Blog durchsuchen
Profil
Letzte Einträge
- Rauchende Sonnenschirme, Chemtrails und andere zusammenhanglose Fotos aus Wien2 Kommentare· 24.05.12
- Urzeitplaneten und die Entstehung des Lebens24 Kommentare· 23.05.12
- "Krawumm!"-Lesung in Wien20 Kommentare· 23.05.12
- Wie viele gefährliche Asteroiden schwirren da draußen rum?33 Kommentare· 22.05.12
- Der Schatten des Mondes und der Ring aus Feuer32 Kommentare· 22.05.12
Kommentare
- Matthias · 24.05.12 · 16:03 Uhr Rauchende Sonnenschirme, Chemtrails und andere zusammenhanglose Fotos aus Wien
- Florian Freistetter · 24.05.12 · 16:00 Uhr Urzeitplaneten und die Entstehung des Lebens
- Adent · 24.05.12 · 15:54 Uhr Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!
- Adent · 24.05.12 · 15:51 Uhr UFO-Flotte oder Bildfehler? Die Anomalien der NASA-Sonden SOHO, SDO und STEREO
- Florian Freistetter · 24.05.12 · 13:26 Uhr "Krawumm!"-Lesung in Wien
Blogroll
Vernetzung


Astronomie
- astropixie
- Bad Astronomy
- Cosmic Diary
- Einsteins Kosmos
- Lichtecho
- Clear Sky-Blog
- Alles was fliegt
- Astronomers do it at night
- Mike Browns' Planets
- Supernova-TV
- systemic
Andere Wissenschaft
Skeptiker-Blogs
- Austroscepticus
- Esowatch-Blog
- Exposing Pseudoastronomy
- GWUP-Blog
- Rational Moms
- Science, Reason and Critical Thinking
- Skepbitch
- Skeptic as hell
- The Skeptic Dad
- Wahrsagercheck
- Die Wahrheit.at
Anderes
- cimddwc
- Na wie wars in der Schule?
- niemehrschule
- Online Leben - Offline Leben
- the urban vegan
- The Way the Future Blogs

Dieses Blog nimmt am Amazon Partnernet teil. Es werden dabei keine persönlichen Daten übermittelt.
Kategorien
- 40 Jahre Mondlandung
- Adventskalender
- Astrodicticum Simplex TV
- Astronomia Nova
- Astronomie in der Schule
- Blog-Teleskop
- Der Drache in meiner Garage
- Der große Entwurf
- Der Stern zum Wochenende
- Der Stoff aus dem der Kosmos ist
- Ein Krawumm geht um die Welt
- Geistes- & Sozialwissenschaften
- Hidden Reality
- Kultur
- Medizin
- Naturwissenschaften
- Neues aus der Forschung
- Open Science
- Politik
- Technik
- Themenwoche
- Umwelt
- Wissenschaft für Kinder
Archiv
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
« vorheriger Beitrag · nächster Beitrag »
22.07.10 · 08:39 Uhr
"Academic Giants" und "Media Stars": das Hertzsprung-Russell-Diagramm der Astronomen
Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften · Kommentare: 9
Gestern habe ich das wichtigste Diagramm der Astronomie vorgestellt: das Hertzsprung-Russell-Diagramm (HRD). Es fasst die fundamentalen Eigenschaften der Sterne zusammen und ist eines der wichtigsten Werkzeuge bei ihrer Untersuchung. Bevor ich in späteren Artikel die die Details des HRD erkläre, möchte ich noch eine äußerst nette und witzige Idee vorstellen. Stuart vom Astronomy Blog hat ein neues HR-Diagramm erstellt. Diesmal aber nicht für Sterne - sondern für Astronomen...
Im HRD werden die Temperatur bzw. der Spektraltyp eines Sterns in Zusammenhang mit seiner Helligkeit bzw. der Leuchtkraft gebracht. Daraus ergeben sich die verschiedenen Typen von Sternen und es lassen sich sofort die unterschiedlichen Entwicklungsstadien im Leben eines Sterns untersuchen. Für das HR-Diagramm der Astronomen hat sich Stuart ebenfalls zwei interessante Größen ausgesucht: einerseits die Anzahl der peer-reviewten Publikationen - also quasi die fachliche Kompetenz eines Astronomen. Der zweite Parameter ist die Anzahl der Google-Treffer, die eine Suche nach dem Namen des Astronomen liefert - also ein Maß für die generelle Bekanntheit eines Wissenschaftlers.
