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"Was ist schön?" In diesem Blog machen wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage, die so alt ist wie die Menschheit.
Welche Schönheitsideale prägten die Antike? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Gibt es Konstanten, die unser ästhetisches Urteil bestimmen? Und wie erklärt die moderne Wissenschaft, weshalb es so menschlich ist, nach Schönheit zu streben?
Am Ende werden wir vermutlich nicht eine, sondern viele Antworten haben...
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Archiv Dezember 2010
22. Dezember 2010
Rote Lippen machen attraktiver
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Rote Lippen besitzen einen Hauch von Extravaganz, wirken verführerisch und machen, wie Studien zeigen, zudem noch attraktiver. Kein Wunder also, dass der Lippenstift zu einem unverzichtbaren Accessoires der Damenwelt geworden ist.
Will Frau auf ihre Mitmenschen attraktiver wirken, sollte sie anscheinend hin und wieder doch einmal zu Make-up greifen. Verschiedene Studien zeigen, geschminkte Frauen werden nicht nur als gesünder, klüger und umgänglicher beurteilt, sondern auch attraktiver und sexuell anziehender (Osborn 1996). Welche Faktoren beim Make-up eine besondere Rolle spielen, darüber gibt die Studie von Hergovich (2002) Auskunft. Demnach haben vor allem Augen-Make-up und Lippenstift eine positive Wirkung. Letzterer primär dann, wenn er von dunkelroter Farbe ist.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 22.12.10 · 11:54 Uhr· 1 Kommentar
21. Dezember 2010
Was ist schön?: Expertendiskussion am 13. Januar 2011
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Was ist schön? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Welche Auswirkungen auf die Kultur, die Mode, die Liebe und unser alltägliches Leben hat dieses Streben nach Schönheit, das sich durch die Menschheitsgeschichte zieht? Diese Fragen sind Ausgangspunkt für die Texte hier in diesem Blog. Und um dieselben Fragen dreht sich auch eine Podiumsdiskussion, die am 13. Januar 2011 im Deutschen Museum in München stattfinden wird. Worüber die Experten dann im Januar wirklich diskutieren, können unsere Leser jetzt mitbestimmen.
Podiumsdiskussion rund um die Frage "Was ist schön?". Die virtuelle Diskussion bekommt jetzt reale Gesichter.
Die unzähligen Facetten des Themas Schönheit haben uns an dieser Stelle in den letzten Monaten beschäftigt. Wir haben etwas über die "Schönheit des Faustkeils" erfahren und über die Frisuren im alten Rom. „Bizarre Schönheitsideale" haben uns genauso beschäftigt wie die Ergebnisse der psychologischen Attraktivitätsforschung. Nun bekommt die virtuelle Diskussion endlich auch reale Gesichter.
Für eine Podiumsdiskussion haben wir drei wirklich hochkarätige Wissenschaftler begeistern können. Aus Wien wird am 13. Januar der Evolutionsbiologe und Attraktivitätsforscher Prof. Dr. Karl Grammer nach München reisen. Ebenfalls aus Wien kommt Prof. Dr. Otto Penz, der sich als Soziologie vor allem mit Fragen von Körperlichkeit und Emotionalität beschäftigt und erst vor wenigen Monaten ein Buch mit dem Titel „Schönheit als Praxis" vorgelegt hat. Komplettiert wird die Expertenrunde durch Dr. Ulrich Renz, dessen Buch „Schönheit - Eine Wissenschaft für sich" quasi Pflichtlektüre zum Thema ist.

Autor: Marc Scheloske· 21.12.10 · 09:30 Uhr· 2 Kommentare
19. Dezember 2010
Was schöne Hände für uns schön macht
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Hände sind nicht nur unserer wichtigsten Werkzeuge, sondern auch ein Aushängeschild, eine Visitenkarte. Ob wir Hände schön finden oder nicht, hängt von verschiedenen Attributen ab -und ob wir bei einem Date unserem Gegenüber eine weiteres Treffen gewähren nicht selten auch von dessen Händen.
