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Marc Scheloske ist Sozialwissenschaftler und Wissenschaftsjournalist. Nach dem Studium an der LMU München war er an einer Studie zur Risiko- kommunikation für die EU beteiligt. Von 2008-2010 war er verantwortlicher ScienceBlogs-Redakteur. Seit 2011 ist er mit seiner Wissenswerkstatt als Berater für digitale Wissenschafts- kommunikation tätig.
Er twittert als Werkstatt.


Archiv Juni 2010

04. Juni 2010

Die Wissenschaftsblog-Charts Juni 2010

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

Blogs leben von ihren Inhalten, von ihren Lesern und den Diskussionen und von den Links, die auf andere lesenswerte Inhalte gesetzt werden. Wer verlinkt, der zollt dem verlinkten Blogger auf diese Weise Annerkennung. Eigentlich eine schöne Sache. Wir sollten wieder mehr Links setzen. ;-)

Die Links, die auf ein einzelnes Blog verweisen, dienen u.a. auch der Messung von Popularität. Auf dieser Basis entstehen dann Blogcharts. Eine Spielerei sicherlich, aber dennoch nicht uninteressant. Die aktuelle Juni-Ausgabe ist hier exklusiv in einem Preview zu sehen:

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Autor: Marc Scheloske· 04.06.10 · 08:30 Uhr· 1 Kommentar

02. Juni 2010

Einem Winzling auf der Spur - Was läuft zwischen der Reblaus und der Rebwurzel ab? 

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 3

Reblaus_2010.jpgMitte des 19. Jahrhunderts wurde die winzige Reblaus (Daktulosphaira vitifoliae FITCH) aus Nord-Amerika nach Europa eingeschleppt. Innerhalb der folgenden Jahre zerstörte die Zwerglaus große Weinflächen und verursachte einen immensen ökonomischen Schaden. Dieser entstand durch die unterirdische Saugtätigkeit der Reblaus an den Wurzeln. Bei dieser entsteht eine Galle, die in der Wissenschaft je nach Alter und Größe als Nodosität oder Tuberosität bezeichnet wird und im letzteren Fall eine Eintrittspforte für weitere im Boden lebende Krankheitserreger darstellen kann.

Eine Bekämpfung der Reblaus ist wegen ihres unterirdischen Lebenszyklus überaus schwierig und erst nach umfangreicher Forschung fand man mit der Pfropfung des Weines den bisher einzig erfolgreichen Weg sie in Schach zu halten. Bei der Pfropfung wird eine europäische Kulturrebe mit einem resistenten amerikanischen Wurzelstock vereint. Über 100 Jahre war dieses Vorgehen erfolgreich, allerdings wurde in den letzen Jahren immer häufiger das Auftreten der Reblaus an Weinreben berichtet. Somit ist sie inzwischen in vielen Weinbaugebieten der Welt zu finden, z.B. in Deutschland, Österreich, Ungarn, Frankreich, Nordamerika, Australien und Neuseeland.

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Autor: Marc Scheloske· 02.06.10 · 14:00 Uhr· 3 Kommentare

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