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Im Deutschen Museum in München sind Wissenschaftler aktiv und vermitteln die Inhalte Ihrer Tätigkeiten durch Ausstellungen, aber auch durch Videos und Textbeiträge. Wir bloggen, weil wir uns im Museum als Kommunikatoren verstehen. Mit rund 1,4 Millionen Besuchern pro Jahr ist das Deutsche Museum nicht nur das meistbesuchte Museum Deutschlands, sondern gehört auch zu den international führenden Standorten der Erforschung unserer modernen, von Wissenschaft und Technik geprägten Kultur. Deutsches Museum

Neues in der Kategorie Technik

26. Dezember 2011

Ein elektromobiles Arbeitstier

Kategorie: Kultur·Technik  ·  Kommentare: 2

Alle reden über die elektromobile Zukunft. Auch das Verkehrszentrumsteam tut das und plant für das Jahr 2012 eine Sonderausstellung über Elektromobilität, die zur besseren Einordnung einen kleinen historischen Vorspann erhalten wird.

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Die Neuerwerbung: ein Hansa-Lloyd Elektroschlepper der Hansa Lloyd AG Bremen, Baujahr 1924

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Autor: Bernhard Weidemann· 26.12.11 · 10:50 Uhr· 2 Kommentare

16. Dezember 2011

Der klingende Weihnachtsbaum

Kategorie: Kultur·Technik  ·  Kommentare: 1

Ende des 19. Jahrhunderts erhielt der Fabrikant Johannes Carl Eckardt aus Stuttgart Patente für Neuerungen „an Musikerwerken, welche mit Mechanismen zum Drehen von Untersätzen für Weihnachtsbäume versehen sind" (DRP 30617, 1895, und 48743, 1889). Eckardt verknüpfte damit zwei eng mit der Weihnachtszeit verbundene Traditionen, den Weihnachtsbaum und die Weihnachtsmusik, und verband diese in einem Instrument. War letztere in früheren Zeit noch von den Familienangehörigen selbst gemacht worden, hatten sich seit einiger Zeit durch das wachsende Angebot erschwinglicher Instrumente die Spielwerke auch in Privathaushalten weit verbreitet.

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Autor: Bernhard Weidemann· 16.12.11 · 10:16 Uhr· 1 Kommentar

02. Dezember 2011

Mit Schlupfwespen gegen Kleidermotten

Kategorie: Naturwissenschaft·Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 5

Es gibt ja kaum jemanden, den Oldtimer kalt lassen. Ihr Design, ihre Historie und Technik sind faszinierend. Dass auch Motten zu den eingefleischten Oldtimer-Fanatikern gehören, klingt erstmal überraschend, ist es aber auf den zweiten Blick nicht. Wolle, Seide, Filz und Rosshaar werden in Bezügen, Fußmatten und in der Polsterung der alten Fahrzeuge verwendet. Diese Naturmaterialien ziehen Motten an und die wird man so schnell nicht mehr los.
Trichogramma-Adler_Landaulet.jpg

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Autor: Bernhard Weidemann· 02.12.11 · 15:46 Uhr· 5 Kommentare

23. Dezember 2010

Die Erfindung des Schlittschuhs

Kategorie: Kultur·Technik  ·  Kommentare: 1

Alle Wartenden an Bahnhöfen, in Staus oder auf Flughäfen, die wegen zu viel Schnee und Eis nicht dahin kommen, wo sie eigentlich hin wollen, schauen wahrscheinlich aus dem Fenster und träumen davon auf Schlittschuhen ganz schnell und einfach weiter zu kommen. Aber woher kommt eigentlich der Schlittschuh, der von Kanadischem Eishockey bis zu Olympischen Pirouetten viel Freude und Vergnügen bereitet? Im Deutschen Museum gibt es eine Ausstellung mit dem Titel "Lust an der Bewegung", die unter anderem die historische Entwicklung der Schlittschuhe zeigt.

Die Karriere des Schlittschuhs begann vermutlich in der Jungsteinzeit.

Es stimmt, dass Schlittschuhe auf Knochenschlittschuhe aus Tierknochen (Renntiere, Kühe, Pferde) zurückgehen. Da ihre Geschichte bis weit in vorchristliche Zeit zurückreicht, ist es allerdings nicht möglich einen "Erfinder" zu benennen. Relikte von Knochenschlittschuhen finden sich überall in Nord- und Mitteleuropa.

