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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.

Kommentare

Archiv Mai 2011

31. Mai 2011

Möbius im Real Life

Kategorie: Kultur·Technik  ·  Kommentare: 16

Einfach zu schön, den muss ich hier posten;
Das Möbius-Band im echten Leben, ich frage mich zwar gerade, wie das gebacken und vor allem geliefert werden soll, aber wen interessieren solche Nebensächlichkeiten:

Beetlebum ist nur zu empfehlen, einfach oben drauf klicken für mehr...


Autor: Chris· 31.05.11 · 09:06 Uhr· 16 Kommentare

24. Mai 2011

In Sonnencreme und Wandfarbe

Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 11

Im Urlaub kam ich zufällig auf dieses Thema: Was ist eigentlich in Sonnencremes? Im Grunde das Gleiche wie in der Wandfarbe, weiße Pigmente.
Aber leider zieht die Wandfarbe so schlecht in die Haut ein, und ein 20-Liter Eimer ist so unhandlich in der Strandtasche, denn günstiger wäre das schon.
Sehr alt und sehr verbreitet ist das enthaltende Pigment, das Titandioxid (Ich höre schon die ersten Aufschreie:"Oh nein, das ist ja Chemie, das schmier ich auf meine Haut?"). Zusammen mit ein wenig Dihydrogenmonoxid (Den Kalauer gönn ich mir mal) ist das sowohl bei der Wandfarbe, als auch in der Sonnencreme und in der Zahnpasta enthalten. Den grundsätzlichen Unterschied, ob die Farbe nun an die Wand oder auf die Haut kommt, machen die zusätzlichen Stoffe, die beigemengt werden.
Aber, nochmal zurück, das Titandioxid ist im Grunde nur ein sehr weißer Farbstoff.

Physikalisch bedeutet ja eine weiße Farbe, dass das gesamte (sichtbare) Licht zurück reflektiert wird - wir sehen weiß. Wenn ein Pigment sämtliches (sichtbare) Licht aufnimmt und nichts reflektiert, sehen wir schwarz. Deswegen heizen sich schwarze Sachen in der Sonne auch so stark auf, die Energie wird absorbiert. Die weiße Wand strahlt also das Licht nahezu vollständig zurück, es ist in der Wohnung hell und den meisten Leuten gefällt das.
In der Haut sorgen Zusatzstoffe dafür, dass die weißen Pigmente in den oberen Hautschichten eingelagert werden. Wir sehen die Pigmente zwar nicht mehr so deutlich, aber sie sind in der Haut, und dort machen sie das Gleiche wie an der Wand - sie reflektieren das Licht zurück. Damit schützen die Partikel die darunter liegenden Hautschichten vor dem Sonnenlicht und bewahren einen so vor einem Sonnenbrand.

Aaaaber:
Während wir die Farben bzw. das farbige Licht sehen, ist für den Sonnenbrand in einem nicht unerheblichem Maße das (für uns) nicht sichtbare ultraviolette Licht entscheidend. Ich verweise mal auf das Spektrum des Lichts (das uns natürlich allen noch aus der Schule bekannt ist und eigentlich überflüssig ist).

Spektrum_v1.png

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Autor: Chris· 24.05.11 · 16:52 Uhr· 11 Kommentare

20. Mai 2011

Studenten und Doktoranden, lernt verkaufen!

Kategorie: Kultur·Medizin·Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 17

800px-Altonaer_fischmarkt_12-10-2003.jpg Gerade habe ich wieder ein Gespräch in der Bahn mitgehört, dass mich an eine andere Situation erinnert: Neulich war ich auf einer Veranstaltung, bei der Forscher sich mit Firmen treffen (sollten). Eine ausgewählte Schar von Projekten aus den Life Sciences stellte sich und mit ihren Arbeiten vor, es gab Häppchen, wichtige Leute erzählten, wie sich die Uni gegenüber den Unternehmen präsentiert und dabei hilft, oder helfen möchte, den Sprung aus dem Labor in ein Produkt zu schaffen.

Zum Glück hatte ich ein wenig Zeit, sonst hätte ich diesen kleinen Abstecher noch mehr bereut. Zunächst machte das alles einen guten Eindruck.

Doch die Absichtserklärungen der Uni wurden nicht wirklich von Erfolgsergebnissen untermalt. Der wesentliche Aspekt aber, die Firmen, fehlte - es waren schlicht kaum welche vor Ort.

Ich traf ein paar alte Bekannte, die ich lange nicht mehr gesehen hatte, ein kleiner Pluspunkt zumindest. Aus reiner Neugier begann ich dann einen Fehler - ich befragte eine Doktorandin, die einsam und verlassen vor ihrem Poster stand.

Das Poster, dass sei vorweg gesagt, war ein gewöhnliches Kongress-Poster, wie es sie vermutlich überall gibt. Das Logo der Uni, der Arbeitsgruppe, ein kryptischer Titel in der Überschrift mit möglichst vielen Abkürzungen. Das ganze auf DinA2 ausgedruckt mit einer gefühlten 8 Punkt großen Schrift ohne Rand vollgeschrieben. Eine Handvoll Strukturformeln und vielleicht noch hochgepixeltes, unscharfes Schwarz-Weiß Bild.


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Autor: Chris· 20.05.11 · 11:46 Uhr· 17 Kommentare

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