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Florian Freistetter promovierte am Institut für Astronomie der Universität Wien und hat danach an der Sternwarte der Universität Jena und dem Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg als Astronom gearbeitet. Zur Zeit lebt er in Jena, bloggt über Wissenschaft und schreibt manchmal Bücher:

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Archiv September 2009

30. September 2009

Wow! Was für ein Bild!

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 9

Das Hubble-Weltraumteleskop hat kürzlich dieses Foto gemacht:

heic0911b.jpg

Zum Vergrößern anklicken - und hier gibt es die Giga-Version (40MB).

Wow! Hier bin ich erst mal sprachlos. Das Bild zeigt die Spiralgalaxie NGC 4522, die Teil des Virgo-Galaxienhaufens ist. In diesem Haufen voller Galaxien bewegt sie sich recht schnell, weswegen sie auch ihr Gas verliert - und das sieht man in diesem Bild. Fantastisch!


Autor: Florian Freistetter· 30.09.09 · 15:45 Uhr· 9 Kommentare

Es kommt kein Synchronisationsstrahl aus dem Zentrum der Milchstrasse!

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 282

In meiner kleiner Serie "Astronomisches Grundlagenwissen gegen 2012-Unsinn" habe ich in den letzten Tagen schon über Planet X und die angeblich besondere Planetenstellung im Jahr 2012 geschrieben.

Heute kommt ein weiterer populärer Mythos an die Reihe: eine mysteriöse "Synchronisationsstrahlung", die uns aus dem Zentrum der Milchstrasse der erreicht und mit uns allerhand seltsame Dinge anstellt.

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Autor: Florian Freistetter· 30.09.09 · 13:15 Uhr· 282 Kommentare

29. September 2009

Werden die Planeten 2012 alle in einer Reihe stehen?

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 501

Über das Jahr 2012 werden ja die wildesten Geschichten verbreitet. Angeblich soll da die Welt untergehen. Das stimmt natürlich nicht - aber viele Menschen haben tatsächlich Angst und können die falschen Informationen der Weltuntergangspropheten leider nicht als solche erkennen. Dabei kann man mit ein bisschen Grundlagenwissen aus der Astronomie schnell sehen, wie unsinnig solche Behauptungen sind.

Gestern habe ich schon erklärt, warum es einen gefährlichen "Planet X" nicht geben kann. Heute möchte ich mich einer anderen Behauptung widmen: der angeblich 2012 stattfindenden "Aufreihung aller Planeten".

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Autor: Florian Freistetter· 29.09.09 · 20:15 Uhr· 501 Kommentare

28. September 2009

Warum es Planet X nicht geben kann

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 1320

Ich bekomme in letzter Zeit erschreckend viele Emails von Leuten, die tatsächlich große Angst davor haben, dass die Erde im Jahr 2012 von einem bisher unbekannten Planeten zerstört wird bzw. sonstwelche großen Katastrophen stattfinden.

Ich denke, ich sollte daher noch einmal ein bisschen was über die Grundlagen der Planetenbewegung schreiben - denn die zeigen klar, dass es so einen Planeten X bzw. Planet Nibiru nicht geben kann.

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Autor: Florian Freistetter· 28.09.09 · 06:43 Uhr· 1320 Kommentare

27. September 2009

Was würdet ihr Terry Pratchett fragen?

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 10

Ich hab ja vor einiger Zeit schon mal gefragt, welche Fragen man am besten an Außerirdische stellt. Da es allerdings unwahrscheinlich ist, das wir jemals in die Verlegenheit kommen werden, mit Aliens zu reden, habe ich etwas besseres: was würdet ihr Terry Pratchett fragen?

Terry Pratchett, der Autor der Scheibenwelt-Romane, wird nächste Woche von der Zeitschrift New Scientist interviewt. Dort wurden die Leser auch aufgefordert, ihre Fragen an Terry Pratchett zu posten. Allerrdings nicht das übliche "Woher bekommen sie ihre Ideen?" - sondern Fragen, die sich auf Wissenschaft beziehen.

In den Kommentaren dort gibt es schon einige nette Vorschläge. Z.B. wurde gefragt, welche Theorie das Scheibenweltäquivalent von Albert Einstein entwickeln würde. Viele Kommentatoren interessieren sich auch dafür, wie sich Pratchetts Alzheimer-Erkrankung auf seine Arbeit auswirkt.

Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf dieses Interview!


Autor: Florian Freistetter· 27.09.09 · 13:59 Uhr· 10 Kommentare

26. September 2009

Götter, Gräber und Gelehrte

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 8

In Potsdam hab ich in einem Bücher-Antiquariat ein Buch wiederentdeckt, das ich schon fast vergessen hatte: Götter, Gräber und Gelehrte von C.W. Ceram. Dieses Buch wird oft als das "erste Sachbuch" bezeichnet.

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Autor: Florian Freistetter· 26.09.09 · 15:38 Uhr· 8 Kommentare

25. September 2009

Carl Sagan und Stephen Hawking singen

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 5

Sieht so aus, als müsste ich heute für Jörg und Ludmila einspringen und das freitägliche (Musik)Video veröffentlichen ;) Dafür habe ich aber (via BadAstronomy) was sehr tolles gefunden:

Zitate von Carl Sagan und Stephen Hawking; zu netter Musik zusammenmontiert. Irgendwie seltsam - aber auch irgendwie cool...

A still more glorious dawn awaits
Not a sunrise, but a galaxy rise
A morning filled with 400 billion suns
The rising of the milky way

Das hat was... das hat sogar sehr viel!

Gemacht hat das Video übrigens Colorpulse. Auf seiner Seite kann man sich das Video runterladen und auch etwas dafür spenden, wenn man denn möchte.


Autor: Florian Freistetter· 25.09.09 · 19:07 Uhr· 5 Kommentare

Morgentau am Mond

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 23

Seit gestern ist es offiziell - am Mond gibt es Wasser! Vermutet hat man es ja schon lange und Hinweise gab es auch einige. Aber nun konnten die Messungen dreier Raumsonden kombiniert werden um ein klares und detailliertes Bild des Wasservorkommens am Mond zu erhalten.

Und das ist überraschend.

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Autor: Florian Freistetter· 25.09.09 · 10:07 Uhr· 23 Kommentare

24. September 2009

Prämierte astronomische Öffentlichkeitsarbeit

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 3

Ich bin immer noch auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft in Potsdam. Dort gibt es nicht nur ein interessantes wissenschaftliches Programm (hier, hier und hier habe ich schon darüber berichtet). Jedes Jahr werden auch immer Preise an ausgezeichnete Astronominnen und Astronomen vergeben.

Da gibt es Preise für hervorragende junge Astronomen, für Schülerarbeiten, für fachdidaktische Arbeiten zum Astronomieunterreicht - und es gibt einen Preis für astronomische Öffentlichkeitsarbeit!

Das ich Öffentlichkeitsarbeit in der Wissenschaft für sehr wichtig halte, ist keine Überraschung. Ansonsten würde ich ja auch kein Blog schreiben ;) Wenn man möchte, dass die Gesellschaft der Wissenschaft positiv gegenüber steht, dann muss man auch bereit sein, die Wissenschaft zu erklären. Wenn man möchte, dass Wissenschaft weiter gefördet wird, dann ist Öffentlichkeitsarbeit essentiell!

Darum halte ich es auch für eine hervorragende Idee, dass die Astronomische Gesellschaft den Bruno-H.-Bürgel-Preis vergibt: Den gibt es

(...) für hervorragende populäre Darstellungen neuerer Ergebnisse auf dem Gebiet der Astronomie in deutscher Sprache in Medien (z.B. in Druck, Funk und Fernsehen)

Bisher wurde er neunmal vergeben.

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Autor: Florian Freistetter· 24.09.09 · 15:57 Uhr· 3 Kommentare

Astronomische Poster

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 5

poster.jpgIch möchte gerne ein paar astronomische Poster vorstellen. Nein, ich meine keine schönen Bilder von Galaxien und Nebeln. Ich meine ein spezielles Format der wissenschaftlichen Präsentation: das Poster.


Auf großen Tagungen mit vielen Teilnehmern, ist meistens nicht genügend Zeit, damit jeder und jede einen Vortrag halten kann. Deswegen gibt es fast immer die Möglichkeit der Posterpräsentation. Dabei werden die wichtigsten Ergebnisse einer Arbeit auf einem großen Poster (meistens A0) zusammengefasst. Diese Poster hängen dann während der ganzen Zeit am Tagungsort aus - am besten dort, wo auch die Kaffeepausen stattfinden ;)

Ich bin ja eigentlich kein großer Freund der Poster. Prinzipiell ist diese Art der Wissensvermittlung ja nicht schlecht. Aber so gut wie immer wird das Poster - meiner Meinung nach - falsch genutzt.