Aus diesen beiden Zahlen hat Stuart ein HRD für Astronomen erstellt. So sieht es aus:
Ok - man darf das jetzt nicht allzu ernst nehmen. Die entsprechenden Zahlen sind zwar leicht zu bekommen. Einerseits über Google - andererseits über ADS, die Datenbank für astronomische Literatur. Aber natürlich sind die Zahlen nicht allzu genau (immerhin sind Namen nicht immer eindeutig) - und es sind nicht allzu viele Astronomen konkret ausgewertet worden. Trotzdem ist das HRD interessant. Ganz oben im Diagramm sind die Leute, die bei Google viele Treffer liefern: die "Media Stars". Das sind die Leute, die bekannt sind; unabhängig von der Anzahl ihrer wissenschaftlichen Publikationen. Links oben findet man die "Academic Giants". Das sind die Berühmtheiten; die Nobelpreisträger; die Genies: sie haben wichtige wissenschaftliche Arbeit geleistet und viel publiziert und sind auch der Allgemeinheit bekannt. Die "Hauptreihe" (eng.: "main sequence") wurde zur "Main Career Sequence" und deren Existenz ist auch nicht allzu unplausibel: je mehr ein Astronom veröffentlicht, desto mehr Google-Treffer sollte er auch haben. Die noch "unfertigen" Astronomen findet man unten rechts: sie haben noch nicht viel veröffentlicht und sind auch nicht bekannt: sie sind die "Proto-Astronomers" und dann soll es angeblich auch Astronomn geben, die viel veröffentlicht haben die aber trotzdem niemand kennt. Wenn jemand mehr über diese "Dark Astronomers" weiß, dann bitte Bescheid sagen! ;)
Ich hab mal probiert, mich selbst in das Diagramm einzutragen. Bei ADS findet man 18 begutachtete Publikationen von mir und Google gibt mir 17700 Treffer. Damit lande ich mitten im Niemandsland zwischen Main Career Sequence und New Media Branch.
Naja... Ich finde die Idee jedenfalls äußerst witzig. Und interessant. Wenn auch nicht unbedingt aus naturwissenschaftlicher Sicht so könnte eine sorgfältiger ausgeführte Analyse zum Zusammenhang zwischen Publikationstätigkeit und allgemeiner Bekanntheit vielleicht für die Soziologen bzw. verwandte Disziplinen tatsächlich interessant sein. Was meinen meine Leserinnen und Leser? Wer ist der erste der ein neues Hertzsprung-Russell-Diagramm ernsthaft in eine andere Wissenschaft einführt?;-)
Autor: Florian Freistetter· 9 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
Kommentar schreiben
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Risikowahrnehmung: Wenn man vor den falschen Dingen Angst hatAstrodicticum Simplex· 20.05.2012
- Dr. h.c. im Sonderangebot für 39 Euro[sic]· 14.05.2012
- Die Erde dreht sich nicht um die Sonne...Astrodicticum Simplex· 12.05.2012
- Ein Krawumm geht um die Welt (4): Eishockey und NobelpreiseAstrodicticum Simplex· 14.05.2012
Top5
- Liebe Piraten, lasst uns endlich vernünftig miteinander reden!Astrodicticum Simplex· 14.05.2012
- Gibt es ein "generisches Maskulinum"?Hier wohnen Drachen· 11.05.2012
- Sollten wir auf Fleisch verzichten?evolvimus· 11.05.2012
- Klimaschmock des Monats Mai 2012Primaklima· 20.05.2012
- Die kalte Sonne von Vahrenholt/Lüning: Le Trend, c'est moi!Primaklima· 16.05.2012
ScienceBlogs.com
- Doubt and other products: The National Toxicology Program's Report on Carcinogens, bad for whose business?by Elizabeth Grossman As it pursues its anti-regulatory agenda the ...The Pump Handle· 22.05.2012 · 16:39 Uhr
- Weekend Recap: My Annular Eclipse Expedition!A little more persistence a little more effort and what ...Starts With A Bang· 22.05.2012 · 00:11 Uhr
- Water, waterThis image has been going around the intertubes recently I ...A Few Things Ill Considered· 21.05.2012 · 22:59 Uhr
- To be or not to be? The Prevention and Public Health Fundby Kim Krisberg We will pay for this by taking ...The Pump Handle· 21.05.2012 · 15:19 Uhr
- An important revelation regarding Heartland Gate (global warming denialism)Peter Gleick has been cleared of faking a key memo ...Greg Laden's Blog· 21.05.2012 · 12:52 Uhr


Kommentare (9)
Hmmm.... 12x peer reviewed (nicht nur Erstautor) und bei Google "Carolin Liefke" einen Tick mehr als 4000 Hits. damit lande ich in etwa in derselben Gegend wie du, mit Tendenz zum New Media-Ast :-)
Das Problem mit den Google-Treffern sind häufige Namen. "John Smith" wird bestimmt häufiger gefunden als "Florian Freistetter" auch wenn beide gleich bekannt sind.
