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Profil
Jörg Friedrich wurde 1965 geboren. Er studierte Meteorologie und Physik an
der Humboldt-Universität Berlin und ist Diplom-Meteorologe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Simulation von Konvektionsstrukturen mit Zellulären Automaten.
Seit 1994 ist er Software-Unternehmer und berät Großunternehmen bei Sourcing-Projekten.
Seit dem Frühsommer 2009 ist er nach einem Philosophie-Studium an der FernUni Hagen Master of Arts in Philosophie. Er schrieb seine Masterarbeit über die Existenz theoretischer Entitäten in den Wissenschaften.
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- Frank83 · 08.11.10 · 19:26 Uhr Mit dem Drachen Strom machen
- Jens · 31.10.10 · 22:55 Uhr Ausflugstipp: Das Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn
- Dr. Webbaer · 01.10.10 · 17:07 Uhr Wie erklären Computer-Modelle die reale Welt?
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Neues in der Kategorie Technik
27. August 2010
Ausflugstipp: Das Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn
Kategorie: Technik · Kommentare: 3
Ich gebe zu: Man kommt nicht mal eben zufällig in Paderborn vorbei. Aber wenn es jemanden - z.B. an einem verregneten Wochenende - nach Ostwestfalen verschlägt, dann kann ich einen Besuch des dortigen Heinz-Nixdorf-Museumsforums nur empfehlen.
Ich hatte gestern leider nur die Gelegenheit, an einer kurzen Führung teilzunehmen bevor ich vor einem überschaubaren aber interessieren Zuhörerkreis einen Vortrag über Physik und Technologie zu halten hatte. Aber der kleine Rundgang regte mich zum Wiederkommen und zum Weitererzählen an.
Autor: Jörg Friedrich· 27.08.10 · 12:59 Uhr· 3 Kommentare
24. August 2010
Mein Blut-Handy
Kategorie: Technik · Kommentare: 76
Wo kommen die Rohstoffe für unsere mobilen High-Tech-Geräte her? Gold, Wolfram, Zinn, Tantal stecken - in kleinsten aber wichtigen Mengen - in jedem Handy, in allen MP3-Playern. Und wohin verschwinden sie, wenn nach kurzer Zeit der technische Fortschritt dazu geführt hat, dass das Bedürfnis nach einem neuen, noch leistungsfähigeren Gerät übermächtig geworden ist?
Die Antwort heißt für beide Fragen: Afrika. Einem Artikel der Samstags-Ausgabe der FAZ, der nun auch online verfügbar ist, habe ich entnommen, dass ein großer Teil veralteter Technik "auf riesigen afrikanischen Müllhalden, wo Kinder den Elektronikschrott nach Kupfer und Aluminium durchsuchen, bevor die Reste verbrannt werden und der giftige Qualm Menschen, Luft und Boden verseucht" landet. Und: "Knapp die Hälfte des weltweit für Elektrolytkondensatoren in Handys, Laptops, Fahrzeugelektronik, Digitalkameras und Pagern verbrauchten Tantals stammt aber weiterhin aus dem Osten Kongos, wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover angibt."
Autor: Jörg Friedrich· 24.08.10 · 09:06 Uhr· 76 Kommentare
03. August 2010
Sommerloch: Simulationen
Kategorie: Technik · Kommentare: 1
Aus einem sehr tragischen Grund wurde vor wenigen Tagen an vielen Stellen über den Wert und Nutzen von Simulationen gesprochen. In einem Kommentar zu einem Artikel zum Unglück bei der Loveparade im MathLog hatte ich das Thema, was aus Simulationen eigentlich abgeleitet werden kann, anesprochen.
Hier bei Arte-Fakten waren Simulationen und Computer-Modelle schon öfter ein Thema. Wie erklären Computer-Modelle die Welt, hatte ich im April zuletzt gefragt. Man konnte ich sogar schon einen kleinen Stau-Simulator herunterladen.
Und auch anlässlich des Vulkan-Ausbruches auf Island ging es um die Aussagekraft von Computer-Modellen.
Autor: Jörg Friedrich· 03.08.10 · 09:27 Uhr· 1 Kommentar
23. Juli 2010
25 Jahre Commodore Amiga
Kategorie: Technik · Kommentare: 22
25jährige Jubiläen sind immer der beste Test dafür, wir alt sich jemand fühlt. Wenn Sie jetzt also beim Lesen der Überschrift gedacht haben "Mein Gott, so lange soll das schon her sein?" dann sind Sie definitiv schon ziemlich alt. Falls Sie wehmütig hinzufügen: "Ja, den hatte ich auch, ich hatte sogar 'nen C64!" dann haben Sie sogar bereits einen Hang zur Nostalgie. Wenn Sie aber sagen: "Wie Was? Amiga? Die Freundin vom Commodore? Welcher Commodore?" dann sind Sie halt noch sehr jung.
Autor: Jörg Friedrich· 23.07.10 · 11:11 Uhr· 22 Kommentare
16. Juli 2010
Warum kann ich nicht dankbar sein?
