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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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31.12.10 · 12:35 Uhr

La mulţi ani

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 25

La mulţi ani! Ich wünsche heute allen Leserinnen und Lesern einfach mal auf rumänisch ein gutes neues Jahr ;) Warum auch nicht; der Jahreswechsel ist ja eine internationale Angelegenheit und ich finde Rumänien ziemlich cool. Von all den Ländern die ich bis jetzt besucht habe, hat es mir dort fast am besten gefallen. Und es gibt dort gute Musik. Sowas hier zum Beispiel:


Das sind Zdob și Zdub und die kommen eigentlich aus Moldawien - aber die Sprache ist ja die selbe. Und das Lied ist - soweit ich das verstanden habe - die etwas aufgeppte Version des Liedes das man in Rumänien bzw. Moldawien traditionellerweise zu Silvester singt bzw. hört.

Das ist ein interessantes Thema: In Österreich ist es der Donauwalzer, der überall Punkt Mitternacht zu hören ist und zu dem alle Walzer tanzen; egal ob sie es können oder nicht. In der englischsprachigen Welt hört man Auld Lang Syne und vermutlich gibt es auch in anderen Ländern spezielle Lieder für den Jahreswechsel. In meiner Zeit in Deutschland wäre mir allerdings bis jetzt noch nichts derartiges untergekommen. Das liegt jetzt entweder daran, dass ich bis jetzt auf die falsche Art und Weise gefeiert habe - oder das es hier tatsächlich kein "Silvesterlied" gibt...

Was sagen meine Leserinnen und Leser? Gibt es dort wo ihr lebt irgendein spezielles musikalisches Silvesterbrauchtum? Wenn ja, welches?

Wie auch immer: ich wünsche allen einen schönen letzten Tag im Jahr 2010! Bis nächstes jahr!

P.S. Und vielleicht schaff ich es ja 2011 endlich mal den Rumänisch-Sprachkurs auszupacken, der seit Jahren bei mir im Regal steht...

 

Autor: Florian Freistetter· 25 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

Tags: · · · · · · · · · ·

Kommentare (25)

Kommentar-Direktlink Eddy· 31.12.10 · 12:37 Uhr

Een gudden Rutsch an een schéint neit Joer aus Letzebuerg.

Kommentar-Direktlink Wojciech Pischinger· 31.12.10 · 13:08 Uhr

...eu´ti doresc un an frumos si multa sanatate, domnul Freistetter!

Kommentar-Direktlink MartinS· 31.12.10 · 13:28 Uhr

Dir auch alles Gute. Ich habe es hier etwas ausführlicher geschrieben.

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 31.12.10 · 14:14 Uhr

Yo, dann rutscht mal schön, Leute. Und Euch allen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2011.

Kommentar-Direktlink nihil jie· 31.12.10 · 14:19 Uhr

tja... auch von mir ein paar rutschige vorschläge für den kalendarischen jahreswechsel. treibt es nicht zu bunt *gg säuft nicht zu viel, reisst euch keine gliedmassen mit feuerwerkskörpern ab, und legt euch nicht mit besoffenen an ;)

tja und damit hoffe ich, dass wir uns alle wieder hier im neuen jahr treffen werden... unversehrt und munter zum fortsetzen unserer debatten und diskusionen.

bis danne ;)

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 31.12.10 · 14:31 Uhr

Was das Lied zur Mitternacht angeht: ich bin da ja für's stimmungsvolle gemeinsame Absingen des Liedes vom lustigen Heringssalat.
Und wem das jetzt so überhaupt nichts sagt, der sollte heute abend um 20:40 Uhr auf dem KiKa "Dinner for Brot" schauen.
Wer es gar nicht mehr erwarten kann (oder dieses hier zu spät liest), wird hier fündig.

Kommentar-Direktlink rolak· 31.12.10 · 14:58 Uhr

Das. Lied. gibt. es. nicht. noch'n Flo. Deswegen ja soviel Rollen & Seife. Bernd gehört natürlich seit Jahren zum D41-Kanon ;-)
Doch so eine Standardhymne zum Absingen ist mir hierzulande wahrlich noch nicht aufgefallen, bestenfalls sehr häufig intoniert wird die klassische Frage 'Ist eigentlich noch Sekt da?' und dergleichen. Neben der beliebten Sportart 'wir überlasten den sms'.

Kommentar-Direktlink XyloCephalus· 31.12.10 · 16:48 Uhr

Zu Silvester und bei anderen Gelgenheiten für Feuerwerke bin ich es schon gewohnt, Händels Feuerwerksmusik zu hören, oder auch hören zu müssen. Das mag abgedroschen und fast schon spießig sein, ist aber irgendwo auch unvermeidlich. Immerhin ist es eine historische, klassische und eben auch pathetische "große Musik".

Habe ich Gelegenheit meinem persönlichen Geschmack und den melancholischen Gefühlen auf ein ablebendes Jahr nachgeben zu können, dann ist mir oft mehr nach dem keltisch angehauchten "Danny Boy" (oder hier mit Johnny Cash).