Im Gegensatz zu Vorträgen oder Artikeln in Zeitschriften, ist ein Poster ja eher ein visuelles Medium. Ein Poster schaut man erstmal an und liest es nicht unbedingt so, wie man einen Artikel in einer Fachzeitung lesen würde. Aber sehr viele der wissenschaftlichen Poster sind extrem textlastig - man hat das Gefühl, die Autoren würden dass, was sie ansonsten als mehrseitigen Artikel veröffentlichen würden, einfach auf ein Poster packen und fertig (und vermutlich ist das oft tatsächlich der Fall).

Es würde nicht schaden, wenn man sich neben dem wissenschaftlichen Inhalt auch ein bisschen Gedanken über die grafische Gestaltung machen würde. Mit Bildern kann man schon sehr viel Aussagen. Ab und zu habe ich solche Poster gesehen. Mit einem Minimum an Text und aussagekräftigen Bildern und Diagrammen wurde da trotzdem der wissenschaftliche Inhalt vermittelt.

Hier bei der Tagung der Astronomischen Gesellschaft in Potsdam war das leider nicht der Fall. Trotzdem gab es auch hier einige interessante Poster. Hier kommt eine kleine Auswahl.

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Autor: Florian Freistetter· 24.09.09 · 14:45 Uhr· 5 Kommentare

Tiefseeastronomie

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 11

Ich wollte ja immer schon mal einen Artikel über Tiefseeastronomie schreiben. Nur dachte ich bis jetzt nicht wirklich, dass es sowas tatsächlich gibt. Seit kurzem bin ich schlauer...

Natürlich handelt es sich dabei nicht um U-Boote mit Teleskopen oder Taucher mit Ferngläsern... Aber anscheinend ist es tatsächlich möglich, aus der Erforschung des Ozeans Rückschlüsse auf astronomische Phänomene zu ziehen.

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Autor: Florian Freistetter· 24.09.09 · 10:10 Uhr· 11 Kommentare

23. September 2009

Nix los im All: Superblasen in der Milchstrasse

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Das Universum ist ja generell ziemlich leer. Hier und da findet man einen Stern - und dazwischen ist sehr, sehr viel nichts. Oder besser: fast nichts.

Denn völlig leer ist nirgends. Der Raum zwischen den Sternen beherbergt das sg. Interstelllare Medium (ISM). Die Untersuchung des ISM ist interessant: denn das Material, das sich zwischen den Sternen befindet, stammt meistens entweder noch direkt vom Urknall oder entstand bei vergangenen Supernovaexplosionen. Man kann also aus der Untersuchung des ISM viel über die Geschichte der Milchstrasse und ihre Entwicklung lernen.

Das ISM kann auch durch Sternwind erzeugt werden. So wie unsere Sonne in Phasen erhöhter Aktivität Material auswirft (z.B. durch Protuberanzen), dass so schnell ist, dass es den Anziehungsbereich der Sonne verlässt, reichern auch andere Sterne den interstellaren Bereich mit Material an. Analysen des ISM sagen uns also auch einiges über die Sterne selbst.

Die interstellare Materie ist allerdings nicht überall gleich verteilt. In manchen Bereichen gibt es mehr ISM; in manchen weniger. Die Gebiete, die vergleichsweise leer sind, nennt man Blasen bzw. Superblasen wenn sie größer sind (meistens werden allerdings die englischen Fachbegriffe verwendet: Bubble bzw. Superbubble).
Die können ziemlich groß werden: ihre Größe liegt zwischen 100 und 1000 Parsec.

Hier ist ein Beispiel: die N44-Superblase in der großen Magellanschen Wolke (250 Lichtjahre groß):

n44_gemini.jpg

Bild: Gemini Obs., AURA, NSF

Und wie entsteht so eine Blase? Und warum untersucht man sie?

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Autor: Florian Freistetter· 23.09.09 · 17:20 Uhr· 4 Kommentare

22. September 2009

Astrologische Prognosen zur Bundestagswahl

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 104

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Wenn man die Astrologen direkt fragt, ob sie die Zukunft vorhersagen können, dann weichen die meisten aus und sagen, dass das so genau nicht geht, dass man nur Tendenzen erkennen und so weiter.

Aber natürlich können sich viele dann doch nicht zurückhalten und benutzen die Astrologie, um alles mögliche vorherzusagen. Nichtmal die ziemliche miese Erfolgsquote der astrologischen Prognosen schreckt hier ab. Und natürlich sind es besonders Großereignisse, die gerne astrologisch untersucht werden. Ich habe schon 2008 die Prognosen zur Fußball-Europameisterschaft unter die Lupe genommen - und auch jetzt findet man viele Vorhersagen; in diesem Fall zur Bundestagswahl.

Wer gewinnt also laut den Astrologen die Wahl?

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Autor: Florian Freistetter· 22.09.09 · 10:45 Uhr· 104 Kommentare

20. September 2009

"Der Drache in meiner Garage" - die komplette Rezension

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Politik·Themenwoche  ·  Kommentare: 9

Es war eine lange und umfangreiche Rezension. Aber meiner Meinung nach war es das wert. "Der Drache in meiner Garage" ist ein hervorragendes und wichtiges Buch. Der Übersichtlichkeit halber gibt es hier nochmal eine kurze Zusammenfassung aller Rezensionen der einzelnen Kapitel.

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Autor: Florian Freistetter· 20.09.09 · 18:10 Uhr· 9 Kommentare

Blog-Teleskop #35

Kategorie: Blog-Teleskop·Naturwissenschaften

Heute gibt es wieder mal eine Premiere. Das Blog-Teleskop steht zum ersten Mal im "Clear Sky-Blog". Der Amateurastronom Stefan Gotthold präsentiert dort die Ausgabe Nr. 35. Viel Spaß damit!

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Und wer auch mal eine Ausgabe des Teleskops beherbergen möchte, der soll mir Bescheid sagen.

Autor: Florian Freistetter· 20.09.09 · 13:30 Uhr· 0 Kommentare

Ich fahre nach Potsdam und gehe zum Radio

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 30

Morgen habe ich das Glück, wieder mal die drittschönste Stadt Deutschlands zu besuchen: Potsdam. Dort findet nämlich die jährliche große Tagung der Astronomischen Gesellschaft statt.

Die Tagung wird sicher interessant - und ich werde mich bemühen, auch hier in meinem Blog ab und zu darüber zu berichten.

Aber ich freue mich natürlich auch darauf, wieder mal in Potsdam zu sein. 2003 hab ich ja schon mal einen Monat dort verbracht; damals als "assistant lecturer" bei der Sommerschule des Helmholtzinstituts für Supercomputing zum Thema "Chaos and Stability in Planetary Systems" (hatten die nicht auch mal ne Homepage?). Die Stadt mit ihren vielen Parks, Gärten und Seen hat mir wirklich sehr gefallen.

Außerdem gibts in Potsdam auch noch den Radiosender "Radio Fritz". Dort läuft Montag Abend von 22 bis 00 Uhr die Sendung "Bluemoon" mit Holger Klein. Und morgen auch mit mir ;) (Pff - wieso hat Holger ne eigene Seite bei der Wikipedia und ich nicht?)

So ein "Call-In"-Sendung habe ich noch nie gemacht. Ich bin schon gespannt, wie das abläuft und hoffe, das ich mich nicht allzu lächerlich mache ;) Hier kann man sich das ganze auch übers Internet anhören. Aber wehe irgendwer von euch ruft dann dort an und stellt bescheuerte Fragen!

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Autor: Florian Freistetter· 20.09.09 · 12:12 Uhr· 30 Kommentare

19. September 2009

Auch Politik ist Wissenschaft!

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Naturwissenschaften·Politik·Themenwoche  ·  Kommentare: 6

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Bald ist das Buch zu Ende. Im lezten Kapitel beschäftigt sich Sagan nochmal mit der Politik. Die wissenschaftliche Methode eignet sich laut Sagan nicht nur um Erkenntnisse über die Natur zu gewinnen - sondern auch um politische, soziale und wirtschafliche Systeme zu verbesseren.

Denn Politik ist immer auch ein Experiment. In Holland ist Marihuana legal; in Deutschland nicht. In den USA kann jeder Waffen besitzen - in Kanada nicht. Usw. Ok, es fehlen im Allgemeinen entsprechende Kontrollgruppen; die Variablen sind nicht ausreichend getrennt - aber bis zu einem gewissen (und durchaus nützlichen) Grad lassen sich aus politischen Entscheidungen wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen.

