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Forschung ist sexy! Zumindest wenn man verstanden hat, um was es geht. Wissenschaft und Forschung so zu vermitteln, dass es auch begriffen wird, ist Beruf(ung) von Christoph Larssen, Biologe und Wissenschaftsredakteur.

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Archiv Juli 2010

15. Juli 2010

60km Stillstand auf der A40 im Ruhrgebiet

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

Seit Anfang des Jahres bin ich Kulturhauptstadt, erst waren wir alle Papst (ohne vorher gefragt zu werden) und im Jahr 2010 ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt. Stellvertretetend für alle hat sich Essen beworben und gewonnen.
Nun ist das Ruhrgebiet also seit Monaten voller Kultur und ich habe das Gefühl, der Rest der Republik bekommt davon mehr mit als die Einwohner selbst.
Schon lange wollte ich darüber eigentlich einen Eintrag schreiben und mal darauf hinweisen, welche naturwissenschaftliche Veranstaltungen angeboten werden, ja, ich hatte zwischenzeitlich mal was gefunden, was im großen Rahmen von Ruhr2010 eingebunden war.
Nachdem ich schon nicht dazu gekommen bin, auf die Schachtzeichen hinzuweisen, die zumindet am ersten Wochenende wirklich sehenswert waren, möchte ich jetzt wenigstens auf das Still-Leben verweisen.
Wer hier wohnt oder in der Umgebung oder überhaupt mal irgendwie durch das Ruhrgebiet fahren musste, wird die A40 kennen und hassen gelernt haben, den längsten Standstreifen Deutschlands mit den kürzesten Auffahrten Europas.
Und am Sonntag werden 60 Kilometer gesperrt, beide Richtungen. Kein Auto fährt mehr, dieses Mal sogar mit Absicht. Auf der einen Spur dürfen nur Fahrräder & Co. fahren und die Gegenrichtung ist für Fußgänger und Bierzeltgarnituren reserviert. Am längsten Tisch der Welt werden Tausende sitzen, klönen und feiern.
Ich werde mir das auf keinen Fall entgehen lassen und kann es jedem nur empfehlen!

Und um wieder etwas ontopic zu werden, Biologen nutzen die Gelegenheit, um mal eine Kartierung des Biotops "Mittelstreifen" durchzuführen. Was lebt da zwischen und neben den Fahrspuren?


Autor: Chris· 15.07.10 · 23:26 Uhr· 1 Kommentar

08. Juli 2010

Kleingedrucktes besser lesen

Kategorie: Kultur·Technik  ·  Kommentare: 7

Bild062.jpgEher im Unterbewußten habe ich die Lupen an den Einkaufswagen wahrgenommen, die in einer weit verbreiteten Drogeriemarktkette verwendet werden. Und eigentlich habe ich mir da bisher keine Gedanken drüber gemacht. Wird wohl für die "Best-Ager" (neudeutscher Anglizismus für Senioren) sein, die nicht mehr so gut sehen können. Dann aber erbrachte meine private, nicht repräsentative statistische Analyse eine eher geringe Anzahl älterer Kunden.
Aber vielleicht sind die auch nur nie da, wenn ich da bin?

Dann habe ich in einem podcast gehört, dass die Lupen (auch) für das Kleingedruckte auf den Verpackungen sind. Der Verbraucher als solches wünscht sich eine bessere Aufklärung über die Inhaltsstoffe. Ein wenig Recherche hat das bestätigt.

Ach was? Der Kunde ist durch Analogkäse & Co. verunsichert und will wissen, was er da kauft. Konsequenterweise sollte dann neben der Lupe auch noch ein Mortimerhängen, finde ich. Nur zu lesen, was da drin ist, hilft dem "normalen" Anwender nicht wirklich weiter. (mir oftmals auch nicht, aber das nur so nebenbei)
Aber während die Ampel inzwischen wieder vom Tisch ist, finde ich das mal eine sinnvolle Initiative in die richtige Richtung, zumindest vom Prinzip her.

Das ist auf jeden Fall ausbaufähig...


Autor: Chris· 08.07.10 · 22:04 Uhr· 7 Kommentare

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