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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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Archiv November 2011

30. November 2011

Das Astrodicticum-Simplex-Adventskalenderrätsel: Die Regeln

Kategorie: Adventskalender·Kultur  ·  Kommentare: 17

Vorschaubild für Adventkalender_andrea.JPGDas Adventskalenderrätsel im letzten Jahr hat ja einigen Spaß gemacht. Rein organisatorisch lässt sich aber noch einiges verbessern, und deswegen hab ich mir für dieses Jahr ein komplett neues Rätsel mit komplett neuem Ablauf ausgedacht.

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Autor: Florian Freistetter· 30.11.11 · 20:00 Uhr· 17 Kommentare

Der Titanmann tanzt mit der Knochenfrau

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 5

Im Jahr 2008 trafen sich das erste Mal ein Haufen Wissenschaftler in Wien, um dort ihre Doktorarbeiten vorzutanzen. Damals waren auch viele Astronomen dabei und ich habe hier über ihre Darbietungen berichtet. Der "Dance Your Ph.D."-Contest ist seitdem immer erfolgreicher geworden. Vor einiger Zeit wurden die Gewinner des Jahres 2011 verkündet.

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Autor: Florian Freistetter· 30.11.11 · 14:30 Uhr· 5 Kommentare

Die Atmosphäre dehnt sich aus

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik·Umwelt  ·  Kommentare: 220

Die Erdatmosphäre dehnt sich aus! Wissenschaftlerinnen der Universität Graz haben das durch Satellitenmessungen bestätigt (und mit der Verschwörungstheorie um die wachsende Erde hat das übrigens nichts zu tun). Grund der Ausdehnung ist die Erwärmung der Erde. Jeder weiß aus dem Physikunterricht: Gase die man erhitzt, dehnen sich aus. Das gilt auch für die Atmosphäre der Erde und die haben wir Menschen in letzter Zeit immer stärker erwärmt.

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Autor: Florian Freistetter· 30.11.11 · 10:57 Uhr· 220 Kommentare

29. November 2011

Haben extrasolare Planeten Monde oder Ringe?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 14

Haben extrasolare Planeten Monde oder Ringe? Keine Ahnung. Wenn wir unser Sonnensystem als Maßstab nehmen, dann kann es eigentlich kaum anders sein. Zumindest wenn es um die Gasriesen geht. Jeder Gasplanet, der unsere Sonne umkreist (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) hat dutzende Monde und ein Ringsystem. Nicht immer sind die Monde so groß wie z.B. Ganymed oder Callisto des Jupiter. Und nicht immer sind die Ringe so dramatisch wie die des Saturn. Aber Monde und Ringe sind immer vorhanden. Wenn wir davon ausgehen, dass unser Sonnensystem nichts Besonderes ist, dann müssen auch die extrasolaren Planeten Ringe und Monde haben. Aber wir wissen es nicht, denn wir haben weder das eine noch das andere entdeckt. Könnten wir Monde oder Ringe überhaupt entdecken? Ja, können wir!

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Autor: Florian Freistetter· 29.11.11 · 10:14 Uhr· 14 Kommentare

28. November 2011

Samuel Hahnemann und Till Eulenspiegel

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 39

Ich war in Mölln. Und bei meinem Kurzbesuch in Schleswig-Holstein habe ich ein paar interessante Dinge gefunden.

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Autor: Florian Freistetter· 28.11.11 · 09:30 Uhr· 39 Kommentare

27. November 2011

Der Kartoffelstampfer von Ernest Rutherford

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 4

Ernest Rutherford ist einer der ganz großen Wissenschaftler. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir verstanden haben, wie Atome aufgebaut sind und wie sie funktionieren. Aber wie hat so ein großer Forscher, der seine Zeit damit verbrachte, Atome zu zerschmettern und ihre innere Struktur zu untersuchen, eigentlich seine Kindheit verbracht? Ganz klar: Er hat geübt, und schon mal vorsorglich ein paar Kartoffeln zermatscht ;)

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Autor: Florian Freistetter· 27.11.11 · 10:05 Uhr· 4 Kommentare

26. November 2011

(Bilder)Rätsel: Wo bin ich?

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 38

Die bisherigen "Wo bin ich?"-Rätsel waren ja immer sehr lustig, darum gibt es heute wieder eines. Wo bin ich?

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Autor: Florian Freistetter· 26.11.11 · 09:32 Uhr· 38 Kommentare

25. November 2011

Weltuntergang 2012: Schlagzeilen-Hysterie um die "zweite Inschrift" der Maya

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 117

Mal angenommen ihr arbeitet als Journalist bei einer Zeitung. Und mal angenommen, ihr erhaltet eine Agenturmeldung, die von der Entdeckung einer Inschrift der Maya handelt. Mal angenommen, in dieser Agenturmeldung wird auch der "Weltuntergang 2012" erwähnt. Mal angenommen, in dieser Meldung würden archäologische Experten zitiert, die Leute, die sich mit der wissenschaftlichen Erforschung dieser Inschrift beschäftigen. Mal angenommen, diese Experten würden sagen, dass kein Zusammenhang zwischen der Inschrift und einem Weltuntergang 2012 besteht. Mal angenommen, diese Experten würde explizit darauf hinweisen, dass der ganze "Weltuntergang 2012"-Kram eine Fehlinterpretation der Maya-Kosmologie sei, die nichts mit den Maya zu tun hat, sondern aus dem Westen und der relativ nahen Vergangenheit stammt. Welche Schlagzeile würdet ihr dann für den Artikel wählen, den ihr über diese Meldung schreibt? Hier sind die Schlagzeilen, für die sich die deutschen Medien entschieden haben:

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Autor: Florian Freistetter· 25.11.11 · 22:08 Uhr· 117 Kommentare

Auftaktveranstaltung zur Langen Nacht der Wissenschaft in Jena - Ralph Caspers: Top, Organisation: Flop

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Politik·Wissenschaft für Kinder  ·  Kommentare: 9

Ich komme gerade von der Auftaktveranstaltung der Langen Nacht der Wissenschaft in Jena. Die wurde als "Bunte Wissensshow zur Eröffnung der Langen Nacht. Mit Live-Experimenten und vielen Gästen." angekündigt. Moderiert wurde sie von Ralph Caspers, allen bekannt als Moderator bei der "Sendung mit der Maus" und "Wissen macht Ah!". Ich fand es wirklich toll, das Jena so eine ideale Besetzung für die Eröffnungsshow gefunden hat. Caspers gehört zu den wenigen Menschen im deutschen Fernsehen, die Erwachsene und Kinder für die Wissenschaft begeistern können. Dementsprechend viel habe ich mir von der Show erwartet. Nicht erwartet habe ich allerdings, dass die Veranstaltung so absolut miserabel organisiert war.

