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"Was ist schön?" In diesem Blog machen wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage, die so alt ist wie die Menschheit.
Welche Schönheitsideale prägten die Antike? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Gibt es Konstanten, die unser ästhetisches Urteil bestimmen? Und wie erklärt die moderne Wissenschaft, weshalb es so menschlich ist, nach Schönheit zu streben?
Am Ende werden wir vermutlich nicht eine, sondern viele Antworten haben...
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Neues in der Kategorie Medizin
01. Dezember 2010
Viele Muttermale machen vielleicht nicht schön - halten aber länger jung
Kategorie: Medizin · Kommentare: 3
Muttermale gelten nicht unbedingt als Schönheitsmerkmal und schon gar nicht dann, wenn es viele sind und sich diese auch noch im Gesicht befinden. Aber als Trost für alle, die mit ihren vielen braunen Flecken eventuell nicht glücklich sind: Denn je mehr Leberflecken ein Mensch hat, umso langsamer altert er offenbar auch.
Natürlich kann ein Muttermal an der richtigen Stelle das Gesicht eines Menschen noch betonen und es unverwechselbar machen- siehe beispielsweise Cindy Crawford. Doch im Allgemeinen ist es nun einmal die reine und ebenmäßige Haut, die als besonders schön empfunden wird, wie verschiedenen Studien belegen.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 01.12.10 · 11:00 Uhr· 3 Kommentare
06. November 2010
Keine Mimik ohne Falten
Kategorie: Medizin · Kommentare: 31
Botox ist seit Jahren nicht nur in aller Munde, sondern vor allem in vielen Gesichtern. Das Nervengift ist vom Medikament zum Anti-Aging-Produkt avanciert. Was dabei mitunter scheinbar gern verdrängt wird: Die Substanz glättet nicht nur die Falten, sie hat auch Nebenwirkungen.
Botulinumtoxin, kurz Botox, ist ein neurotoxisches Protein. Es wird vom Bakterium Clostridium Botulinum Clostridium botulinum produziert und ist eines der stärksten bekannten Gifte. In der Medizin wird es zum Beispiel bei der Behandlung von Bewegungsstörungen (Dystonien), spastischen Paresen, vermehrter Schweißbildung (Hyperhidrose) oder Kopfschmerzen eingesetzt.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 06.11.10 · 09:54 Uhr· 31 Kommentare
29. Oktober 2010
Kahle Stellen statt schöner Mähne
Kategorie: Medizin · Kommentare: 2
An manchen Körperstellen gelten Haare als unattraktiv und sind daher eher unerwünscht. Auf dem Kopf dagegen sind glänzende und dichte Haare ein Zeichen von Schönheit und sehr begehrt. Leider ist nicht allen Menschen an dieser Stelle ein üppiger Haarwuchs vergönnt. Manchmal fallen sie aus und manchmal zwingt ein unwiderstehlicher Drang eine Person dazu, sich die Haare einfach auszureißen.
An einigen Stellen will man sie loswerden, an anderen Stellen will man unbedingt mehr; die Rede ist von den Haaren.
Haare; an manchen Stellen unerwünscht.Haare am Körper gelten in der Regel als unschön und unerwünscht, dichtes, glänzendes Haar auf dem Kopf ist dagegen ein Attribut von Schönheit. Dort sollte der Haarwuchs auch möglichst dicht und üppig ausfallen, unter den Achseln und an den Beinen sollte er dagegen am besten gar nicht vorhanden sein - zumindest bei den Frauen. Je nachdem greift man zu Haarwuchsmitteln oder sucht nach Möglichkeiten unerwünschte Haare loszuwerden, durch Entwachsen, Lasern, Rasieren oder Epilieren beispielsweise. Haare loszuwerden ist im Allgemeinen kein Problem, wenn mitunter auch eine lästige und nicht immer schmerzfreie Angelegenheit. Mehr Haar zu bekommen, wo keine sind ist deutlich schwieriger.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 29.10.10 · 09:53 Uhr· 2 Kommentare
05. Oktober 2010
Der Weg zur schönen Nase
Kategorie: Medizin · Kommentare: 3
Der Versuch, entstellten Menschen ihr Aussehen wiederzugeben ist nicht neu. Bereits die alten Ägypter nahmen „Schönheitsoperationen" vor. Aber erst zur Zeit der Renaissance ebnete der italienische Arzt Gaspare Tagliacozzi der plastischen Chirurgie den Weg in Europa.