Kategorie: Technik · Kommentare: 42
Seit dem ich bei Scienceblogs schreibe, taucht immer wieder in den Diskussionen ein Argument auf, das mich irritiert: Äußert irgend jemand einen leisen oder lauten Zweifel an der Richtigkeit einer physikalischen Theorie oder an der Lauterkeit aller am wissenschaftlichen Betrieb beteiligten, so meldet sich über kurz oder lang ein "Verteidiger der Wissenschaften" der erwidert, dass man schließlich ohne diese gescholtene Physik gar keinen Computer hätte, auf dem man seine Kritik schreiben könnte, und kein Internet, um diese Kritik zu verbreiten.
In diesem Argument, oft ergänzt durch die Forderung, die Nutzung von Computer und Internet einzustellen (die Älteren unter uns hören ein fernes Echo des Satzes "Geh doch rüber in die Sowjetunion...") schwingt die Forderung mit, dass wir der Naturwissenschaft und ihren Errungenschaften erst mal dankbar sein sollten für all das, was sie uns ermöglichen, und dass diese notwendige Dankbarkeit ja wohl jede kritische Nachfrage erübrige.
Autor: Jörg Friedrich· 16.07.10 · 10:35 Uhr· 42 Kommentare
12. Juli 2010
Titanic-Fahrt im ICE
Kategorie: Technik · Kommentare: 24
Die Auslegung technischer Systeme ist eine Frage der Abwägung von Kosten, Ausfall-Risiko und erwartetem Schaden beim Ausfall des Systems. Das gilt auch für Klimaanlagen in Schnellzügen der Bahn. Diese funktionieren, so berichten die Rundfunkstationen heute, bis zu Außentemperaturen von 30°C problemlos. Steigt die Temperatur darüber hinaus, kommt es zu Ausfällen, wie hunderte Reisende am Wochenende erleben mussten. In den veralteten Zügen der InterCity-Flotte, das kann ich aus eigener Erfahrung berichten, fallen die Klimaanlagen (das Wort ist für die Geräte, deren Tätigkeit man fast ausschließlich am Geräusch feststellt, ein Euphemismus) bei fast jeder Temperatur aus, aber bleiben wir beim ICE.
Autor: Jörg Friedrich· 12.07.10 · 10:38 Uhr· 24 Kommentare
29. Juni 2010
Videobeweis und Chip in den Ball?
Kategorie: Technik · Kommentare: 17
Nach den "eklatanten Fehlentscheidungen" von Schiedsrichtern bei den Spielen am letzten Wochenende kochen die Emotionen hoch: Soll die Technik, die Millionen von Fernsehzuschauern auf der Welt in Sekunden ermöglicht, zu erkennen, ob der Ball im Tor oder der Stürmer im Abseits war, nicht auch den Schiedsrichtern zur Verfügung stehen.
Autor: Jörg Friedrich· 29.06.10 · 17:11 Uhr· 17 Kommentare
21. Juni 2010
Konrad Zuse zum 100.
Kategorie: Technik · Kommentare: 16
Der 100. Geburtstag eines wirklichen Pioniers der Computer-Welt steht ins Haus. Am 22.06.1910 wurde Konrad Zuse geboren, der Mann, der den ersten programmierbaren Computer der Welt gebaut hat, der die erste höhere Programmiersprache der Welt erdacht und den ersten Plotter gebaut hat.
Zuse war kein Wissenschaftler, er war Ingenieur und als solcher ein Bastler und Unternehmer. Sein Ziel war nicht, die Welt zu verstehen, sondern die Arbeit, wenn sie stumpfsinning und fehlerträchtig war, zu vereinfachen. Und ihm ging es immer darum, mit seinen Ideen Geld zu verdienen, Geld, das er wieder für neue Ideen investiert hat.
Autor: Jörg Friedrich· 21.06.10 · 16:15 Uhr· 16 Kommentare
11. Juni 2010
Nachricht von meinem Lieblings-Browser
Kategorie: Technik · Kommentare: 6
Manchmal ist auch mein Lieblingsbrowser mit dem Anzeigen ganz außergewöhnlicher Webseiten überfordert. Aber er hat immer einen guten Vorschlag parat.
Autor: Jörg Friedrich· 11.06.10 · 08:49 Uhr· 6 Kommentare
05. Mai 2010
Ist Wissenschaft Voraussetzung für technische Entwicklungen?
Kategorie: Technik · Kommentare: 84
Im Verlaufe meines ersten Jahres bei ScienceBlogs habe ich immer wieder in Diskussionen, bei denen Kritik am wissenschaftlichen Betrieb oder an wissenschaftlichen Verfahren geübt wurde, das Argument gehört, dass man als Kritiker der Wissenschaften auch die vielen Errungenschaften technischer Entwicklungen ablehnen müsste und deshalb etwa Computer, Autos usw. nicht benutzen dürfte.
Dieses Argument scheint zu besagen, dass technische Entwicklungen vorherige Wissenschaftliche Erkenntnisse notwendig zur Voraussetzung hätten, und dass diese wissenschaftlichen Erkenntnisse die entscheidenden Bedingungen für technische Errungenschaften sind.
Autor: Jörg Friedrich· 05.05.10 · 11:24 Uhr· 84 Kommentare
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