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Marc Scheloske ist Sozialwissenschaftler und Wissenschaftsjournalist. Nach dem Studium an der LMU München war er an einer Studie zur Risiko- kommunikation für die EU beteiligt. Von 2008-2010 war er verantwortlicher ScienceBlogs-Redakteur. Seit 2011 ist er mit seiner Wissenswerkstatt als Berater für digitale Wissenschafts- kommunikation tätig.
Er twittert als Werkstatt.
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31. Dezember 2010
Sentimentalitäten und andere Gedanken eines scheidenden Wissenschaftsbloggers
Kategorie: Kultur · Kommentare: 5
Das war's. Fast 3.000 Tweets, mehr als 1.500 Artikel und Postings, hunderte Topthemen und dutzende SciencePicture habe ich in den letzten Jahren hier für ScienceBlogs geschrieben und erstellt. Dieses kleine Posting ist nun mein persönlicher Abschiedsgruß. Mit ScienceBlogs geht es selbstverständlich weiter. Mit neuen, aber doch wohlbekannten Personen hinter den Kulissen.
Ich habe mich lange vor diesem Text gedrückt. Aber jetzt zeigt der Kalender den 31. Dezember an und es ist schon spät am Nachmittag. Allerhöchste Zeit also für diese Notiz, mit der ich mich (wenigstens in meiner Funktion als verantwortlicher Redakteur für das Portal) von ScienceBlogs.de verabschiede. (Es ist ja auch kein Staatsgeheimnis. Der wie immer bestens informierte NiceBastard hat es schon vor einigen Tagen verraten. Tobias hat heute vormittag was dazu gepostet.)
Wie alles begann...
Vor fast drei Jahren (irgendwann im Februar 2008) habe ich meine ersten Topthemen geschrieben (damals hieß die Rubrik noch "Was Blogger bewegt"). Und seitdem war ScienceBlogs ein bestimmender Teil meines Lebens. Wie es sich für einen anständigen Blogger gehört, führte mein erster Weg nach dem Aufstehen nicht etwa an den Frühstückstisch, sondern an den Laptop. Mails checken, nachsehen, was sich während der Nachtstunden bei ScienceBlogs getan hat, gibt es schon neue Artikel und neue Kommentare? Welche Neuigkeiten werden bei Twitter diskutiert?
Und spätabends gab es nicht selten Diskussionen mit meiner Freundin, die manchmal dann doch genervt war, wenn ich auch um 23.00Uhr oder später (gerne auch bis 01.00 oder 02.00Uhr in der Nacht) noch Kommentare beantworten oder eben unbedingt noch ein Topthema für den nächsten Morgen schreiben wollte. Das war in den letzten Jahren mein Leben. Und das war wirklich ausgesprochen klasse.
Deshalb möchte ich mich an der Stelle ausdrücklich bedanken. Bei meiner Freundin (s.o.) und meiner Familie, die mich bei all dem unterstützt haben. Vor allem aber bei den Bloggern. Ohne Euch gäbe es ScienceBlogs nicht und ohne Euch hätte ich das niemals so lange gemacht! Ich habe jede Menge von Euch gelernt. Und von Eurer Begeisterung für die Wissenschaft habe ich mich immer wieder gerne anstecken lassen.*
Autor: Marc Scheloske· 31.12.10 · 16:00 Uhr· 5 Kommentare
14. Juli 2010
Die Natur liebt es bunt, oder: Warum wir nicht Sklaven unserer Gene sind
Kategorie: Kultur·Medizin · Kommentare: 12
»Was ist der Mensch?« Klassischerweise fällt die Beantwortung dieser Frage ja in den Zuständigkeitsbereich der Philosophie. Doch immer häufiger kommen Antworten auf diese anthropologische Kernfrage auch von anderen wissenschaftlichen Disziplinen. Etwa von der Hirnforschung, wenn sie uns mitteilt, daß der 'freie Wille' doch nur eine Illusion sei. Und natürlich hat auch die Biologie hier etwas zu sagen.
Wissenschaft ist eine Kerze in einer dunklen von Dämonen beherrschten Welt.
