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"Was ist schön?" In diesem Blog machen wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage, die so alt ist wie die Menschheit.
Welche Schönheitsideale prägten die Antike? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Gibt es Konstanten, die unser ästhetisches Urteil bestimmen? Und wie erklärt die moderne Wissenschaft, weshalb es so menschlich ist, nach Schönheit zu streben?
Am Ende werden wir vermutlich nicht eine, sondern viele Antworten haben...
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Neues in der Kategorie Kultur
28. Januar 2011
Schön glatt - Körperbehaarung als Zeichen schlechter Hygiene
Kategorie: Kultur · Kommentare: 4
Ein Kopf mit schönen und gepflegten Haaren galt in der islamischen Welt als erotisch, was man von der restlichen Körperbehaarung kaum behaupten konnte.
In Anlehnung an den Artikel "Hair, here and there" (100.000 Years of Beauty ) von Malek Chebel.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 28.01.11 · 09:36 Uhr· 4 Kommentare
20. Januar 2011
Körperpflege als Gebot
Kategorie: Kultur · Kommentare: 9
Körperpflege und Religion sind in islamischen Ländern untrennbar miteinander verbunden. „Allah liebt die sich Bekehrenden und die sich Reinigenden", heißt es im Koran. Da körperliche und seelische Reinheit hier in engem Zusammenhang stehen, ist Körperpflege quasi ein religiöses Gebot.
Nicht umsonst besitzt die islamische Badekultur daher eine Jahrtausende alte Tradition. Sie geht zurück auf die römische und byzantinische Thermenkultur. Im Gegensatz zu dieser fehlen ihr aber Bäder und Wasserbecken. Den Mittelpunkt bilden hier vielmehr Schwitz- und Dampfbäder.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 20.01.11 · 14:59 Uhr· 9 Kommentare
14. Januar 2011
"Schönheit ist Parasitenresistenz"
Kategorie: Kultur·ScienceBlogs Kategorien · Kommentare: 4
Auf der gestrigen Podiumsdiskussion zum Blog Beauty Full Science debattierten im Deutschen Museum in München Fachleute und Publikum eine Frage, die keinen Menschen unberührt und jeden zum Experten werden lässt: „Was ist schön?" Die Antworten überraschten und inspirierten.
Über Geschmack, so sagt ein Allgemeinplatz, ließe sich bekanntlich hervorragend streiten. Weil Wissenschaftler aber mindestens darüber diskutieren können, an welchen Kriterien Schönheit und Attraktivität definiert werden kann, startete Scienceblogs.de mit Unterstützung von L'Oréal Deutschland im Juni 2010 den Gastblog „Beauty Full Science". Dort wurden neben der Schönheit des Faustkeils, den Frisuren im alten Rom, bizarren Schönheitsidealen oder Ergebnissen der psychologischen Attraktivitätsforschung so grundlegende Fragen diskutiert wie: Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Gibt es Konstanten, die unser ästhetisches Urteil bestimmen? Und wie erklärt die moderne Wissenschaft, weshalb es so menschlich ist, nach Schönheit zu streben? Diese Diskussion bekam am vergangenen Donnerstag reale Gesichter: Unter der Moderation von Dr. Christine Eichel, Kulturressortleitung beim FOCUS, gingen im Zentrum für Neue Technologien im Deutschen Museum in München Evolutionsbiologe und Attraktivitätsforscher Prof. Dr. Karl Grammer (Universität Wien), Soziologe Prof. Dr. Otto Penz (Wirtschaftsuniversität Wien) sowie Publizist und Arzt Dr. Ulrich Renz vor rund 100 geladenen Gästen und Journalisten aus ihrer fachlichen Sicht der alles summierenden Frage nach: Was ist schön?

Prof. Wolfgang Heckl, der Generaldirektor des Deutschen Museums, zitiert in seiner Begrüßung Werner Heisenberg: „Wenn eine natürliche Gleichung nicht schön ist, bildet sie nicht die Wirklichkeit ab". Die Natur, sie habe also gesetzmäßig eine Tendenz zum Schönen. Aber was das ist? „Jedes Exponat hat eine Schönheit. Für den Ingenieur ist ein ölverschmierter Motor schön", sagt Heckl. Um ein verbindliches Mindestmaß an Objektivität kann und soll es hier also gehen.