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Autor: Florian Freistetter· 19.09.09 · 21:47 Uhr· 6 Kommentare

Wissenschaft, Religion und Hexerei

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Politik  ·  Kommentare: 12

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Langsam neigt sich das Buch dem Ende zu. Im vorletzten Kapitel spricht Sagan über Amerika. Viele Amerikaner halten die Freiheit, die sie in ihrem Land genießen für ihr höchstes gut. Aber ist das "Land of the Free" wirklich so offen und frei?

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Autor: Florian Freistetter· 19.09.09 · 00:36 Uhr· 12 Kommentare

18. September 2009

Es gibt kein großes Loch im Universum

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 7

Will man etwas über die Bedingungen in der Frühzeit des Universum erfahren, dann muss man die sg. kosmische Hintergrundstrahlung beobachten. Die stellt quasi das älteste Licht dar, das wir noch sehen können. In den ersten knapp 400000 Jahren nach dem Urknall war das Universum noch "undurchsichtig". Es war viel zu heiß, als das die Photonen frei durch das All fliegen hätten können. Das war erst möglich, als sich das Universum auf unter etwa 3000 Kelvin abgekühlt hatte. Protonen und Elektronen waren dann langsam genug um sich zu Wasserstoff zusammenzufügen und das Licht hatte genug "Platz", um sich ausbreiten zu können.

Durch die Expansion des Universum wurde dieses Licht allerdings immer langwelliger - und heute ist es so langwellig, dass es für uns nicht mehr sichtbar ist. Das geht nur noch im Mikrowellenbereich.

Seit die Hintergrundstrahlung 1964 von Arno Penzias und Robert Wilson zufällig entdeckt wurde (sie bekamen dafür den Physik-Nobelpreis) stellt ihre Untersuchung eine der wichtigsten Informationsquellen über das frühe Universum dar. Die Strahlung ist extrem gleichförmig - aus allen Richtungen des Himmels erreicht uns so gut wie genau die gleiche Menge an Hintergrundstrahlung.

Wäre das Universum nach den ersten 400000 Jahren allerdings tatsächlich völlig gleichförmig gewesen, dann würde es uns heute nicht geben. Dann hätte sich das ursprüngliche Material niemals zu Sternen, Galaxien und Galaxienhaufen zusammengeballt. Es muss also winzige Variationen gegeben haben, die sich auch in der Hintergrundstrahlung widerspiegeln sollte (Übrigens erklärt man diese Schwankungen heute mit Mitteln der Quantentheorie). Es hat allerdings bis 1993 gedauert, bis der Satellit COBE diese Schwankungen auch tatsächlich messen konnte. 2001 hat die Sonde WMAP dann noch viel genauere Messungen angestellt und dabei etwas interessantes gefunden: Im Universum klafft ein riesiges Loch!

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Autor: Florian Freistetter· 18.09.09 · 21:45 Uhr· 7 Kommentare

Staatlich finanzierte Astrologie?

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 48

Im April habe ich mich darüber aufgeregt, dass die Agentur für Arbeit jede Menge esoterische Fortbildungskurse anbietet. Damals wurde in den Kommentaren angemerkt, dass das ganze nicht allzu tragisch wäre, weil ja die Kurse nicht finanziert werden - d.h., jeder der Astrologie, Hellseher oder Geistheiler werden will, muss das selbst bezahlen.

Das könnte sich nun ändern. Die "AstroPraxis Helen Fritsch" aus Hamburg gibt auf astrologie.de bekannt, dass die von ihnen angebotene Ausbildung zum Astrologen "staatlich zugelassen und voraussichtlich ab 1. Oktober 2009 nach AZWV- zertifizert" ist. Das bedeutet, dass man sich dann das "Astrologiestudium" über Bildungsschecks finanzieren kann. Das bedeutet, dass jeder Steuerzahler dafür aufkommt, einen erwiesenermaßen falschen Aberglauben weiter am Leben zu halten. Das bedeutet, dass der Staat die Gelder seiner Bürger dafür verwendet, Menschen zu Astrologen auszubilden. Astrologen, die ihre Dienste natürlich nicht kostenlos anbieten. Astrologen, die die versprochenen Dienstleistungen nicht liefern können.

Ich habe die Agentur für Arbeit in Hamburg mal angeschrieben, um herauszufinden, ob in Zukunft wirklich jeder Steuerzahler seinen Beitrag für den Erhalt einer unsinnigen "Wissenschaft" leisten darf. Und die AstroPraxis Fritsch habe ich auch um weitere Informationen gebeten. Sollte ich Antworten bekommen, dann werde ich natürlich hier Bescheid sagen. 

(Danke an Micha für den Hinweis)


Ähnliche Artikel: Astrologie ist Unsinn, Astrologie ist immer noch Unsinn: eine Nachlese, Österreichs Wissenschaftsminister und ihr Hang zur Astrologie, Firma vergibt Jobs anhand von Sternzeichen, Astrologische Geschenke, Die Astrologin und der Astronaut, Dieter Althaus und die Astrologie, Ach - das ist der Grund warum Astrologie nicht funktioniert, Astrologisches Fundstück, Astrologische Beratung für Banken - der Weg aus der Finanzkrise?, Überprüfung verboten? Astrologische Prognosen dürfen nicht zitiert werden, Zum Tag der Astrologie, Warum die Astrologie ein guter Ratgeber auf dem Weg zum neien Arbeitsplatz ist, Astrologe in Sri Lanka verhaftet"Instant Karma" oder die "Faulheit des Psychologen", Astrologie vs. Klimawandel, Ich habe schon wieder ein Horoskop bekommen, Suspended: No Astrology Allowed, Die Prophezeiung 2009: Wahrsagen auf RTL, Über den Umgang mit Pseudowissenschaften und Esoterik, Die Finanzkrise und die Astrologie, Astrologie und Galileo Mystery, Astrologen mögen mich nicht, Aszendent Liebe: ein selten dummer Film, Ich habe ein Horoskop bekommen, EM 2008 und Astrologie, Update: EM 2008 und Astrologie


Autor: Florian Freistetter· 18.09.09 · 12:17 Uhr· 48 Kommentare

17. September 2009

"Coole" Kinder im Planetarium

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 15

Passend zu den Rezensionen der letzten Kapitel in Carl Sagans Buch "Der Drache in meiner Garage", in denen es um Kinder geht, die Wissenschaft für uncool halten und Altersgenossen, die das nicht tun ("Nerds") verspotten, kann ich ein Erlebnis aus dem Jenaer Planetarium berichten.

Weil das Programm gerade so interessant ist, haben wir uns heute gleich zwei Vorstellungen dort angesehen. Einmal "Kosmische Dimensionen" und dann die neue Show "Augen im All". "Kosmische Dimensionen" konnten wir gemeinsam mit einer Schulklasse sehen - ich schätze, die Jugendlichen waren zwischen 15 und 17 Jahren alt. Und die mitgehörten Gespräche während und nach der Show haben leider alle Klischees bestätigt.


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Autor: Florian Freistetter· 17.09.09 · 22:20 Uhr· 15 Kommentare

Wir brauchen mehr Nerds!

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Naturwissenschaften·Politik·Themenwoche  ·  Kommentare: 5

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Ist Nerd eigentlich mittlerweile ein deutsches Wort? Oder gibt es wenigstens eine vernünftige Übersetzung? Leo schlägt folgendes vor: Fachidiot, Langeweiler, Schwachkopf, Sonderling, Streber. Aber das klingt irgendwie alles zu negativ - so negativ besetzt kommt mir "Nerd" gar nicht vor.

Naja - egal. Carl Sagan behauptet jedenfalls in Kapitel 23, das wir wesentlich mehr Nerds brauchen!

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Autor: Florian Freistetter· 17.09.09 · 16:45 Uhr· 5 Kommentare

16. September 2009

Gefährliches Wissen: Cantor, Boltzmann, Gödel, Turing

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften

Ich bin gerade etwas gestresst - darum gibt es heute nur ein Video. Aber dafür ein sehr gutes! Es handelt sich um die BBC-Dokumentation "Dangerous Knowledge". Darin wird das Leben und das Werk von vier großen Mathematikern bzw. Physikern beschrieben: Georg Cantor, Ludwig Boltzmann, Kurt Gödel und Alan Turing. Diese vier gehören nicht nur zu den großen Wissenschaftler ihrer Zeit bzw. aller Zeiten - sie vereint auch eine andere, tragischere Eigenschaft: alle vier starben durch Selbstmord. Und der Grund dafür ist teilweise in ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu finden.




Autor: Florian Freistetter· 16.09.09 · 23:20 Uhr· 0 Kommentare

15. September 2009

Eine Demo für die Astronomie!

Kategorie: Astronomie in der Schule·Kultur·Politik  ·  Kommentare: 8

Es wird ja oft und für alles mögliche demonstriert. Astronomische Themen begegnen einem aber bei einer typischen Demonstration eher selten. Das könnte sich morgen ändern.