Wenn man Pech hat, bekommt man freilich die PR-Parolen von Gentechnik-Pionier Craig Venter zu hören, der nach der Entschlüsselung (und Enträtselung) des Genoms nun die Synthetisierung des Lebens propagiert. Wenn man Glück hat, dann stammen die Antworten, die die Lebenswissenschaften auf diese allerersten Fragen des Menschen gibt, von Gottfried Schatz. Für den besteht das Erfolgsgeheimnis des Lebens nämlich just in dessen Rätselhaftigkeit, die sich konsequent jeder Kontrolle entziehe. Und so steht für den Biochemiker Schatz fest, daß wir "nicht Sklaven unserer Gene sind".
Es war also zweifellos ein glücklicher Zufall, daß im Mittelpunkt des "Life Science Dialogue" der vergangene Woche Anfang Juni in Heidelberg stattfand, der Vortrag von Prof. Dr. Gottfried Schatz stand. Und der outete sich gleich zu Beginn seiner Ausführungen als Fan von Carl Sagan, dessen Credo er ausdrücklich zustimme: "Wissenschaft ist eine Kerze in einer dunklen von Dämonen beherrschten Welt."
Autor: Marc Scheloske· 14.07.10 · 15:30 Uhr· 12 Kommentare
04. Juni 2010
Die Wissenschaftsblog-Charts Juni 2010
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Blogs leben von ihren Inhalten, von ihren Lesern und den Diskussionen und von den Links, die auf andere lesenswerte Inhalte gesetzt werden. Wer verlinkt, der zollt dem verlinkten Blogger auf diese Weise Annerkennung. Eigentlich eine schöne Sache. Wir sollten wieder mehr Links setzen. ;-)
Die Links, die auf ein einzelnes Blog verweisen, dienen u.a. auch der Messung von Popularität. Auf dieser Basis entstehen dann Blogcharts. Eine Spielerei sicherlich, aber dennoch nicht uninteressant. Die aktuelle Juni-Ausgabe ist hier exklusiv in einem Preview zu sehen:
Autor: Marc Scheloske· 04.06.10 · 08:30 Uhr· 1 Kommentar
12. Mai 2010
Tarzan, Honigbrote und das Jungbrunnengen: Stand-Up-Wissenschaft bei Famelab
Kategorie: Kultur · Kommentare: 7
Physiker sind ganz verrückt nach leckeren Honig-broten und Chemiker hangeln sich wie Tarzan durch den Dschungel. Das sind zwei der Erkenntnisse, die das österreichische Famelab-Finale 2010 bereithielt. Aber natürlich lernte das Publikum im Festsaal des Technischen Museums in Wien noch viel mehr: daß man mit einer Wasserflasche, einem Streichholz und geeigneten Druckbedingungen auf der Bühne Wolken erzeugen kann zum Beispiel. Und natürlich konnte man lernen, daß Wissenschaft nicht langweilig ist, sondern sehr kreativ und humorvoll vermittelt werden kann.
Insgesamt zehn junge Wissenschaftler hatten sich in den Vorentscheidungen für das Finale des Famelab-Wettbewerbs qualifiziert. Jeweils fünf Minuten hatten die Kandidaten Zeit, um ein wissenschaftliches Thema - idealerweise ihre eigene Forschung - zu präsentieren. Und das ist tatsächlich gelungen. Ohne Powerpoint-Folien, die im Hintergrund flimmern und Sicherheit geben, ohne Fachkauderwelsch, bei dem ein Laienpublikum schon allein durch das Fachvokabular abgeschreckt wird. Kurz, verständlich, sympathisch. Das war das Gütezeichen der meisten Präsentationen.
Autor: Marc Scheloske· 12.05.10 · 11:00 Uhr· 7 Kommentare
07. Mai 2010
Jung, kurz & knackig: Famelab bringt Wissenschaft auf die Bühne
Kategorie: Kultur
Eigentlich ist das ja eine verrückte Idee: da forschen Wissenschaftler monate- und jahrelang in ihren Labors und dann sollen sie ihre Arbeit innerhalb von wenigen Minuten einem fachfremden Publikum näherbringen. Daß das gelingen kann, beweist der Wettbewerb Famelab, der dieses Jahr wieder viele junge Talente der Wissenschaftskommunikation anlockt. Morgen findet das österreichische Finale in Wien statt.