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Autor: Florian Freistetter· 25.11.11 · 20:57 Uhr· 9 Kommentare

Astronomie vs. Astrophysik

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 79

Ich habe an der Universität Wien Astronomie studiert. Das ist in Österreich ein eigenständiges Studium; im Gegensatz zu Deutschland, wo man Physik inskribieren und sich später auf Astrophysik spezialisieren muss. In Wien habe ich am Institut für Astronomie der Uni Wien gearbeitet. In Jena dann am Astrophysikalischen Institut. Ich bin Mitglied in der Österreichischen Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik (ÖGA²), aber nicht im deutschen Pendant, der Astronomischen Gesellschaft (AG). Ich habe wissenschaftliche Arbeiten in den Zeitschriften "Astronomy and Astrophysics" und "Monthly Notices of the Royal Astronomical Society" veröffentlicht. Diese Artikel kann man beim "Astrophysics Data System (ADS) der NASA abrufen.

"Astronomie" und "Astrophysik" bezeichnen beide die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Himmelsobjekten im Universum. Aber was ist eigentlich genau der Unterschied?

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Autor: Florian Freistetter· 25.11.11 · 11:51 Uhr· 79 Kommentare

24. November 2011

Sternderl Schaun

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 17

Ludwig Hirsch ist heute gestorben. Das ist traurig. Ich habe seine Lieder immer sehr gemocht.

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Autor: Florian Freistetter· 24.11.11 · 12:45 Uhr· 17 Kommentare

Astrologie: Wissen schützt nicht vor Aberglaube

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 206

Auch wenn Astrologie Unsinn ist, gibt es viele Menschen, die daran glauben. Darunter sind auch viele Menschen, bei denen man das eigentlich nicht erwarten würde. Das Wissen nicht immer zwingend vor Aberglaube schützt, hat nun eine Studie der Universität Arizona erneut gezeigt.

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Autor: Florian Freistetter· 24.11.11 · 11:15 Uhr· 206 Kommentare

23. November 2011

Nein, ZDF: Jena ist keine gefährliche Nazi-Stadt

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 162

In Jena gibt es Nazis. Drei davon sind momentan über all in den Medien. In Jena gibt es Nazis. In Ostdeutschland gibt es Nazis. In Westdeutschland gibt es Nazis. Leider findet man diese Idioten auf der ganzen Welt. Rechtsextremismus ist ein reales Problem. Trotzdem ist es absurd so zu tun, als wäre Jena eine Nazi-Hochburg, in die man sich nur unter Gefahr für Leib und Leben trauen kann. Genau diesen Eindruck erweckt aber eine Reportage des ZDF.

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Autor: Florian Freistetter· 23.11.11 · 13:10 Uhr· 162 Kommentare

Das schwarze Loch von Cygnus X-1

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 32

Wollt ihr mal ein schwarzes Loch sehen? Bitte schön:

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Autor: Florian Freistetter· 23.11.11 · 10:40 Uhr· 32 Kommentare

22. November 2011

Wissenschaft für Mädchen: Der Rosa-Einhorn-Glitzer-Wahnsinn

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 495

Es gibt jede Menge tolle Spielsachen, mit denen man Kindern die Wissenschaft näher bringen kann. Am besten ist es natürlich, man baut selber etwas zusammen. Aber auch fertige Experimentierkästen, die im Spielzeughandel erhältlich sind, können viel Spaß machen. Bei manchen Einfällen der Spielzeugindustrie frage ich mich aber, was das noch mit Wissenschaft zu tun haben soll. Zum Beispiel beim Experimentierset "Sternenschweif - Magische Kräfte" von Kosmos.

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Autor: Florian Freistetter· 22.11.11 · 19:00 Uhr· 495 Kommentare

Wenn die rote Sonne über dem Eisplaneten untergeht...

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 29

Wenn die rote Sonne über dem Eisplaneten untergeht, dann sehen ihr dabei vielleicht ein paar Lebewesen zu. Nein, nicht wir Menschen. Auf der Erde ist es zwar manchmal etwas kalt, aber abgesehen von den Polen ist ihre Oberfläche nicht dauerhaft mit Schnee und Eis bedeckt. Und unsere Sonne ist ein gelber Stern und nur manchmal aufgrund atmosphärischer Effekte etwas rot. Es geht um außerirdisches Leben. Es geht um die Frage, wo man es theoretisch finden könnte. Wir sind ja bei der Suche nach extraterrestrischen Leben in einer schwierigen Situation. Wir kennen nur das Leben auf der Erde. Wir wissen nicht, ob es auch noch andere Formen von Leben geben kann, dass sich unter anderen Bedingungen entwickelt. Deswegen ist eine wissenschaftliche Suche danach momentan auch nicht zielführend. Wir wüssten ja nicht, was wir suchen sollen und wie wir es erkennen, sollten wir es gefunden haben. Wir müssen uns also auf erdähnliches Leben konzentrieren und suchen deshalb im All auch nach erdähnlichen Planeten. Im Idealfall umkreisen sie einen sonnenähnlichen Stern. Aber Sterne gibt es in vielen verschiedenen Arten. 80 Prozent aller Sterne sind sogenannte Rote Zwerge. Sie sind kleiner als die Sonne, kühler und leuchten daher rötlich anstatt gelblich-weiß. Auf Planeten, die sie umkreisen, ist Leben kaum möglich. Dachte man zumindest bis jetzt...

