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Neues in der Kategorie Der Drache in meiner Garage
20. September 2009
"Der Drache in meiner Garage" - die komplette Rezension
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Politik·Themenwoche · Kommentare: 9
Es war eine lange und umfangreiche Rezension. Aber meiner Meinung nach war es das wert. "Der Drache in meiner Garage" ist ein hervorragendes und wichtiges Buch. Der Übersichtlichkeit halber gibt es hier nochmal eine kurze Zusammenfassung aller Rezensionen der einzelnen Kapitel.
Autor: Florian Freistetter· 20.09.09 · 18:10 Uhr· 9 Kommentare
19. September 2009
Auch Politik ist Wissenschaft!
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Naturwissenschaften·Politik·Themenwoche · Kommentare: 6
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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
Bald ist das Buch zu Ende. Im lezten Kapitel beschäftigt sich Sagan nochmal mit der Politik. Die wissenschaftliche Methode eignet sich laut Sagan nicht nur um Erkenntnisse über die Natur zu gewinnen - sondern auch um politische, soziale und wirtschafliche Systeme zu verbesseren.
Denn Politik ist immer auch ein Experiment. In Holland ist Marihuana legal; in Deutschland nicht. In den USA kann jeder Waffen besitzen - in Kanada nicht. Usw. Ok, es fehlen im Allgemeinen entsprechende Kontrollgruppen; die Variablen sind nicht ausreichend getrennt - aber bis zu einem gewissen (und durchaus nützlichen) Grad lassen sich aus politischen Entscheidungen wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen.
Autor: Florian Freistetter· 19.09.09 · 21:47 Uhr· 6 Kommentare
Wissenschaft, Religion und Hexerei
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Politik · Kommentare: 12
[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
Langsam neigt sich das Buch dem Ende zu. Im vorletzten Kapitel spricht Sagan über Amerika. Viele Amerikaner halten die Freiheit, die sie in ihrem Land genießen für ihr höchstes gut. Aber ist das "Land of the Free" wirklich so offen und frei?
Autor: Florian Freistetter· 19.09.09 · 00:36 Uhr· 12 Kommentare
17. September 2009
Wir brauchen mehr Nerds!
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Naturwissenschaften·Politik·Themenwoche · Kommentare: 5
[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
Ist Nerd eigentlich mittlerweile ein deutsches Wort? Oder gibt es wenigstens eine vernünftige Übersetzung? Leo schlägt folgendes vor: Fachidiot, Langeweiler, Schwachkopf, Sonderling, Streber. Aber das klingt irgendwie alles zu negativ - so negativ besetzt kommt mir "Nerd" gar nicht vor.
Naja - egal. Carl Sagan behauptet jedenfalls in Kapitel 23, das wir wesentlich mehr Nerds brauchen!
Autor: Florian Freistetter· 17.09.09 · 16:45 Uhr· 5 Kommentare
15. September 2009
Mehr Wissenschaft ins Fernsehen!
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Technik·Themenwoche · Kommentare: 17
[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
Über mangelnde Wissenschaft im Fernsehen und Kinofilmen könnte man sich beliebig lange ärgern. Auch Sagan tut das in Kapitel 22 - hat aber auch gleich ein paar vernünftige Vorschläge, wie man das ändern könnte.
Eines seiner Beispiele ist Basketball. Mit diesem Spiel könnte man jede Menge wissenschaftliche Konzepte erklären: um z.B. die Freiwurfquoten der Spieler zu verstehen, muss man Ahnung von Bruchrechnen und Statistik haben. Bei Spiel selbst trifft man u.a. auf das erste Newtonsche Axiom und sogar die Keplerschen Gesetze! Ähnliche Beispiele gibt es aus anderen Sportarten und Sagan fragt sich, warum der Sport nicht genutzt wird, um Wissenschaft zu lehren?
Autor: Florian Freistetter· 15.09.09 · 11:50 Uhr· 17 Kommentare
14. September 2009
Bücher: Der Weg zur Freiheit
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche · Kommentare: 8
[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
Kapitel 21 trägt den Titel "The Path to Freedom". Zu Beginn erzählt Sagan die Geschichte von Frederick Douglass - ein Sklave aus Maryland, der Anfang des 19. Jahrhunderts geboren wurde. Er brachte sich als Kind selbst ein wenig lesen bei und wurde später von der Frau seine "Besitzers" weiter darin unterrichtet. Als dieser bemerkte, das Frederick lesen und schreiben lernte, verbot er es sofort - denn
"Ein Nigger soll nur seinem Master gehorchen und das tun, was man ihm sagt. Lernen würde selbst den besten Nigger verderben. Wenn du ihm das lesen beibringst, gäbe es keinen Weg mehr, ihn zu halten. Er wäre für immer ungeeignet als Sklave."
Aber Douglass lernte weiter und konnte schließlich aus der Sklaverei entkommen - u.a. dank seiner Lesekenntnisse. Lesen und Schreiben zu können ist wichtig!
Autor: Florian Freistetter· 14.09.09 · 16:15 Uhr· 8 Kommentare
10. September 2009
Bringt die Kinder ins Museum!