Allen ein gutes Jahr 2011!


Kommentar-Direktlink BK· 31.12.10 · 17:49 Uhr

Eh guder Rutsch unn e guudes neies Johr aus de Palz!

Kommentar-Direktlink Ludmila· 31.12.10 · 17:51 Uhr

La multi ani,
sanatate si noroc pentru anul nou.

Hmm blöd, wenn die vielen Häckchen und Ösen an den Buchstaben fehlen, aber ich such mir jetzt nicht die entsprechenden Html-Codes heraus ;-)

Feiert mal schön!

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 31.12.10 · 18:57 Uhr

@ Ludmilla:

Für Dich ganz persönlich habe ich ein Zitat fürs Jahr 2011 - ist zwar ein Gebetsspruch, aber nichtsdestotrotz steckt darin eine Menge Wahrheit (TM):

Gib mir die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr! Und sehr viel Geduld! ;)

Kommentar-Direktlink winihuber· 31.12.10 · 20:46 Uhr

The fish is know swimming in se soup auf dem Boden, because of se running gag. Das hat Qualität! (Danke noch'n Flo)

Happy New Year!

Kommentar-Direktlink asperix· 31.12.10 · 21:06 Uhr

Hier, in der niederbayerischen Provinz, gibt es Neujahrsanblasen.

http://www.youtube.com/results?search_query=neujahrsanblasen&aq=f

Kommentar-Direktlink noch'n Flo· 01.01.11 · 00:06 Uhr

@ alle:

Frohes Neues Jahr!!!

Kommentar-Direktlink Tom· 01.01.11 · 09:46 Uhr

Multumesc la fel!

Kommentar-Direktlink Fish· 01.01.11 · 12:08 Uhr

Silvester ist Esoterikschwachsinn!

Kommentar-Direktlink cydonia· 01.01.11 · 12:23 Uhr

Fish, du bist doch seit Weihnachten schon gegessen, oder?
Bonne année, et meilleurs voeux!

Kommentar-Direktlink cydonia· 01.01.11 · 12:40 Uhr

...und Eddy, meine Kristallkugel sagt mir, dass du kein Luxemburger bist.....

Kommentar-Direktlink el critiquero· 03.01.11 · 14:02 Uhr

ööööhm..., zdob si zdub kommen doch eigentlich aus moldawien, oder? ;-)
ansonsten allen ein frohes, neues jahr... :-)

Kommentar-Direktlink Ludmila· 03.01.11 · 17:36 Uhr

@noch'n Flo. Leider, leider muss ich diesen Glückskekschen-Spruch wegen schwerwiegender Mängel zurückschicken. Zum einen fehlt der Keks - ich will meinen Keks, manno, - und mal abgesehen davon, hab ich gar keinen Glückskeks bestellt. Na ja und außerdem schmeckt der Wunsch nach Charakteränderung eines wildfremden Menschen ziemlich stark nach Herablassung gewürzt mit einer gehörigen Portion Egozentrik und abgeschmeckt mit Küchen-Psychologie. *Pfui-Deibel* Ne, nehm ich nicht an sorry.

Kommentar-Direktlink cydonia· 03.01.11 · 17:47 Uhr

Naja, wenn Ludmila sich schon beschwert, dann möchte ich das, was mir beim Lesen dieses Spruches auffiel, auch noch loswerden: Das Ding ist ein echter Konfirmandenfreizeitsspruch, und er beginnt im Original mit "Gott gebe mir die Gelassenheit...."
Insofern kann man ihn nur instinktiv ausspucken, und ganz nebenbei möchte ich bemerken, dass er mir immer an den Zimmerwänden von verschüchterten braven protestantischen Mädchen begegnet ist. Die einzig mögliche Reaktion darauf war immer eine zeitnahe Flucht.

Kommentar-Direktlink Bullet· 03.01.11 · 18:06 Uhr

@Cy:
"...verschüchterten braven protestantischen Mädchen..."
Oje. :) Mein Beileid.
Oder wie schon Walter sagte:
72 virgins... why not 72 slutty broods who know what the hell they're doing???
(Quelle: z.B. http://www.youtubevideos1.com/jeff-dunham-walter-terrorism-and-terrorists/)

Kommentar-Direktlink Ludmila· 03.01.11 · 18:40 Uhr

@cydonia: Was wiederum zeigt, was gutgemeinte Ratschläge anrichten können. Die, welche den Spruch wirklich umsetzen können, die brauchen ihn nicht und bedanken sich schön für so einen Quatsch und die, welche sich den Spruch zu Herzen nehmen, wenden ihn falsch an. Anstatt sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren, reden sie sich ein, dass sie eh nichts dagegen tun können und duldsamer sein müssen. Im Endeffekt kommt das Gegenteil von raus als beabsichtigt.

Tja, der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten oder wie ein Kollege immer sagte: Das Gegenteil von gut ist "gut gemeint".

Kommentar-Direktlink Weirdo Wisp· 04.01.11 · 02:29 Uhr

Deutsches Jahreswechsellied? David Hasselhoff – I’ve been looking for freedom

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