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Autor: Florian Freistetter· 22.11.11 · 15:39 Uhr· 29 Kommentare

21. November 2011

Wo steckt das Higgs?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 38

Das Higgs-Boson ist das derzeit am meisten gesuchte Elementarteilchen. Schon vor Jahrzehnten haben Teilchenphysiker seine Existenz vorhergesag denn mit ihm können sie erklären, warum Dinge eine Masse haben. Aber erst jetzt seit wenigen Jahren sind die Teilchenbeschleuniger gut genug, um es dingfest machen zu können. Elementarteilche zu entdecken ist aber eine komplizierte Angelegenheit. Man findet sie nicht einfach mal eben so irgendwo in der Gegend herum liegen. Man muss jede Menge Daten sammeln und hoffen, dass die Statistik irgendwann mal ausreicht, um eine Entdeckung verkünden zu können. Ich habe erst vor einiger Zeit detailliert erklärt, wie man das Higgs-Teilchen finden wird, falls man es denn finden wird. Langsam nähert sich das Ende des Jahrs und der große Teilchenbeschleuniger LHC (der einzige, der momentan in der Lage ist das Higgs zu finden), macht sich für die Winterpause bereit. Zeit, um zu fragen, wie es denn nun aussieht. Wo steckt das Higgs?

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Autor: Florian Freistetter· 21.11.11 · 18:05 Uhr· 38 Kommentare

Weltuntergang 2012 bei "Welt der Wunder"

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 94

Manche Wissenschaftssendungen im Fernsehen sind richtig gut. Man sieht sie sich an, wird großartig unterhalten und lernt dabei auch noch jede Menge. Dann gibt es aber auch so richtig grottenschlechten Müll. Sendungen, bei denen es den Redakteuren hauptsächlich darauf ankommt, möglichst dramatisch und spektakulär zu sein. Je mehr Quote, desto besser. Ob das, was gesagt wird, wissenschaftlich korrekt ist oder nicht, spielt keine Rolle oder höchstens eine untergeordnete. Wer aber nicht zufällig ein Experte ist, dem fällt gar nicht auf, dass hier Unsinn geredet wird. Und so sind "Wissenschafts"sendungen dieser Art immer wieder dafür verantwortlich, falsche Vorstellungen unter den Menschen zu verbreiten. Das klappt besonders gut, wenn es um den angeblichen Weltuntergang 2012 geht. Hier erliegen die Medien immer wieder gerne der Versuchung, die Realität zugunsten der Dramatik und der Quote auszublenden. Die Folge sind jede Menge Menschen, die dann ernsthaft Angst vor dem Ende der Welt haben... Ein gutes Beispiel dafür ist der Bericht, der in der Sendung "Welt der Wunder" gezeigt wurde. Das ist schon bald 3 Jahre her, der Clip kursiert aber immer noch im Internet. Diese kurze Welt der Wunder-Sendung hat mir vermutlich von allen 2012-Filmen und Videos bisher die meisten Emails mit Anfragen eingebracht, immer noch kriege ich regelmäßig Post von Leuten, die darauf reingefallen sind. Kein Wunder: Hier wird die Angst vor dem Weltuntergang regelrecht zelebriert, ohne Rücksicht auf Verluste. Und da nicht abzusehen ist, dass diese Sendung demnächst in der Versenkung verschwinden wird, habe ich sie einmal detailliert auseinander genommen.

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Autor: Florian Freistetter· 21.11.11 · 11:40 Uhr· 94 Kommentare

20. November 2011

Als die Erde entstand...

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 46

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da gab es noch keine Planeten. Keine Erde, keinen Mars, keinen Saturn, keinen Jupiter - vor 4,5 Milliarden Jahren gab es nichts. Nur eine junge Sonne und eine große Scheibe aus Gas und Staub, die sie umgab. Der Staub tat das, was Staub eben so tut: Er klumpte zu immer größeren Flusen und schließlich Brocken zusammen. Am Ende umkreisten unzählige größere und kleine Felsbrocken die Sonne. Man nennt sie Planetesimale und aus ihnen entstanden schließlich die Planeten. Die Planetesimale kollidierten miteinandern, bildeten immer größere Objekte, solange, bis schließlich nur noch ein paar große Planeten übrig waren (anfangs wahrscheinlich sogar mehr Planeten als heute noch übrig sind). Ein paar Bausteine allerdings wurden nicht benutzt. Man kann sie heute immer noch die Sonne umkreisen sehen. Einer davon wurde kürzlich mit einer Sonde besucht. Dabei fand man heraus, dass er genau aus dem Material besteht, aus dem damals die Erde entstand.

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Autor: Florian Freistetter· 20.11.11 · 12:55 Uhr· 46 Kommentare

19. November 2011

Wie man die Kollision mit einem Asteroiden verhindert

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 67

Der nahe Vorbeiflug des Asteroiden 2005 YU55 war zwar für die Wissenschaft ein sehr spektakuläres Ereignis, ansonsten aber völlig ungefährlich. Trotzdem gab es im Zuge der Ereignisse immer wieder die Frage, was man denn machen würde, wenn einmal tatsächlich ein Asteroid auf Kollisionskurs entdeckt werden sollte. Dieses Thema habe ich in einer fünfteiligen Serie hier im Blog detailliert abgehandelt (Asteroidenabwehr: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5). Ich dachte mir, dass es aber nicht schaden kann, noch einmal eine Kurzversion der Artikel zu verfassen. Und wenn es aber jemanden gibt, der Dinge wirklich gut erklären kann, dann ist das Neil DeGrasse Tyson (der hier im Blog ja immer wieder auftaucht - er ist einfach genial!) - deswegen möchte ich euch zuerst dieses kurze Video von ihm zeigen:

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Autor: Florian Freistetter· 19.11.11 · 14:30 Uhr· 67 Kommentare

Das erste Licht

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik·Themenwoche  ·  Kommentare: 5

preston.jpgMit dem "ersten Licht", dem "First Light" bezeichnen Astronomen den Moment, bei dem das erste Mal Sternenlicht auf den Spiegel eines neuen Teleskops fällt. Es ist aber auch der Titel eines Buches des Wissenschaftsjournalisten Richard Preston und ihr müsst es unbedingt lesen!