In meinem Blog habe ich ja schon öfter argumentiert, warum ich es für eine gute Sache halte, wenn Astronomie ein Pflichtfach in den Schulen werden würde. Der Potsdamer Astronomielehrer Dr. Peter Freudenberger (der u.a. Astronomie-Fachberater für Brandenburg war) setzt sich schon seit langem dafür ein, dass die Astronomie nicht nur dort wieder ein Pflichtfach wird, wo sie es früher schon einmal war (in den östlichen Bundesländern) sondern dass auch in Westdeutschland Astronomie in den zehnten Klassen verpflichtend gelehrt wird.

Zu diesem Zweck hat er für morgen (16.09.2009) zu einer Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin aufgerufen. Um 17:00 gehts los. Ich fahre ja leider erst nächste Woche nach Potsdam; ansonsten hätte ich mir das natürlich angesehen und mitgemacht. Aber vielleicht kommt ja einer meiner Leser morgen mal zum Brandenburger Tor und kann ein paar Fotos machen? Würde mich interessieren, ob wirklich nur die angekündigten 100 Leute kommen oder vielleicht doch ein paar mehr. In den Nachrichten wird man ja wohl leider kaum was darüber hören...


Autor: Florian Freistetter· 15.09.09 · 15:00 Uhr· 8 Kommentare

Gravitationswellen messen mit einem Teleskop aus Sternen

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 5

gwavebig.jpgGravitationswellen sind Wellen in der Raumzeit selbst. Der Raum selbst beginnt zu schwingen. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es sie gibt. Einsteins allgemeine Relativitätstheorie sagt ihre Existenz voraus und Messungen an Pulsaren zeigten indirekt, dass es sie wirklich gibt. Bis jetzt ist es aber (vermutlich) noch nicht gelungen, diese Wellen direkt zu beobachten.

Mit einem gewaltigen "Observatorium", so groß wie unsere Milchstrasse und zusammengesetzt aus vielen Sternen soll sich das bald ändern.

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Autor: Florian Freistetter· 15.09.09 · 14:30 Uhr· 5 Kommentare

Mehr Wissenschaft ins Fernsehen!

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Technik·Themenwoche  ·  Kommentare: 17

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Über mangelnde Wissenschaft im Fernsehen und Kinofilmen könnte man sich beliebig lange ärgern. Auch Sagan tut das in Kapitel 22 - hat aber auch gleich ein paar vernünftige Vorschläge, wie man das ändern könnte.

Eines seiner Beispiele ist Basketball. Mit diesem Spiel könnte man jede Menge wissenschaftliche Konzepte erklären: um z.B. die Freiwurfquoten der Spieler zu verstehen, muss man Ahnung von Bruchrechnen und Statistik haben. Bei Spiel selbst trifft man u.a. auf das erste Newtonsche Axiom und sogar die Keplerschen Gesetze! Ähnliche Beispiele gibt es aus anderen Sportarten und Sagan fragt sich, warum der Sport nicht genutzt wird, um Wissenschaft zu lehren?

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Autor: Florian Freistetter· 15.09.09 · 11:50 Uhr· 17 Kommentare

14. September 2009

Wieviele Menschen sind gerade im Weltraum?

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 7

Das hat sich doch schon sicher ab und zu mal jemand gefragt: Wieviele Menschen befinden sich jetzt gerade im Weltraum?

Eine Antwort darauf gibt es bei http://www.howmanypeopleareinspacerightnow.com/.

Leider ist die meistens ziemlich deprimierend - im Moment steht dort nur eine "6" und so schnell wird die Zahl auch nicht größer werden. Da hätte sich unsere Welt schon ganz anders entwickeln müssen. Ich habe über das Video zwar schonmal gebloggt - aber es gefällt mir so gut, dass ich es gleich nochmal hier einbinde:



P.S. Wer immer über die Anzahl der Menschen im All informiert sein möchte, der kann auch einen rss-Feed abonnieren.


Autor: Florian Freistetter· 14.09.09 · 16:45 Uhr· 7 Kommentare

Bücher: Der Weg zur Freiheit

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 8

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Kapitel 21 trägt den Titel "The Path to Freedom". Zu Beginn erzählt Sagan die Geschichte von Frederick Douglass - ein Sklave aus Maryland, der Anfang des 19. Jahrhunderts geboren wurde. Er brachte sich als Kind selbst ein wenig lesen bei und wurde später von der Frau seine "Besitzers" weiter darin unterrichtet. Als dieser bemerkte, das Frederick lesen und schreiben lernte, verbot er es sofort - denn

"Ein Nigger soll nur seinem Master gehorchen und das tun, was man ihm sagt. Lernen würde selbst den besten Nigger verderben. Wenn du ihm das lesen beibringst, gäbe es keinen Weg mehr, ihn zu halten. Er wäre für immer ungeeignet als Sklave."

Aber Douglass lernte weiter und konnte schließlich aus der Sklaverei entkommen - u.a. dank seiner Lesekenntnisse. Lesen und Schreiben zu können ist wichtig!

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Autor: Florian Freistetter· 14.09.09 · 16:15 Uhr· 8 Kommentare

13. September 2009

Das Lied zum Weltuntergang

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 11

Die Weltuntergangsdiskussionen erfreuen sich hier ja einer großen Beliebtheit. Sei es durch Nibiru, Planet X, Asteroiden, den LHC - wir werden alle sterben!!!

Knorkator (die schon öfter durch gute Musik aufgefallen sind) haben nun den passenden Soundtrack zum Weltungergang geliefert:



Danke an Kommentator Christian für den Hinweis!


Autor: Florian Freistetter· 13.09.09 · 18:40 Uhr· 11 Kommentare

12. September 2009

Die magnetische Maus die fliegen kann

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 89

Das man mit großen Magneten seltsame Sache anstellen kann, hab ich ja schon mal gezeigt. Yuanming Liu vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA hat nun sogar eine Maus im Magnetfeld schweben gelassen!

Mit einem supraleitenden Magneten konnten enorm große Magnetfelder erzeugt werden (17 Tesla) - und da Wasser (das sich ja auch in der Maus befindet) leicht diamagnetisch ist, erzeugt der Nager ein eigenes, entgegengesetzes Magnetfeld und schwebt!

fliegendemaus.jpg
Auch wenn man es hier kaum erkennt - die Maus schwebt!


Und warum macht man das? Mit dieser Methode lässt sich viel leichter ein schwereloser Zustand erzeugen als mit einem Parabelflug oder gar einem echten Flug ins Weltall. Die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den Körper lassen sich so einfacher und billiger erforschen.

Den Berichten zufolge hat sich die Maus schnell an den schwerelosen Zustand gewöhnt und problemlos gegessen und getrunken. Wie sich das Magnetfeld auf die Gesundheit der Mäuse auswirkt, ist noch unklar - bei früheren Versuchen mit Ratten, bei denen Magnetfelder mit bis zu 9.4 Tesla verwendet wurden, zeigten sich allerdings keinerlei Schädigungen.

Theoretisch könnte man so auch Menschen schweben lassen - das wäre aber zur Zeit noch enorm teuer und der Bau entsprechender Geräte ist unrealistisch.


Autor: Florian Freistetter· 12.09.09 · 11:17 Uhr· 89 Kommentare

11. September 2009

Ein fröhliches Lied über Wissenschaft

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Wissenschaft für Kinder  ·  Kommentare: 1

Ok, diese Musik ist nicht ganz so meins. Aber das Video finde ich sehr nett gemacht.

Es geht um das Lied "Science Is Real" der Band "They Might Be Giants" (hierzulande wahrscheinlich am bekanntesten als Interpreten des Titellieds der Serie "Malcom mittendrin"). Solche Lieder könnte es ruhig öfter geben:



Das Album dazu heisst übrigens "Here Comes Science" und dort gibt es noch Lieder mit so schönen Titeln wie z.B. "I Am A Paleontologist", "How Many Planets", "Put It To The Test", "What Is A Shooting Star?" oder "Solid Liquid Gas". Hmm - ich glaub, die muß ich mir kaufen ;)


Autor: Florian Freistetter· 11.09.09 · 14:28 Uhr· 1 Kommentar

Der ORF, der Mentalist und die Wissenschaft

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 8

In Österreich sind manche Dinge anders. Zum Beispiel das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Sowas gibt es zwar offiziell und sogar mit "Bildungsauftrag" per Gesetz - aber wenn man genau hinschaut, sieht man oft keine großen Unterschiede zum Privatfernsehen. Der ORF hat seine Version von "Deutschland sucht den Superstar", es gab Big Brother Varianten, tanzende Prominente, und auch sonst alles, was man eigentlich in öffentlich-rechtlichen Programmen nicht erwartet.

