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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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01.02.10 · 21:50 Uhr

Wie man sich eine Ursuppe kocht

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 8

Wenn doch die Fernsehköche von heute auch ab und zu mal so sinnvolle Sachen machen würden wie die amerikanische Fernsehköchin Julia Child es in den 1970ern gemacht hat, dann hätte sich Marcel Reich-Ranicki nicht so sehr aufregen müssen.

Dieses schöne Video konnte man früher im Smithsonian National Air and Space Museum' sehen.



Aber irgendwie kann ich mir die heutige Fernsehkoch-Generation so gar nicht in dieser Rolle vorstellen. Horst Lichter oder Johann Lafer als Wissenschaftsvermittler? Passt irgendwie nicht (außerdem schreibt Lafer ja lieber ernährungswissenschaftlich zweifelhaften Diät-Bücher...). Am ehesten könnte ich mir hier noch Jamie Oliver vorstellen. Weiß auch nicht, warum mir gerade der einfällt... Publikum hätte die Fernsehköche auf jeden Fall genug. Und beim Kochen spielt natürlich auch jede Menge Wissenschaft eine Rolle. Auf wissenschaftliche Kochsendungen werden wir aber wohl trotzdem noch sehr lange warten müssen...

Immerhin gibts ja noch Werner Gruber von den Sciencebusters der uns erklärt, welche Rolle die Physik beim Kochen spielt.



 

Autor: Florian Freistetter· 8 Kommentare· Permalink· Trackback-URL

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Kommentare (8)

Kommentar-Direktlink Stargazer· 01.02.10 · 23:55 Uhr

Ich nehme lieber die Gans als die Ursuppe. ;-)

Kommentar-Direktlink ichse· 02.02.10 · 00:03 Uhr

jaja, der gruber is schon ne marke :D

aber diese julia child is irgendwie gruselig...und das kurz vom schlafengehen...na danke ^^

Kommentar-Direktlink Stargazer· 02.02.10 · 00:15 Uhr

Hey, das war die gute alte Zeit! Da mußte frau noch nicht aussehen wie ein Barbie-Zombie, um ins Fernsehen zu dürfen ...

Kommentar-Direktlink Stargazer· 02.02.10 · 00:56 Uhr

PS: Oder durfte die auch nur ins Smithonian's?

Kommentar-Direktlink Marietta· 02.02.10 · 08:16 Uhr

der Gruber weiß schon was gut ist - und wie was funktioniert, habe es selber schon ausprobiert und es funktioniert - der beste Schweinsbraten, den es gibt.

Kommentar-Direktlink Holgi· 02.02.10 · 09:55 Uhr

"Julia Child" ist doch wohl Hape Kerkeling! :D

Kommentar-Direktlink Crisismaven· 26.02.11 · 22:47 Uhr

Tja, das Problem ist nur, dass es diese Urey/Miller-Uratmosphaere nie gab ...
vgl. http://www.youtube.com/watch?v=nMAfOxfp6ww&feature=player_detailpage#t=759s

Kommentar-Direktlink Redfox· 27.02.11 · 00:13 Uhr

@Crisismaven

Ich habe so meine Zweifel an der Objektivität des Vortragenden.

Walter Julius Veith (* 1949) ist ein südafrikanischer Zoologe, der nach bewegter christlicher Bekehrungsgeschichte getauftes Mitglied der Siebenten-Tags-Adventisten wurde. Er verwarf die Evolutionstheorie zu Gunsten eines Kreationismus und musste den Lehrstuhl für Zoologie an der Universität Kapstadt aufgeben. In Vorträgen, Videos und Büchern verbreitet er weltweit kreationistische und adventistische Überzeugungen.

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