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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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14.06.11 · 08:00 Uhr

Harry Potter und das Periodensystem der Elemente

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 23

Erstaunlich - jetzt taucht Daniel Radcliffe schon zum zweiten Mal in meinem Blog auf. Der Harry-Potter-Darsteller wird mir immer sympathischer. Prominenete seines Kalibers die bei einem Fernsehauftritt ein Lied über das Periodensystem der Elemente singen, findet man selten.

Nachdem in der BBC-Sendung "The Graham Norton Show" niemand im Publikum weiß, wer Tom Lehrer ist, macht sich Radcliffe daran, sein bekanntestes Werk vorzutragen: das Lied "The Elements" bei dem alle Elemente des Periodensystems aufgezählt werden:


Sehr cool!

(via Laborjournal-Blog)

 

Autor: Florian Freistetter· 23 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Tags: · · · · · · · · ·

Kommentare (23)

Kommentar-Direktlink Bynaus· 14.06.11 · 08:37 Uhr

Sehr schön! Scheint allerdings ein bisschen so, dass die anderen Gäste sich peinlich gerührt geben müssen, um ihrem Image als unterbelichtete Showbiz-Volltrottel zu entsprechen. Oder dass sie wirklich peinlich berührt sind.

Kommentar-Direktlink Huebi· 14.06.11 · 10:04 Uhr

Da hat aber eines gefehlt!

Kommentar-Direktlink knorke· 14.06.11 · 11:31 Uhr

Dieser Nerd.
Dabei war er in Alchemie bestenfalls Durchschnitt ^^

Kommentar-Direktlink Prunebutt· 14.06.11 · 11:36 Uhr

Ich hab mich schon gefreut, eine neue Eselsbrücke zu bekommen, denn ich muss das Ding bis zu Actinium können (Lathanoide und Actinoide ausgenommen).

Dummerweise hab ich keine Reihenfolge entdecken können. Es bringt nichts, alle Namen zu wissen, man muss auch wissen, wo sie stehen, um damit was anfangen zu können. Obewohl es cool ist, hast du dein Ziel etwas verfehlt, Daniel.

Kommentar-Direktlink threepoints...· 14.06.11 · 12:39 Uhr

Das ist wirklich irgendwie cool.... und mal was anderes ... eher unerwartetes.

Kommentar-Direktlink aeon· 14.06.11 · 13:06 Uhr

So a Schnellschwätzer! :) BTW, Franz Hohler hat sowas in den 80ern (?) mal als "Cancan der Elemente" gemacht. Kann jemand mal herausfinden, ob das in der richtigen Reinfolge war? GInichtDF, da findet man nur sehr schlechte Alternativen.

Kommentar-Direktlink olf· 14.06.11 · 13:09 Uhr

Nur hochbegabte Spinner lernen auswendigt.
Fang an zu denken !

Kommentar-Direktlink Christian· 14.06.11 · 13:59 Uhr

Das PSE einfach nur auswendig lernen ist Schwachsinn. Lern es systematisch, dann bringt es was.

Author Profile Page Florian Freistetter· 14.06.11 · 14:46 Uhr

@Christian, Olf: Hab ich irgendwo gesagt, dass es sinnvoll und toll ist, das PSE auswendig zu lernen? Nein, hab ich nicht; ihr könnt die Empörung also stecken lassen. Tom Lehrer hat ein Lied geschrieben, dessen Text aus den Namen der Elemente besteht. Es ist nicht als Eselsbrücke o.Ä. gedacht und sicher nicht deswegen geschrieben worden, um Leute dazu zu bringen, das PSE auswendig zu lernen.

Ich fand es allerdings toll (und finde das immer noch), dass ein Prominenter vom Kaliber eines Daniel Radcliffe öffentlich erklärt, dass er Wissenschaft toll findet. Es geht hier um Öffentlichkeitsarbeit, nicht ums "lernen, damit es was bringt".

Kommentar-Direktlink MoritzT· 14.06.11 · 15:03 Uhr

@ olf: Auswendig lernen tun in erster Linie Pharmazie-, Medizin- und Tiermedizinstudierende. Ich finds ja gut, dass die mal (anstatt pauschal als kriminelle Deppen hingestellt zu werden) in der Hochbegabten-Schublade landen ;)

[Ironie] Denn da gehören sie hin! [/Ironie]

Kommentar-Direktlink SethSteiner· 14.06.11 · 16:09 Uhr

Ich find das wirklich großartig, der Radcliffe ist mir ja ohnehin schon sympathisch geworden (nicht jeder Darsteller macht Theater) aber das wertet ihn gleich noch mal auf, wirklich schön zusehen wenn sich jemand für die Wissenschaft interessiert. Nicht das Auswendigkönnen ist dabei entscheidend, sondern die Faszination und die Vermittlung dessens auf diese Weise. Toller Beitrag, ohne Scienceblog hätte ich davon gar nichts mitbekommen :D

Kommentar-Direktlink Unwissend· 14.06.11 · 17:59 Uhr

"Ich fand es allerdings toll (und finde das immer noch), dass ein Prominenter vom Kaliber eines Daniel Radcliffe öffentlich erklärt, dass er Wissenschaft toll findet. Es geht hier um Öffentlichkeitsarbeit, nicht ums "lernen, damit es was bringt"."