Jérome Bruhat, Geschäftsführer L'Oréal-Gruppe Deutschland, erklärt das Anliegen seines Unternehmens damit, dass Menschen schließlich in jeder Gesellschaft nach Schönheit strebten, sie würde nur anders empfunden. „Wir müssen Gedanken darüber unterstützen und teilen", sagt er mit dem Hinweis auf das Buch zum Thema, „100.000 Years Of Beauty", und dessen Umfang „von der Venus von Willendorf bis Heidi Klum", zusammengetragen von 300 Experten aus 35 Ländern. So wenig, wie sich die drei geladenen Experten auf die Eingangsfrage von Christine Eichel, was denn für sie ein Beispiel überwältigender Schönheit wäre, zu einer eindeutigen Antwort hinreißen ließen, so sehr nahmen die folgenden 60 Minuten an professionellem Schwung und Standpunkten auf.
Natürlich, sagt Renz, seien wir eine Schlankheitswahn-Gesellschaft, „aber das spielte bei allen Gesellschaften eine Rolle. Wir sind da ganz normal." Die von ihm und Penz im Folgenden immer wieder aufgegriffenen kulturellen und soziologischen Aspekte spielten für Attraktivitätsforscher Grammer nur eine untergeordnete Rolle. „Ich bin eigentlich Zoologe", erklärte der 60-Jährige seinen grundsätzlich kühlen Standpunkt. „Nach 100 Millisekunden kann man Personen einschätzen, das weiß man schon aus der japanischen Skorpionsfliegenforschung: Die attraktiveren Männchen oder Weibchen sind symmetrischer." Man unterscheide weiterhin nur zwischen Bilateralsymmetrie oder flukturierender Asymmetrie, „das gilt für alle Organismen".
Der Durchschnitt ist attraktiver als seine Einzelteile
Über diese Säulen der Schönheit hinaus ist Schönheit, das weiß jeder Laie schon aus eigener Erfahrung, vor allen Dingen ein soziales Konstrukt. „Keiner spricht mehr über Da Vincis Goldenen Schnitt", sagt Penz. Unser Begriff von Schönheit werde vor allem durch unsere kulturellen Sehgewohnheiten bestimmt. „Kein Wunder", entgegnet der Soziologe also dem Biologen, „dass Symmetrie als schön empfunden wird." Einigkeit herrscht darüber, dass natürliche Attraktivität beruflich und privat von Vorteil sei, auch wenn es keinerlei Belege dafür gebe, dass als hässlicher geltende Menschen unglücklichere Beziehungen hätten. Die Frage, wie er denn nun Attraktivität definiere, beantwortet Buchautor Renz („Schönheit - Eine Wissenschaft für sich") so überraschend wie anschaulich: Am attraktivsten sei noch immer die Durchschnittlichkeit. Als Beleg für dieses Grundgesetz der Attraktivitätsforschung führt er die von Lisa DeBruine, Benedict Jones und Eric Little begründete Seite faceresearch.org ins Feld. Wahllos übereinander gemorphte Gesichter erscheinen dort attraktiver als jedes der Einzelgesichter. Das gleiche Prinzip passiere in unserem Kopf, aus allen gesehenen Gesichtern würde ein Prototyp extrahiert. Kulturübergreifend hieße das, dass es kein fixes Schönheitsideal geben könne (Ein Dschungelkind wie Mowgli zum Beispiel hätte ein Affengesicht als Prototyp im Kopf); wir, die wir alle ähnliche Gesichter um uns herum haben, deshalb aber einen ähnlichen Geschmack hätten. Über den man also nur bedingt streiten kann.
