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03.06.10 · 16:54 Uhr
Sauerstoff und seine Freunde
Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt·Wissenschaft für Kinder · Kommentare: 16
Eine schöne Möglichkeit, ein bisschen grundlegende Chemie zu erklären zeigt dieses Video:
Schade das es sowas nicht für jedes Element gibt.
Autor: Florian Freistetter· 16 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (16)
Karol Babioch·
03.06.10 · 17:16 Uhr
Dafür gibt es "The Periodic Table of Videos" (siehe: http://www.periodicvideos.com/). Dürftest du aber schon kennen, da du ja ab und zu für Sixty Symbols wirbst.Jetzt möchte ich dann doch mal ein bisschen stänkern.
Das erinnert mich doch sehr stark an die Lehrfilme, die bei den Simpsons in der Schule gezeigt werden, und das ist in diesem Falle kein Gütesiegel.
Man kann Kindern auch einfach und geduldig was erklären, und muss ihnen Informationen zwar kindgerecht, aber nicht immer mit Brimborium und Zuckerguss servieren. Es gibt sehr gut umgesetzte Videos zu ähnlichen Themen, aber bei diesem hätte ich das Gefühl die Kinder zu verarschen. Nicht mein Ding.
@cydonia: "Es gibt sehr gut umgesetzte Videos zu ähnlichen Themen, aber bei diesem hätte ich das Gefühl die Kinder zu verarschen. Nicht mein Ding. "
Ich denke nicht, dass das unbedingt als Lehrfilm gedacht ist und auch nicht unbedingt für Kinder. Sondern einfach als Animation über Sauerstoff die verschiedene seiner Eigenschaften illustriert.
Ok, Du hast nicht von Kindern gesprochen, stimmt. Aber die Stimme....und der Rest...
Für wen war das denn ursprünglich gedacht?
ich hab mich amüsiert. danke
Na ja.
Das ist süß und nett anzusehen, ganz besonders wenn man sich mit Chemie auskennt, aber es erklärt doch nichts. Es beschreibt ein paar Phänomene ohne jedoch auf die Zusammenhänge und auf das "Warum" einzugehen. Selbst für ein Erklärvideo, das sich (wie im Sprechertext angedeutet) an Grundschüler richtet, finde ich das ein bisschen wenig.
Besonders gewagt find ich ja die beiden Elektronentripletts, die so um das Sauerstöffchen rumkurven... ^^
Oder einfach mal zum Lachen nicht immer sofort in den Keller gehen. Ist doch amüsant, wenn ein Grundschüler sofort loshupt, der Oxe müsste doch zwei Mädels haben ... und da kommt se schon. Wir fanden es witzig. (wahrscheinlich, weil beim Blick auf die 2:19 Minuten auch gar kein Erklärvideo erwartet wurde)
genau das habe ich zu jeder einzelnen chemiestunde in der schule und auch zu jeder chemievorlesung im studium gesagt:
chemie erklärt nix.. das sind ein paar nährungsweise aus erfahrung abgeleitete regeln (in fortgeschritteneren themen um ein paar präzisere nährungsrechnungen aus der physik ergänzt)
wenn man mir irgendwelche ausgangsstoffe für ne redoxreaktion hingeschrieben hat seh ich viele möglichkeiten die zu kombinieren und die optimierung des energiefunktionals eines offenen systems mit so komplizierten elektronenkonfigurationen schafft höchstens n guter programmierter computercluster
.. warum man da 2-3 regeln postulieren kann um es zu lösen wird nicht klar und ist nur ein erfahrungswert
ergänzung: @ computer
natürlich nährungsweise und nicht mit dem input einer analytisch aufgeschriebenen elektronenkonfiguration sondern auch da natürlich schon mit näherungen
@alle Ja, dieses Video ersetzt kein Chemiestudium - das ist wohl klar. Aber ich habe ja auch nur darauf hingewiesen, dass man mit diesem Video schön ein bisschen simple Chemie erklären kann. Ein Kind - oder sonstwen - einfach vor den Bildschirm zu setzen bringt nichts. Aber mit diesem Video lässt sich einiges gut erklären. Hab ich gerade erst selbst mit dem Nachwuchs ausprobiert.
@ florian das war nicht mein punkt.. mir war das video schnurz.. ich wollte nur nochmal über die chemie ranten.. ;)
Tolles Video. =)
Bin vollkommen deiner Meinung, dass es schön die Eigenschaften wiederspiegelt. =)
@cydonia:
wenn man sich das auf Youtube anschaut, steht da, dass es sich um die Abschlußarbeit von einem Grafikstudenten handelt. Es geht in dem Film also mehr um die Animationen und die Geschichte, als um das Erklären von Chemie. ;)
@ Bullet:
Jaaa, die beiden Triplets fand ich auch klasse ... war da nicht was mit Pauli?
@perk:
Also ich finde in meinem Studium lerne ich eine Menge über das "warum?". Auch außerhalb der theoretischen und Physikalischen Chemie.
Selbst wenn das alles Erfahrungswerte sind, so sind es doch Erfahrungen von zig Dekaden.
Und Näherungen kommen auch in der Physik, in der Biologie, in der Luftfahrt, im Maschinenbau, etc. vor. Das ist das Problem an komplexen Dingen ... es übersteigt einfach alle Rechenmöglichkeiten. =)
Und Redox-Reaktionen sind ums kurz zu sagen recht langweilige und ziemlich alte Chemie. ;)
Das warum in einigen anderen Disziplinen ist viel interessanter. =)
Wollte jetzt einfach nur mal zurück"ranten". =) Sorry ...
LG
nuja ich hab ja eher mein problem mit chemiedidaktik.. die chemie ist vermutlich gar nicht so schlimm ;)
in der physik geht man ja eher den schritt: annahmen -> differentialgleichung -> lösung -> ausweitung des problems und störungsrechnung.. da erkennt man immernoch warum man an welcher stelle nährungen rechnet weil man den leichteren fall mit weniger parametern schon gelöst hat ..
in der chemie wird halt "ist so" präsentiert.. dass aus den elektronenkonfigurationen herzuleiten ist sicher nicht einfach aber zumindest die schrödingergleichung von wasserstoff sollte man mal gelöst haben ...
ka.. mir ging chemie als fach immer auf den nerv.. aber mir sind auch schon interessante sachen begegnet .. als ich noch arbeit hatte haben wir artikel für springer und dekker mrw gesetzt.. da war einer über urankomplexe dabei mit jeder menge seitenfüllenden bildern so ungefähr:
http://www.rsc.org/images/CO-uranium-300_tcm18-49185.jpg
und fand es interessant mal mehr als 8 bindungen zu einem atom zu sehen (die sind wie ich vermute alle einzeln mit ner ziemlich niedrigen bindungsenergie?)
@perk wenn man die chemie mal physikalisch betrachtet, dann muss man halt ständig mit mehr als drei körpern rechnen, iterativ lösungen erarbeiten....
wenn man sich das anguckt, bei den ab initio methoden, dann ist oft immernoch genähert und die rechnung dauert trotzdem tage/wochen je nach basissatz und größe des systems (skalierung mindestens n^5). dann ist es im 'alltag' halt immernoch einfacher emprischen regeln zu folgen, die in 90% der fällen funktionieren.