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Profil
Jörg Friedrich wurde 1965 geboren. Er studierte Meteorologie und Physik an
der Humboldt-Universität Berlin und ist Diplom-Meteorologe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Simulation von Konvektionsstrukturen mit Zellulären Automaten.
Seit 1994 ist er Software-Unternehmer und berät Großunternehmen bei Sourcing-Projekten.
Seit dem Frühsommer 2009 ist er nach einem Philosophie-Studium an der FernUni Hagen Master of Arts in Philosophie. Er schrieb seine Masterarbeit über die Existenz theoretischer Entitäten in den Wissenschaften.
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Kategorien
Neues in der Kategorie Umwelt
30. August 2010
Okklusion im Radar: Ein Lehrbuchbeispiel
Kategorie: Umwelt
Auch wenn mancher, der im Moment irgendwo in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes "im Regen steht" meine Begeisterung nicht nachvollziehen kann: Ein Blick auf das aktuelle Regenradar lohnt sich: Dort sieht man über Deutschland die wunderschöne Spiralförmige Verwirbelung einer Okklusion.
Autor: Jörg Friedrich· 30.08.10 · 09:17 Uhr· 0 Kommentare
19. August 2010
Schicksalsberg
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 61
In dem Faltblatt, das am Watzmannhaus für diejenigen ausliegt, die eine Überschreitung des Drei-Gipfel-Massivs planen, steht der Hinweis, dass diejenigen, die an der Mittelspitze bereits Probleme haben, besser umkehren sollten: Die anspruchsvolleren Passagen kommen erst noch, und den Watzmann habe man schon hier in der Tasche.
Die etwas laxe Formulierung soll darauf hinweisen, dass die Mittelspitze sozusagen der eigentliche Gipfel des Watzmann ist, sie überragt die Südspitze um genau einen Meter, und um, am Grat entlang, von dem einen zum anderen Gipfelkreuz zu kommen, muss der Bergsteiger u.a. ein Stück weit frei und ungesichert über der berühmten Ostwand klettern, wovon man später natürlich stolz berichten kann, was aber "nicht ganz ohne" ist.
Autor: Jörg Friedrich· 19.08.10 · 09:17 Uhr· 61 Kommentare
29. März 2010
Symbolischer Klimaschutz und Höllenfeuer
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 5
Samstag war wieder einmal eine Sternstunde der Symbolischen Basisdemokratie. Für eine Stunde wurde die Beleuchtung zentraler Bauwerke ausgeschaltet. Das Brandenburger Tor in Berlin "versank im Dunkel" (tatsächlich war die Quadriga nicht mehr zu sehen, das Tor selbst bekam noch genug Licht ab) und auch dem Eiffelturm in Paris (wenn auch nur für fünf Minuten) wurde sein strahlender Glanz genommen.
Primaklima berichtete ausführlich.
Gezeigt hat die Aktion eigentlich vor allem, dass man die berühmten Bauwerke in der Nacht auch ohne Scheinwerfer gut sieht. Ein wirkliches Zeichen wäre es gewesen, wenn man die Lichter ausgelassen hätte. Aber so weit wollen wir mit dem Klimaschutz nun auch nicht gehen, dass wir auf die strahlenden Fassaden unseres Wohlstandes verzichten würden.
Autor: Jörg Friedrich· 29.03.10 · 11:10 Uhr· 5 Kommentare
04. Mai 2009
Klimaerwärmung durch Umweltschutz
Kategorie: Umwelt · Kommentare: 34
Es ist weithin akzeptierter Stand der Klimaforschung, dass die Industrialisierung der Gesellschaft merklichen Einfluss auf die Entwicklung des Klimas der Erde hat. Die genauen Auswirkungen der einzelnen antropogenen Einflüsse sind allerdings höchst unterschiedlich. Erstaunlicherweise wird über manche in der Öffentlichkeit sehr viel gesprochen, über andere nicht.
Die Wärmebilanz der Atmosphäre ergibt sich zu fast 100 % aus der Differenz zwischen der Sonneneinstrahlung und der Abgabe von Strahlung in den Weltraum. Zu einer Erwärmung kann es also auf zweierlei Weise kommen: Die Atmosphäre kann mehr Energie „hereinlassen" oder weniger „herauslassen".
Autor: Jörg Friedrich· 04.05.09 · 09:20 Uhr· 34 Kommentare
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