Wo aber kommen diese Gesichter her? Grammer, der über die Genauigkeit von Littles Faceresearch-Methode so seine Bedenken äußert, grundsätzlich aber zustimmt, weiß: „Die Gesichtsform wird in der 2. bis 6. Schwangerschaftswoche bestimmt." Und auf dieses Gesicht komme es zwar neben anderen körperlichen Vorzügen und Nachteilen an, aber es ginge eben auch im persönliche Haltung und Selbstbewusstsein, wie Penz ausführt. Ob jemand sympathisch oder unsympathisch ist, sei nicht messbar, feststehe aber, dass Schönheit wie Geld, Zeit oder Bildung eine Handlungsressource sei. Und diese Schönheit - damit lenkt Christine Eichel das Gespräch auf den Aspekt unserer eigenen unmittelbaren Gegenwart zurück - ist heute durch Chirurgie und Photoshop schließlich manipulierbarer denn je.
Es darf zwar als streitbar festgehalten werden, dass, so Penz, die gegenwärtigen Idealbilder von ungebildeten Millieus nachgeahmt würden, während die Gebildeten sich abgrenzten. Was als normal gilt, ist aber attraktiver geworden. Wir finden uns deshalb tendenziell weniger schön als zu anderen Zeiten, während das Erscheinungsbild immer wichtiger wird. Grammer weiß zu belegen, dass hübsche Kinder schon im Kindergarten weniger Strafen bekommen, hübsche Menschen also in der Regel besser davon kommen als hässliche. „Mit einer Ausnahme vor Gericht: Bei Heiratsschwindlern zieht das nicht!"
Schönheit liegt im Auge des Betrachters
Der Karrierefaktor Schönheit macht auch vor Männern nicht Halt. Der Stereotyp, dass Männer, die sich um ihren Körper kümmern, als homosexuell gelten, existiere zwar noch, sei aber längst überholt (Penz). Außerdem gehe es um Machtanspruch. Frauen gelten seit jeher als das schöne Geschlecht, und bereits deshalb müssen Männer aufholen, „weil sie auch im Wirtschaftsleben mehr in die Defensive kommen", wie Ulrich Renz glaubt. Bevor die Diskussion aber zu soziologisch wird, bricht Karl Grammer eine letzte Lanze für die biologische Komponente. „Schönheit ist Parasitenresistenz", sagt er, „jeder hat mehr Parasiten als Körperzellen, 5-7 Kilogramm Masse, mehr als das Gehirn." Je weniger Parasiten, desto stabiler das Immunsystem, desto gesünder und ausstrahlender der Mensch.

Ein globales Ideal, nach dem Eichel die Runde fragt, gebe es noch nicht, „es breitet sich aber eines aus", sagt Penz. „Viele Asiaten wollen rundere, westliche Augen, viele Schwarze wollen weiße Haut." Und selbst, wenn die Behauptung stimmen würde, dass sich attraktive Menschen öfter fortpflanzten, würde die Menschheit nicht schöner werden. „Fertilität hat nichts mit Schönheit zu tun", sagt Penz, und Grammer stellt versöhnlich fest: „Ohne Biologie keine Kultur, ohne Kultur keine Biologie."
Das Schlusswort der einstündigen kurzweiligen Diskussion, die auch „Welt der Wunder"-Geschäftsführer Frank Winnenbrock verfolgte, gebührte aber dem Generaldirektor des Deutschen Museums, Prof. Wolfgang Heckl. Der resümiert fast romantisch: „Schönheit und Wahrheit liegen immer noch im Auge des Betrachters. Wir müssen also weitermachen. Wie attraktiv für Museen und Forschung!"
Bis Ende Januar 2011 wird auf „Beauty Full Science" zum Thema Schönheit und Wissenschaft weitergebloggt und -diskutiert. Diskutieren Sie mit!
Autor: Fabian Soethof· 14.01.11 · 17:44 Uhr· 4 Kommentare
13. Januar 2011
Hennamalerei - Körperschmuck mit langer Tradition
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Seit Jahrtausenden wird Henna zum Schminken der Haut und zum Färben der Haare benutzt. Vor allem bei Frauen wird rotfärbendes Henna zur Körperverzierung verwendet. Schon im alten Ägypten wurden Haare, Finger, Zehen sowie Hand- und Fußsohlen mit Henna bemalt, wie Grabfunde belegen.