Es ist kein Geheimnis, daß mir diese etwas unkonventionellen Formate der Wissenschaftskommunikation sympathisch sind. Wissenschaftler verlassen ihr angestammtes Revier und präsentieren ihre Themen in Kneipen, Bars oder an anderen ungewöhnlichen Orten. Es muß ja nicht immer die Fachkonferenz sein. In München hat beispielsweise die NerdNite innerhalb weniger Monate schon eine stattliche Fangemeinde erobert. Und die ScienceSlams haben nicht nur in Braunschweig einen tollen Erfolg.
Autor: Marc Scheloske· 07.05.10 · 13:45 Uhr· 0 Kommentare
29. März 2010
Hirnforschung: Unser Gehirn braucht Überraschungen, liebt sie aber nicht?!
Kategorie: Kultur·Medizin · Kommentare: 9
Wie arbeitet unser Gehirn? Wie funktioniert Wahrnehmung? Welche Faktoren prägen unser Gedächtnis? - Es gibt so unendlich viele spannende Fragen an die Hirnforschung. Doch deren Antworten sind bislang kaum zufriedenstellend. Zwar findet man in den einschlägigen neurowissenschaftlichen Journals fast im Wochentakt interessante Veröffentlichungen, aber das sind dann allenfalls winzig kleine Mosaiksteinchen, die sich vielleicht irgendwann in ein großes Bild einfügen lassen, das uns dann verstehen hilft, wie unser Gehirn tatsächlich "tickt". Aber bis dahin ist es noch weit.
Und so müssen wir uns wohl mit den Befunden einzelner Studien zufrieden geben, die sich - jedenfalls auf den ersten Blick - allerdings teilweise widersprechen. Aber das ist möglicherweise weniger ein Problem der Hirnforschung, denn der Wissenschaftskommunikation. Ein Beispiel.
Zwei Studien, zwei Aussagen: Legen es die Neurowissenschaften auf Verwirrung an?
Studie I: Das Hirn liebt Überraschungen
Vor etwa vier Wochen publizierte ein Forscherteam um Nikolai Axmacher von der Universität Bonn die spannenden Ergebnisse einer Studie. Die Hirnforscher hatten untersucht, wie das Gehirn auf erwartete bzw. unerwartete Informationen reagiert und wie sich das alles auf die Erinnerung auswirkt. Dazu sollten sich die Probanden die Bilder auf einem PC-Bildschirm einprägen. Es wurden Gesichter und Häuser gezeigt und später wurde abgefragt, an welche Bilder sich die Probanden erinnern konnten.
Autor: Marc Scheloske· 29.03.10 · 13:45 Uhr· 9 Kommentare
15. Februar 2010
ScienceFeed: Microblogging für Wissenschaftler
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Es sieht aus wie ein schlanker, eleganter Mix aus Twitter, Friendfeed, Blogkommentaren und Buzz. Und es ist - so jedenfalls die Idee - zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Wissenschaftlern, die sich zu aktuellen wissenschaftlichen Themen miteinander austauschen. ScienceFeed heißt diese neue Plattform, die seit wenigen Stunden online ist und tatsächlich mehr Raum bietet für das, was Forscher alltäglich beschäftigt.
Die Stärke und Faszination von Twitter hat ja viel mit den eingebauten Schwächen und Limitierungen des Microblogging-Dienstes zu tun. Ein Tweet bietet nunmal nur exakt 140 Zeichen Platz, um sich der Welt mitzuteilen. Und auf einen Tweet kann man eben auch nur wieder mit einem Tweet reagieren.
Für wissenschaftliche Diskussionen sind 140 Zeichen einfach zu kurz, oder?