Die Hände, eine Komposition aus drei Nerven, 27 Knochen, 17.000 Fühlkörperchen , 33 Muskeln und diverse Sehnen, gehören zu den kompliziertesten Körperteilen des Menschen. Sie sind nicht nur unsere wichtigsten Werkzeuge, sondern auch täglich den Blicken anderer ausgesetzt. Neben Gesicht und Hals sind sie das mit am häufigsten sichtbare Körperteil.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 19.12.10 · 10:57 Uhr· 3 Kommentare
17. Dezember 2010
Der Schönheitsschlaf ist keine Mär
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Ausgeschlafen? Für ein attraktiveres Erscheinungsbild wäre es auf jeden Fall besser. Denn der sogenannte Schönheitsschlaf ist anscheinend doch nicht nur eine von Omas Weisheiten. Eine Studie schwedischer Wissenschaftler bestätigt: Wer "ausgeschlafen" hat wirkt auf seine Mitmenschen nämlich attraktiver.
Erstmals haben schwedische Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Schlaflänge und Attraktivität experimentell nachgewiesen.
Ausgeschlafene wirken demnach auf ihre Mitmenschen nicht nur gesünder, sondern sie werden auch attraktiver eingeschätzt als diejenigen, bei denen der Schlaf etwas zu kurz gekommen ist.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 17.12.10 · 10:25 Uhr· 2 Kommentare
15. Dezember 2010
Hören mit den Augen: Was die Optik mit guter Musik zu tun hat
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften · Kommentare: 6
Er spielt wahnsinnig gut Violine und sieht wahnsinnig gut dabei aus. Geiger David Garrett hat in den in den letzten Jahren beiden Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt. Seine Konzerte sind ausverkauft, die CDs stehen in den Charts ganz oben. Doch liegt das wirklich an der Musik? Studien zeigen, dass es auch in der Musik keineswegs nur um das geht, was wir hören.
Zuletzt hatten wir schon festgestellt, dass es ganz natürlich ist (und eben keinesfalls „erlernt") Schönheit schön zu finden. Wir halten schöne Menschen beispielsweise für vertrauenswürdiger. Aber wie weit reichen eigentlich die Effekte des Schönheitsstereotyps? Wir halten doch niemanden für einen tollen Künstler, nur weil er zufälligerweise gut aussieht und gekleidet ist?
Ganz so einfach ist die Sache vermutlich nicht, aber gerade im Feld der Musik spielen Äußerlichkeiten eine größere Rolle, als wir denken. Das hat sicher auch damit zu tun, dass die Wahrnehmung von Musik stark von der jeweiligen Situation abhängig ist. Im Kaufhaus-Aufzug nervt uns das Gedudel aus dem Lautsprecher, an einem anderen Ort, in anderer Stimmung würden wir dieselben Melodien vielleicht als ganz entspannend empfinden.
Musik ist viel mehr als nur das, was wir hören
Dass die Rahmenbedingungen unter denen wir Musik „konsumieren" entscheidend sind, ist keine neue Erkenntnis. Vor knapp 20 Jahren stellte Richard Leppert diesbezüglich fest, dass dies dem abstrakten Wesen der Musik geschuldet sei. Und insofern seien musikalische Darbietungen genauso an die körperlichen und visuellen Momente gekoppelt wie Theater oder Tanz.
„Precisely because musical sound is abstract, intangible, and ethereal [...] the visual experience of its production is crucial to both musicians and audience alike for locating and communicating the place of music and musical sound within society and culture. [...] Music, despite its phenomenological sonoric ethereality, is an embodied practice, like dance and theater." (Leppert, 1993: xx-xxi).
Wie entscheidend das Erscheinungsbild von Musikern ist, zeigt eine aktuelle Studie der Musikpsychologin Noola K. Griffiths.1
Autor: Marc Scheloske· 15.12.10 · 12:00 Uhr· 6 Kommentare
12. Dezember 2010
Ziernarben, ein Körperschmuck der besonderen Art
Kategorie: Kultur · Kommentare: 2
Die Haut -mit ihren rund 1,6 Quadratmetern das größte Organ des menschlichen Körpers- bietet viel Fläche für Verzierungen aller Art. Schon seit Jahrtausenden nutzen die Menschen diese letzte Körperschicht als Feld für kreative Veränderungen und Plattform zur Weitergabe nonverbaler Informationen.