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Autor: Florian Freistetter· 19.11.11 · 11:38 Uhr· 5 Kommentare

18. November 2011

Wie man Meteoriten findet

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 31

Auf unsere Erde regnet es ständig Steine. Das war schon immer so, aber nicht immer wusste man, wo sie her kommen. Es dauerte bis ins 19 Jahrhundert, bevor die Wissenschaftler akzeptierten, dass die Steine, die man immer wieder mal vom Himmel fallen sehen konnten, aus dem Weltall stammten und nicht zum Beispiel aus Vulkanen in die Luft geschleudert wurden (oder direkt in der oberen Atmosphäre entstanden). Heute ist uns allen klar, dass immer wieder große oder kleine Brocken aus dem All mit der Erde zusammenstoßen. Wir wissen, dass solche Kollision Massensterben verursachen können oder aber auch einfach nur schön sein können. Es kommt immer darauf an, was uns trifft und wie groß es ist. Ist es ein ausgewachsener Komet oder Asteroid oder nur ein kleiner Meteoroid? Was auch immer es ist: Wenn es mit der Erde kollidiert, werden wir eine helle Lichterscheinung am Himmel sehen. Die nennt sich "Meteor". Und - vorausgesetzt es war kein großer Impakt der uns alle ausgelöscht hat - vielleicht bleibt dann nach der Kollision noch ein kleines Bruchstück übrig, dass am Erdboden landet. Das ist ein Meteorit und aus ihnen können wir enorm viel lernen! Dazu muss man sie aber erst finden...

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Autor: Florian Freistetter· 18.11.11 · 21:41 Uhr· 31 Kommentare

Schaut euch Jupiter an!

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 40

Gestern Abend (auf meiner Heimfahrt von der wirklich hervorragenden Show der Science Busters in Erfurt die äußerst explosiv endete) war ein wundervoller Halbmond am nächtlichen Himmel zu sehen. Extra groß (Danke Mondtäuschung!) und schön rot in der Nähe des Horizonts. Auch wunderbar zu sehen am abendlichen Himmel ist zur Zeit der Planet Jupiter. Er ist zur Zeit schon zu Beginn des Abends zu sehen und da es ja schon recht früh dunkel wird, sind noch viele Menschen draußen unterwegs und haben die Chance, den größten Planet im Sonnensystem zu sehen. Noch besser ist es natürlich, man hat ein Teleskop. Schon mit einem kleinen Teleskop sieht man die Monde des Jupiter. Mit einem großen Teleskop ist der Anblick aber wirklich fantastisch:

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Autor: Florian Freistetter· 18.11.11 · 19:15 Uhr· 40 Kommentare

Blogpause beendet

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 38

So, damit auch ganz offiziell niemand nachfragen muss: Die Pause in meinem Blog ist beendet, die Probleme haben sich schneller beheben lassen, als ich dachte. Es geht in den nächsten Tagen weiter. Ich weiß noch nicht genau wann, vielleicht mach ich noch ein oder zwei Tage "Urlaub", jetzt wo die Pause gerade läuft. Aber spätestens Montag geht es wieder los!


Autor: Florian Freistetter· 18.11.11 · 18:56 Uhr· 38 Kommentare

15. November 2011

Blogpause

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 165

Aus persönlichen Gründen mache ich bis auf weiteres Pause.


Autor: Florian Freistetter· 15.11.11 · 18:41 Uhr· 165 Kommentare

Der Mond einmal ganz anders

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 4

Wenn man den Himmel beobachtet und dabei die Optik der Instrumente ein wenig feucht wird, dann ist das meistens nicht so toll. Vernünftige wissenschaftliche Beobachtungen kann man erstmal vergessen. Aber man kann immer noch äußerst schöne Bilder bekommen:

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Autor: Florian Freistetter· 15.11.11 · 17:56 Uhr· 4 Kommentare

Crackpots statt Groupies

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 26

Nicht das ich jetzt unbedingt Groupies benötigen würde. Aber der heutige Comic von Calamities of Nature hat schon ein bisschen was Wahres ;)

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Autor: Florian Freistetter· 15.11.11 · 09:55 Uhr· 26 Kommentare

Asteroidenbesuch: Fotos und Videos von 2005 YU55

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 20

Vor einer Woche hat die Erde Besuch vom Asteroiden 2005 YU55 bekommen. Asteroiden fliegen ja immer wieder mal an der Erde vorbei - diesmal aber war es ein vergleichsweise naher Vorbeiflug eines vergleichsweise großen Objekts. Gefahr für die Erde bestand hier zu keiner Zeit, der Abstand war immer noch groß genug! Die Wissenschaftler allerdings waren begeistert und haben die Gelegenheit genutzt, um jede Menge Beobachtungen anzustellen.

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Autor: Florian Freistetter· 15.11.11 · 09:00 Uhr· 20 Kommentare

14. November 2011

Wie spricht man über Radioaktivität und Atomenergie?

Kategorie: Kultur·Politik·Technik  ·  Kommentare: 285

Über Radioaktivität und Atomenergie zu sprechen, ist nicht immer einfach. Mit ein wenig Pech hat man es schnell mit jeder Menge aufgebrachter Menschen zu tun, die einen für einen Handlanger der bösen Atomlobby halten.

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Autor: Florian Freistetter· 14.11.11 · 13:55 Uhr· 285 Kommentare

Fantastisch! Die Erde bei Nacht, vom Weltall aus gesehen

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik·Umwelt  ·  Kommentare: 12

Erst kürzlich wurde darüber spekuliert, ob man das Licht außerirdischer Städte auf fremden Planeten von der Erde aus sehen könnte. Noch nicht, lautete die Antwort. Dafür können wir unseren eigenen Planeten aus dem All betrachten und es ist ein fantastischer Anblick!

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Autor: Florian Freistetter· 14.11.11 · 10:20 Uhr· 12 Kommentare

13. November 2011

Büchereien sind cool! Ein Lied über Metadaten

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 16

In Bibliotheken gibt es normalerweise keine Musik. Dort soll es ruhig sein1. Auf Menschen, die hier ein kleines Lied über die Freuden der Metadaten singen, trifft man eher selten. In der öffentlichen Bibliothek von Takoma Park in Maryland allerdings schon. Dort hat Phil Shapiro sein Video "Oh Metadata" gedreht. Mit mehr Enthusiasmus als tänzerischer Begabung - aber das macht nichts ;) (wobei natürlich niemand besser tanzen kann als Astronomen). Hier ist es:

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Autor: Florian Freistetter· 13.11.11 · 13:00 Uhr· 16 Kommentare

12. November 2011

Wie stellt man sich eine Milliarde Jahre vor?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 74

Wie stellt man sich eine Milliarde Jahre vor? Gar nicht. Zumindest ich bin dazu nicht fähig und ich behaupte einfach mal, dass es auch sonst niemand kann.