Bei Twitter hat das - mehr zufällig, als geplant - zu wunderbar subtilen Formen der Micro-Kommunikation und der gegenseitigen Anschlüsse geführt und Twitkrit beweist, wie wunderschön Micro-Literatur ist. Aber für Statements zu wissenschaftlichen Diskussionen sind 140 Zeichen einfach schlicht zu kurz. Da sprengen manchmal schon die ellenlangen Fachtermini den Platz...
Autor: Marc Scheloske· 15.02.10 · 22:15 Uhr· 3 Kommentare
29. Januar 2010
Nerd Nite: Wissenschaft, Kneipenkultur und Rock'n'Roll
Kategorie: Kultur · Kommentare: 4
"Die Großhirnrinde ist eine Verstehensmaschine", erklärt Tobias Hürter, als er aktuelle Studien von Neurowissenschaftlern vorstellt. In seinem Vortrag beschäftigt er sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen wir uns an unsere Träume erinnern und was bei sogenannten Klarträumen passiert.
Die Ausführungen von Tobias werden von mehr als hundert Zuhörern aufmerksam verfolgt. Der Ort des Geschehens ist allerdings kein Hörsaal und keine Fachkonferenz. Das Publikum sitzt in bequemen Sesseln oder steht in Grüppchen beisammen, gelegentlich klirren Bierflaschen. Es ist Donnerstagabend in der Münchner "Repüblik" und heute findet hier wieder die "Nerd Nite" statt.
It's like Discovery Channel with beer
Patrick Gruban ist der Macher dieser spannenden Veranstaltungsreihe. Die Idee hat er sich aus den USA geholt: in New York findet seit 2006 regelmäßig eine Nerd Nite statt. "It's like Discovery Channel with beer", lautet das Motto. Und seit Juni 2009 versammelt sich dazu nun auch in München jeden Monat eine stetig wachsende Fangemeinde.
Autor: Marc Scheloske· 29.01.10 · 14:30 Uhr· 4 Kommentare
25. Januar 2010
Die Zumutungen der digitalen Informationsgesellschaft und die Hilflosigkeit des Denkens
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur · Kommentare: 5
Es ist ein ungleicher Kampf: auf der einen Seite steht das Internet, das universelle, global-vernetzte digitale Gedächtnis mit seinem unüberschaubaren Informations- und Wissensangebot. Auf der anderen Seite befindet sich der Mensch: begrenzt in jeglicher Hinsicht, je individuell mit Talenten ausgestattet und doch je limitiert in seinen Möglichkeiten. Und seine Verarbeitungskapazität für zeitgleich auf ihn einstürzende Informationen? Ach, reden wir nicht darüber...
Diese Grundkonstellation ist der Ausgangspunkt für Frank Schirrmacher, der in seinem Buch "Payback" die Schattenseiten des digitalen Informationsüberangebots beklagt. Vor ziemlich genau zwei Monaten war das Buch Schirrmachers erschienen, in dem er ein bisweilen recht düsteres Szenario entwirft: die Aufmerksamkeitsspanne der Mediennutzer schmilzt vermeintlich immer weiter dahin und der einstmals autonom denkende Mensch begibt sich mehr und mehr in Abhängigkeit von maschinellen Algorithmen.
Schirrmachers Befürchtungen und Thesen wurden zuletzt in Blogs und den Feuilletons recht anregend diskutiert. Vielversprechende Ausgangsbedingungen also für das Panel zum selben Thema auf der DLD-Konferenz - wobei die Diskussion letztlich doch deutlich hinter dem schon erreichten Reflexionsniveau zurückblieb.
Autor: Marc Scheloske· 25.01.10 · 21:00 Uhr· 5 Kommentare
04. Januar 2010
Ginkgo-Präparate: Vergessen Sie es einfach
Kategorie: Kultur·Medizin · Kommentare: 20
Ginkgo-Präparate sind ein Klassiker der Naturheilkunde. Bereits seit den 60er Jahren sorgen Extrakte aus den Blättern und Samen des Ginkgobaums für fette Umsätze. Für ein besseres Gedächtnis sollen die Präparate sorgen, die Konzentrationsfähigkeit erhöhen und allgemein der Demenz vorbeugen. Doch eine neue Studie zeigt: gegen den geistigen Abbau im Alter ist - jedenfalls mit Gingko - kein Kraut gewachsen.
