Blog durchsuchen
Profil
Letzte Einträge
- Die Entwicklung eines Kondensstreifens8 Kommentare· 03.06.12
- Warum Pluto - völlig zu Recht - kein Planet mehr ist!32 Kommentare· 02.06.12
- Unsere Wahl: Auslöschung oder Aufbruch zu den Sternen35 Kommentare· 01.06.12
- Der Venustransit 2012: Astrologie und selektive Wahrnehmung62 Kommentare· 01.06.12
- Video: Ein Meteor am hellen Tag8 Kommentare· 31.05.12
Kommentare
- Wolf · 04.06.12 · 05:54 Uhr UFO-Flotte oder Bildfehler? Die Anomalien der NASA-Sonden SOHO, SDO und STEREO
- Explikianer · 04.06.12 · 05:15 Uhr Die Entwicklung eines Kondensstreifens
- Alderamin · 03.06.12 · 22:59 Uhr Wenn schwarze Löcher zusammenstoßen...
- Jules · 03.06.12 · 22:28 Uhr Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hat
- Gustav · 03.06.12 · 22:16 Uhr Warum Pluto - völlig zu Recht - kein Planet mehr ist!
Blogroll
Vernetzung


Astronomie
- astropixie
- Bad Astronomy
- Cosmic Diary
- Einsteins Kosmos
- Lichtecho
- Clear Sky-Blog
- Alles was fliegt
- Astronomers do it at night
- Mike Browns' Planets
- Supernova-TV
- systemic
Andere Wissenschaft
Skeptiker-Blogs
- Austroscepticus
- Esowatch-Blog
- Exposing Pseudoastronomy
- GWUP-Blog
- Rational Moms
- Science, Reason and Critical Thinking
- Skepbitch
- Skeptic as hell
- The Skeptic Dad
- Wahrsagercheck
- Die Wahrheit.at
Anderes
- cimddwc
- Na wie wars in der Schule?
- niemehrschule
- Online Leben - Offline Leben
- the urban vegan
- The Way the Future Blogs

Dieses Blog nimmt am Amazon Partnernet teil. Es werden dabei keine persönlichen Daten übermittelt.
Kategorien
- 40 Jahre Mondlandung
- Adventskalender
- Astrodicticum Simplex TV
- Astronomia Nova
- Astronomie in der Schule
- Blog-Teleskop
- Der Drache in meiner Garage
- Der große Entwurf
- Der Stern zum Wochenende
- Der Stoff aus dem der Kosmos ist
- Ein Krawumm geht um die Welt
- Geistes- & Sozialwissenschaften
- Hidden Reality
- Kultur
- Medizin
- Naturwissenschaften
- Neues aus der Forschung
- Open Science
- Politik
- Technik
- Themenwoche
- Umwelt
- Wissenschaft für Kinder
Archiv
- Juni 2012
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
24.09.11 · 12:32 Uhr
Energieerhaltung und der freie Fall
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 21
Energie ist eine seltsame Sache. Sie lässt sich nicht erzeugen, sondern nur umwandeln. Vernichten lässt sie sich auch nicht, sondern meistens leider nur verschwenden. Besonders interessant ist die potentielle Energie die man aufgrund seiner Position in einem Schwerefeld besitzt. Man fühlt sich eigentlich nicht sonderlich anders, wenn man am Dach eines 10stöckigen Hauses steht oder im Erdgeschoß. Trotzdem hat man im ersten Fall eine wesentlich höhere potentielle Energie als im zweiten Fall. Das lässt sich leicht demonstrieren: wer aus dem Fenster im Erdgeschoß hüpft, dem passiert nicht viel. Vom Dach des Hauses sollte man aber nur springen, wenn man genau weiß, was man tut - ansonsten könnte einem die Ankunft am Erdboden Probleme bereiten...