Und da komm noch mal so ein blöder Troll und behaupte, Wissenschaftler seinen humorlose weiß- (oder grau-)kittelige Nerds, ohne Partner(-in) und ohne Freunde, die den ganzen Tag nur im Labor sitzen und das Leben verpassen.
Auch ohne das Diagramm bierernst zu nehmen: es wäre mMn wirklich interessant zu erfahren, wie ein solches Diagramm, wenn man das mal wirklich durchzieht, aussähe und warum an manchen Stellen (if at all) weiße Flecken bleiben. Denn das originale HRD sieht ja auch nicht ohne Grund so aus, wie es aussieht. Ich bin mir ziemlich sicher, daß es den einen oder anderen theoretischen Physiker gibt, der Arbeiten darüber geschrieben hat, was man alles allein an der Größe und Verteilung der Sternhäufigkeitsflecken im HRD über die dem zugrundeliegenden Mechanismen herausfinden kann.
hmm ich fänd (zitationen in peer reviewten artikeln * artikelanzahl) wäre ein geeigneteres maß für den wissenschaftlichen teil.. man kann auch mit wenigen guten papern nen riesigen eindruck bewirken
Also das ist doch mal echt wieder eine nette Idee :)
Bei sowas frage ich mich immer wieder, wieso da noch die ewigen Spassbremsen umherfliegen und meinen Wissenschaft oder gar die tatterigen vertrockneten Wissenschaftler (Hui Buh!) seien staubtrockene Dinger, mit denen man nix zu tun haben will.
Na ja, liegt wahrscheinlich daran, daß ein gewisses generelles mathematisch/naturwissenschaftliches Grundverständnis für Diagramme vonnöten ist, damit man so ein Diagramm lustig finden kann. Wer damals in der Schule nicht so recht hat aufpassen wollen, wird den Witz wohl nur schwer verstehen. Und irgendwie führt ja Unverständnis gerne und leicht zu genereller Ablehnung.
@perk: Auch die Wissenschaftler selber sind sich nicht einig, wie man den eigentlich den "Wert" von wissenschaftliche Veröffentlichungen festlegen soll.
Ein Ansatz dafür, die Zahl der Zitationen zu berücksichtigen, ist der sogenannte Hirsch-Index: http://de.wikipedia.org/wiki/H-Index
aber auch der ist irgendwo nur Statistik, die ihre Grenzen hat.
Denn: Man kann jede Menge Artikel schreiben, die Murks sind - aber das heißt noch lange nicht, daß sie selten zitiert werden. Ein Zitat kann ja auch sein "Wir haben andere Ergebnisse als xy". Andersrum kann man auch sehr gute Artikel schreiben, die aber nicht beachtet werden, sei es weil das Thema gerade nicht "in" ist und zu wenige Leute auf dem selben Gebiet arbeiten, die damit etwas anfangen können.
Ein anderer Punkt ist: Wie bewertet man den Beitrag eines Autors zu einem Paper? Auf Veröffentlichungen großer Kollaborationen (besonders beliebt in der Teilchenphysik) stehen oft mehrere 100 Leute - wer das Paper geschrieben hat oder konkret beigetragen hat, ist oft nicht mehr ersichtlich. Auch wenn die "Richtlinien", die die meisten Zeitschriften sich und den Autoren auferlegt haben, besagen, daß jeder Mitautor zumindest hinter dem stehen kann, was in dem Paper steht, ist oft nichtmal das garantiert.
Meine Paper beispielsweise entstanden alle nach demselben Prinzip: Erstautor ist derjenige, der den Großteil des Textes geschrieben hat, und das ist normalerweise auch derjenige, der die meiste wissenschaftliche Arbeit geleistet hat. Dann kommen je nach Anteil alle anderen Autoren. Anderswo wird das aber anders gehandhabt. Manchmal schreiben sogar noch Professoren Artikel aus der Arbeit ihrer Studenten, die dann erst später auf der Liste kommen. Manchmal sind Koautoren alphabetisch sortiert, usw.
Florian hat darüber auch schon mal geschrieben:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/02/wie-bewertet-man-wissenschaftlichen-erfolg.php
"Update 2010-07-22T11:10:00 UT: It turns out that Google gives wildly different results depending on which Google you are connected to. Being in the UK I was automatically redirected to google.co.uk and that is where these numbers come from. Google.com seems to produce more search results. I may re-make this plot using Google.com as the standard." heißt es auf Astronomy Blog. Da kommt sicher noch einer, der darauf hinweist, dass es Parallelwelten tatsächlich gibt.
Vielleicht sind ja "Dark astronomers" die, die in der vor-Google-Zeit ihre Artikel geschrieben haben und über die keiner mehr blogt weil sie nicht mehr aktiv sind.