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12.01.12 · 14:55 Uhr
Die Veränderung der Forschungslandschaft
Kategorie: Kultur·Politik · Kommentare: 14
Neil deGrasse Tyson erzählt in diesem Video über die Veränderung der Forschungslandschaft. Wie verändert sich die Zahl der peer-reviewten Fachartikel in den unterschiedlichen Ländern?
Tja. Deutschland steht gar nicht mal so schlecht da. Aber das sind die Daten für den Zeitraum von 1990 bis 2001. Man kann sie hier nochmal ansehen. Wäre interessant zu sehen, wie es für 2001 bis 2011 aussieht.
Autor: Florian Freistetter· 14 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (14)
Schön, vielen Dank. Europa sieht doch eigentlich ganz gut aus.
Mich würden die Gründe für das "faden" von Amerika interessieren.
sehr nett :)
hat diese art von visualisierung einen namen? und wie/womit macht man sowas selbst?
@flowolf
http://www.worldmapper.org/index.html
@Chris
danke. das hab' ich gefunden.
was ich nicht gefunden habe ist wie die diese karten erstellt haben, oder überhaupt wie die visualisierung heisst, die die fläche eines landes verfremdet.
Das hat mich auch interessiert ... deshalb: Es steht ganz unten auf der about- Seite:
"Methods
The process of creating an equal area cartogram is not a trivial one, and has occupied researchers for decades. A recent development by Mark Newman and Michael Gastner (described in their paper, Gastner and Newman 2004) has led to the creation of this website. The process is essentially one of allowing population to flow-out from high-density to lower-density areas, and they used the linear diffusion method from elementary physics to model this process. The code developed as a result of the Gastner and Newman paper has been released and is available here.
Reference Michael T. Gastner and M. E. J. Newman (2004) Diffusion-based method for producing density equalizing maps Proc. Natl. Acad. Sci. USA 101, 7499-7504."
Link: http://www.santafe.edu/~mgastner/
@Theres
danke :) das hatte ich übersehen.
@Florian:
Aber er sagt doch im Video, dass das die Daten von 2000 bis 2010 sind? Dann wären es doch relativ aktuelle Daten, oder?
@Drumer: "Aber er sagt doch im Video, dass das die Daten von 2000 bis 2010 sind? Dann wären es doch relativ aktuelle Daten, oder? "
Dann irrt sich Tyson entweder, oder die Karte für 2000-2010 sieht exakt so aus wie die von 1990 bis 2001, die ich im Text verlinkt habe.
Tyson?!
Da bin ich vor kurzen auf dieses wahrlich zutreffende Bild gestossen! ;-)
@Bjoem: Über die Gründe kann man nur spekulieren. Vielleicht liegt es da drüben daran, dass dort die Leute eher zu dummen Konsumenten herangezogen werden. Vielleicht auch daran, dass sich da drüben niemand ein Studium leisten kann?
Und Du musst ja auch das mal aus deren Sicht betrachten. Willst Du jetzt in Forschung investieren, aus der Du _vielleicht_ in 10-20 Jahren Ergebnisse bekommst, oder willst Du nicht lieber gleich Deine Bankzinsen zahlen, damit die Bank nicht pleite geht?
Ich verstehe das nicht ganz. Warum wird hier Fachartikel/Fläche verwendet und nicht Fachartikel/Population? Die Entwicklung der Forschung wird gut visualisiert. Es ist ja nicht zu erwarten, dass die Bevölkerung in einem Land drastisch gesunken ist. Und geben die USA wirklich ein trauriges Bild ab.
Trotzdem: Wenn man sich nur eine Grafik anschaut bzw. die Länder untereinander vergleichen will, müsste man berücksichtigen, dass z.B. die USA 32 Einwohner/km2 hat (bei 310 Millionen Einwohnern) und Japan 338 Einwohner/km2 (bei 128 Millionen Einwohnern).
Japan schneidet zwar immer noch besser ab bei Forschung, aber diese drastische Änderung von "echter" Weltkarte zu "Forschungskarte" wäre uninteressant.
Oder übersehe ich da etwas?
@ FF:
Hmm stimmt, die sehen sich wahrlich verdammt ähnlich. =D
Schade. Aber hier sieht man mal wieder: "Verlasse dich auch nicht auf das Wort eines angesehenen Wissenschaftlers, überprüfe es lieber selber nochmal." ^^
@Bjoern: Die Erklärung ist vernichtend einfach: Die USA haben früher mit dem angefangen was auch bei uns um sich greift, nämlich bei der Bildung zu sparen.
Wenn ich die Zahlen richtig in Erinnerung habe, sind mittlerweile über 1/3 der Studienabgänger in den USA ausländische Studenten, die 50% sind wohl in Sicht.