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche·Wissenschaft für Kinder · Kommentare: 5
[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
Kapitel 20 zieht die Konsequenzen aus Kapitel 19 und beschäftigt sich damit, wie man die Kinder am besten davon überzeugen kann, das Wissenschaft interessant und spannend ist. Sagan präsentiert zuerst wieder eine Menge an Zuschriften, die er erhalten hat, als seine Krtitik am amerikanischen Schulsystem in einer großen Zeitschrift veröffentlicht wurde. Viele Kommentare stammten von Schülern selbst und die waren meistens der Meinung, dass kein großes Bildungsproblem existiert (die Rechtschreib- und Grammatikfehler in ihren Leserbriefen lassen das allerdings unglaubwürdig erscheinen).
Leserbriefe von Eltern und Lehrern scheinen dagegen Sagan recht zu geben - und beide beschweren sich darüber, dass es nicht möglich ist, Kinder effizient zu fördern und ihnen die Grundlagen der Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit zu vedrmitteln.
Autor: Florian Freistetter· 10.09.09 · 10:35 Uhr· 5 Kommentare
09. September 2009
Es gibt keine dummen Fragen!
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche·Wissenschaft für Kinder · Kommentare: 17
[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
In Kapitel 19 spricht Sagan über ein sehr wichtiges Thema: das Bildungssystem und die Frage, warum es anscheinend nicht funktioniert den Menschen zu vermitteln, dass Wissenschaft spannend und wichtig ist.
Except for children, few of us spend much time wondering why Nature is the way it is.
Wenn Sagan in Kindergärten oder Grundschulen Vorträge hält und mit den Kindern spricht, dann stößt er auf äußerst wissbegierige Kinder, die alles wissen wollen und absolut keine Hemmungen haben, Fragen zu stellen (Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen). Spricht Sagan dagegen vor älteren Schülern, sieht die Sache ganz anders aus. Die Jugendlichen haben anscheinend Angst davor, "dumme Fragen" zu stellen oder überhaupt Fragen zu stellen bzw. sich sonst irgendwie aktiv zu beteiligen:
They come to class with their questions written out on pieces of paper, which they surreptitiously examine, waiting their turn and oblivious of whatever discussion their peers are at this moment engaged in.
Irgendetwas ist seit dem Kindergarten mit diesen Schülern passiert und hat ihnen die Lust am Fragen und Forschen ausgetrieben. Aber was?
Autor: Florian Freistetter· 09.09.09 · 14:48 Uhr· 17 Kommentare
08. September 2009
Skeptiker sind wichtig!
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche · Kommentare: 64
[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
In Kapitel 17 ("The Marriage of Skepticism and Wonder") behandelt Sagan eines der wichtigsten Konzepte der wissenschaftlichen Methode: skeptisches Denken.
Soll Wissenschaft auf die religiösen oder weltanschaunlichen "Gefühle" anderer Menschen Rücksicht nehmen? Sagan fragt:
Can we conscientiously and courageously follow planetary motion or bacterial genetics wherever the search may lead, but declare the origin of matter or human behaviour off limits?
Natürlich macht das wenig Sinn - auch wenn sich manche Menschen dadurch vielleicht angegriffen fühlen. Aber, wie Sagan richtig sagt, wer die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht ertragen kann, dem ist es freigestellt, sie zu ignorieren. Auch wenn es dazu eine ganz spezielle Weltanschauung braucht:
Except by sealing the brain off into separate airthight compartments, how is it possible to fly in airplanes, listen to the radio or take antibiotics while holding that the Earth is around 10000 years old or that all Sagittarians are gregarious and affable?
Besonders den letzten Vergleich finde ich äußerst passend. Gerade die moderne Ausübung der Astrologie zeigt diese (unbewusste) Unaufrichtigkeit deutlich. Früher musste ein Astrologe jede Menge Mathematik beherrschen um die Positionen der Planeten berechnen zu können. Die moderne Wissenschaft hat es aber möglich gemacht, dass heute solche Berechnungen auf jedem Computer möglich sind; man muss keine Ahnung mehr von Himmelsmechanik, Mathematik o.ä. haben. Die selbe moderen Wissenschaft aber, der wie den Computer verdanken, zeigt auch deutlich, dass Astrologie Unsinn ist. Diese Tatsache können die Astrologen aber wunderbar ausblenden.
Autor: Florian Freistetter· 08.09.09 · 15:26 Uhr· 64 Kommentare
07. September 2009
Wissenschaft: Geburtsrecht der Menschen!
Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche
[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]
"Warum finden es so viele Menschen so schwer Wissenschaft zu lernen oder zu unterrichten?" Mit dieser Frage beginnt Kapitel 18 des Buches. Sagan hat darauf in den letzten Kapitel schon einige Antworten gegeben - und stellt nun eine überraschende, neue Antwort vor. Sie stammt von Alan Cromer, einem Physikprofessor aus Boston. In seinem Buch "Uncommon Sense: The Heretical Nature of Science" meint er, dass Wissenschaft deswegen schwierig für die Menschen zu verstehen ist, weil Wisenschaft etwas völlig neues ist.
Autor: Florian Freistetter· 07.09.09 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare
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