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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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08.05.11 · 13:25 Uhr

Ein Lied zum Muttertag (mit Biologie)

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 6

Ich hoffe ihr seid heute alle besonders nett zu euren Müttern. Eigentlich hoffe ich ja, dass ihr immer besonders nett zu euren Müttern seid. Denn unsere Mutter hat uns viel gegeben. Was genau, das erklärt hier schön ein singender Biologe:


Ein schöner Refrain:

Just like two strands of DNA are spirally entwined
Your nature and your nurture are inspiringly combined
Scientists remind me and I find that it is true
Slightly more than half of everything I am is thanks to you

Einen frohen Muttertag!

 

Autor: Florian Freistetter· 6 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Tags: · · · · ·

Kommentare (6)

Kommentar-Direktlink F.J.· 08.05.11 · 14:30 Uhr

@FF: Obwohl es nicht meinem Musikgeschmack entspricht, ist es doch ein Ohrwurm. Der geht runter wie 710. Unter den vielen hier von Dir schon geposteten Musikstücken mit wissenschaftlichen Hintergrund oder Botschaft, ist es das musikalischste Stück (ist natürlich subjektiv - über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten). Das heisst jetzt nicht, dass die anderen Songs schlechter gewesen wären (hab die Sagan/Hawkins/andere Wissenschaftler-Songs (Symphony of Science), nee. Es geht nur darum, dass man mit "Ohrwürmern" wohl ein grösseres Publikum erreicht. Wenn die Stücke cool sind, aber doch eher Wissenschaftsfans begeistern und weniger Ottonormalverbraucher, dann wird Wissenschaft halt weiterhin uncool bleiben. Mit solchen Stücken kann man eben Wissenschaft auf coole Weise verpacken und zeigen, dass Wissenschaftler nicht immer verstaubte alte Typen seien.

Naja, was den Muttertag angeht, bin ich zweigeteilt. Zum Einen finde ich es gut, wenn man Menschen zeigt, dass man sie gern hat und dass man ihre Leistungen würdigt und lobt. Kritik ist zwar gut, weil man weiss, wo es noch hapert, aber Lob ist doch ein grösserer Antrieb, der einem Anerkennung bringt. Aber ob man dazu extra einen Feiertag benötigt? Hm, der Vatertag (andernorts Männertag) ist ja schon total verkorkst. die wenigsten Schnapsleichen, die bei schönen Wetter am Strand rum liegen, sind Väter und auch sonst wird der Tag wiederum weniger genutzt, um dem Vater die Anerkennung zu bringen, die man der Mutter am Muttertag entgegenbringt. Und meine Grosseltern haben bis zu ihrem Tode eine sehr grosse Rolle gespielt. Bin da eher ein Opa-Kind. Mein Opa hat mir die Begeisterung auf den Weg gegeben, mich für alles Neue zu interessieren. So wurde ich fast jedes Wochenende entweder durch einen Zoo oder ein Museum geschleift. Mein allererstes Buch, was ich selber las, bekam ich von meinen Grosseltern und war ein Wissenchaftssammelsurium für Kinder. Mein Opa hat auch immer spielerisch Leistung gefordert - ohne dass es mir bewusst war. Ganz klar, es müsste auch einen Opatag geben und einen Omatag. Und was ist mit Tanten und Onkels? Bin in einer ziemlich grossen Familie aufgewachsen, in der sich die meisten Verwandten auch im sonst gut verstehen und nicht nur auf Geburtstagen und Beerdigungen anwesend sind. Dann müsste es nach dem, was ich meinen Verwandten zu verdanken habe, auch weitere Feiertage geben. Insofern wäre der Muttertag doch abschaffungswürdig. Man müsste ihn eher Familientag nennen, an dem man Mutter, Vater und allen Verwandten huldigt.

Hm, viel zu viel geschrieben.... sollte jetzt mal lieber das gute Wetter nutzen gehen... *gg*

Kommentar-Direktlink mathias· 08.05.11 · 14:37 Uhr

Ist das Lied cool..herrlich.
Danke Florian ;)

Kommentar-Direktlink Grundumsatz· 08.05.11 · 15:19 Uhr

Eigentlich hoffe ich ja, dass ihr immer besonders nett zu euren Müttern seid.

Kommt drauf an. Fallen da Schwiegermütter auch drunter?

Kommentar-Direktlink nihil jie· 08.05.11 · 15:36 Uhr

zur feier des tages eine böse überraschung ;)

ohhh grusel *gg

Kommentar-Direktlink Christian Berger· 09.05.11 · 07:45 Uhr

Als Ingenieur hab ich meiner Mutter einen Blumenbausatz geschenkt. Einen Lilienzwiebel. :)

Kommentar-Direktlink kumi· 09.05.11 · 15:48 Uhr

Mein Sohn brachte gestern (inklusive Kaffee und Kerze) folgende Muttertagskarte ans Bett:

Ein von ihm selbstgemalter Darth Vader mit gezücktem Lichtschwert und der Sprechblase: »Mama, ich bin dein Sohn.«

Ich hab‘ mich weggeschmissen.

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