiv verstanden haben: Wissen ist Macht. Was ist Macht? Eigener Vorteil und Kontrolle. Wissenschaft SCHAFFT Macht (zumindest wenn dieses Wissen nicht jedem zur Verfügung steht). Man denke nur an unsere tollen neuen Kontrollmöglichkeiten, die Wissenschaftler entwickelt haben und von denen der Staat, Marketing-Unternehmen usw. so gern Gebrauch machen. Auch eine Form von Machtausübung. Vom Biometrischen Pass bis zur "Targeting" genannten Methode, aus dem Online-Nutzerverhalten darauf zu schließen, was man gern kaufen will/soll. In den entsprechenden Kreisen wird auch gern mal von "Klickvieh-Haltung" gesprochen.

Somit ist es - auf den ersten Blick - schlicht und einfach eine sinnvolle Investition, seine Kinder so früh es geht an die Wissenschaft heranzuführen. Wenn die Eltern oftmals tausende von Euro in ihr eigenes Wissen, vermittelt auf Seminaren etc. ausgeben, kann man doch auch mal nen Hunderter für ein kindgerechtes "Seminar" ausgeben...

Was die (konservativen und gern mal online-verweigernden) Reichen noch nicht wissen: In Zeiten des Internets kann jeder nahezu alles auch für nahezu Umme wissen... wer sich durch das Astrodicticum Simplex (und vielleicht die Buchempfehlungen) beißt, weiß mehr über Astrophysik als... ja, als mancher Physikprof, der nicht auf dem laufenden ist. Diese Firma wirds also nur so lange geben, bis das auch die Alt-Reichen kapiert haben. Nicht gerade nachhaltig. :)

Kommentar-Direktlink maxfoxim· 03.08.11 · 18:36 Uhr

@andreas
"In Zeiten des Internets kann jeder nahezu alles auch für nahezu Umme wissen..."
da gebe ich dir vollkommen Recht. Allerdings hat man natürlich auch das Problem, dass man erstmal filtern muss. Man kann natürlich (fast) alles rauskriegen, aber wem kann man vertrauen?

Kommentar-Direktlink Sven Türpe· 03.08.11 · 18:50 Uhr

Der Spaß schlägt bei jener Firma in einer Rechnung nieder, bei der pro Kind und Tag 100 Euro fällig werden.

Da käme bei einer hypothetischen Gruppengröße von 10 ein mittelmäßiger Tagessatz heraus.

Wer sollte den Job denn billiger übernehmen und was hielte ihn davon ab, sich eine lukrativere Beschäftigung zu suchen?

Was machen die Kitas, die keine spendablen Sponsoren oder reiche Elternförderkreise haben?

Die machen alles richtig und geben den Kindern Spielzeug statt Physikunterricht. Die ganze Frühförderei bleibt auch dann Bullshit, wenn sie mit den persönlichen Vorlieben konform geht.

Author Profile Page Chris· 03.08.11 · 20:06 Uhr

Eigentlich soll man ja nicht füttern, aber nun gut.

@SvenTürpe
hypothetischen Gruppengröße von 10
In welchem Paralleluniversum lebst Du denn?

Die ganze Frühförderei bleibt auch dann Bullshit, wenn sie mit den persönlichen Vorlieben konform geht.
Da muss ich Dir, zumindest teilweise, tatsächlich Recht geben. ABER es geht hier ja nicht um Physikunterricht.
Bei besagter Firma werden Experimente gemacht, bei denen die Kinder schön was zu sehen haben und selber was machen können, kindgerecht. Das gleiche lässt sich aber mit normalen Küchenutensilien auch hinkriegen.
Je mehr ich darüber nachdenke, sollte ich daraus einen eigenen Text machen...

Kommentar-Direktlink Frank Wappler· 03.08.11 · 21:33 Uhr

maxfoxim schrieb (03.08.11 · 17:40 Uhr):
> Wenn es ein System gibt, das Qualität sichern kann, dann ja wohl die Marktwirtschaft. Wenn einem a) nicht gefällt, dann nimmt man b) oder c) oder ....

... oder -- nicht wahr -- obwohl man sich b) oder c) sehr wünscht, wird keines davon (schon) angeboten; z.B. wegen mangelnder (erwarteter) Nachfrage von anderen Konsumenten oder wegen "Trägheit" insbesondere derer, die mit a) optimal zufriedengestellt sind.

Auch unangenehm: falls man sich schon mit d) abgefunden und arrangiert hat, könnte auch dieses Angebot dennoch wieder wegfallen: des einen "Qualität" ist des anderen "Einsparpotential".

Deshalb: ...
... sollte man m. E. doch zumindest erst einmal festhalten, welche Angebote man sich mehr wünschen würde, und welche weniger (s. mein Kommentar "03.08.11 · 16:16 Uhr").
Mehr hab ich dazu so fix auch nicht parat ...