Unsere Haut bietet eine Menge Platz für Kreativität; Tätowierungen, Bemalungen, Ringe und Piercings. Inzwischen ist dieser Körperschmuck, der noch vor wenigen Jahren oft skeptisch beäugt und eher mit diversen Randgruppen in Verbindung gebracht wurde, zum Teil schon fast salonfähig geworden. Doch Hautverzierungen dieser Art sind bei Weitem nicht nur eine Modeerscheinung unserer Zeit, sondern besitzen häufig eine lange Tradition. So verhält es sich auch mit einem der neueren Trends in Sachen "Hautverschönerung", den Schmucknarben.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 12.12.10 · 10:08 Uhr· 2 Kommentare
07. Dezember 2010
Wunderbare Wimperntusche
Kategorie: Kultur · Kommentare: 1
Schmachtende Blicke und lange, glänzende Wimpern gelten in vielen Kulturen als verführerisch. Immer wieder haben daher Frauen im Laufe der Geschichte nach Wegen gesucht, ihre Augen größer und die Wimpern länger erscheinen zu lassen. Eine kleine Geschichte der Mascara ...
In Anlehnung an den Text von Sylvie Guichard und Karl Pays "Marvellous Mascara" aus dem Buch 100.000 Years of Beauty. Bd.4, Gallimard 2009
Es gibt wohl kaum eine Frau, die sich nicht schöne, lange und dunkle Wimpern wünscht. Doch meist entsprechen die vorhandenen Tatsachen nicht unbedingt den Vorstellungen der Trägerin. Um dem Wunsch möglichst nahe zu kommen, wird deshalb zu verschiedenen Hilfsmitteln gegriffen - an erster Stelle natürlich in diesem Fall zur Wimperntusche.
Die Mascara (italienisch maschera = Maske), wie sie auch genannte wird, ist heute aus keinem Schminktäschchen mehr wegzudenken und eine der wichtigsten Utensilien im "Kampf" um den perfekten Augenaufschlag.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 07.12.10 · 10:59 Uhr· 1 Kommentar
04. Dezember 2010
Schöne aller Länder, vereinigt euch!
Kategorie: Kultur · Kommentare: 3
Hier ist nur Platz für die Schönen. Die Community BeautifulPeople.com hat ihre eigenen Gesetze; hier entscheiden die Mitglieder, wer in den Kreis der Schönheits-Elite aufgenommen wird. Und da man mit seiner Schönheit nicht geizen sollte, soll ein Fruchtbarkeits-Forum zukünftig hässlicheren Paaren zu schönen Kindern verhelfen.
Offenbar kennt Eitelkeit keine Grenzen. Auf den Gedanken kann man zumindest kommen, wenn man im Internet über die Seite und die Berichte von BeautifulPeople.com stolpert. Eine Partnerbörse und Community für die Schönen dieser Welt. Neue Geschäftskontakte knüpfen oder das private Glück finden, hier können die Schönen untereinander wählen.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 04.12.10 · 09:20 Uhr· 3 Kommentare
01. Dezember 2010
Viele Muttermale machen vielleicht nicht schön - halten aber länger jung
Kategorie: Medizin · Kommentare: 3
Muttermale gelten nicht unbedingt als Schönheitsmerkmal und schon gar nicht dann, wenn es viele sind und sich diese auch noch im Gesicht befinden. Aber als Trost für alle, die mit ihren vielen braunen Flecken eventuell nicht glücklich sind: Denn je mehr Leberflecken ein Mensch hat, umso langsamer altert er offenbar auch.
Natürlich kann ein Muttermal an der richtigen Stelle das Gesicht eines Menschen noch betonen und es unverwechselbar machen- siehe beispielsweise Cindy Crawford. Doch im Allgemeinen ist es nun einmal die reine und ebenmäßige Haut, die als besonders schön empfunden wird, wie verschiedenen Studien belegen.
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 01.12.10 · 11:00 Uhr· 3 Kommentare
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