Im Islam geht der Überlieferung zufolge diese Arte der Körperbemalung auf den Propheten Mohammed zurück. Die Frauen in seiner Umgebung pflegten sich mit goldenen Ohrringen, Armreifen und Ketten zu schmücken, um sich attraktiver zu machen und ihren Wohlstand zu zeigen. Mohammeds Tochter bestaunte den Schmuck der Frauen und bat ihren Vater, ihr ebenfalls Schmuck zu schenken.
Doch Mohammed besaß nicht genügend Geld, um seiner Tochter diesen Wunsch zu erfüllen. Da gab ihm eine alte Frau eine Schale mit getrockneten und gestampften Henna und sagte zu ihm: "Male deiner Tochter Blumen aus Henna auf die Hände und Füße und sie wird von Schönheit strahlen wie die Frauen mit ihrem Goldschmuck."
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 13.01.11 · 14:40 Uhr· 3 Kommentare
07. Januar 2011
Von der Medizin zur Körperpflege
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Haut, Brüste, Haare, Zähne, Ernährung, Psyche, Sexualität: Die arabische Medizin richtete sich an jeden Teil des weiblichen Körpers.
In Anlehnung an den Text von CAMILO ALVAREZ DE MORALES (School of Arabic Studies (CSIC), Grenada, Spain)"From medical care to body care" aus dem Buch 100.000 Years of Beauty. Bd.4, Gallimard 2009
Die in der arabischen Literatur reichlich vorhandenen und ausführlichen Beschreibungen weiblicher Schönheit helfen uns heute das Schönheitsideal der arabischen Frau zu rekonstruieren: Volle schwarze Haare sollte sie haben, eine weiße glatte Haut und eine hohe Stirn. Über die großen schwarzen Augen sollten sich schwarze Augenbrauen wölben. Als perfekt galt ein möglichst ovales Gesicht auf einem schlanken Hals mit einer schmalen Nase und einem roten Mund mit schönen weißen Zähnen. Weiche Arme, kleine Hände und Füße und eine schlanke Figur rundeten das Schönheitsideal der arabischen Frau ab.
Um diese Schönheitsattribute zu erlangen oder möglichst lange zu behalten, bot man in der arabischen Medizin den Damen nicht nur Gesundheits- und Ernährungsberatungen an, sondern empfahl ihnen auch die Verwendung von Kosmetika und die Durchführung von Operationen.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 07.01.11 · 09:22 Uhr· 2 Kommentare
22. Dezember 2010
Rote Lippen machen attraktiver
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Rote Lippen besitzen einen Hauch von Extravaganz, wirken verführerisch und machen, wie Studien zeigen, zudem noch attraktiver. Kein Wunder also, dass der Lippenstift zu einem unverzichtbaren Accessoires der Damenwelt geworden ist.
Will Frau auf ihre Mitmenschen attraktiver wirken, sollte sie anscheinend hin und wieder doch einmal zu Make-up greifen. Verschiedene Studien zeigen, geschminkte Frauen werden nicht nur als gesünder, klüger und umgänglicher beurteilt, sondern auch attraktiver und sexuell anziehender (Osborn 1996). Welche Faktoren beim Make-up eine besondere Rolle spielen, darüber gibt die Studie von Hergovich (2002) Auskunft. Demnach haben vor allem Augen-Make-up und Lippenstift eine positive Wirkung. Letzterer primär dann, wenn er von dunkelroter Farbe ist.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 22.12.10 · 11:54 Uhr· 1 Kommentar
21. Dezember 2010
Was ist schön?: Expertendiskussion am 13. Januar 2011
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Was ist schön? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Welche Auswirkungen auf die Kultur, die Mode, die Liebe und unser alltägliches Leben hat dieses Streben nach Schönheit, das sich durch die Menschheitsgeschichte zieht? Diese Fragen sind Ausgangspunkt für die Texte hier in diesem Blog. Und um dieselben Fragen dreht sich auch eine Podiumsdiskussion, die am 13. Januar 2011 im Deutschen Museum in München stattfinden wird. Worüber die Experten dann im Januar wirklich diskutieren, können unsere Leser jetzt mitbestimmen.
Podiumsdiskussion rund um die Frage "Was ist schön?". Die virtuelle Diskussion bekommt jetzt reale Gesichter.
