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"Was ist schön?" In diesem Blog machen wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage, die so alt ist wie die Menschheit.

Welche Schönheitsideale prägten die Antike? Wie verändern sich die Vorstellungen von dem, was als schön gilt? Gibt es Konstanten, die unser ästhetisches Urteil bestimmen? Und wie erklärt die moderne Wissenschaft, weshalb es so menschlich ist, nach Schönheit zu streben?

Am Ende werden wir vermutlich nicht eine, sondern viele Antworten haben...

Dieses Blog wird von L'Oréal unterstützt.

Archiv September 2010

30. September 2010

Die Schönste für fünf Minuten

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 4

Hier ein kleiner Beitrag, zu einem peinlichen Schönheitsfehler, der mir eben per Mail ins Postfach geflattert kam -und der, wenn man für einen Schönheitsblog schreibt, einfach nicht ignoriert werden kann;-)

Zu viel Schönheit kann einen offensichtlich schon mal durcheinanderbringen;-))

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 30.09.10 · 09:08 Uhr· 4 Kommentare

29. September 2010

Schönheiten der Renaissance hautnah erleben

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 2

Die Renaissance lässt sich auch in der heutigen Zeit noch an vielen Orten spüren und erleben - mit den Augen jedenfalls. Vor allem in Italien und Frankreich kann man die (architektonischen) Schönheiten dieser Zeit noch mit den Händen greifen.

Die Renaissance -Aufbruch, Wiedergeburt und Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit. Während in manchen Teilen Europas zum Teil noch tiefstes Mittelalter herrschte, wehte in Italien schon ein anderer Wind. Eine Bewegung der Wiederbelebung antiker Ideale in Literatur, Philosophie, Wissenschaft, Malerei und der Architektur, die schließlich von Italien aus ganz Europa erfasste.

Auch heute noch kann man den Geist dieser Zeit hautnah erleben; bei einem Besuch in Italien oder Frankreich beispielsweise. Piacenza, Ferrara oder Terra del Sol - nicht nur bezaubernd italienisch, sondern vor allem beindruckende Zeugnisse der Schönheit der damaligen Architektur, genau wie zahlreiche Schlösser der Loire.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 29.09.10 · 09:23 Uhr· 2 Kommentare

27. September 2010

Nicht ohne mein Fazzoletto

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 6

In der Renaissance erlebte so manches eine Wiedergeburt. Nicht nur in Kunst und Architektur, sondern auch scheinbar kleine und unwichtige Dinge, wie beispielsweise das Taschentuch. Dieses kleine quadratische Fetzchen Stoff (oder Papier), an das wir heute kaum einen Gedanken verschwenden, war damals ein wichtiges und nicht selten kostbares Accessoires.

Wer hat eigentlich schon mal ein paar Gedanken mehr an sein Taschentuch verschwendet? Wohl kaum jemand. Daran denkt man höchstens, wenn man dringend eines bräuchte und selbst nach verzweifelter Suche in Hosen- oder Jackentaschen einfach keins finden kann.

Und sonst? Wenn die Nase läuft, zieht man es eben aus der Tasche (sofern man eins dabei hat) und gut. Meist sind es eh irgendwelche Papiertaschentücher, die man dann wegschmeißt - ist ja schließlich viel hygienischer. So richtige Stofftaschentücher sind doch eigentlich längst out und höchstens bei der etwas älteren Generation noch anzutreffen.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 27.09.10 · 09:00 Uhr· 6 Kommentare

24. September 2010

Hundemilch, Fledermausblut und andere Schönheitstipps

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

Auch wenn im Mittelalter Kosmetik als Gotteslästerung galt, existierten diverse Sammlungen von Schönheitsrezepten. Ein besonders umfangreiches Angebot gab es an Rezepturen zur Haarentfernung. Die verwendeten Zutaten waren allerdings äußerst kreativ und nicht immer besonders appetitlich.

Schminken und der Gebrauch von Kosmetik waren im Mittelalter im deutschen Sprachraum nicht unbekannt. Davon zeugen, wie Gesa Dane in ihrem Buch "Die heilsame Toilette" schreibt, schon die überlieferten Predigten in denen heftig gegen die Benutzung der künstlichen Farbe gewettert wird.

Schminken galt als Gotteslästerung.

Wer Schminke benutzte, griff in den Augen der Kirche in die Schöpfung Gottes ein. Schminke galt daher als Teufelszeug und ihr Gebrauch kam quasi einer Gotteslästerung gleich. Denn: Wer Schminke benutzte, hatte etwas zu verbergen und wer Gott gegenüber nicht ehrlich ist, ist auch den Menschen gegenüber nicht ehrlich. Der einzige Schmuck, mit dem frau sich demnach in der Öffentlichkeit zeigen sollte, war ihr guter Ruf.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 24.09.10 · 08:20 Uhr· 1 Kommentar

22. September 2010

Schön und nützlich: Tausendschönchen

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 13

Wenn der Frühling kommt, endlich alles wieder grün wird und zu blühen beginnt, bedeckt das Tausendschönchen viele Wiesen wie ein Teppich. Doch die kleine Blume ist nicht nur schön, sondern auch nützlich.