Solche Experten, sowohl für Energie und Physik als auch für dramatische Wissenschaftstunts, sind die Sciencebusters (ich habe z.B. hier schon über sie berichtet). In einem kurzen Video demonstrieren sie, was beim Sprung aus 36 Meter Höhe physikalisch abläuft:
Coole Sache! Obwohl hier die Bremswirkung durch das Seil war sicherlich recht groß war und der Sprung kein echter freier Fall. Der ist aber wirklich super! Ich selbst bin ja vor 15 Jahren mal in Kärnten von einer 96 Meter hohen Brücke gehüpft - natürlich entsprechend mit Seilen gesichert! Dieser Bungy-Sprung war eine echte Erfahrung (und wenn man sowas macht, dann will man damit natürlich auch angeben, da müsst ihr jetzt also durch!).
Es ist vor allem äußerst faszinierend, die große Beschleunigung die bei so einem Fall autritt, am eigenen Leib zu erfahren. Ein bisschen kennt man das ja aus dem Alltag. Wenn man z.B. ein einem schnellen Auto sitzt oder bei einem Flugzeugstart. Oder aber wenn man im Schwimmbad vom Sprungturm hüpft. Genauso fängt es auch auf der hohen Brücke an - aber dann geht es immer weiter und darauf sind Körper und Gehirn normalerweise nicht vorbereitet. Ich erinnere mich noch genau an meine Gedanken, die mir damals durch den Kopf gingen: "Argh, Argh, Argh! Was ist denn jetzt das, um Himmels Willen!" Aber abgesehen davon war es eine extrem coole Erfahrung; ich kann es nur empfehlen!
Es ist auch eine vergleichsweise billige Möglichkeit auch mal zu erfahren, wie es ist einfach so in der Luft zu schweben. Nach dem Fall wird man vom Gummiseil wieder nach oben gezogen und hängt beim "Rebound" für einen Augenblick schwereloskräftefrei in der Luft.
Es mag durchaus billigere und ungefährlichere Wege geben, ein paar dieser physikalischen Grundlagen direkt selbst zu erfahren. Aber das was die Sciencebuster (bzw. ich) gemacht haben, macht auch noch riesigen Spaß. Außerdem kann man danach wunderbar damit angeben! :)
Autor: Florian Freistetter· 21 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Nach der Apokalypse: Was passiert, wenn der Weltuntergang nicht kommt?Astrodicticum Simplex· 28.05.2012
- Der Schatten des Mondes und der Ring aus FeuerAstrodicticum Simplex· 22.05.2012
- Wissenschaftsjournalismus: Wer ist wichtig genug, um Nachrichten mit Sperrfrist lesen zu dürfen?Astrodicticum Simplex· 30.05.2012
- Der Venustransit 2012: Astrologie und selektive WahrnehmungAstrodicticum Simplex· 01.06.2012
- Wenn schwarze Löcher zusammenstoßen...Astrodicticum Simplex· 27.05.2012
Top5
- WSC - Tag 3: Anleitung zur Subversion, Missbrauch der Wissenschaft gegen Frauen... und James Randi!Kritisch gedacht· 22.05.2012
- Nach der Apokalypse: Was passiert, wenn der Weltuntergang nicht kommt?Astrodicticum Simplex· 28.05.2012
- Der Venustransit 2012: Astrologie und selektive WahrnehmungAstrodicticum Simplex· 01.06.2012
- Ein Krawumm geht um die Welt (6): James Randi!Astrodicticum Simplex· 21.05.2012
- Rauchende Sonnenschirme, Chemtrails und andere zusammenhanglose Fotos aus WienAstrodicticum Simplex· 24.05.2012


Kommentare (21)
Und irgendwie passend zum Thema für alle die es gestern auf Twitter verpasst haben: Wieviel Bubble Wrap braucht es um einen Sprung aus dem 6. Stock zu überleben? Zum Glück gibt es Physiker.
"hängt beim "Rebound" für einen Augenblick schwerelos in der Luft. "
Aber du bist doch während des gesamten Falls schwerelos. Was du als "Beschleunigung" beschreibst, ist genau das Gefühl der Schwerelosigkeit. Das war ja genau das, was Einstein auf die Idee des Äquivalenzprinzips brachte (der abstürzende Schornsteinfeger).