Kommentar-Direktlink maxfoxim· 03.08.11 · 22:10 Uhr

@ Frank
Klar, das kann man natürlich bis zum Umfallen weiter spielen. Wollte auch nur sagen, dass eine funktioniernde Marktwirtschaft doch mit das beste für Konsumenten liefert. Also im Großen und Ganzen. Ist natürlich nicht alles so einfach, klar ;)

Kommentar-Direktlink dein_föhn· 03.08.11 · 22:32 Uhr

Ich werd aus den Posts von Frank Wappler einfach nicht schlau. Angebote erziehen? 'Trägheit' von optimal Zufriedengestellten? Einen Jungen der Kulturen ansetzt und ein Alter der Auslese betreibt? Bin ich der Einzige dem das wirr vorkommt? Wenn ja, kann mich bitte jemand aufklären, ich bin verwirrt. Warum genau sollte man ein Angebot 'einsparen', wenn entsprechende Nachfrage besteht? Das macht doch keinen Sinn.

Kommentar-Direktlink Frank Wappler· 04.08.11 · 01:08 Uhr

dein_föhn schrieb (03.08.11 · 22:32 Uhr):
[bezugnehmend auf die obigen Kommentare von Frank Wappler]
> Angebote erziehen?
Anreize so setzen, dass vorrangig erwünschte Angebote gemacht werden.

> Einen jungen [Wissenschafter] der Kulturen ansetzt und ein[en alten] der Auslese betreibt?
Sollte im obigen Zusammenhang heißen:
Sowohl neue Angebote entwickeln (in Anbetracht der vorhandenen), als auch weniger erwünschte Angebote ganz entfernen.

> 'Trägheit' von optimal Zufriedengestellten?
Wie ich mir einbilde z.B.:
Jemand, der mit (a) zufrieden ist und seine Resourcen nicht für (b), (c) usw. teilen möchte. Oder:
Jemand, der (a) anbietet und davon profitiert, der aber andererseits (b), (c) usw. nicht anbieten will oder kann, und der deshalb Interesse daran hat, dass (b), (c) usw. auch nicht von irgendjemand anderem angeboten werden.

> Warum genau sollte man ein Angebot 'einsparen', wenn entsprechende Nachfrage besteht?
Wie ich mir einbilde, wäre eine entsprechende konkretere Frage z.B.:
Warum wird "billiges Normalbenzin" nicht mehr angeboten (oder jedenfalls: deutlich spärlicher angeboten als noch vor wenigen Jahren)?
Und mancher mag das ja sogar sinnvoll finden ...

Kommentar-Direktlink Timtam· 04.08.11 · 06:14 Uhr

@maxofim:

Die Marktwirtschaft liefert das, was der Kunde möchte. Tja, du merkst wo das Problem liegt ;)

Author Profile Page Chris· 04.08.11 · 09:23 Uhr

@all
Um mal vom marktwirtschaftlichen Philosophieren auf das Thema zurückzukommen:

Ist der von Jürgen beschriebene Trend, der in den USA ganz offensichtlich schon längst Einzug gehalten hat, dass Qualität in der Lehre nur den finanziell gut betuchten vorbehalten ist, in Deutschland schon längst aktuell?
Und wie könnten wir das vermeiden?

Kommentar-Direktlink Andreas· 04.08.11 · 10:28 Uhr

Bei besagter Firma werden Experimente gemacht, bei denen die Kinder schön was zu sehen haben und selber was machen können, kindgerecht. Das gleiche lässt sich aber mit normalen Küchenutensilien auch hinkriegen.

Oh, dann ist das ja tatsächlich das selbe wie diese ganzen Manager- und Motivationsseminare: Völlig überteuertes Infotainment. ;)

@maxfoxim

Das ist jetzt eher philosophisch, aber ich sags mal so: Wenn Du Dir selbst vertraust, weißt Du auch ganz gut, wem Du vertrauen kannst. Oder wenigstens willst. :)

Kommentar-Direktlink S.S.T.· 04.08.11 · 10:43 Uhr

Was will man inzwischen nicht schon alles 'frühfördern', möglichst schon im Mutterleib? Eigentlich wäre es sinnvoll den gesamten sog. Bildungskanon möglichst gleich nach der Geburt zu fördern. Die lieben Kleinen haben dann zwar einen 24 h Tag, werden dann aber wenigstens zu omnipotenten Universalgenies.

Wenn ich etwas gezielt fördern wollte, dann wäre es soziale Kommunikation und Lesen, also sehr allgemein gefasste Kompetenzen. Der Nürnberger-Trichter funktioniert nun mal nicht; der Mensch ist kein Kaugummiautomatomat, bei dem man oben nur ein paar Geldstücke einwerfen muss, damit unten das gewünschte Produkt heraus kommt.

Für 100,-/d/Kind würde ich übrigens auch etwas auf die Beine stellen können.

