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Im Deutschen Museum in München sind Wissenschaftler aktiv und vermitteln die Inhalte Ihrer Tätigkeiten durch Ausstellungen, aber auch durch Videos und Textbeiträge. Wir bloggen, weil wir uns im Museum als Kommunikatoren verstehen. Mit rund 1,4 Millionen Besuchern pro Jahr ist das Deutsche Museum nicht nur das meistbesuchte Museum Deutschlands, sondern gehört auch zu den international führenden Standorten der Erforschung unserer modernen, von Wissenschaft und Technik geprägten Kultur. Deutsches Museum
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23. Dezember 2010
Die Erfindung des Schlittschuhs
Kategorie: Kultur·Technik · Kommentare: 1
Alle Wartenden an Bahnhöfen, in Staus oder auf Flughäfen, die wegen zu viel Schnee und Eis nicht dahin kommen, wo sie eigentlich hin wollen, schauen wahrscheinlich aus dem Fenster und träumen davon auf Schlittschuhen ganz schnell und einfach weiter zu kommen. Aber woher kommt eigentlich der Schlittschuh, der von Kanadischem Eishockey bis zu Olympischen Pirouetten viel Freude und Vergnügen bereitet? Im Deutschen Museum gibt es eine Ausstellung mit dem Titel "Lust an der Bewegung", die unter anderem die historische Entwicklung der Schlittschuhe zeigt.
Die Karriere des Schlittschuhs begann vermutlich in der Jungsteinzeit.
Es stimmt, dass Schlittschuhe auf Knochenschlittschuhe aus Tierknochen (Renntiere, Kühe, Pferde) zurückgehen. Da ihre Geschichte bis weit in vorchristliche Zeit zurückreicht, ist es allerdings nicht möglich einen "Erfinder" zu benennen. Relikte von Knochenschlittschuhen finden sich überall in Nord- und Mitteleuropa.
Einen einzelnen Ursprungsort zu lokalisieren ist schwierig. Wahrscheinlich ist Skandinavien (Finnland) eine der Ursprungsregionen. Sicher ist nur, dass die Knochengleiter in Regionen er- und gefunden wurden, in denen genügend Eis und Schnee vorkamen, um Menschen zu inspirieren, Gehhilfen zu nutzen (Skandinavien, Russland, Mitteleuropa).

Autor: Bernhard Weidemann· 23.12.10 · 06:00 Uhr· 1 Kommentar
05. Dezember 2010
Elefantenrüssel als Alltagshelfer: Bundespräsident Christian Wulff verleiht Deutschen Zukunftspreis 2010
Kategorie: Technik · Kommentare: 2
Der Deutsche Zukunftspreis ging dieses Jahr an Dr. Peter Post, Dipl.-Ing. (FH) Markus Fischer und Dipl.-Ing. Andrzej Grzesiak für ihr Projekt „Vorbild Elefantenrüssel - ein Hightech-Helfer für Industrie und Haushalt".
Die Innovation wird im kommenden Jahr Einzug in die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis haben, wo sie von einer breiten Öffentlichkeit bewundert werden kann und genauer erklärt wird.
Dr. Peter Post und Markus Fischer von der Festo AG & Co. KG, Esslingen, und Andrzej Grzesiak vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, und ihre Teams schufen nach dem Muster von Konstruktionsprinzipien aus der Natur einen einzigartig flexiblen Handling-Assistenten für eine neue Generation vielseitig einsetzbarer Assistenzsysteme.
Autor: Bernhard Weidemann· 05.12.10 · 16:00 Uhr· 2 Kommentare
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