Schönheitsoperationen eine Erfindung unserer Zeit? Weit gefehlt: Die plastische Chirurgie gehört quasi zu den ältesten medizinischen Fachgebieten. Der Begriff wird aus dem griechischen Wort plastikos abgeleitet und bedeutet so viel wie wiederherstellen, formen; und genau dazu diente sie in der damaligen Zeit auch. Sprich, sie erfolgte weniger aus rein ästhetischen Gesichtspunkten, sondern galt tatsächlich der Wiederherstellung bzw. Beseitigung kriegs- oder krankheitsbedingter Verstümmelungen. Und war damit sozusagen eher praktischer Natur.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 05.10.10 · 10:28 Uhr· 3 Kommentare
22. September 2010
Schön und nützlich: Tausendschönchen
Kategorie: Medizin · Kommentare: 13
Wenn der Frühling kommt, endlich alles wieder grün wird und zu blühen beginnt, bedeckt das Tausendschönchen viele Wiesen wie ein Teppich. Doch die kleine Blume ist nicht nur schön, sondern auch nützlich.
„Schönheit ist die kleine Schwester der Gesundheit" sagt ein chinesisches Sprichwort. Warum also nicht einmal ein kleiner Ausflug in die Botanik? Dort lassen sich Schönheit und Gesundheit nämlich sehr gut miteinander verbinden. Denn viele Pflanzen sind nicht nur schön, sondern besitzen auch gesundheitsfördernde bzw. heilende Eigenschaften.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 22.09.10 · 09:28 Uhr· 13 Kommentare
21. Juli 2010
Im Auge des Ägypters
Kategorie: Medizin · Kommentare: 19
Kann man sich einen "alten Ägypter" ohne schwarze Augenringe vorstellen. Das Schwarze im Auge der Ägypter sollte nicht nur die Augen schöner machen, sondern auch gleich gegen eine Menge Unbill schützen. Nil, Sand und Sonne können schön sein, aber auch ziemlich lästig und gefährlich ...
Wir haben die Steinzeit/Eiszeit hinter uns gelassen und landen mitten im alten Ägypten. Wie kam der Mensch dahin: Die große kreative Revolution begann vor etwa 30.000 Jahren, vielleicht früher, der Mensch war nicht nicht sesshaft und hatte die Landwirtschaft noch nicht entwickelt, in manchen kleineren Ecken begegnete er den letzten Neandertalern. Vor zehntausend Jahren dann begann der Mensch sich niederzulassen, die ersten Siedlungen entstanden, daraus gingen schließlich die ersten großen Kulturen hervor. Und eine dieser alten Kulturen sind die der Ägypter, dir vor rund 3000 Jahren ihr Zeitalter der Dynastien begann und rund 300 Jahre allmählich ausklang.
Im Gegensatz zur Steinzeit bieten die großen Kulturen den Archäologen einen entscheidenden Vorteil. Eine Schrift war bekannt und so besteht heute für Forscher die Chance aus erster Hand zu erfahren, was die Ägypter schön und ästhetisch ansprechend fanden. Und dann gibts natürlich noch all die Gemälde, Reliefs und Büsten der Ägypter, die man vor allem in den Gräbern der Könige und Adligen findet.
Wenn ich mir Bilder aus dem Alten Ägypten ansehe, dann gibt eines, das zumindest mir immer sofort ins Auge springt (Achtung Wortwitz ;-): Das schwarz umrandete Auge. Das erscheint schlicht ubiquitär. Ich wüsste nicht, ob es ein vergleichbares Merkmal in unserer Zeit gibt, das so konstant vorhanden war, wie das in Schwarz (oder Grün) gefasste Auge der Ägypter (wem spontan für die letzten 1000/2000 Jahre etwas einfällt, bitte schön ...).
Autor: Marcus Anhäuser· 21.07.10 · 10:53 Uhr· 19 Kommentare
14. Juni 2010
Der Körper als Baustelle
Kategorie: Medizin · Kommentare: 8
Ein kurzer Einschub zum Thema, der uns aus der Frühzeit in die Gegenwart katapultiert. Während der frühe Mensch vor hunderttausenden von Jahren ganz langsam zu begreifen begann, wie er seinen Körper verändern, verzieren, verschönern kann, hat er heute ganz andere Probleme. Weil alles möglich scheint, versuchen manche Menschen alles Mögliche. Die dunkle Seite des Schönheitssinns, dem sich eine Psychotherapeutin widmet.
Autor: Marcus Anhäuser· 14.06.10 · 09:05 Uhr· 8 Kommentare
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