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Im Deutschen Museum in München sind Wissenschaftler aktiv und vermitteln die Inhalte Ihrer Tätigkeiten durch Ausstellungen, aber auch durch Videos und Textbeiträge. Wir bloggen, weil wir uns im Museum als Kommunikatoren verstehen. Mit rund 1,4 Millionen Besuchern pro Jahr ist das Deutsche Museum nicht nur das meistbesuchte Museum Deutschlands, sondern gehört auch zu den international führenden Standorten der Erforschung unserer modernen, von Wissenschaft und Technik geprägten Kultur. Deutsches Museum
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26.08.08 · 10:57 Uhr
Ferrofluid Skulptur
Kategorie: Naturwissenschaft·Naturwissenschaften·ScienceBlogs Kategorien·Technik · Kommentare: 2
Ein Stahlkörper wird bei zunehmender Magnetisierung von magnetischer
Flüssigkeit überzogen. Die Flüssigkeit wird dabei jeweils in Richtung der
zunehmenden Feldstärke gezogen und bildet dabei Spitzen, die umso kleiner
sind, je höher die Feldstärke ist. Bei der Anhäufung von Flüssigkeit an
Kanten nimmt dabei die Feldstärke an der Oberfläche ab. Beim Fluss und bei
der Verteilung der Flüssigkeit zeigen sich einige charakteristische Stellen.
Der Mittelteil besteht aus einer konischen Spirale, die je nach
Magnetisierung eine, drei oder sogar mehr Spuren von Spitzen aufweist.
Weitere Spuren werden an den Zähnen der Krone und an der Kante des zentralen
Sechsecks gebildet.
Die Krone enthält horizontale Vertiefungen die den kontinuierlichen
Gradienten des Feldes unterbrechen. Auf dem Weg nach oben werden die
Vertiefungen, nach dem Anstauen von Flüssigkeit, in Fontänen übersprungen.
Auf dem Rückweg fällt die Flüssigkeit in großen Tropfen über den Spalt.
Der waagerechte Graben an der Sechseckkante bleibt beim Rückzug mit
Flüssigkeit gefüllt. Bei wieder ansteigender Magnetisierung erhebt sich
diese Flüssigkeit dann sehr steil auf der Kante des Sechsecks, dessen
Magnetisierung geringfügig stärker ist als die auf der anderen Seite des
Grabens.
Dabei sieht das Ganze auch einfach ganz nett aus.
- Dr.-Ing. Manfred Lobjinski
Manfred Lobjinski führt Demonstrationen zu Nanotechnologie im gläsernen Forscherlabor im Deutschen Museum vor.
Autor: Bernhard Weidemann· 2 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (2)
Awesome. ^-^
Hmm... welche Feldstärke bräuchte man wohl, um das in einer Grössenordnung von mehreren Metern zu machen?
Hat zufälligerweise jemand ein Atomkraftwerk frei?
Die erste deutliche Reaktion zeigt diese Skulptur schon im Bereich einer Flussdichte von 0,05T im Kern der Erregerspule, bei ca. 3W. Die konische Form der Skulptur bewirkt dabei die Feldkonzentration an der Spitze.
Ein vielfaches der Wirkung kann man auch noch durch die Verschiebung von Neodym-Magneten erzielen. Hierbei wird dann nur Energie zum Ändern des Flusses benötigt.
Die Skulptur ist aber auch mit einem Elektromagneten ausgerüstet der den Kern in die Sättigung bringen kann.
Ich nehme an „Eine Schüssel Ferrofluid in Kernspin Tomographen“ wartet schon auf die Darstellung in Youtube, das hätte dann sicher in etwa die angesprochene Dimension.