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Autor: Florian Freistetter· 12.11.11 · 13:05 Uhr· 74 Kommentare

11. November 2011

ORIGINAL Wasserstoff und Helium, direkt vom Erzeuger! Ganz frisch! NOCH UNBENUTZT!!

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 13

Unsere Welt ist voll mit den unterschiedlichsten Sachen. Wir haben eine Atmosphäre aus Sauerstoff und Stickstoff. Wir leben auf einem Planeten aus Eisen und Silizium. Wir bestehen aus Kohlenstoff und jeder Menge anderer Elemente. Das ist eigentlich erstaunlich, denn ursprünglich standen nur drei Elemente auf dem Arbeitszettel des Universum: Ganz viel Wasserstoff, ein bisschen Helium und eine kleine Prise Lithium. Mehr gab es am Anfang nicht. Den ganzen Rest musste sich der Kosmos erst mühsam selbst zusammen bauen.

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Autor: Florian Freistetter· 11.11.11 · 15:50 Uhr· 13 Kommentare

Das Rätsel der Zwerggalaxien

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 12

Von kleinen Dingen gibt es meistens mehr. Anstatt großer Scheine sammelt sich in den Geldbörsen das Kleingeld. Meine Wohnung ist ständig voll mit kleinen Staubkörnern (große Felsbrocken finde ich darin dafür relativ selten). Und das Universum ist voll mit Zwerggalaxien. Die sind viel kleiner als die "normalen" Galaxien wie unsere Milchstraße. Ihre Masse ist bis zu hundert Mal kleiner, ihre Größe misst sich in Zehntausenden von Lichtjahren anstatt Hunderttausenden und ihre Leuchtkraft ist natürlich auch viel geringer. Deswegen ist es schwer, sie zu entdecken. Am Hubble-Weltraumteleskop steckt man gerade mitten im drei Jahre dauernden Cosmic Assembly Near-infrared Deep Extragalactic Legacy Survey (CANDELS), einer Himmelsdurchmusterung mit dem Ziel möglichst weit entfernte und möglichst kleine Galaxien zu finden. Erste Ergebnisse wurden kürzlich präsentiert und sie sind überraschend. Die frühen Zwerggalaxien verhalten sich ganz anders, als man dachte.

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Autor: Florian Freistetter· 11.11.11 · 10:30 Uhr· 12 Kommentare

10. November 2011

Dokumentationspflicht auch für Heilpraktiker!

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 277

Wenn ihr krank seid, was macht ihr dann? Sucht ihr euch eine Person, die ein Studium der Medizin absolviert hat oder jemanden, der sich dazu entschieden hat, dass es zwar nett wäre, Menschen zu heilen aber keine Lust auf ein langes Studium hatte? Geht ihr zu einem Arzt oder einem Heilpraktiker? Meinen Leserinnen und Lesern in Österreich stellt sich diese Frage nicht. Dort ist der Beruf des Heilpraktikers verboten, nur Ärzte dürfen Medizin betreiben. In Deutschland allerdings kann man auch ohne Medizinstudium die Heilkunst ausüben. Um "Heilpraktiker" zu werden, braucht es nicht viel:

"Voraussetzung für die Zulassung ist ein Mindestalter von 25 Jahren, die körperliche und geistige Eignung für den Beruf (ärztliches Attest und polizeiliches Führungszeugnis) sowie ein Hauptschulabschluss und die Genehmigung durch das zuständige Gesundheitsamt. Die Zulassung wird durch eine schriftliche und mündliche Überprüfung erworben, die sicherstellen soll, dass von dem Kandidaten keine unmittelbare Gefahr für die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung ausgeht. (...) Die Ausbildung ist nicht gesetzlich geregelt; sie dauert in privaten Schulen etwa zwei bis drei Jahre. Es besteht allerdings keinerlei gesetzliche Verpflichtung, eine organisierte Ausbildung zu absolvieren."

Man sollte nun eigentlich meinen, dass für einen Heilpraktiker die selbe Berufsordnung gilt, wie für echte Ärzte. Immerhin sind beide für die Gesundheit ihrer Patienten verantwortlich. Dem ist aber nicht so. Ein Heilpraktiker ist im Gegensatz zu Medizinern nicht verpflichtet, seine Arbeit zu dokumentieren. Dieser Zustand ist absolut unverständlich und untragbar. Um ihn zu ändern, hat Ute Gerhardt die Online-Petition „Dokumentationspflicht auch für Heilpraktiker" gestartet, die noch bis 17. November unterzeichnet werden kann. Ich habe Ute gebeten, ihre Motivation für diese Petition in einem Gastbeitrag zu erklären. Hier ist er. Lest ihn, und wenn ihr danach genauso überzeugt seid, dass sich hier etwas ändern muss, wie ich, dann unterschreibt die Petition!


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Autor: Florian Freistetter· 10.11.11 · 20:20 Uhr· 277 Kommentare

(K)Eine Party zum Weltuntergang

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 236

Der nicht stattfindende Weltuntergang im Jahr 2012 wird nicht stattfinden. Was es aber mit ziemlicher Sicherheit geben wird, sind jede Menge Partys. Auch die Leserschaft meines Blogs möchte feiern und hat mich gebeten, einen Gastbeitrag dazu einstellen zu dürfen, um die Sache ordentlich planen zu können. Ok, es ist noch mehr als ein Jahr Zeit bis zum Dezember 2012. Aber besser zu früh geplant als zu spät. Ihr könnt also den Kommentarbereich dieses Artikels nutzen um nach Lust und Laune eure Partys zu organisieren. Und die Party, die mir das beste Angebot macht, werde ich dann auch besuchen ;) Nein, nur ein Scherz. Ich habe selbst noch keinen Plan, was ich nächstes Jahr am 21. Dezember machen werde und habe auch nicht vor, mich hier allzu früh festzulegen. Vielleicht bleib ich an dem Tag auch einfach nur zuhause, schalte das Internet ab und schau mir Carl-Sagan-DVDs an. Wie auch immer - hier ist jetzt jedenfalls der Gastartikel von noch 'n Flo


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Autor: Florian Freistetter· 10.11.11 · 09:50 Uhr· 236 Kommentare

09. November 2011

Die Faszination sehen können - Alles Gute, Carl Sagan!