@MartinB: Das wollte ich auch schon schreiben - aber dann ist mir eingefallen, dass beim Fall ja auch noch die Luftwiderstandskraft wirkt... (und die dürfte hier ziemlich kräftig sein). Ist halt nicht die idealisierte Situation, die Einstein im Sinn hatte.
@MartinB: Ok, du hast ja recht. Ich hab die Wörter jetzt eher so wie im Alltagsgebrauch verwendet. Vielleicht sollte ich das zu "kräftefrei" ändern.
Zum Thema freier Fall (wenn auch nicht korrekt) gibt es ja noch http://www.vimeo.com/29017795
Ansonsten immer wieder schön zu sehen, dass man Dinge erklären kann, ohne ins Oberlehrerhafte zu wechseln.
Mit Schwerelosigkeit verbinden die meisten Menschen einen Zustand, wie sie ihn von der Beobachtung von Menschen in einer Raumstation kennen. Dieses Bild des frei Herumschwebens passt auf den ersten Blick so gar nicht auf einen Flug im freien Fall. Wie kann man das gedanklich und einfach zusammenbringen?
@Erge: Indem man sich vorstellt, dass man einfach immer an der Erde vorbei fällt.
@Erge: Ich denke mal, ein Problem ist der (von mir oben schon erwähnte) Luftwiderstand. Leute, die mit dem Fallschirm, mit einem Bungee-Seil o.ä. abspringen, sind halt streng genommen nicht im "freien" Fall, sondern werden durch die Luft stark gebremst und in ihren Bewegungen gehindert.
Ein guter Vergleich zur Raumstation wären wohl eher Parabelflüge - weil im Flugzeug die Luft ja mitfällt, hat dort der Luftwiderstand praktisch keinen Einfluss.
http://de.wikipedia.org/wiki/Parabelflug
@Erge
Hab ich hier erklärt:
http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/02/wie-man-die-raumzeit-krummt-teil-v.php
@Bjoern, Florian
Ja, das stimmt, der Luftwiderstand spielt sicher eine Rolle für das Gefühl.
Schöne Sache! Etwas enttäuscht bin ich allerdings, dass die Herren Oberhummer und Gruber den Schritt nicht gewagt haben - bei dieser entschärften Form des Bungeejumpings ist das ja medizinisch völlig unbedenklich.
"Bungee"! :)
Ist Heinz Oberhummer nicht gesprungen? Sah im Video doch so aus... Und bei Werner Gruber gabs vielleicht ein Gewichtslimit bei der Anlage, dass er vielleicht überschritten hat ;)
Schön wäre vielleicht noch gewesen, wenn man die Bremsanlage noch gezeigt hätte, die ja dann vermutlich recht warm werden muss.
Coole Sache.
Bist du das selber auf dem letzten Bild? Ein Flughörnchen ohne Hörnchen.
@Hindemit: Ja, das bin ich ;)
Wow, gestern erst kam meine Freundin auf die Idee mal zu "bungee jumpen".
Nach der Erklärung hier, werd ich mich wohl davor nicht drücken können... ;-)
@ Hindemit:
Da sind die hier aber cooler...
@noch'n Flo: Na danke - jetzt hab' ich für den Rest des Tages einen Ohrwurm...
nix goes over "Look at my horse" ;)
kurze momente der schwerelosigkeit lassen sich auch gut mit handelsüblichen spielplatzschaukeln erfahren
Du musst den Gedanken des Fallens aus dem Kopf kriegen, dann klappts auch mit dem Schweben :-) Nimm eine Münze, leg sie auf die flache Hand die du vor dich hältst. Nach dem Absprung ziehst du die Hand unter der Münze raus und, voila, die Münze schwebt vor dir. Nicht sehr lange, aber sie schwebt. Genauso wie du selber.