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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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01.01.12 · 10:43 Uhr

Warum sich alles dreht, wenn man besoffen ist

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 13

Habt ihr gestern ordentlich gefeiert? Vielleicht auch ein bisschen was getrunken? Vielleicht sogar ein bisschen mehr? Dann habt ihr sicher auch gemerkt, dass man besoffen nicht mehr ganz so sicher auf den Beinen ist wie sonst. Und dass die Welt sich irgendwie so komisch dreht. (Besonders nervig ist das, wenn man eigentlich schon im Bett liegt und schlafen will, das blöde Zimmer aber nicht aufhören will, sich im Kreis zu drehen). Falls ihr mittlerweile schon wieder nüchtern seid, könnt ihr euch ja mal dieses Video hier ansehen. Da wird erklärt, warum der Alkohol die Welt rotieren lässt.


Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr!

 

Autor: Florian Freistetter· 13 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Tags: · · · · · · · ·

Kommentare (13)

Kommentar-Direktlink Rico· 01.01.12 · 11:01 Uhr

Frohes neues Jahr!

Ich glaube, wer jetzt noch einen Kater hat, kommt bei dem Video nicht so gut mit ;-) Bei mir geht's wieder...

Das mit dem Bein auf den Boden stellen muss ich mal ausprobieren.

Kommentar-Direktlink ulf_der_freak· 01.01.12 · 11:25 Uhr

Meine lokale Terrorgruppe braucht ihr schweres Wasser leider selber. *torkel*

Kommentar-Direktlink knorke· 01.01.12 · 12:25 Uhr

@Rico

nicht nur das, mir wird sogar beim hingucken schwindelig @!@

G'sundes Neues an alle, btw.

Kommentar-Direktlink Plastefisch· 01.01.12 · 13:15 Uhr

So,
noch fünfzig mal Montagfrüh
aufstehen, dann hammers.

Gesundes neues Jahr alle zusammen.

PS: Das mit dem Fuß funktioniert bei mir nicht.

Kommentar-Direktlink Olaf· 01.01.12 · 13:15 Uhr

Hrm, nein, auch an der Tankstelle gibt es kein Deuterium und die Apotheken haben zu ... Servicewüste!

Kommentar-Direktlink medizynicus· 01.01.12 · 15:16 Uhr

oh je, das kenne ich. Dann dreht sich nicht nur die Erde um die Sonne (oder war es umgekehrt?) sondern auch das Bett um einen selbst... also: warten, bis das Bett wieder vorbeikommt, schnell den richtigen Moment abpassen und dann nix wie rein...
In diesem Sinne: ein Frohes Neues!

Kommentar-Direktlink Tatjana· 01.01.12 · 15:35 Uhr

Bei mir dreht sich auch ohne Alkohol alles, hat aber mit ner Mittelohrentzündung zu tun mit der ich mich schon seit fast einer Woche rumschlafe, deswegen war gestern wegen Antibiotika nix mit Sekt :(

Wünsche dir Florian und allen Lesern und auch den jenigen, die mir immer mit schnellen und hilfreichen Antworten zur Seite standen :) ein frohes neues Jahr, viel Glück, Gesundheit und viel Erfolg!!!

LG

Kommentar-Direktlink BreitSide· 01.01.12 · 15:47 Uhr

medizynicus·
01.01.12 · 15:16 Uhr

oh je, das kenne ich. Dann dreht sich nicht nur die Erde um die Sonne (oder war es umgekehrt?) sondern auch das Bett um einen selbst... also: warten, bis das Bett wieder vorbeikommt, schnell den richtigen Moment abpassen und dann nix wie rein...
In diesem Sinne: ein Frohes Neues!


Woher kennst Du meine Taktik?

Auch ein Frohes Neues - auch an den "Rest der (Blog-)Welt!

Kommentar-Direktlink yasemin· 02.01.12 · 17:09 Uhr

Tja. Hätte man schon ganz früh auf die Besoffenen gehört, hätte man auch schon lange Gewußt, dass sich die Welt dreht.

Auch allen ein frohes neues Jahr wünschend,
Yasemin

Kommentar-Direktlink schak· 03.01.12 · 13:40 Uhr

@Rico
Du willst mir doch nicht weismachen dass du den Trick mit dem 'Bremsfuß' nicht kennst ?

Kommentar-Direktlink Rico· 03.01.12 · 14:31 Uhr

@schak
Ich hatte dunkel in Erinnerung, dass mir mal jemand davon erzählt hat. Das Video hat mich wieder daran erinnert. Ausprobiert hab ich's noch nie.

Kommentar-Direktlink BreitSide· 03.01.12 · 18:03 Uhr

Ein Fuß hatte bei mir nie gereicht. Bzw das Entscheidende war die senkrechte Stellung des Oberkörpers (hilfsweise die Position des Kopfes oberhalb des Körpers). Das war im Bett mit oder ohne Fuß draußen nicht machbar.

Die einzige Stellung, die bei einer manifesten C2OH- Intoxikation half, war, mit dem Rücken gegen einen Türpfosten sitzend einzuschlafen. Fragt nicht, warum, ich denke, der Oberkörper wurde durch die Schulterblätter rechts und links des Türrahmens vor dem seitlichen Abkippen bewahrt.

Es wurde übrigens gerade eine Studie veröffentlicht (IgNobelweise?), dass Hammer- im Gegensatz zu Diskuswerfern nicht ab+zu schwindlig werden, weil sie immer einen Fuß auf dem Boden haben. Könnte ja damit zu tun haben?

Kommentar-Direktlink jemseneier· 05.01.12 · 16:03 Uhr

ich hab eine ähnliche Geschichte, die noch besser zur Astronomie passt.
Irgendwann als ich noch zur Schule gingt fragte zum Spaß einer meiner Mitschüler wie man anhand eines Kasten Bieres seinen Standpunkt im Universum feststellen kann.
Die Antwort war ganz leicht: Trink den Kasten aus und Du wirst sehen das sich alles um Dich dreht, also bist Du der Mittelpunkt im Universum;-)

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