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"Was ist schön?" In diesem Blog machen wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage, die so alt ist wie die Menschheit.
Welche Schönheitsideale prägten die Antike? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Gibt es Konstanten, die unser ästhetisches Urteil bestimmen? Und wie erklärt die moderne Wissenschaft, weshalb es so menschlich ist, nach Schönheit zu streben?
Am Ende werden wir vermutlich nicht eine, sondern viele Antworten haben...
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09.11.10 · 09:05 Uhr
Wissenschaft fürs Auge
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 6
Die Wissenschaft bietet wirklich einmalige, schöne und faszinierende Fotomotive ...
Der Blick durch das Mikroskop offenbart oft einzigartige Bilder, die dem menschlichen Auge normalerweise entgehen bzw. so von diesem eben nicht wahrgenommen werden können.
Doch Parasiten, Pflanzen und Samen etc. können einen faszinierenden Anblick bieten, wie die "Bilder der Forschung" meiner Meinung nach eindrucksvoll zeigen. Mit dem Ziel, den Menschen Forschung und Wissenschaft näher zu bringen, wurde der Wettbewerb im Jahr 2005 vom Nachrichtenmagazin FOCUS und dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen ins Leben gerufen.
Seit dieser Zeit wurden rund 2.000 Bilder aus allen Bereichen der Wissenschaft -von Medizin über Biologie und Physik bis zur Astronomie- eingereicht.
Wer Lust hat, einfach mal hier reinschauen, es sind wirklich beeindruckende Bilder dabei ...
Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 6 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (6)
Dagmar Behrendt·
09.11.10 · 10:26 Uhr
Ist es nicht eher so, dass die Natur schön ist bzw. schöne Motive abgibt (bzw. solche Motive bietet, die man als "schön" empfinden kann)? Wissenschaft an sich ist nicht schön, sie ist ja "nur" Methode.@ Dagmar
Hab den Satz um " bzw. solche tollen Aufnahmen kommen dabei zustande" ergänzt. Ist sicher eindeutiger.
Dagmar Behrendt, Einspruch. Die Natur ist nämlich im Allgemeinen gar nicht so schön, wie uns die veröffentlichten Mikroskop-Bilder der Wissenschaftler glauben machen wollen. Sie werden von der beobachtenden Wissenschaft erst schön gemacht, so wie Models geschminkt werden.
Das beginnt mit dem Casting, der Auswahl der Models. Die werden zwar nicht bei DSDS ausgesucht und dann immer wieder abgelichtet, aber aus den Massen von Aufnahmen werden eben die paar ausgesucht, die zufällig "schön" sind.
Dann folgt die Bildbearbeitung, Retusche, Farbveränderung, Schärfung, Hintergrund-Ausblendung. REM-Aufnahmen z.B. haben ja "von Natur aus" gar keine Farbe, bei der Farbwahl hat der Benutzer des Bildbearbeitungsprogramms also weitgehend freie Hand.
Warum hat die linke Fruchtfliege denn kein Auge?
Die (Original-)Bildkurzbeschreibung (Auge in Auge) ist etwas (oder sogar unfreiwillig) unglücklich gewählt, denn in der Langfassung heißt es:
"Auge in Auge stehen sich zwei Fruchtfliegen der Art Drosophila melanogaster gegenüber. Die kolorierte Aufnahme zeigt rechts eine normale Fliege und links eine Mutante. Im Erbgut der Mutante ist ein einziges Gen defekt, das bei der Bildung der Sehorgane eine wichtige Rolle spielt - deshalb fehlen der Mutante die Augen. Dieses Gen (pax6) ist bei vielen Arten - auch beim Menschen - wichtig für die Entstehung der Augen."
Mit Bezug auf den Einspruch von Jörg Friedrich beachte man auch den Hinweis "kolorierte Aufnahme"!
@ Geoman
Danke für die Ergänzung! ("Auge in Auge" ist in diesem Fall tatsächlich etwas unpassend ...)