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 16

Wenn Carl Sagan nicht schon viel zu früh, im Jahr 1996, gestorben wäre, dann hätte er heute seinen 77. Geburtstag gefeiert.

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Autor: Florian Freistetter· 09.11.11 · 19:00 Uhr· 16 Kommentare

Wenn die Wolken tanzen...

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 45

Astronomen und Wolken haben ja eine eher angespannte Beziehung. Wir brauchen einen klaren, wolkenfreien Himmel damit wir unsere Beobachtungen durchführen können. Aber wenn schon mal alles voller Wolken ist, dann lohnt es sich auch, genau hinzusehen. Denn Wolken können äußerst cool sein und machen manchmal faszinierende Dinge. So wie in diesem Video, zum Beispiel:

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Autor: Florian Freistetter· 09.11.11 · 09:45 Uhr· 45 Kommentare

08. November 2011

Frisch geduscht zum Weltuntergang

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 105

Dass der nicht stattfindende Weltuntergang im Jahr 2012 sich vor allem dadurch auszeichnet, dass Esoteriker damit wunderbar Geld verdienen können, habe ich ich ja schon erzählt. Mittlerweile scheinen aber auch die normalen Firmen gemerkt haben, dass sich der Weltuntergang gut für die Werbung eignet...

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Autor: Florian Freistetter· 08.11.11 · 18:38 Uhr· 105 Kommentare

Bücher über Astronomie

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 33

Ich bekomme immer wieder mal Anfragen von Leuten, die möchten, dass ich ihnen Bücher über Astronomie empfehle. Hier im Blog habe ich natürlich schon sehr oft Bücher rezensiert, aber ich hab mir gedacht, es wäre vielleicht praktisch, auch mal eine Übersicht über diverse astronomische Bücher zu veröffentlichen. Die hier folgende Liste ist natürlich unvollständig. Sie enthält nur die Bücher, die ich 1) gelesen habe, 2) gut fand und an die ich mich 3) auch noch erinnert habe, als ich den Artikel schrieb. Ich weiß, dass es noch jede Menge andere tolle Bücher über Astronomie gibt und wenn ihr welche kennt, würde ich euch bitten, mir Bescheid zu sagen (auch, wenn ihr deutsche Versionen von englischen Büchern kennt, die ich übersehen habe)! Ich werde sie alle lesen und dann einen zweiten Teil dieser Liste veröffentlichen!

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Autor: Florian Freistetter· 08.11.11 · 11:20 Uhr· 33 Kommentare

07. November 2011

Der Vorbeiflug des Asteroiden 2005 YU55 aus wissenschaftlicher Sicht

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 120

Ein Asteroid wird morgen Nacht an der Erde vorbei fliegen. Das ist an sich nicht wirklich außergewöhnlich. Es gibt da draußen jede Menge Asteroiden und sie kommen der Erde immer wieder nahe. Je kleiner ein Asteroid ist, desto mehr gibt es davon und daher sind die meisten Besucher der Erde auch nicht sonderlich groß. Staubkorngroße "Asteroiden" begegnen uns täglich, es gibt davon so viele, dass die Erde ständig mit ihnen kollidiert und wir schöne Sternschnuppen am Himmel sehen können. Auch größere Brocken kommen immer wieder mal in der Nähe der Erde vorbei, wobei "Nähe" hier ein irreführender Begriff ist. Bei astronomischen Maßstäben betrachtet mag ein Vorbeiflug innerhalb der Mondbahn vielleicht "nah" sein. Was menschliche Maßstäbe angeht, sind das aber immer noch zehntausende bis hunderttausende Kilometer und das ist alles andere als "nah". Trotzdem ist es ein besonderes Ereignis, wenn ein relativ großer Asteroid wie 2005 YU55 sich der Erde nähert. Das kommt nicht so oft vor und bietet der Wissenschaft großartige Möglichkeiten für die Forschung.

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Autor: Florian Freistetter· 07.11.11 · 15:45 Uhr· 120 Kommentare

Wie das Higgs-Teilchen entdeckt werden wird (falls es entdeckt wird)

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 74

Früher hatten es Forscher und Entdecker noch leicht. 1669 fand der Apotheker Hennig Brand das chemische Element Phospor, James Cook stieß 1778 im Pazifik auf die den Europäern bisher unbekannte Inselgruppe von Hawaii und Howard Carter grub 1922 im ägyptischen Tal der Könige das Grab des Pharaos Tut-ench-Amun aus. Bei Entdeckungen dieser Art mag es vielleicht einige Zeit dauern, bis man genau einschätzen kann, was man da denn nun genau gefunden hat und wie wichtig der Fund tatsächlich ist. Aber das man etwas entdeckt, ist unumstritten. In der modernen Physik ist das mittlerweile nicht mehr so. Heute gehen die Wissenschaftler mit kilometerlangen Teilchenbeschleunigern auf die Suche nach neuen Bausteinen der Materie. Ihre Experimente liefern eine unvorstellbare Menge an Daten. Ob sich darin tatsächlich neue Entdeckungen verbergen, ist aber nicht so einfach zu sagen. Die Teilchen, die die Physiker zu finden suchen sind nämlich nicht nur enorm winzig, sondern auch noch extrem kurzlebig. Kaum wurden sie bei den Kollisionen im Beschleuniger erzeugt, zerfallen sie auch schon wieder. Ein neues Teilchen kann also nur in den aller seltensten Fällen direkt nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler sind darauf angewiesen, die Zerfallsprodukte zu untersuchen. Und genau hier fangen die Probleme an.

