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"Was ist schön?" In diesem Blog machen wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage, die so alt ist wie die Menschheit.

Welche Schönheitsideale prägten die Antike? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Gibt es Konstanten, die unser ästhetisches Urteil bestimmen? Und wie erklärt die moderne Wissenschaft, weshalb es so menschlich ist, nach Schönheit zu streben?

Am Ende werden wir vermutlich nicht eine, sondern viele Antworten haben...

Dieses Blog wird von L'Oréal unterstützt.

Archiv Oktober 2010

29. Oktober 2010

Kahle Stellen statt schöner Mähne

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 2

An manchen Körperstellen gelten Haare als unattraktiv und sind daher eher unerwünscht. Auf dem Kopf dagegen sind glänzende und dichte Haare ein Zeichen von Schönheit und sehr begehrt. Leider ist nicht allen Menschen an dieser Stelle ein üppiger Haarwuchs vergönnt. Manchmal fallen sie aus und manchmal zwingt ein unwiderstehlicher Drang eine Person dazu, sich die Haare einfach auszureißen.

An einigen Stellen will man sie loswerden, an anderen Stellen will man unbedingt mehr; die Rede ist von den Haaren.

Haare; an manchen Stellen unerwünscht.
Haare am Körper gelten in der Regel als unschön und unerwünscht, dichtes, glänzendes Haar auf dem Kopf ist dagegen ein Attribut von Schönheit. Dort sollte der Haarwuchs auch möglichst dicht und üppig ausfallen, unter den Achseln und an den Beinen sollte er dagegen am besten gar nicht vorhanden sein - zumindest bei den Frauen. Je nachdem greift man zu Haarwuchsmitteln oder sucht nach Möglichkeiten unerwünschte Haare loszuwerden, durch Entwachsen, Lasern, Rasieren oder Epilieren beispielsweise. Haare loszuwerden ist im Allgemeinen kein Problem, wenn mitunter auch eine lästige und nicht immer schmerzfreie Angelegenheit. Mehr Haar zu bekommen, wo keine sind ist deutlich schwieriger.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 29.10.10 · 09:53 Uhr· 2 Kommentare

26. Oktober 2010

Schön gebunden: Die Geburtsstunde der Krawatte

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 6

Der Griff zur Krawatte ist für viele Männer heute so selbstverständlich wie der Griff zur Zahnbürste. Manche Männer müssen sie aus beruflichen Gründen fast täglich tragen, andere holen sie lediglich zu besonderen Anlässen hervor. Doch woher kommt das Stück Stoff -das man sich mal mehr oder weniger gekonnt um den Hals windet- eigentlich ?

Schon in China, dem Römischen Reich und im alten Ägypten wurden quasi Vorläufer der Krawatte getragen. Doch die wahre Geburtsstunde der klassischen Krawatte liegt angeblich im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Die Legende besagt, dass die Krawatte ihren Siegeszug sozusagen dem Aufmarsch kroatischer Söldner zu verdanken hat. Als diese bei einer Truppenparade vor dem König (Ludwig XIV.) aufmarschierten, erregte ein Teil ihrer Uniform seine besondere Aufmerksamkeit: Ein weißes Stück Stoff, hravatska genannt, das als Schleife oder Rosette am Kragen befestigt war und dessen Enden auf die Brust hingen. Dieses Fetzchen Stoff gefiel dem König angeblich so gut, dass es nicht nur als modisches Accessoire am Hofe eingeführt wurde, sondern auch zum Statussymbol avancierte. Anstelle des einfachen weißen Stoffs zierten nun allerdings wertvolle Spitze und edle Stoffe in den verschiedensten Farben die Hälse der edlen Herren.


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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 26.10.10 · 09:36 Uhr· 6 Kommentare

23. Oktober 2010

La Mouche - Pflästerchen für die Schönheit

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 2

Ein kleiner „Fleck" mit viel Aussagekraft war das Schönheitspflästerchen im 17. und 18. Jahrhundert. Die als la Mouche (französisch: die Fliege) bezeichneten und in verschiedenen Formen und Materialien erhältlichen Pflästerchen waren in der damaligen Zeit ein beliebtes Accessoire für schönheitsbewusste Menschen beiderlei Geschlechts.

Ursprünglich dafür gedacht Hautunreinheiten, Pockennarben oder durch die Syphilis hervorgerufenen Hautveränderungen zu verdecken, verwandelten sich die kleinen Pflaster zunehmend in ein Symbol für Geziertheit und Koketterie. Die dunklen, in Form von Punkten, Sternen, Halbmonden geschnittenen Mouches aus Samt, Seide, Taft oder feinem Leder, sollten einen reizvollen Kontrast zu der weißgepuderten Haut bilden. Das Pflästerchen wurde jetzt nicht mehr einfach nur wahllos irgendwo hingeklebt, sondern gezielt an einer bestimmten Stelle im Gesicht platziert. Diese Stelle des Gesichts, an der sich das kleine schwarze Accessoire befand, sollte dem Gegenüber angeblich eine Botschaft vermitteln bzw. bestimmte Eigenschaften signalisieren.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 23.10.10 · 09:03 Uhr· 2 Kommentare

20. Oktober 2010

Ein Königreich für Haare: Die Perücke als Statussymbol

Kategorie: Kultur

Perücken waren schon den alten Ägyptern bekannt, aber erst im Barock erlebten sie eine regelrechte Hochphase und avancierten zu einem wahren Repräsentationsstück. Vor allem in Frankreich wurde die Perücke zu einem wichtigen Standeszeichen und war fester Bestandteil der Hoftracht. Die zu Beginn -in Länge und Umfang- noch eher der natürlichen Haarpracht entsprechende Perücke, wurde im Laufe der Zeit jedoch voluminöser und länger.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 20.10.10 · 09:49 Uhr· 0 Kommentare