Die unzähligen Facetten des Themas Schönheit haben uns an dieser Stelle in den letzten Monaten beschäftigt. Wir haben etwas über die "Schönheit des Faustkeils" erfahren und über die Frisuren im alten Rom. „Bizarre Schönheitsideale" haben uns genauso beschäftigt wie die Ergebnisse der psychologischen Attraktivitätsforschung. Nun bekommt die virtuelle Diskussion endlich auch reale Gesichter.
Für eine Podiumsdiskussion haben wir drei wirklich hochkarätige Wissenschaftler begeistern können. Aus Wien wird am 13. Januar der Evolutionsbiologe und Attraktivitätsforscher Prof. Dr. Karl Grammer nach München reisen. Ebenfalls aus Wien kommt Prof. Dr. Otto Penz, der sich als Soziologie vor allem mit Fragen von Körperlichkeit und Emotionalität beschäftigt und erst vor wenigen Monaten ein Buch mit dem Titel „Schönheit als Praxis" vorgelegt hat. Komplettiert wird die Expertenrunde durch Dr. Ulrich Renz, dessen Buch „Schönheit - Eine Wissenschaft für sich" quasi Pflichtlektüre zum Thema ist.

Autor: Marc Scheloske· 21.12.10 · 09:30 Uhr· 2 Kommentare
19. Dezember 2010
Was schöne Hände für uns schön macht
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Hände sind nicht nur unserer wichtigsten Werkzeuge, sondern auch ein Aushängeschild, eine Visitenkarte. Ob wir Hände schön finden oder nicht, hängt von verschiedenen Attributen ab -und ob wir bei einem Date unserem Gegenüber eine weiteres Treffen gewähren nicht selten auch von dessen Händen.
Die Hände, eine Komposition aus drei Nerven, 27 Knochen, 17.000 Fühlkörperchen , 33 Muskeln und diverse Sehnen, gehören zu den kompliziertesten Körperteilen des Menschen. Sie sind nicht nur unsere wichtigsten Werkzeuge, sondern auch täglich den Blicken anderer ausgesetzt. Neben Gesicht und Hals sind sie das mit am häufigsten sichtbare Körperteil.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 19.12.10 · 10:57 Uhr· 3 Kommentare
17. Dezember 2010
Der Schönheitsschlaf ist keine Mär
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Ausgeschlafen? Für ein attraktiveres Erscheinungsbild wäre es auf jeden Fall besser. Denn der sogenannte Schönheitsschlaf ist anscheinend doch nicht nur eine von Omas Weisheiten. Eine Studie schwedischer Wissenschaftler bestätigt: Wer "ausgeschlafen" hat wirkt auf seine Mitmenschen nämlich attraktiver.
Erstmals haben schwedische Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Schlaflänge und Attraktivität experimentell nachgewiesen.
Ausgeschlafene wirken demnach auf ihre Mitmenschen nicht nur gesünder, sondern sie werden auch attraktiver eingeschätzt als diejenigen, bei denen der Schlaf etwas zu kurz gekommen ist.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 17.12.10 · 10:25 Uhr· 2 Kommentare
12. Dezember 2010
Ziernarben, ein Körperschmuck der besonderen Art
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Die Haut -mit ihren rund 1,6 Quadratmetern das größte Organ des menschlichen Körpers- bietet viel Fläche für Verzierungen aller Art. Schon seit Jahrtausenden nutzen die Menschen diese letzte Körperschicht als Feld für kreative Veränderungen und Plattform zur Weitergabe nonverbaler Informationen.
Unsere Haut bietet eine Menge Platz für Kreativität; Tätowierungen, Bemalungen, Ringe und Piercings. Inzwischen ist dieser Körperschmuck, der noch vor wenigen Jahren oft skeptisch beäugt und eher mit diversen Randgruppen in Verbindung gebracht wurde, zum Teil schon fast salonfähig geworden. Doch Hautverzierungen dieser Art sind bei Weitem nicht nur eine Modeerscheinung unserer Zeit, sondern besitzen häufig eine lange Tradition. So verhält es sich auch mit einem der neueren Trends in Sachen "Hautverschönerung", den Schmucknarben.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 12.12.10 · 10:08 Uhr· 2 Kommentare
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