Und ab heute gibt es eine neue Show: "Der Mentalist" - eine Art "The Next Uri Geller"-Abklatsch. Auch hier gibt es wieder einen Bühnenzauberer, der aber anscheinend so tut, als hätte er irgendwelche übernatürlichen Kräfte und sich "Mentalist" nennt. Und tatsächlich war dieser Mentalist - Manuel Horeth - auch schon bei der unsäglichen Uri Geller-Show mit dabei (und wurde dabei zweiter).

Durch Beeinflussung der Psyche, Manipulation der Gedanken und Verändern der Realität schafft es Manuel Horeth mit seinen spektakulären Experimenten die Menschen zu begeistern und zu faszinieren.

Das kann man auf seiner Homepage lesen. Ich frag mich ja, was heutzutage so schlimm daran ist, ein einfacher Bühnenzauberer zu sein? Warum muss man immer gleich das Übersinnliche auspacken?

Was dem ORF allerdings fehlt, ist eine eigene, vernünftige Wissenschaftssendung. Sowas wie z.B. "Abenteuer Forschung" im ZDF. Ok - es gibt seit einiger Zeit die Sendung "Newton - Neues aus der Welt der Wissenschaft". Ich habe die Sendung nur ein paar Mal gesehen und sie hat mich nicht wirklich begeistert. Und anscheinend scheint man es dort mit der Wissenschaftlichkeit nicht besonders genau zu nehmen, wie Ulrich vor einiger Zeit berichtet hat.

Das zeigt auch die Auswahl der Moderatoren für "Der Mentalist". Wer darf der staunenden Öffentlichkeit die übersinnlichen Fähigkeiten von Herrn Horeth vorführen? Genau - Carolina Inama: die Moderatorin von der "Wissenschaftssendung" Newton...


Autor: Florian Freistetter· 11.09.09 · 07:08 Uhr· 8 Kommentare

10. September 2009

Bringt die Kinder ins Museum!

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche·Wissenschaft für Kinder  ·  Kommentare: 5

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Kapitel 20 zieht die Konsequenzen aus Kapitel 19 und beschäftigt sich damit, wie man die Kinder am besten davon überzeugen kann, das Wissenschaft interessant und spannend ist. Sagan präsentiert zuerst wieder eine Menge an Zuschriften, die er erhalten hat, als seine Krtitik am amerikanischen Schulsystem in einer großen Zeitschrift veröffentlicht wurde. Viele Kommentare stammten von Schülern selbst und die waren meistens der Meinung, dass kein großes Bildungsproblem existiert (die Rechtschreib- und Grammatikfehler in ihren Leserbriefen lassen das allerdings unglaubwürdig erscheinen).

Leserbriefe von Eltern und Lehrern scheinen dagegen Sagan recht zu geben - und beide beschweren sich darüber, dass es nicht möglich ist, Kinder effizient zu fördern und ihnen die Grundlagen der Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit zu vedrmitteln.

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Autor: Florian Freistetter· 10.09.09 · 10:35 Uhr· 5 Kommentare

Die Möglichkeiten der Amateurastronomie

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 3

Astronomie gehört ja zu den Wissenschaften, die eine sehr große und aktive Amateurszene haben. D.h. nicht nur Forscher an Universitäten beschäftigen sich mit Astronomie - sondern auch Unmengen an anderen Menschen.

Manche nur aus Spaß und Freude an der Himmelsbeobachtung. Manche aber auch, weil sie - wie auch die professionellen Astronomen - wissen wollen, wie das Universum funktioniert. Und die Amateurastronomen können hier wirklich auf die vielfältigste Art und Weise beitragen.

Albert Heller hat dazu eine sehr anschauliche Grafik erstellt, die genau erklärt, was man als Amateurastronom alles so machen kann.

amateurastronomie.jpg

Hier gibts die Grafik in groß - inklusive eingebetteter Links.


Autor: Florian Freistetter· 10.09.09 · 07:19 Uhr· 3 Kommentare

09. September 2009

Was sind Dimensionen?

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 69

Das Wort "Dimension" ist hier in meinem Blog schon öfters aufgetaucht. Bis jetzt meistens im Zusammenhang mit diversen esoterischen Vorstellungen: "Aufstieg in die vierte Dimension", "Übergang in die fünfte Dimension", usw.

In der esoterischen Szene wird "Dimension" genauso gerne verwendet wie z.B. die Wörter "Energie", "Frequenz" oder "Schwingung". Und genauso wie diese Wörter hat auch "Dimension" in der Wissenschaft eine völlig andere Bedeutung.

Esoteriker scheinen "Dimension" als Synonym für irgendwelche magischen Welten oder Zustände zu verwenden, in die wir Menschen uns begebene können bzw. in denen auch andere, "höhere" Lichtwesen leben. Das hat natürlich mit der korrekten Verwendung des Wortes nichts zu tun.

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Autor: Florian Freistetter· 09.09.09 · 19:50 Uhr· 69 Kommentare

Es gibt keine dummen Fragen!

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche·Wissenschaft für Kinder  ·  Kommentare: 17

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

In Kapitel 19 spricht Sagan über ein sehr wichtiges Thema: das Bildungssystem und die Frage, warum es anscheinend nicht funktioniert den Menschen zu vermitteln, dass Wissenschaft spannend und wichtig ist.

Except for children, few of us spend much time wondering why Nature is the way it is.

Wenn Sagan in Kindergärten oder Grundschulen Vorträge hält und mit den Kindern spricht, dann stößt er auf äußerst wissbegierige Kinder, die alles wissen wollen und absolut keine Hemmungen haben, Fragen zu stellen (Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen). Spricht Sagan dagegen vor älteren Schülern, sieht die Sache ganz anders aus. Die Jugendlichen haben anscheinend Angst davor, "dumme Fragen" zu stellen oder überhaupt Fragen zu stellen bzw. sich sonst irgendwie aktiv zu beteiligen:

They come to class with their questions written out on pieces of paper, which they surreptitiously examine, waiting their turn and oblivious of whatever discussion their peers are at this moment engaged in.

Irgendetwas ist seit dem Kindergarten mit diesen Schülern passiert und hat ihnen die Lust am Fragen und Forschen ausgetrieben. Aber was?

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Autor: Florian Freistetter· 09.09.09 · 14:48 Uhr· 17 Kommentare

08. September 2009

Elexier - der Esoterik-Overkill

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Medizin·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 149

Ich war heute mal wieder im Biomarkt. Und was ich dort gefunden hab, macht mich immer noch sprachlos ;) Die Zeitschrift "Elexier - Magazin für die neue Zeit". Sie war kostenlos, also hab ich ein Exemplar mit nach Hause genommen.

Dieses Heft ist echt fantastisch! Auf 50 Seiten findet sich so gut wie jedes Klischee über Esoterik bestätigt. Schon auf der ersten Seite, im Editorial wird der Unsinn von der scheibenförmigen Erde aufgewärmt und natürlich hat auch Galileo Galiei seinen Auftritt (nur das Shakespeare-Zitat hab ich vermißt).

Aber es wurde noch viel besser...

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Autor: Florian Freistetter· 08.09.09 · 21:15 Uhr· 149 Kommentare

Skeptiker sind wichtig!

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 64

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

In Kapitel 17 ("The Marriage of Skepticism and Wonder") behandelt Sagan eines der wichtigsten Konzepte der wissenschaftlichen Methode: skeptisches Denken.

Soll Wissenschaft auf die religiösen oder weltanschaunlichen "Gefühle" anderer Menschen Rücksicht nehmen? Sagan fragt:

Can we conscientiously and courageously follow planetary motion or bacterial genetics wherever the search may lead, but declare the origin of matter or human behaviour off limits?

Natürlich macht das wenig Sinn - auch wenn sich manche Menschen dadurch vielleicht angegriffen fühlen. Aber, wie Sagan richtig sagt, wer die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht ertragen kann, dem ist es freigestellt, sie zu ignorieren. Auch wenn es dazu eine ganz spezielle Weltanschauung braucht:

Except by sealing the brain off into separate airthight compartments, how is it possible to fly in airplanes, listen to the radio or take antibiotics while holding that the Earth is around 10000 years old or that all Sagittarians are gregarious and affable?

Besonders den letzten Vergleich finde ich äußerst passend. Gerade die moderne Ausübung der Astrologie zeigt diese (unbewusste) Unaufrichtigkeit deutlich. Früher musste ein Astrologe jede Menge Mathematik beherrschen um die Positionen der Planeten berechnen zu können. Die moderne Wissenschaft hat es aber möglich gemacht, dass heute solche Berechnungen auf jedem Computer möglich sind; man muss keine Ahnung mehr von Himmelsmechanik, Mathematik o.ä. haben. Die selbe moderen Wissenschaft aber, der wie den Computer verdanken, zeigt auch deutlich, dass Astrologie Unsinn ist. Diese Tatsache können die Astrologen aber wunderbar ausblenden.