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Autor: Florian Freistetter· 07.11.11 · 09:25 Uhr· 74 Kommentare

06. November 2011

Globale Erwärmung in Aktion: Der Pine-Island-Gletscher in der Antarktis und seine Eisberge

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 20

Gletscher, die ins Meer fließen, erzeugen Eisberge. Das ist nicht wirklich neu und in den Polarregionen dieser Erde immer wieder zu beobachten. Aber manchmal haben die Wissenschaftler Glück und können diesen Prozess detailliert beobachten und vermessen. Zum Beispiel am Pine-Island-Gletscher in der Antarktis wo gerade ein gewaltiger Eisberg entsteht.

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Autor: Florian Freistetter· 06.11.11 · 12:36 Uhr· 20 Kommentare

05. November 2011

Ein großer Asteroid fliegt an der Erde vorbei

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 60

Es ist schon ein wenig seltsam. Berichten die Medien über einen Asteroid und sagen explizit dazu, dass er nicht mit der Erde zusammenstoßen wird sondern ihr nur sehr nahe kommt, dann ist das eigentlich nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Wie heißt es so schön: Knapp daneben ist auch vorbei! Trotzdem gibt es aber anscheinend doch immer wieder Leute, die sich unwohl fühlen (vielleicht haben sie auch nur die Überschriften der Zeitungsartikel gelesen?). Hinzu kommt natürlich die wie immer völlig uninformierte (und uninformierbare) Esoterik/Pseudowissenschaft/Weltuntergangsszene die alles komplett durcheinanderbringt. Das Asteroiden nahe an der Erde vorbei fliegen, kommt öfter mal vor und ich hab auch schon in meinem Blog darüber berichtet. Am Mittwoch ist es wieder mal soweit; der Asteroid 2005 YU55 wird sich der Erde nähern, ihr aber nichts tun. 2005 YU55 hat schon im April die üblichen Schlagzeilen gemacht und damals habe ich auch einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben). Jetzt geht die Story wieder durch die Medien und da anscheinend nicht alle Leute meinen Artikel vom April finden, stelle ich ihn hier nochmal rein.


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Autor: Florian Freistetter· 05.11.11 · 09:17 Uhr· 60 Kommentare

Wildes Wasser und coole Vögel

Kategorie: Umwelt  ·  Kommentare: 5

Ich nutze den schönen Herbsttag heute um ein bisschen durch den Wald zu laufen. Vielleicht macht ihr das ja auch, ansonsten hab ich hier zwei tolle Videos aus der Natur für euch.

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Autor: Florian Freistetter· 05.11.11 · 09:00 Uhr· 5 Kommentare

04. November 2011

Dieter Broers schreibt mir einen Brief

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 642

Nachträgliches Vorwort: Diesen Artikel habe ich als Antwort auf einen Brief von Dieter Broers geschrieben. Broers hat sich darin auf die Kritik seiner Arbeit bezogen, die ich hier im Blog immer wieder übe. In der Folge hat Broers auf seiner Facebook-Seite noch einen zweiten Brief an mich veröffentlicht. Zu beiden Briefen gab es dort viele Kommentare, zuletzt waren es deutlich über hundert. Die meisten davon stammten von seinen Fans, es waren aber auch einige darunter, die Broers Aussagen kritisierten. Dieter Broers hat sich nun entschlossen, alle Einträge mitsamt aller Kommentare zu löschen. Jeder Hinweis auf die Kontroverse auf die sich mein Artikel und die Kommentare darunter beziehen wurde entfernt. Probiert man seitdem auf Broers Facebook-Seite Kommentare zu schreiben, die sich auf diese Angelegenheit beziehen bzw. die Kritik enthalten, werden sie gelöscht. Das kommt nicht sonderlich überraschend, ist aber trotzdem schade. Zumindest zeigt es deutlich, wie Broers mit Kritik umgeht: Sie wird komplett ignoriert und es wird so getan, als wäre nichts passiert. Es zeigt auch, dass sein Angebot einer konstruktiven Diskussion nie ernst gemeint war. Lieber Dieter Broers: Das war sehr schwach. Sie wollen immer so gerne Wissenschaftler sein. Wissen sie was: Kritisiert zu werden ist Teil des wissenschaftlichen Alltags! Wissenschaft bedeutet ständiges hinterfragen und ständige Prüfung. Wissenschaft bedeutet ganz explizit nicht Fakten zu ignorieren die einem nicht gefallen und keine anderen Meinung zuzulassen als die eigene. Wenn sie damit nicht klar kommen, gründen sie eine Religion und erfreuen sie sich an dem blinden Glaube ihres Gefolges. Aber tun sie nicht so, als wären sie Wissenschaftler wenn sie keine Kritik vertragen!


In meinem Blog beschäftige ich mit dem nicht stattfindenen Weltuntergang 2012 und deswegen natürlich auch mit den Leuten, die diesen Unsinn verbreiten. Im deutschsprachigen Raum ist das vor allem Dieter Broers, der in den Medien gerne als "Experte" auftritt und immer wieder die gleichen falschen Behauptungen aufstellt. Deswegen taucht er in meinem Blog und in meiner Kritik immer wieder auf. So wie vor einigen Tagen, als ich über ein völlig unkritisches Interview mit ihm in einer großen österreichischen Wochenzeitung berichtet habe. Die Kritik hat Dieter Broers nicht gefallen und auf seiner Facebook-Seite hat er mir einen Brief geschrieben (jetzt weiß ich auch, warum plötzlich so viele pöbelnde Kommentatoren hier im Blog aufgetaucht sind und mich beschimpfen). Ich möchte ihm hier antworten.

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Autor: Florian Freistetter· 04.11.11 · 09:45 Uhr· 642 Kommentare

03. November 2011

Auf der Suche nach außerirdischer Lichtverschmutzung

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 21

Fragt man Astronomen, ob sie denken, dass es irgendwo außerirdisches Leben gibt, dann wird die überwiegende Mehrheit (mich eingeschlossen) mit "Ja!" antworten. Seit wir wissen, dass das Universum voller Planeten ist, erscheint es nur logisch, dass da auch der eine oder andere darunter ist, auf dem sich Leben entwickelt hat. Fragt man die Astronomen allerdings, ob sie auch von der Existenz intelligenten Lebens überzeugt sind, dann werden die Antworten nicht so eindeutig ausfallen. Es könnte sein, dass es viele außerirdische Zivilisationen gibt. Es könnte aber auch sein, dass so etwas wirklich selten vorkommt und wir momentan allein sind; zumindest in unserer Galaxis. Hier haben wir einfach zu wenig Informationen. Im Gegensatz zu reinen Suche nach außerirdischem Leben ist die Suche nach Alien-Zivilisationen auch äußerst kompliziert und mit unseren Methoden momentan nicht wirklich effektiv durchführbar.