Zugegeben: der durchschnittliche ScienceBlogs-Leser gehört vermutlich nicht zur Zielgruppe für die verschiedenen Ginkgo-Produkte, dennoch ist die Geschichte interessant. Und "Geschichte" - soviel ist wenigstens sicher - hat Ginkgo biloba.
Die Heilkräfte dieses besonderen Baumes werden schon seit Jahrtausenden geschätzt. Das kennt man ja. Jedenfalls spielte Ginkgo biloba (vor allem seine Blätter und deren Wirkstoffe) bereits in der traditonellen chinesischen Medizin eine große Rolle. Und im Mittelalter wurden Ginkgoblätter zur Behandlung von Atemwegs- und Hauterkrankungen, Magenbeschwerden, Erschöpfungszuständen und anderen Leiden eingesetzt.
Gibt es überhaupt vernünftige Studien, die den Nutzen von Ginkgo-Präparaten belegen?
Das alles spricht durchaus nicht gegen Ginkgo. Interessant wird es dann allerdings in der Mitte des 20. Jahrhunderts, als man das pflanzliche Mittel im Hinblick auf seine positive Wirkung auf die Gedächtnisleistung entdeckt.
Autor: Marc Scheloske· 04.01.10 · 17:00 Uhr· 20 Kommentare
16. Oktober 2009
Schulsport macht schlau: Die Korrelation von Körpergewicht und Schulleistung
Kategorie: Kultur·Medizin · Kommentare: 6
Dickere Kinder sind schlechtere Schüler. Das ist eines der interessanten Ergebnisse einer aktuellen Studie. Allerdings wartet die Untersuchung auch mit einer hoffnungsvollen Botschaft auf: wenn Grundschüler gezielt in ein kontinuierliches Sportprogramm eingebunden werden, dann purzeln die Pfunde und die Noten werden besser.

Das ist - leicht verkürzt - das Fazit einer Längsschnittstudie, die Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln im Auftrag des Vereins "Klasse in Sport" durchgeführt haben. Und die Bekanntgabe der (vorläufigen) Ergebnisse fällt in eine Zeit, in der viel darüber diskutiert wird, wie das Idealgewicht der Fetisch unserer Zeit wurde und wer davon profitiert.
Das Idealgewicht oder: Der Tanz um den goldenen Body-Mass-Index
Fest steht: noch nie zuvor wurde der Frage nach den Ernährungsgewohnheiten und dem Körpergewicht so viel Platz eingeräumt. Und fest steht auch, daß übergewichtige Menschen pauschal als undiszipliniert und Belastung für das Gesundheitssystem angesehen werden. Wer den BMI-Wert von 25 übertrifft, gilt vielen Gesundheitspolitikern schon als Problemfall.
Autor: Marc Scheloske· 16.10.09 · 18:00 Uhr· 6 Kommentare
04. August 2009
Guter Stress, schlechter Stress
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Wir sind eine gestresste Gesellschaft. Da gibt es den beruflichen Stress, wenn uns die überzogenen Ansprüche des Chefs unter Leistungsdruck setzen und genauso den Freizeitstress, dem sich viele freiwillig aussetzen. Stress ist allgegenwärtig. Doch: ist Stress eigentlich immer schlecht oder kann er auch positiv wirken? Aktuell sind höchst widersprüchliche Meldungen zu lesen...
Stress wird ja zunächst fast immer als unangenehm empfunden. Wie sollen wir nur die viel zu vielen Termine unter einen Hut kriegen? Wie sind die viel zu hohen Anforderungen zu meistern, die an uns gestellt werden? Wer wirklich gestresst ist, kann diesem Gefühl vermutlich wenig positives abgewinnen. Da paßt es ins Bild, wenn portugiesische Wissenschaftler jetzt berichten, daß Stress vor allem negative Effekte hat und - wenigstens bei Ratten - zu Hirnveränderungen führt.
Autor: Marc Scheloske· 04.08.09 · 15:15 Uhr· 1 Kommentar
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