18. Oktober 2010

Der Flohpelz -ein topmodisches Accessoire

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 3

In der Mode sind Accessoires dekoratives und manchmal auch nützliches Zubehör zur Kleidung. Die Art des modischen Beiwerks, das sich im Laufe der Zeit großer Beliebtheit erfreut, ist häufig ganz unterschiedlich und nicht selten aus einem interessanten Grund entstanden.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 18.10.10 · 09:59 Uhr· 3 Kommentare

14. Oktober 2010

Schöne Venus

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 4

Venus die Göttin der Liebe, Sinnlichkeit und Schönheit; ein Muss für diesen Blog. In der Kunst war die leicht bekleidete Schöne ein äußerst beliebtes Motiv. Nicht nur Tizian, auch Rubens, Rodin, Botticelli, Velazquez oder Francois Boucher sowie Giorgio Vasari (um nur ein paar Künstler zu nennen) konnten den Reizen der schönen Göttin offenbar nicht widerstehen.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 14.10.10 · 09:44 Uhr· 4 Kommentare

11. Oktober 2010

Schönheitsmittel mit hässlichen Nebenwirkungen

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 5

Die Verwendung von Kosmetik war nicht immer ungefährlich. Wollte man dem gängigen Schönheitsideal entsprechen, musste man mitunter unschöne Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Nicht selten gingen diese auch zu Lasten der Gesundheit, wie beispielsweise das in der Renaissance so beliebte Bleiweiß zeigt.

Als begehrtes Schönheitsideal fand die vornehme Blässe ja schon öfter Erwähnung in unserem Blog. Darum sollte sie auch im Zeitalter der Renaissance nicht fehlen. Eine besondere Schwäche für die weiße Haut hegte in dieser Zeit offenbar die Königin von England; Elisabeth I (Regierungszeit: 1558 bis 1603).

Eine Vorliebe, die Ihr auch den Beinamen die "Elfenbein-Regentin" einbrachte. Ihren schneeweißen Teint erhielt sie vor allem durch die großzügige Verwendung von Bleiweiß (basisches Bleicarbonat), das zusammen mit Essig und Eiweiß zu Puder oder Pasten verarbeitet wurde. Diese Paste wurde Schicht für Schicht auf Gesicht und Dekolleté aufgetragen; ein beträchtliches Gesundheitsrisiko zu Gunsten der Schönheit, denn Bleiweiß ist hoch giftig. Seine strake toxische Wirkung war auch damals durchaus nicht unbekannt, wurde aber scheinbar im Namen der Schönheit in Kauf genommen.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 11.10.10 · 09:15 Uhr· 5 Kommentare

08. Oktober 2010

Schöner Oktober: Messen und Ausstellungen rund um die Schönheit

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 2

Mit der Schönheit kann man sich auf viele Arten befassen; auch mit oder bei einem Besuch von Ausstellungen oder Messen. Für alle, die sich am Wochenende mal aktiv mit dem Thema beschäftigen möchten, ein paar Veranstaltungs-Tipps.

Das Wochenende naht ;-))

Für die Mitmenschen unter uns, die am Wochenende mal nicht auf der Couch abhängen möchten (obwohl es ja schon gemütlich ist) oder denen der Sinn nicht nach Wohnungsputz steht, hier mal ein alternativer Vorschlag.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 08.10.10 · 09:54 Uhr· 2 Kommentare

05. Oktober 2010

Der Weg zur schönen Nase

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 3

Der Versuch, entstellten Menschen ihr Aussehen wiederzugeben ist nicht neu. Bereits die alten Ägypter nahmen „Schönheitsoperationen" vor. Aber erst zur Zeit der Renaissance ebnete der italienische Arzt Gaspare Tagliacozzi der plastischen Chirurgie den Weg in Europa.

Schönheitsoperationen eine Erfindung unserer Zeit? Weit gefehlt: Die plastische Chirurgie gehört quasi zu den ältesten medizinischen Fachgebieten. Der Begriff wird aus dem griechischen Wort plastikos abgeleitet und bedeutet so viel wie wiederherstellen, formen; und genau dazu diente sie in der damaligen Zeit auch. Sprich, sie erfolgte weniger aus rein ästhetischen Gesichtspunkten, sondern galt tatsächlich der Wiederherstellung bzw. Beseitigung kriegs- oder krankheitsbedingter Verstümmelungen. Und war damit sozusagen eher praktischer Natur.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 05.10.10 · 10:28 Uhr· 3 Kommentare

03. Oktober 2010

Ganz SCHÖN verrückt: Bizarre Schönheitsideale

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 4

Andere Länder, andere Sitten. Giraffenhälse, Tellerlippen, schwarze Zähne oder verkrüppelte Füße: Was im Laufe der Zeit und rund um die Welt als schön empfunden wurde oder wird, ist doch manchmal ganz schön erstaunlich.

Jede Zeit und jede Kultur hat ihre eigenen Schönheitsideale, Rituale und Bräuche. Und was die einen als schön empfinden, ruft bei den anderen nur Erstaunen oder Unverständnis hervor. Manche dieser Schönheitsideale waren sicher nicht ganz schmerzfrei zu erreichen und erwiesen sich am Ende im Alltag wahrscheinlich auch nicht gerade als praktisch. Aber Schönheit ist ja nun einmal Geschmackssache und wie bereits Kant bemerkte „Schönheit muss nicht nützlich sein".

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 03.10.10 · 09:12 Uhr· 4 Kommentare

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