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Autor: Florian Freistetter· 03.11.11 · 19:02 Uhr· 21 Kommentare

Das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße frisst Asteroiden!

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 36

Im Zentrum unserer Galaxie sitzt ein riesiges schwarzes Loch. Das wissen wir schon länger, es ist aber trotzdem immer wieder faszinierend, darüber nachzudenken. Allein schon die schiere Größe ist kaum vorstellbar: Das schwarze Loch (es trägt den Namen Sagittarius A*) hat etwa 4 Millionen Sonnenmassen. Das ist gewaltig, es muss uns aber vorerst keine Angst machen. Schwarze Löcher sind keine Staubsauger die alles gnadenlos ansaugen und verschlucken. Schwarze Löcher sind "nur" die Überreste ehemaliger Sterne und auch nichts anderes als Objekte mit einer bestimmten Masse die sich so wie alle anderen Objekte mit einer bestimmten Masse verhalten. Ein Planet (oder ein Stern) kann ein schwarzes Loch problemlos umkreisen, ohne hinein gesaugt zu werden. Erst wenn man sich dem schwarzen Loch weit genug nähert, bemerkt man die besonderen Effekte. Überschreitet man den sogenannten Ereignishorizont, dann hat man verloren und ist für immer in der Nähe des schwarzen Lochs gefangen. Dort ist seine Anziehungskraft so stark, dass nichts ihr mehr entkommen kann. Aber schon vor dem Ereignishorizont wird es ungemütlich. Da bekommt man die gewaltigen Gezeitenkräfte zu spüren, die 4 Millionen Sonnenmassen ausüben können, die auf einen winzigen Raum zusammengequetscht sind. Himmelskörper (aber auch die von Menschen) werden auseinander gerissen und in ihre Bestandteile zerlegt. Und genau das scheint das supermassereiche schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße regelmäßig zu machen.

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Autor: Florian Freistetter· 03.11.11 · 09:40 Uhr· 36 Kommentare

02. November 2011

Die Wissenschafts-Blogcharts für November 2011

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 11

Es gibt wieder Wissenschafts-Blogcharts! Das Wikio-Ranking ist demnächst online und hier gibt es eine Vorschau:

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Autor: Florian Freistetter· 02.11.11 · 11:45 Uhr· 11 Kommentare

Wenn Journalisten auf Esoterik-Gurus reinfallen

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 112

Format ist eine Wochenzeitschrift aus Österreich. Ich habe sie seit Jahren nicht mehr gelesen, aber wenn ich mich einigermaßen richtig erinnere, dann kann man sie von der Qualität und Reichweite in etwa mit dem deutschen Stern vergleichen. Die Titelstory der aktuellen Ausgabe (43/2011) beschäftigt sich mit "Magischen Managern" und ein Artikel fragt "Warum in der Krise immer mehr Bosse an Übersinnliches glauben" (Ich hoffe der Link funktioniert auch später noch, Format verbietet leider den Artikel via WebCite oder anderen Cache-Diensten zu archivieren). Geschrieben wurde er von der Journalistin Silvia Jelincic. Die hat immerhin sogar eine eigene Seite bei Wikipedia, auf der zu lesen ist, dass sie von der Wirtschaftsuni Wien im Jahr 2008 einen Preis für Handelspublizistik bekommen und einen Bestseller über das Sexleben von Managern verfasst hat. Der Artikel im Format spricht ein interessantes Thema an, das hier im Blog auch schon öfter aufgetaucht ist. Warum glauben wirklich so viele Manager an pseudowissenschaftlichen Unsinn? Leider kann in diesem Fall eine Antwort lauten: Weil Journalisten schlecht recherchierte Artikel in viel gelesenen Wochenzeitungen veröffentlichen und darin Pseudowissenschaftlern und Esoterik-Gurus eine Plattform geben.

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Autor: Florian Freistetter· 02.11.11 · 10:00 Uhr· 112 Kommentare

01. November 2011

Der Hammer und die Feder: Was fällt schneller?

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 26

Ich bin sicher das dieses Experiment jeder kennt: Man lässt zwei Objekte mit unterschiedlicher Form und unterschiedlichen Gewicht fallen - was fällt schneller? Was ändert sich, wenn man das Experiment im Vakuum durchführt? Ich hab diesen Versuch in der Schule gesehen - aber wesentlich beeindruckender ist das, was Apollo-15-Astronaut David Scott 1971 live auf dem Mond vorgeführt hat (Danke an das Astronomy Picture of the Day, das mich wieder an dieses Video erinnert hat).

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Autor: Florian Freistetter· 01.11.11 · 12:45 Uhr· 26 Kommentare

Über die Suche nach Dunklen Sternen

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 46

Als unser Universum vor etwa 13.7 Milliarden Jahren entstand, gab es darin noch keine Sterne. Es gab nur ein paar Atome und auch von denen nur zwei Sorten: Wasserstoff und Helium. Erst als es dann endlich Sterne gab, konnten die den Rest der Elemente im Zuge der Kernfusion in ihrem Inneren erzeugen. Es gab aber noch etwas, dass nach dem Urknall entstand: Dunkle Materie. Von ihr war viel mehr da als von der normalen Materie und sie bildete große Wolken. Ihre Gravitationskraft zog nun den Wasserstoff und das Helium an. Die Elemente sammelten sich im inneren der Wolken und - so lautet zumindest die Hypothese - konnten dort die ersten Sterne bilden. Sie unterschieden sich aber ein wenig von den normalen Sternen die wir heute kennen. Es handelte sich um Dunkle Sterne!

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Autor: Florian Freistetter· 01.11.11 · 10:00 Uhr· 46 Kommentare

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