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Autor: Florian Freistetter· 08.09.09 · 15:26 Uhr· 64 Kommentare

07. September 2009

Der Hype um die Piratenpartei nervt!

Kategorie: Kultur·Politik  ·  Kommentare: 73

Vorschaubild für piratenpartei.jpg

Ich hab nichts gegen die Piratenpartei. Wirklich nicht. Die Piraten thematisieren wichtige Dinge und sprechen notwendige Dinge an, vor denen sich die anderen Parteien drücken. Wenn ich wahlberechtigt wäre, würde ich sie vielleicht sogar wählen. Aber trotz allem muss ich mir jetzt kurz mal Luft machen: dieser ganze Hype um die Piratenpartei geht mir langsam ein wenig auf die Nerven!

Wenn man den Kommentaren bei Twitter, den Artikel in Blogs und den Diskussionen in Internetforen folgt, dann sieht es ja fast so aus, als wäre der Einzug der Piratenpartei in den Bundestag schon eine beschlossene Sache und die einzige offene Frage ist, ob die Piraten den Bundeskanzler stellen oder nicht ;)

Da werden dann auch schon mal Abstimmungen bei StudiVZ (!) oder Umfragen in Computerspiel-Communities als Beleg angeführt und ARD/ZDF werden angegriffen, weil sie es wagen, den Piraten keine tollen Umfragewerte auszuweisen. Weil die Piraten so jung sind, werden sie in den Bundestag einziehen, sagt Punkt 3 auf dieser Liste (und auch die anderen Punkte sind eher etwas seltsam).

Aber nicht nur Fans im Internet, sogar der Bundesvorsitzende Jens Seipenbusch, spricht von einem möglichen Einzug in den Bundestag.

Ich find es ja toll, dass soviel Optimismus herrscht und das sich so viele Leute politisch engagieren. Aber ich fürchte fast, dass dann die Ernüchterung nach der Wahl und die Verdrossenheit noch viel größer ist. Es wäre wirklich super, wenn die Piraten in den Bundestag einziehen würden. Eine neue, frische Partei könnte dort sicher nicht schaden. Aber viele Piraten scheinen zu vergessen, dass die Welt nicht aus dem Internet allein besteht. Sicher, in Foren, Blogs, bei Twitter und den anderen Social Networks sind die Piraten populär wie nur was. Aber die Mehrheit der Deutschen hat damit nichts am Hut und genausowenig mit der Piratenpartei. Den Hype im Internet auf die echte Welt umzulegen, ist unrealistisch.

Die Piraten könnten in der deutschen Parteienlandschaft das sein, was die Grünen vor einigen Jahrzehnten waren. Aber auch die haben es nicht von heute auf morgen in den Bundestag geschafft. Wenn die Piraten bei der Wahl Ende September mehr als 2% schaffen, ist das schon ein riesiges Ergebnis! Darüber kann man sich dann auch durchaus freuen und vor allem drauf aufbauen um bei der nächsten Wahl dann tatsächlich den Einzug schaffen zu können. Aber wenn man nun so tut, als würde man es jetzt schon schaffen, dann steht man nach der Wahl vielleicht mit sehr vielen, sehr überraschten und sehr frustierten Parteimitgliedern dar und die ganze Energie der Bewegung verpufft.

Also: Macht euch weiterhin alle Klar zum Ändern - aber nehmt vielleicht die Augenklappe ab, damit ein Auge die Realität ein bisschen Blick behalten kann ;)

Autor: Florian Freistetter· 07.09.09 · 18:06 Uhr· 73 Kommentare

Wissenschaft: Geburtsrecht der Menschen!

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

"Warum finden es so viele Menschen so schwer Wissenschaft zu lernen oder zu unterrichten?" Mit dieser Frage beginnt Kapitel 18 des Buches. Sagan hat darauf in den letzten Kapitel schon einige Antworten gegeben - und stellt nun eine überraschende, neue Antwort vor. Sie stammt von Alan Cromer, einem Physikprofessor aus Boston. In seinem Buch "Uncommon Sense: The Heretical Nature of Science" meint er, dass Wissenschaft deswegen schwierig für die Menschen zu verstehen ist, weil Wisenschaft etwas völlig neues ist.

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Autor: Florian Freistetter· 07.09.09 · 17:00 Uhr· 0 Kommentare

Video: Feuer am Mt. Wilson

Kategorie: Naturwissenschaften·Umwelt  ·  Kommentare: 5

wilsonfire.jpgIn Kalifornien gibt es schon seit einiger Zeit wieder große Waldbrände. Diesmal auch in der Nähe des Mt. Wilson, auf dem sich auch eines der bekanntesten amerikanischen Observatorien befindet (ich habe früher schon mal darüber berichtet). Glücklicherweise blieb es von dem Feuer verschont - aber die Webcam des Observatoriums hat dramatische Bilder geliefert. Der Astronom Mike Brown (er twittert unter dem Namen "Plutokiller" ;) ) hat daraus zwei ebenso dramatische Filme gemacht:

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Autor: Florian Freistetter· 07.09.09 · 15:55 Uhr· 5 Kommentare

06. September 2009

Wenn Wissenschaftler sündigen...

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Politik·Technik·Themenwoche  ·  Kommentare: 4

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Mit der Menschlichkeit und der Fehlbarkeit der Wissenschaftler hat sich Sagan schon in den letzten Kapiteln beschäftigt. Das Thema von Kapitel 16 sind diesemal explizit die Gefahren, die der Wissenschaft innewohnen können.

Wissenschaft hat im Laufe der Zeit ja nicht nur zu neuen Technologien geführt, die den Menschen helfen und ihnen das Leben erleichtern. Z.B. die Atombomben, Raketen und andere Massenvernichtungswaffen sind ebenfalls Produkte der wissenschaftlichen Forschung.

Prinzipiell ist (bzw. sollte) Wissenschaft ja neutral sein. Das Wissen um den Raketenantrieb hat uns einerseits z.B. Kommunikationssatelliten und zivile Raumfahrt gebracht; andererseits aber auch die Möglichkeit, Massenvernichtungswaffen in jedem Winkel der Erde explodieren lassen zu können. Quanten- und Relativitätstheorie ermöglichen uns die Entwicklung von Computern - und den Bau von Atombomben. Wie weit geht hier die moralische Verantwortung der Wissenschaftler?

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Autor: Florian Freistetter· 06.09.09 · 16:28 Uhr· 4 Kommentare

Blog-Teleskop #34

Kategorie: Blog-Teleskop·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 3

Wieder mal ist Sonntag und wieder gibt es eine neue Ausgabe des Blog-Teleskops. Diesmal steht das Teleskop in Lars Fischers Blog Abgefischt.

blogteleskop.jpg


Und wer auch mal eine Ausgabe des Teleskops beherbergen möchte, der soll mir Bescheid sagen.

Autor: Florian Freistetter· 06.09.09 · 14:18 Uhr· 3 Kommentare

05. September 2009

Wissenschaftler mit Scheuklappen, Reduktionismus und Religion

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 16

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Im letzten Kapitel hat sich Sagan schon mit den Mißverständnissen befasst, die in der Öffentlichkeit in Sachen Wissenschaft vorherrschen. Dieses Thema setzt sich auch in Kapitel 15 fort.

Einer der häufigsten Kritikpunkte ist der Vorwurd, dass Wissenschaftler zu "engstirnig" sind, dass sie zu viele Dinge ignorieren; dass sie nicht offen genug für die "Wunder" der Welt sind.

Sagan schreibt

Humans have limitations and no one knows this better than scientists. But a multitude of aspects of the natural world that were considered miraculous only a few generations ago are now thoroughly understood in terms of physics and chemistry. At least some of the mysteries of today will be comprehensively solved by our descendants. The fact that we cannot now produce a detailed understanding of, say, altered states of consciousness in terms of brain chemistry no more implies the existence of a "spirit world" than a sunflower following the Sun in its course across the sky was evidence of a literal miracle before we knwo about phototopism and plant hormones.

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Autor: Florian Freistetter· 05.09.09 · 16:45 Uhr· 16 Kommentare

Die Positionen der Parteien zur Raumfahrt: Die Grünen/CSU/Piraten

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik·Technik  ·  Kommentare: 19

Langsam geht meine kleine Serie zu Politik und Raumfahrt zu Ende. In den letzten Tagen haben wir gehört, das die Linkspartei Raumfahrt im Prinzip für Geldverschwendung hält, das FDP und CDU große Pläne für Deutschlands Raumfahrtambitionen haben und das die SPD keine Lust hat, konkrete Fragen zum Thema zu beantworten. Von den großen Parteien fehlt jetzt eigentlich nur noch die Meinung der Grünen.

