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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.
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11.11.10 · 17:20 Uhr
Die Wissenswerte in Bremen - ein kleiner Rückblick
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur · Kommentare: 1
Die Wissenswerte in Bremen waren dieses Jahr wieder ein großes Familientreffen all derer, die irgendwie Wissenschaft verständlich machen: Vorrangig Wissenschaftsjournalisten, aber eben auch viele Pressesprecher und sonstige Kommunikatoren aus wissenschaftlichen Einrichtungen und PR-Macher.
Vieles ist schon live getwittert worden und @Stirn hat hier seine Kommentare zur Zukunft des Wissenschaftsjournalismus verfasst.
Ein paar kurze Impressionen aus den einzelnen Veranstaltungen: Wie eine falsche und zu späte Kommunikation eskalieren kann, hat Dr. Kreiter (ich hatte da schon mal drauf verlinkt) sehr eindrucksvoll bewiesen. Leider auch, welche kriminellen Energien in vermeintlichen Tierschützern stecken - der Protest gegen seine Arbeiten gipfelte in Morddrohungen (und entsprechendem Polizeischutz).
Ein Rückblick auf 50 Jahre Wissenschaft im Fernsehen brachte so manche Perle zurück ans Tageslicht: Etwa Jean Pütz bei seinen ersten Hobbythek-Sendungen. Weiterhin gab es spektakuläre Enthüllungen unerwarteter Brisanz: Galileo ist nicht investigativ! (Nein, es gab kein Raunen im Saal, eher ein sarkastisches "Ach was?"). Volker Arzt brachte die Frage, wohin die Wissen(schafts)sendungen in Zukunft gehen werden sehr gut auf den Punkt: Die Mischung macht´s! Ja, es darf seichte und unterhaltsames Wissen geben, aber es soll auch die tief schürfende Wissenschaft geben. Zur allgemeinen Erheiterung sorgt vorher auch folgendes Video:
Natürlich waren auch Blogs & Co. das Thema eines Vortrags, der bei vielen Wissenschaftlern auf eine erstaunlich positive Resonanz stieß. Für so manchen waren wissenschaftliche Blogs wohl tatsächlich etwas Neues.
Die sozialwissenschaftliche Analyse über das Aggressivitätspotenzial von Gewalt beinhaltenden Spiele brachte erwartungsgemäß wenig Überraschendes. Shooter können unter Umständen vielleicht etwas marginal aggressiv machen. Lustigerweise fragten sich viele Anwesenden in dem Moment, was sie wohl aggressiver gemacht hätte, der Shooter oder das grellbunte Reitspiel, welches eigentlich als Negativkontrolle dienen sollte.
Wirklich, also wirklich gute Science Slams verkürzten die Pause. Die Fact-Checker (voll krass konkret, Alter) haben eine wichtige Aufgabe in den Verlagen und gaben ihre Tipps weiter. Erstaunliche Zahl des Tages: In einer Spiegel-Ausgabe ergaben sich in einer Zählung 1.153 Fehler, die von den Dokumentatoren vor der Veröffentlichung glatt gebügelt wurden.
Vor allem ergaben sich in den Pausen und Abendveranstaltungen aber viele Kontakte und so manche Blogger und Follower habe ich endlich (mal wieder) im RL getroffen. Ach ja, nächstes Jahr wieder ...
Autor: Chris· 1 Kommentar· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (1)
Ja, ich fand's auch toll... Herzlichen Dank an die Veranstalter!
p.s.: wo sind eigentlich die Leute abgeblieben, die Dienstag Abend noch mit in der Kneipe waren???