Kommentar-Direktlink Sven Türpe· 04.08.11 · 12:18 Uhr

Bei besagter Firma werden Experimente gemacht, bei denen die Kinder schön was zu sehen haben und selber was machen können, kindgerecht. Das gleiche lässt sich aber mit normalen Küchenutensilien auch hinkriegen.

Oder mit Spielzeug oder mit Sachen, die im Wald rumliegen, nehme ich an.

Ich verstehe die Aufregung wirklich nicht. Da bietet jemand Eltern-Wellness an. So what?

Kommentar-Direktlink Kasaba· 04.08.11 · 12:37 Uhr

@Chris
Ja, ich glaube, diesen Trend gibt es auch in Deutschland. Zumindest hat Julia Friedrichs ähnliches in ihrem Buch "Gestatten, Elite" beschrieben. Darin wird die Entwicklung beschrieben, dass gut Betuchte dazu tendieren mit dem Besuch von Elitekitas, -kindergärten, -schulen und -hochschulen ihrem Nachwuchs eine optimale Bildungsbiographie zu kaufen. Die Recherchen und Ergebnisse der Autorin hörten sich für mich ganz überzeugend an. Kann aber auch nur ein Nischenphänomen sein.

Kommentar-Direktlink maxfoxim· 04.08.11 · 13:23 Uhr

@Timtam:
Ja, was das Beispiel hier angeht, wäre wohl ein bisschen Planwirtschaft besser :P

@ Andreas
Stimmt, leider weiß ich aber nicht genau worauf du da anspielst :/

Kommentar-Direktlink REALM· 04.08.11 · 15:14 Uhr

Mit Kindern Geld zu machen ist mit den Eltern sehr einfach, auch viel Geld. Das ist Marktwirtschaft! Bildung gehört da nicht unbedingt dazu, in einer sozialen Marktwirtschaft, das sind wir ja angeblich.

Wenn man z.B.: Kindercamp in google eingibt, wird man überrascht was es so alles gibt, zu vernünftigen Preisen. Das wäre ein etablierter Weg, um an die Jugendlichen heran zu kommen. Im Zuge von Adventure und Feen wird es wohl möglich sein, Wissenschaft einzubauen, wenn den auch der Wille der Wissenschatler vorhanden ist.
Die Veranstalter nehme ich an, haben für interessante Themen immer offene Ohren.

Kommentar-Direktlink Sven Türpe· 04.08.11 · 15:58 Uhr

Darin wird die Entwicklung beschrieben, dass gut Betuchte dazu tendieren mit dem Besuch von Elitekitas, -kindergärten, -schulen und -hochschulen ihrem Nachwuchs eine optimale Bildungsbiographie zu kaufen.

Was ist daran auszusetzen?

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 04.08.11 · 16:19 Uhr

Die übliche Strategie moderner gesellschaftlicher Systeme besteht darin gesponserte Leistungsfähige zu mischen mit Zahlenden. [1] - Dieses Gesülze von der Zweiklassenirgendwas ist retardiert, es gibt Schichten und n Klassen, wenn man so will.

Die im Blogartikel geschilderte Maßnahme würde Dr. W als Wellness abbuchen wollen.

MFG
Dr. Webbaer

PS @Türpe: Werden Sie hier als Troll eingeordnet, ist das des Inhaltemeisters Einstellung?

[1] was grundsätzlich gelingt, aber nicht mängelfrei bleibt oder bleiben kann

Kommentar-Direktlink Dierk· 12.08.11 · 17:38 Uhr

Meine Fresse, Urside, du benutzt ja nicht mal die von dir ausgesuchten Angeberwörter korrekt.

Kommentar-Direktlink Dr. Webbaer· 13.08.11 · 17:45 Uhr

@Inhaltemeister
Unbedingt mal die Filter-Funktionalität anpassen, Onkel W dringt zumindest zurzeit nicht durch...

MFG
Dr. Webbaer

Kommentar-Direktlink s.s.t.· 13.08.11 · 18:30 Uhr

@Chris

Kinder die MINT Fächer näher zu bringen, das ist einfach und kostengünstig möglich. Früher waren die Erfahrungen ganz normal, im Wald spielen etc.
Es ist ein gesellschaftliches Problem, dass es den Kindern heute wieder beigebracht werden muss, aber das ist eine andere Geschichte.

Genau das ist und bleibt der Punkt. Dazu passt, dass in früheren Jahrhunderten 3-4 Jährige als hinlänglich vollwertige Erwachsene (aka Arbeitskräfte) gesehen wurden, hier und heute das Erwachsenwerden so mit 21 anfängt und dass das Hotel Mama noch später endet. Klar ist, dass man niemanden unter 21 allein in den Wald lassen darf, denn es könnte zu Hautabschürfungen führen.

Der Fernseher ersetzt den Elter. Die Wahrnehmung von Erziehungsaufgaben über den TV hinaus wäre desweiteren recht kostenneutral.

Nein, keineswegs war früher alles besser (ehr im Gegenteil), aber man war zumindest gezwungen sich mit der Realität auseinader zu setzen.

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