Darum habe ich natürlich auch hier um eine Antwort auf meine 10 Fragen zur Raumfahrt gebeten. Meine Email ging am 14. August an Peter Hettlich (MdB), der in der Bundestagsfraktion für die Raumfahrt zuständig ist. Hier hätten mich die Antworten besonders interessiert. Denn Hettlich ist einerseits anscheinend ein Hobby-Astronom (laut seiner Homepage ist er bei der Vereinigung deutscher Sternfreunde aktiv) und erwähnt auch im Bundestag schonmal, dass er "junge Menschen für die Raumfahrt und die damit verbundenen ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengänge" interessieren will.

Andererseits sind Hettlich und die Grünen in letzter Zeit durch eher Raumfahrt- und fortschrittsfeindliche Aussagen aufgefallen. Leider werden wir wohl auf die Meinung der Grünen weiter gespannt sein müssen. Denn bis heute habe ich von ihnen keine Antwort bekommen. Keine Antwort, keine Absage - überhaupt nichts. Entweder die Grünen finden mein Blog zu bedeutungslos um mir zu antworten oder ihnen ist die Raumfahrt wirklich so egal, dass sie keine Lust haben, sich damit auseinanderzusetzen.

Update (15.9): Ok, es gibt anscheinend doch ein Antwort von den Grünen - nur hat sie mich irgendwie nie erreicht. Till Westermayer hat aber netterweise nachgeforscht und die Antwort von Peter Hettlich aufgetrieben. Die Antworten der Grünen kann man nun in seinem Blog nachlesen. Vielen Dank!

Tja - kann man nichts machen. Ich hab dann auch noch Kurt Rossmanith (MdB) von der CSU angeschrieben. Er ist Vorsitzender der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt und hat mich ebenfalls ignoriert. Aber die Meinung der CSU zur Raumfahrt wird wohl sowieso nicht allzu sehr von der der CDU abweichen (unhöflich ist es trotzdem).

Und dann hat ja auch noch die Piratenpartei einen Abgeordneten im Bundestag. Nach der Wahl sind sie zwar dort nicht mehr vertreten - aber ich habe trotzdem mal gefragt. Auch hier gabs keine Antwort - das hat mich allerdings wenig überrascht. Die Piraten sind ja im Moment doch noch eher eine monothematische Partei - eine Position zur Raumfahrt werden sie wahrscheinlich sowieso noch nicht haben.
 
Es gibt also leider keine neuen Antworten auf meine Fragen zur Raumfahrt. Natürlich sind da noch jede Menge andere Parteien, die zur Wahl antreten. Aber von denen wird wohl keine den Einzug in den Bundestag schaffen; außerdem wäre es ein wenig zuviel des Guten, wenn ich hier alle 27 Parteien durcharbeiten würde. Aber falls hier zufällig jemand von einer dieser Parteien mitliest und eine offizielle Meinung abgeben kann, würde ich mich über Antworten natürlich freuen und sie auch veröffentlichen.

Hier sind also nochmal meine 10 Fragen (natürlich können in den Kommentaren auch alle Leserinnen und Leser ihre persönlichen Antworten geben):

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Autor: Florian Freistetter· 05.09.09 · 07:16 Uhr· 19 Kommentare

04. September 2009

Antiscience: Wenn Wissenschaft falsch verstanden wird

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 5

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

In Kapitel 14 spricht Carl Sagan ein weiteres wichtiges Thema an: die öffentliche Auffassung von Wissenschaft. Viele Menschen wissen nicht, was Wissenschaft eigentlich ist und aus diesem Unwissen entstehen oft Mißverständnisse oder gar Ablehnung. Sagan macht sich nun über die Gründe dafür Gedanken.

Ein Grund, warum die Menschen der Wissenschaft manchmal eher zwiespältig gegenüberstehen, ist die hohe Geschwindigkeit, mit der neues Wissen geschaffen wird:

The rate of change in science is responsible for some of the fire it draws. Just when we've finally understood something the scientists are talking about, they tell us it isn't any longer true. And even if it is, there's a slew of new things - the we never heard of, thing difficult to believe, things with disquieting implications - that they claim to have discovered recently. Scientists can be perceived as toying with us, as wanting to overturn everything, as socially dangerous.

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Autor: Florian Freistetter· 04.09.09 · 21:50 Uhr· 5 Kommentare

Auf der Suche nach bewohnbaren Monden

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 8

Die Suche nach extrasolaren Planeten ist in vollen Gange. Teleskope auf der Erde und im Weltraum probieren immer mehr und kleinere Planeten zu finden. Besonders interessant (auf jeden Fall für die Öffentlichkeit) sind dabei Himmelskörpern, auf denen theoretisch Leben möglich wäre.

Damit das der Fall ist, muss sich der Planet im richtigen Abstand von seinem Stern befinden: in der sogenannten "habitablen Zone" wo die Temperatur nicht zu heiß und nicht zu kalt ist. Außerdem muss der Planet natürlich auch klein genug sein. Auf einem Gasriesen wie z.B. Jupiter, der keine feste Oberfläche hat, ist Leben so wie wir es kennen nicht möglich. Man braucht also kleine, erdähnliche Planeten mit fester Oberfläche im richtigen Abstand vom Stern.

Aber selbst wenn die habitable Zone schon von einem Gasriesen besetzt ist, ist noch nicht alles verloren.

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Autor: Florian Freistetter· 04.09.09 · 18:59 Uhr· 8 Kommentare

Die Position der Parteien zur Raumfahrt: CDU

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik·Technik  ·  Kommentare: 8

Nach dem schon FDP und Linkspartei meine Fragen zur Raumfahrt beantwortet haben und die SPD mir eine alte Rede anstatt Antworten geschickt hat, ist heute die CDU dran.

Es war ein bisschen schwierig, eine Antwort zu bekommen. Zuerst habe ich Peter Hintze angeschrieben, den Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt. Da kam allerdings eine Antwort von einem Mitarbeiter des Wirtschaft und Technologieministeriums, der meinte, dass das Ministerium nicht für die CDU sprechen kann (Das war mir schon klar, drum hatte ich ja auch an Hintze geschrieben und nicht ans Ministerium. Aber wer weiß, wo die Emails dann am Ende landen). Eine Email direkt an die CDU brachte vorerst auch nur einen Hinweis auf die schon bekannten Pläne von Hintze (plus ein paar Wahlkampfparolen über die schlechte Bildungspolitik der SPD). Nachdem ich dann nochmal nachgefragt hatte, habe ich dann aber eine ausführliche Antwort von Dr. Markus Ingenlath (Stellv. Bereichsleiter Politische Programme und Analysen. Bundesgeschäftsstelle CDU Deutschland) bekommen.

Hier ist also nun die Meinung der CDU zur Raumfahrt (wie üblich gibts meine Kommentare dazu später im Kommentarteil)

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Autor: Florian Freistetter· 04.09.09 · 07:30 Uhr· 8 Kommentare

03. September 2009

Besessen von der Realität: James Randi und Carlos das falsche Medium

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Medizin·Naturwissenschaften·Themenwoche  ·  Kommentare: 9

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

So wie auch schon im letzten Kapitel spricht Sagan auch in Kapitel 13 über Esoterik und Aberglaube. In Kapitel 12 hat er Methoden vorgestellt, mit denen sich Unsinn entlarven lässt. Dieses Thema wird nun weiter geführt

The question, as always, is how good is the evidence? The burden of proof surely rests on the shoulders of those who advance such claims. Revealingly, some proponents hold that skepticism is a liability, that true science is inquiry without skepticism. They are perhaps halfway there. But halway doesn't do it.

Wer außergewöhnliche Behauptungen aufstellt, der hat auch den Beweis zu erbringen. Nur weil einem niemand widerspricht, macht das ein Phänomen noch lange nicht real. Aber glücklicherweise gibt es Menschen, die laut schreien, wenn Scharlatane mit ihren angeblich übersinnlichen Fähigkeiten durch die Lande ziehen.

Einer davon ist James Randi.

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Autor: Florian Freistetter· 03.09.09 · 20:45 Uhr· 9 Kommentare

Dieter Althaus und die Astrologie

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 9

Heute ist der Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus (CDU) zurückgetreten. Grund dafür war wohl das ziemliche miese Wahlergebnisse der Landtagswahlen vom letzten Sonntag.

Nun gibt es aber Spekulationen, dass Althaus vielleicht andere Motive für seinen Rücktritt hatte.