„Schönheit ist die kleine Schwester der Gesundheit" sagt ein chinesisches Sprichwort. Warum also nicht einmal ein kleiner Ausflug in die Botanik? Dort lassen sich Schönheit und Gesundheit nämlich sehr gut miteinander verbinden. Denn viele Pflanzen sind nicht nur schön, sondern besitzen auch gesundheitsfördernde bzw. heilende Eigenschaften.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 22.09.10 · 09:28 Uhr· 13 Kommentare

19. September 2010

Weiß ist beautiful oder die Angst vor brauner Haut

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 8

Bleichungsmittel und Aufheller für die Haut sind in China sehr beliebt; Asiatinnen sind Anhänger der vornehmen Blässe. Sonnenstrahlen werden gemieden wie die Pest -oder ihnen zumindest mit Sonnenschirm und hohem Lichtschutzfaktor der Kampf angesagt.

Mittelalter, Rokoko, Barock: Eine reine, weiße Haut war (und ist) in vielen Zeiten und Epochen ein begehrtes Schönheitsattribut. Zeugte sie doch von einem müßigen Leben und einer vornehmen Herkunft. Nur Menschen niedrigen Standes, die gezwungen waren ihren Lebensunterhalt mit körperlicher Arbeit im Freien zu verdienen, hatten eine dunkle Haut.

In Europa oder zumindest in Deutschland ist es heute eher umgekehrt. Kommt da jemand mit einer „schönen" weißen Haut daher, wird meist mitfühlend bemerkt: „Du siehst ja ganz schön blass aus". Diese eher mitleidige Äußerung basiert im Grunde auf zwei Vermutungen: Entweder sieht der Ärmste so käsig aus, weil es ihm nicht gut geht, sprich er krank ist oder er viel zu lange im Büro sitzen muss und arbeitet. Beides doch irgendwie keine wirklich erstrebenswerten Zustände.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 19.09.10 · 23:30 Uhr· 8 Kommentare

16. September 2010

Einmal waschen, bitte! Badehäuser: Wellness-Einrichtungen des Mittelalters

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 6

Vor Dreck starrende Gassen und ein allgegenwärtiger Gestank nach Abfall und ungewaschenen Körpern: Häufig wird das Mittelalter mit katastrophalen hygienischen Verhältnissen gleichgesetzt. Doch Hygiene und Badekultur dieser Zeit werden häufig unterschätzt, denn Sauberkeit und Körperpflege spielten keine unwichtige Rolle.

Nachdem das Baden in der Spätantike ein wenig eingeschlafen war, brachten die Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert neuen Schwung in die mittelalterliche Badekultur. Auf ihren Reisen ins Abendland entdeckten die Ritter die Freuden des Badens und wollten nun auch nach der Heimkehr nicht mehr auf ihr warmes Bad verzichten.

Das hatte zur Folge, dass in den Städten die Badeanstalten wie Pilze aus dem Boden sprossen. Oft besaß eine Stadt gleich mehrere Badeeinrichtungen. Lübeck konnte um 1300 beispielsweise mit rund 16 Badehäusern aufwarten. Diese mittelalterlichen Wellness-Tempel waren ein wahres Dienstleistungseldorado. Sitzbäder, Massagen, Dampfschwitzbäder oder Heilgüsse; die Gäste hatten die Qual der Wahl. Auf Wunsch gab es auch einen neuen Haarschnitt, wurde der Bart gestutzt oder konnte man sich die Nägel pflegen lassen.

Orte der Geselligkeit
Die Badehäuser wurden von sogenannten Badern betrieben. Diese kümmerten sich sowohl um die Körperpflege -inklusive Haarschnitt und Rasur, als auch um die Behandlung diverser medizinischer Probleme. Neben dem damals allseits gepriesenem Aderlass, gehörten auch das Schröpfen sowie die Behandlung von Geschwüren, ausgerenkten und gebrochenen Knochen und die Versorgung von Wunden zu den Aufgaben des Baders.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 16.09.10 · 00:20 Uhr· 6 Kommentare

14. September 2010

Der Goldene Schnitt vom Scheitel bis zur Sohle

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 5

Der Goldene Schnitt steht für harmonische Proportionen und Schönheit. Ein Mann im 19. Jahrhundert war geradezu besessen davon und zerlegte den gesamten Körper entsprechend dieses "ästhetischen Gesetzes". Ich habe dann auch gleich mal bei mir nachgemessen und den Goldenen Schnitt gefunden, zumindest fast.

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Autor: Marcus Anhäuser· 14.09.10 · 08:31 Uhr· 5 Kommentare

12. September 2010

Schönheit verboten!

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

Schöne Menschen haben viele Vorteile im Leben. Aber manchmal werden sie auch ausgeschlossen, nämlich dann, wenn sie zu schön sind oder zu hässlich. Letzteres ist auf der ersten Dating-Website für Hässliche der Fall. Schöne Menschen haben hier nichts zu suchen.

