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10.12.11 · 14:00 Uhr
Wie weit ist es bis zum Mond? (plus Mondfinsternis)
Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt · Kommentare: 24
Wie weit ist es bis zum Mond? Das ist nicht schwer herauszufinden. Ungefähr 380000 Kilometer. Aber wie weit ist das wirklich? Wenn es um die Größenordnungen im Kosmos geht, dann versagt unsere Vorstellungskraft. Das demonstriert dieses Video recht schön:
Dazu passt auch das nette Video, bei dem Bill Nye die Distanz zwischen den Planeten per Fahrrad demonstriert. Darüber habe ich hier schon mal geschrieben.
Ach ja, apropos Mond! Heute findet eine totale Mondfinsternis statt! Allerdings werden wir nicht alles davon sehen können. Wenn der Mond aufgeht (so etwa um 16:10), ist die Totalitätsphase schon vorbei und der Mond nur noch teilweise verfinstert. Hier gibts Infos zur Beobachtung. Vielleicht habt ihr ja Glück und seht noch was!
So sieht der Mondaufgang heute in Deutschland aus. Um 17 Uhr steht Jupiter schon hoch im Osten am Himmel während der Mond sich gerade auf den Weg nach oben macht:
Autor: Florian Freistetter· 24 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (24)
Es ist immer wieder schade, wenn man hier von einer Mondfinsternis so gut wie nichts mitbekommen kann. Das ärgert mich jetzt, gnarr.
Schönes Video, auch ich hätte mich etwas verschätzt. Zwar hatte ich noch im Hinterkopf das der Erdumfang ca. 40.000 Kilometer ist und der Mond-Erde Abstand nicht ganz 400.000Km ist. Also der Abstand etwa 10mal Umfang sein muss. Jeodoch hätte ich nicht gedacht, dass der Basketballumfang ganze 75cm ist =) (gerade gegoogelt) hätte ihn vielleicht auf nen halben Meter getippt. (2pi*r wäre zu einfach gewesen)
Die Mondfinsternis im Sommer habe ich dank idealem Wetter verpasst - Im Januar die partielle Sonnenfinsternis und nun sehe ich auch nicht - wahrscheinlich wieder gar nichts *aus dem Fenster schau*... Grml. Nun ja. Mondfinsternisse haben wir ja häufiger...
@Spoing:
405.500 km ist die weiteste Entfernung des Monds.
363.300 km die Nächste.
Im Mittel halt die ~385.000 km, die ich zumindest in der Schule gelernt habe ^^
Fuer alle Lunatiker http://www.pixheaven.net/galerie_us.php?id=22
Mist
bei mir ist es wieder bewölkt
wie schon bei der letzten. mal sehen was es noch gibt.
mal sehen ob es noch aufklart
Hach, der Mond ist doch fast um die Ecke!
Wenn man hin laufen könnte und 50 km am Tag zurücklegen würde, dann wäre man in gerade mal 21 Jahren schon da. :o)
P.S: Zu Fuß zum nächsten Stern oder auch nur zur Sonne sollte man sich besser nicht vornehmen. ;-)
Hier ist es wolkenlos, und der Mond sieht richtig gut aus mit seinem Käppchen.
Ach, wie in diesem Jahr üblich, bewölkt, im Osten stark ... und wie fein, das es ein Bild gibt, auf dem zu sehen ist, was ich gern gesehen hätte ... ähh °_^
Ich hoffe auf die Fotos der wettertechnisch Bevorzugten!
Die Strecke Erde-Mond ist beim google-Routenplaner nicht drin, kein Wunder, dass man sich die Entfernung nicht so richtig vorstellen kann. Andererseits, wer will da schon hin? ;-)
welches programm hast du für das letzte bild benutzt?
@ blau
stellarium. Zu bekommen unter stellarium.org
wenn Du Die Himmelssimulation am Ende des Artikels meinst, die ist eindeutig von Stellarium
Ich habe ein schönes Modell. Man nehme eine Schnur und einige Holzkügelchen mit Bohrung. Ein blaues Kügelchen mit etwa 4 cm Durchmesser soll die Erde sein, ein graues oder schwarzes Kügelchen mit 1 cm Durchmesser soll der Mond sein. Die Erde wird auf die Schnur aufgezogen. Danach kommen 30 weiter Kugeln mit 4 cm Durchmesser auf die Kugel und als letzten die Mondkugel. Erdkugel und Mondkugel sind im richtigen Größenverhältnis und die 30 anderen Kugel in der gleichen Größe wie die Erde zeigen etwa den richtigen Abstand zwischen Erde und Mond. So wird die unbegreifliche Entfernung von 384.000 km etwas begreiflicher.
@oliver debus & hadi:
dankeschön :-)
Zu Fuß wären es etwas über 12 Jahre. Bei einer Geh-Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde legt man pro Stunde 3,6 Kilometer zurück. Das entspricht einer ganz normalen Fußgängergeschwindigkeit (3km/s bis 5km/s).
sollte natürlich km/h heißen
@mr_mad_man: Aber nur, wenn Sie Tag und Nacht ohne Pause gehen können. ;-)
Leider war vom Mond gestern Abend im Schwarzen Wald auch nix zu sehen. Aber so richtig wird es mir die Laune verhageln, wenn im Juni vom Venustransit genauso wenig zu sehen ist.
Bin mit dem Auto (bzw. mit allen von mir gefahrenen Autos) schon auf dem Rückweg vom Mond, fast zu Hause. 60000 + 160000 + 210000 + 220000 = 650000 km. 118000 muss ich noch. Zeit bisher: 29 Jahre. Sollte zu schaffen sein.
Davon wird in Deutschland ohnehin nicht viel zu sehen sein, der ist schon um 6:49 MESZ zu Ende (in Köln geht am 5. Juni um 5:21 die Sonne auf). Den ganzen Transit konnte man 2004 sehen und das Wetter war auch schön. Jedenfalls bei uns. Russentonne MTO 1000 mm mit Thousand Oaks Objektivfilter, Nikon Coolpix 5700 mit selbstgebasteltem Adapter durch Okular, 1/500s.
@alderamin:
da ich das MTO 1000 ja inzwischen selbst besitze, werd ich natürlich auf der Lauer liegen. :)
Einen zusätzlichen Adapter brauch ich ja zum Glück dank M42-N nicht.
@Bullet
Dann hol' Dir noch einen Bogen Baader-Folie und bastele Dir einen Sonnenfilter für die Tonne damit (Anleitung ist bei der Folie mit dabei). Der ergibt ein weißes Sonnenbild, das man nachträglich der Gefälligkeit wegen einfärben kann.
Taugt dann auch für SoFis oder Sonnenflecken.
Heutzutage könnte es sich lohnen, Video aufzunehmen und die Bilder mit Giotto zu stacken. Könnte mehr Schärfe aus dem Bild herauskitzeln.
Ein kleiner hinweis:
Bei TV Total auf ProSieben war heute abend eine Astrologin zu gast und konnte ihren unsäglichen Quatsch unreflektiert vor einem recht großen Publikum verbreiten. Zumindest bis Nina Hagen (!) ihr widersprach und von nicht weniger merkwürdigen Jesus-Iluminaten-Gutmenschen-Unsinn anfing. Ich könnte mir vorstellen das diese Folge gut für einen Artikel deines Blogs geeignet wäre.
@mo: Hab ich auch grad gesehen, und dachte nur: verkehrte Welt.