Wenig überraschend ist, dass Althaus, als Mitglied der Christlich Demokratischen Union, ein gläubiger Mensch ist. Überraschend dagegen ist, dass er anscheinend auch an Wahrsagerei und Astrologie glaubt. In einem Interview, das er im August der "Frau im Spiegel" gegeben hatte, erzählt er vom Besuch bei einer Wahrsagerin in Rudolstadt und zeigte sich beeindruckt von deren Wissen.

So wie Althaus diese Begegnung geschildert hat, klingt das dann allerdings doch eher nach jemanden, der nicht wirklich was mit Esoterik am Hut hat - aber auch nicht viel mit kritischen Denken und sich deswegen von einer Jahrmarkts-Wahrsagerin beeindrucken lässt. (Und das Althaus diese Begegnung gerade beim Interview mit "Frau im Spiegel" erwähnt, geschah vermutlich auch nicht zufällig...)

Das hindert aber andere Wahrsager nicht daran, nun astrologische Gründe für Althaus Rücktritt zu postulieren. Ein "seriöser Astrologie-Versender" hat heute eine Pressemitteilung versandt, in der er spekuliert, ob Althaus seine Entscheidung aus esoterischen Gründen getroffen hat - oder gar von "Scharlatanen" mit falschen Prognosen zum Rücktritt getrieben worden ist... und dann erklärt der "seriöse Anbieter" natürlich nochmal, dass es sowas bei ihm nicht gibt.

Klar - "Scharlatane" sind immer nur die anderen ;) Das hört man von Astrologen ja häufig. Und ich bin mir sicher, die Sterndeuter werden uns bald ganz genau erklären können, warum der Rücktritt von Althaus in den Sternen stand. Nur haben sie es leider wieder mal nicht geschafft, diese Erkenntnis vorher zu veröffentlichen ;)


Autor: Florian Freistetter· 03.09.09 · 17:20 Uhr· 9 Kommentare

Simpsons, Skeptiker und Spielkarten

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 5

Eine tolle Idee hatte Crispian Jago von Science, Reason and Critical Thinking. Er hat ein Kartenspiel entworfen - mit 26 prominenten Skeptikern aus dem englischen Sprachraum (ob es auf deutsch auch so viele geben würde?). Und noch dazu im Simpsons-Look!

Hier sind ein paar Beispiele:

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Autor: Florian Freistetter· 03.09.09 · 14:15 Uhr· 5 Kommentare

Die Position der Parteien zur Raumfahrt: SPD

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik·Technik  ·  Kommentare: 13

martindoermann-1-200.jpgWas die Linkspartei und die FDP über Raumfahrt denken, wissen wir ja bereits. Heute sind die Antworten der SPD auf meine Fragen an der Reihen. Oder besser: nicht an der Reihe.

Denn MdB Martin Dörmann (stellv. wirtschaftspolitischer Sprecher
und zuständiger Berichterstatter für Luft- und Raumfahrt der SPD-Bundestagsfraktion) von der SPD hat es vorgezogen meine Fragen nicht zu beantworten und mir stattdessen eine dreiseitige Abhandlung über die Position der SPD in Sachen Raumfahrt zu schicken.

Keine Ahnung warum - vielleicht hatte er dieses Papier schon irgendwo rumliegen und wollte sich die Arbeit sparen? Denn meine Fragen zu beantworten wäre wohl auch nicht wesentlich aufwendiger gewesen. Und ich hab mir ja die Fragen nicht umsonst ausgedacht - wenn ich einfach nur wissen wollte, was der SPD so zum Thema Raumfahrt einfällt, dann hätte ich mir kaum 10 konkrete Fragen ausgedacht!

Naja - ich hab überlegt, ob ich den Text veröffentlichen soll oder nicht. Aber wir wollen ja wissen was die SPD über Raumfahrt denkt und wenn es schon nicht möglich ist, konkrete Fragen zu beantworten, dann müssen wir halt mit dem Text vorlieb nehmen, den ich bekommen habe. Wie bisher, werde ich meine Kommentare dazu nicht direkt im Artikel abgeben, sondern im Kommentarteil.

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Autor: Florian Freistetter· 03.09.09 · 06:51 Uhr· 13 Kommentare

02. September 2009

Wie man Unsinn erkennt

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Politik  ·  Kommentare: 11

drachelogo.png

[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Kapitel 12 trägt den Titel "The fine art of baloney detection" und beschäftigt sich damit, wie man Unsinn erkennt (Zu diesem Thema gibt es übrigens ein tolles Video).

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Autor: Florian Freistetter· 02.09.09 · 20:31 Uhr· 11 Kommentare

Blog-Teleskop #33

Kategorie: Blog-Teleskop·Naturwissenschaften

Mist! Ich merke gerade, dass ich vor lauter Urlaub vergessen habe, auf die aktuelle Ausgabe des Blog-Teleskops hinzuweisen :( Ausgabe Nr. 33 steht schon seit über einer Woche bei den Himmelslichtern von Jan Hattenbach.

Spät aber doch möchte ich euch auffordern, dort vorbei zu schauen. Es gibt wieder viele interessante Astro-Artikel!


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Und wer auch mal eine Ausgabe des Teleskops beherbergen möchte, der soll mir Bescheid sagen.

Autor: Florian Freistetter· 02.09.09 · 18:36 Uhr· 0 Kommentare

Die Position der Parteien zur Raumfahrt: FDP

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik·Technik  ·  Kommentare: 12

flach.jpg

Ich habe ja gestern schon erzählt, dass ich den deutschen Parteien ein paar Fragen zu ihrer Position in Sachen Raumfahrt geschickt habe. Die eher ablehnende Haltung der Linkspartei konnten wir ja schon nachlesen. Heute ist sind die Antworten der FDP dran.

Geantwortet hat mir MdB Ulrike Flach, die technologiepolitische Sprecherin der FDP. Ich werde wie schon bei den Antworten der Linkspartei keine Kommentare direkt im Text abgeben sondern erst später, im Kommentarteil.

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Autor: Florian Freistetter· 02.09.09 · 07:22 Uhr· 12 Kommentare

01. September 2009

UFOs und Aliens: die Kommentare

Kategorie: Der Drache in meiner Garage·Kultur·Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 1

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[Das hier ist eine Rezension eines Kapitels des Buches "Der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan. Links zu den Rezensionen der anderen Kapitel finden sich hier.]

Zum Abschluss der ersten 10 Kapitel, die sich mit Aliens und UFOs beschäftigen, beschreibt Sagan die Reaktionen der Leserinnen und Leser auf seine Texte.

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Autor: Florian Freistetter· 01.09.09 · 17:40 Uhr· 1 Kommentar

Die Position der Parteien zur Raumfahrt: Die Linke

Kategorie: Naturwissenschaften·Politik·Technik  ·  Kommentare: 23

sitte.jpg

In den letzten Wochen gab es hier bei Scienceblogs einige Artikel zum Thema Politik & Raumfahrt (siehe die Links am Ende des Beitrags). Und da ja bald auch Wahlen sind, habe ich die Parteien mal angeschrieben, um ihre offizielle Meinung zur Raumfahrt einzuholen.

Ok, es gibt vermutlich tatsächlich Themen, die im Moment wichtiger für Deutschland sind als die Raumfahrt - trotzdem finde ich die Antworten interessant; sie sagen ja auch etwas über die allgemeine Einstellung der Parteien zu Wissenschaft und Grundlagenforschung aus. Ich habe alle im Bundestag vertretenen Parteien angeschrieben (CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke) und ihnen ein paar Fragen zum Thema Raumfahrt gestellt. In den nächsten Tagen werde ich hier die Antworten veröffentlichen.

Den Anfang macht MdB Dr. Petra Sitte (Bild rechts), Forschungs- und technologiepolitische Sprecherin der Linken. Ich kommentiere die Antworten absichtlich nicht direkt im Text - meine Meinung dazu werde ich in den Kommentaren kund tun. Und natürlich interessiert mich auch die Meinung der Leserinnen und Leser!

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Autor: Florian Freistetter· 01.09.09 · 13:27 Uhr· 23 Kommentare

Astrologisches Urlaubsfundstück

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Mein Urlaub ist zu Ende - bzw. mein Urlaub in Krems (ein paar Tage erhole ich mich jetzt noch in Jena). Bevor es hier im Blog wieder mit gewohntem Tempo weitergeht, hab ich noch ein nettes Fundstück aus Österreich. In den "Niederösterreichischen Nachrichten" (eine typische Lokalzeitung ohne großen journalistischen Anspruch) hab ich diesen kurzen Artikel gefunden (anklicken für eine größere Version) - die Schlagzeile ist fantastisch ;)

noen.jpg


Autor: Florian Freistetter· 01.09.09 · 10:43 Uhr· 4 Kommentare

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