Goethe schrieb einst in seinem Götz von Berlichingen: "Wo viel Licht ist, ist auch starker Schatten". Da liegt es schließlich auf der Hand, dass es auch Hässlichkeit geben muss, wo es Schönheit gibt.

Offenbar ist die Schönheit allerdings stärker vertreten. Gibt man das Wort Schönheit bei Google ein, findet die Suchmaschine sage und schreibe 7.930.000 Ergebnisse in rund 0,10 Sekunden. In der gleichen Zeit bringt es die Hässlichkeit lediglich auf schlappe 142.000 Einträge. Das Ergebnis legt nahe: Schönheit ist uns offenbar wichtig und Hässlichkeit nicht.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 12.09.10 · 23:20 Uhr· 1 Kommentar

09. September 2010

Blasser Teint und Apfelbrüste: Schönheitsideal im Mittelalter

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 10

Putzsucht war im Mittelalter verpönt. Bei den Merkmalen die Mann und Frau aufweisen sollten, um dem idealen Schönheitsbild zu entsprechen, war man jedoch anspruchsvoll. Neben weißer Haut und blauen Augen war vor allem eine knabenhafte Figur gefragt.

Das Mittelalter bezeichnet in etwa eine Epoche zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert -eine nicht gerade unerhebliche Zeitspanne. Unterteilt werden die rund 1000 Jahre in frühes, hohes und spätes Mittelalter. Genug Zeit also für die Schönheit und ihre verschiedenen Ideale möchte man meinen. Beim Lesen stellt man jedoch fest, dass sich das Verständnis von Schönheit -Körperpflege und Kosmetik mal außen vorgelassen- während dieser Zeit bis auf Kleinigkeiten aber relativ treu bleibt. Blass, blond schlank: mit diesen drei Worten lassen sich die wichtigsten Schönheitsattribute des Mittelalters zusammenfassen.

Die Zeit wurde stark vom christlichen Glauben beeinflusst. Äußerlichkeiten und Prunk galten eher als unschicklich und unerwünscht. Walther von der Vogelweide, einer der bekanntesten Lyriker seiner Zeit, beschrieb die schöne, reine Frau als vor allem ansehnlich, aber schmucklos.

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Autor: Liane Vorwerk-Gundermann· 09.09.10 · 17:13 Uhr· 10 Kommentare

08. September 2010

Der Sprachpapst und das Schöne

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 1

Wozu wir hier einen ganzen Blog brauchen, das handelt Sprachmeister und Journalistenlehrer Wolf Schneider in nur einem Beitrag in seiner Video-Sprachkolumne auf sueddeutsche.de ab (das Video kann man leider nicht einbinden); von der Venus von Willendorf ("Mein Gott, was für ein Hintern!") bis zum Schönheitschirurgen in dreieinhalb Minuten sozusagen.

Neben dem Hinweis, dass das Schönheitsideal sich im Laufe der Zeit und je nach Kultur durchaus (oder sollten wir besser sagen offenbar) verändert hat (siehe besagte Venus im Vergleich zu derzeitigen Magermodells) verweist Schneider - von dem wahrscheinlich jeder Journalist und jede Redaktion mindestens ein Buch im Regal stehen hat - auf die vielen Bedeutungen, des Wortes "schön" (ja, der Satz ist zu lang und hat Einschübe ;-)

"(...) sogar hässlich ist darunter."

"Aber was ist, bitte schön, ein schönes Gesicht?", fragt Schhneider und richtet seine Frage an die "lieben Schönheitschirurgen", die lediglich ein "glattes Gesicht" fabrizierten, "Schönheit von der Stange", aber keinen Charme.

Bildschirmfoto 2010-09-07 um 16.13.39.png

Neben Zitaten zur Schönheit von Schopenhauer, Bacon und Stendal spendet Schneider den Schönheitschirurgen etwas Trost, denn das Wort schön könne ja vielerlei bedeuten:

"Schön heißt zum Beispiel "hohl" und "leer", wenn wir von einem Politiker sagen: "Er hat uns mit lauter schönen Worten abgespeist". Schön kann auch eine Verstärkung sein: "Schön langsam, bitte." Ein Schönling ist ein Geck. Ein Schöntuer ist ein Schmeichler. "Schön färben" heißt "tarnen, täuschen". Tja, wenn etwas besonders abscheulich ist, sagen wir gerne: "Das ist ja eine schöne Bescherung." Und, liebe Damen, liebe Schönheitschirurgen: Eine dieser Bedeutungen trifft immer zu.

In meinem Regal steht übrigens "Das Handbuch des Journalismus" und ich dachte eigentlich eines der "Deutsch für ..."-Bücher.


Autor: Marcus Anhäuser· 08.09.10 · 12:06 Uhr· 1 Kommentar

02. September 2010

Das Viereck-Experiment: Was sollte das alles?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 14

"Welches Viereck hätten'S denn gern?" war die Frage. Mehr als hundert Leser haben geantwortet. Jetzt gibt es endlich die Auswertung und die Erklärung dafür, was das alles sollte. Bitte schön.

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Autor: Marcus Anhäuser· 02.09.10 · 18:14 Uhr· 14 Kommentare

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