Einen einzelnen Ursprungsort zu lokalisieren ist schwierig. Wahrscheinlich ist Skandinavien (Finnland) eine der Ursprungsregionen. Sicher ist nur, dass die Knochengleiter in Regionen er- und gefunden wurden, in denen genügend Eis und Schnee vorkamen, um Menschen zu inspirieren, Gehhilfen zu nutzen (Skandinavien, Russland, Mitteleuropa).

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Autor: Bernhard Weidemann· 23.12.10 · 06:00 Uhr· 1 Kommentar

05. Dezember 2010

Elefantenrüssel als Alltagshelfer: Bundespräsident Christian Wulff verleiht Deutschen Zukunftspreis 2010

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 2

Der Deutsche Zukunftspreis ging dieses Jahr an Dr. Peter Post, Dipl.-Ing. (FH) Markus Fischer und Dipl.-Ing. Andrzej Grzesiak für ihr Projekt „Vorbild Elefantenrüssel - ein Hightech-Helfer für Industrie und Haushalt".

Die Innovation wird im kommenden Jahr Einzug in die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis haben, wo sie von einer breiten Öffentlichkeit bewundert werden kann und genauer erklärt wird.

Dr. Peter Post und Markus Fischer von der Festo AG & Co. KG, Esslingen, und Andrzej Grzesiak vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, und ihre Teams schufen nach dem Muster von Konstruktionsprinzipien aus der Natur einen einzigartig flexiblen Handling-Assistenten für eine neue Generation vielseitig einsetzbarer Assistenzsysteme.

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Autor: Bernhard Weidemann· 05.12.10 · 16:00 Uhr· 2 Kommentare

22. November 2010

Den Strom "verteufeln"? Podiumsdiskussion über unseren Energiekonsum im Deutschen Museum

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 18

Energiesparlampen.jpgPrivate Haushalte verbrauchen viel Energie, mit ca. 26% des Gesamtenergiekonsums fast so viel wie die Industrie. Angesichts des ungelösten Problems einer zukünftigen und nachhaltigen Energieversorgung unseres energieintensiven Lebensstils stellt sich die Frage, in welcher Weise Privatpersonen zu einem nachhaltigeren Energiekonsum und damit zum Klimaschutz beitragen können.

Von Nina Lorkowski

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde darüber am 28.10.2010 im Ehrensaal des Deutschen Museums debattiert. Veranstaltet in einer Kooperation aus dem Projekt „Geisteswissenschaften im Dialog", dem Deutschen Museum, dem BMBF-Forschungsprojekt „Objekte des Energiekonsums" und der „Energieroute der Museen" der Leibniz-Gemeinschaft diskutierten Prof. Dr. Manuel Frondel (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung), Prof. Dr. Gerd Michelsen (Institut für Umweltkommunikation der Leuphana Universität Lüneburg und Dr. Nina Möllers (Deutsches Museum) unter der Moderation von Susanne Poelchau (Wissenschaftsredaktion des Bayerischen Rundfunk) zum Thema „Wie energielastig ist unser Konsum. Elektrizität - vom Hoffnungsträger zum Problemfall".

Die Klima- und Energiediskussion fordert Lösungen im Bereich des politischen und des individuellen Handelns.

Energie ist längst zu einem Bestandteil öffentlicher Debatten geworden. Klimawandel und globale Konflikte als Folge unseres Energiekonsums fordern Lösungen, die zum einen im Bereich des politischen, zum anderen im Bereich des individuellen Handelns liegen. Nina Möllers macht in der Diskussion deutlich, wie klärend hier ein Blick in die Konsum- und Technikgeschichte sein kann.

Mit dem Einzug technischer Geräte in den Privathaushalt haben sich Konsumgewohnheiten und kulturelle Werte sukzessive gewandelt. Einleuchtend veranschaulicht Möllers dies am Beispiel des Wandels von Hygienestandards. Der enorme Anstieg des Wäschewechsels und folglich auch des Waschens, zwischen 1968 - also nachdem der Waschvollautomat massenhaft in die Privathaushalte eingezogen ist - und 1988, macht deutlich wie Sauberkeitsvorstellungen und die Empfindsamkeit gegenüber Schmutz und Geruch fortgeschritten sind.

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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 22.11.10 · 13:00 Uhr· 18 Kommentare

13. Oktober 2010

Eine Bombe rettet Leben

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 2

Es ist so weit: Nach zwei langen Monaten unter Tage läuft in diesen Stunden die Rettung der 33 verschütteten Bergleute in Chile. Die Rettungskapsel „Phoenix 1" wird nach 69 Tagen nach und nach die verschütteten Kumpel aus 700 m Tiefe befreien. Die Funktionsweise einer solchen Kapsel ist jedoch nicht völlig neu, sondern wurde bereits 1955 auf der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen-Rotthausen entwickelt. Aufgrund der torpedoartigen Form und des ersten Einsatzortes, erhielt die Rettungskapsel dann auch den Namen „Dahlbuschbombe".