Jop deswegen Daumen hoch....

Kommentar-Direktlink redeye· 14.06.11 · 18:21 Uhr

Wow! Ich glaub jetzt bin ich ein Fan! Und ich hab nie die Bücher gelesen! XD

Kommentar-Direktlink redeye· 14.06.11 · 18:22 Uhr

Öhm ich meinte natürlich die Filme gesehen... :)

Kommentar-Direktlink Alderamin· 14.06.11 · 18:37 Uhr

Euch dürfte vermutlich schon aufgefallen sein, dass Journalisten sich z.B. in den Nachrichtensendungen gerne damit brüsten, schlecht in Mathematik gewesen zu sein, wenn ein folgender Beitrag sich mit dem Thema beschäftigt. Einerseits glaub' ich ihnen das auf's Wort, der typische Germanist hat selten zuvor Physik und Mathe Leistung belegt.

Auf der anderen Seite versuchen sie so vermutlich, die ihrer Meinung nach überwiegend mathematik- und wissenschaftsfeindliche Zuhörerschaft auf ihre Seite zu ziehen. Was die andere Seite entsprechend von ihnen entfremdet.

Das ärgert mich immer maßlos. Als wenn naturwissenschaftliche Unbildung ein Verdienst wäre.

Kommentar-Direktlink René· 14.06.11 · 20:03 Uhr

Krass, was der Herr Radcliffe drauf hat. Selbst wenn´s unvollständig und in der falschen Reihenfolge gewesen sein sollte... das muß man trotzdem erstmal runterrasseln können.
Und vor allem in Englisch, ne...

Ich werd jetze mal gucken, ob´s das Original von diesem Tom Lehrer irgendwo bei Youtube zu finden gibt... mich interessiert nämlich, ob das wirklich die Melodie von diesem einen Seemanns-Shanty gewesen ist, die sich mir gerade im Kopf vorträllert.

Kommentar-Direktlink blue· 14.06.11 · 23:19 Uhr

Sheldon aus The Big Bang Theory hat das auch schon gesungen ;)

Kommentar-Direktlink Schlotti· 15.06.11 · 00:43 Uhr

@olf:

Auswendig lernen tun in erster Linie Pharmazie-, Medizin- und Tiermedizinstudierende. Ich finds ja gut, dass die mal (anstatt pauschal als kriminelle Deppen hingestellt zu werden) in der Hochbegabten-Schublade landen ;)
Mit einer solchen Behauptung würde ich vorsichtig sein...

Astronomen machen das - just for fun -auch manchmal... ;-)

Kommentar-Direktlink Christian Berger· 15.06.11 · 07:18 Uhr

Im Gegensatz zu "Nations of the World" ist solch ein Lied natürlich auch zeitlos.

http://www.youtube.com/watch?v=IDtdQ8bTvRc

Kommentar-Direktlink Steffen· 15.06.11 · 07:59 Uhr

@Christian Berger:
oder der Klassiker von Pinky & Brain:
http://www.youtube.com/watch?v=Li5nMsXg1Lk

Kommentar-Direktlink aeon· 15.06.11 · 10:23 Uhr

@Christian Berger: Gnaaaa, da ist aber jemand in Geographie schlecht. Das muß von nach 1990 sein, Deutschland ist bereits wiedervereinigt. Aber Benin *und* Dahomey, WTF? "Transsylvanien" war auch nicht übel. Weia. (Und es fehlen natürlich viele Staaten.)
@Steffen: Danke, den kannte ich nicht! Gimme more of that! (Welche Ep. ist das?)

Kommentar-Direktlink olf· 15.06.11 · 11:00 Uhr

Mit einer solchen Behauptung würde ich vorsichtig sein
Vielleicht war ich etwas zu frech. Gedächtniskünstler zu sein ist nicht schlecht. Aber es gibt dutzende Formeln zur Berechnung von PI: http://functions.wolfram.com/Constants/Pi/06/01/01/ Die könnte man auch auswendigt lernen, da hat man mehr davon als die ersten 100 Stellen vom PI zu wissen.

Kommentar-Direktlink Sim· 15.06.11 · 12:23 Uhr

@ olf

Nö, hat man nich.

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