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"Was ist schön?" In diesem Blog machen wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage, die so alt ist wie die Menschheit.
Welche Schönheitsideale prägten die Antike? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Gibt es Konstanten, die unser ästhetisches Urteil bestimmen? Und wie erklärt die moderne Wissenschaft, weshalb es so menschlich ist, nach Schönheit zu streben?
Am Ende werden wir vermutlich nicht eine, sondern viele Antworten haben...
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17.12.10 · 10:25 Uhr
Der Schönheitsschlaf ist keine Mär
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Ausgeschlafen? Für ein attraktiveres Erscheinungsbild wäre es auf jeden Fall besser. Denn der sogenannte Schönheitsschlaf ist anscheinend doch nicht nur eine von Omas Weisheiten. Eine Studie schwedischer Wissenschaftler bestätigt: Wer "ausgeschlafen" hat wirkt auf seine Mitmenschen nämlich attraktiver.
Erstmals haben schwedische Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Schlaflänge und Attraktivität experimentell nachgewiesen.
Ausgeschlafene wirken demnach auf ihre Mitmenschen nicht nur gesünder, sondern sie werden auch attraktiver eingeschätzt als diejenigen, bei denen der Schlaf etwas zu kurz gekommen ist.
Attraktiver ist, wer länger schläft
Position, Kleidung etc. der Testpersonen war während beiden Aufnahmen gleich. Sie waren ungeschminkt, trugen die Haare in der gleichen Frisur und sollten möglichst gerade und neutral in die Kamera blicken.
Die Fotos wurden anschließend 65 Versuchspersonen präsentiert. Jedes Bild für jeweils sechs Sekunden. Danach sollten sie anhand einer Skala beurteilen, wie attraktiv, gesund und ausgeschlafen sie die Personen auf dem Foto empfinden. Nach 23 Fotos mussten die Probanden eine kurze Pause einlegen und eine Gedächtnisaufgabe lösen. So sollte verhindert werden, dass sie die Gesichter speichern. Danach folgte die gleiche Prozedur für die anderen 23 Fotos.
Was uns sicher nicht unbedingt verwundern wird (schon gar nicht bei diesem Schlafmangel), aber jetzt wissenschaftlich belegt ist: Unausgeschlafen werden die Testpersonen weniger attraktiv, weniger gesund und deutlich müder wahrgenommen als wenn sie ausgeruht sind.
Quellen:
- John Axelsson et al. (2010): Beauty sleep: experimental study on the perceived health and attractiveness of sleep deprived people. British Medical Journal, Bd. 341, c6614
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 2 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (2)
Auf dem rechten Bild sieht der Propand etwas blässer aus... was daran liegt das dass Bild anders belichtet ist wie das erste... das Histogramm zeigt das es heller ist... ob das gewollt ist ?
Hypothetisch betrachtet macht das auch Sinn. Denn biologisch gesehen spielt Gesundheit und Fitness auch bei der Partnerwahl eine Rolle. Unbewusst könnten sie die Müdigkeit bemerkt haben und deshalb die ausgeschlafenen Probanden besser erkannt haben - ganz nach dem Motto "Survival of the Fittest"...
Ich glaube der Artikel wäre für viele Fashionqueens der heutigen Zeit sehr interessant ;-)