Eine Rettungskapsel, wie sie aktuell zur Rettung der Kumpel in Chile im Einsatz ist, steht auch im Deutschen Museum in München.

Um sich so ein Rettungsbombe einmal im Original anzusehen, muss man nicht gleich ins Ruhrgebiet oder gar nach Chile fahren. Mitten in München auf einer Isarinsel beherbergt das Deutsche Museum so ein Exemplar. In der Abteilung „Erdöl und Erdgas" gelangt man über eine Treppe in das verdunkelte Untergeschoss, welches sich dem Thema Tiefbohren widmet. Dort steht in einem Eck des Raumes ein original Lengede-Rohr mit Rettungsbombe, mit welchem 1963 das „Wunder von Lengede" vollbracht wurde. In der Eisenerzgrube Lengede-Broilstedt konnten im Herbst 1963 elf Bergleute gerettet werden. Nach dem Unglück wurden 14 Tage später die Überlebenden aus 56 m Tiefe geborgen.

* Die Dahlbusch-Rettungsbombe wie sie in der Abteilung Erdöl und Erdgas des Deutschen Museums zu sehen ist.
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Autor: ScienceBlogs-Redaktion· 13.10.10 · 11:30 Uhr· 2 Kommentare

18. Mai 2010

Das vielseitigste Werkzeug der Welt: Der Laser feiert 50. Geburtstag

Kategorie: Technik

Am Anfang war es eine Erfindung ohne Anwendung - jetzt ist es das wichtigste Werkzeug der Welt: Der Laser wird 50 Jahre alt.

Am 16. Mai 1960 hat der Physiker Theodore Maiman in Malibu, Californien einen besonders hellen Moment: Er schickt einen Lichtblitz durch einen roten Rubinstein. Dadurch entsteht stark gebündeltes Licht dessen Strahlen enorme Wirkung haben. Sie brennen Löcher in Papier, Kunststoff oder Metall.

Laser ist ein englisches Kunstwort. Es sind die Anfangsbuchstaben für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation also sinngemäß „Lichtverstärkung durch Strahlung". Weil es zu dem Zeitpunkt der Erfindung noch keine Messeinheit für das Laserlicht gibt, haben Forscher eine Idee als Sie Rasierklingen mit Lasern durchlöchern. Ein schwacher Laser hat die Einheit 1 Gillette, ein starker Laser 5 Gillette. Die erste Stärke-Einheit für Laser war also tatsächlich die Anzahl der durchbohrten Rasierklingen.

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Autor: Bernhard Weidemann· 18.05.10 · 22:30 Uhr· 0 Kommentare

07. Dezember 2009

Bio und Nano - eine Zumutung!?

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 2

Seit drei Wochen ist das Zentrum Neue Technologien (ZNT) im Deutschen Museum nun geöffnet. Eine Plattform für neue Technologien mit einer Dauerausstellung zu Bio- und Nanotechnologie. Einige Journalisten waren schon vor Ort und haben sich ein Bild von der Ausstellung gemacht. Ein paar dieser Journalisten kommentierten die Ausstellung mit „Da muten Sie Ihren Besuchern aber ganz schön was zu".

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Bewegtes Drahtgittermodell einer ATPase (Adenosintriphosphatase)

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Autor: Bernhard Weidemann· 07.12.09 · 18:00 Uhr· 2 Kommentare

09. November 2009

Rüber machen mit der DOWA 81

Kategorie: Politik·Technik  ·  Kommentare: 5

Mit diesem Flugzeug beabsichtigte 1981 Dr.-Ing. Gerhard F. Wagner aus Dresden mit seiner Frau und drei Kindern (17, 16, und 6 Jahre alt) aus der ehemaligen DDR zu fliehen. Das Flugzeug ist nicht geflogen, da die Familie am Tag vor dem geplanten Start verhaftet wurde. Man verurteilte sie wegen „Vorbereitung zum ungesetzlichen Grenzübertritt im schweren Fall" zu beachtlichen Freiheitsstrafen.

SNV12246.JPG

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Autor: Bernhard Weidemann· 09.11.09 · 10:39 Uhr· 5 Kommentare

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