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Profil

Jörg Friedrich wurde 1965 geboren. Er studierte Meteorologie und Physik an
der Humboldt-Universität Berlin und ist Diplom-Meteorologe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Simulation von Konvektionsstrukturen mit Zellulären Automaten.

Seit 1994 ist er Software-Unternehmer und berät Großunternehmen bei Sourcing-Projekten.

Seit dem Frühsommer 2009 ist er nach einem Philosophie-Studium an der FernUni Hagen Master of Arts in Philosophie. Er schrieb seine Masterarbeit über die Existenz theoretischer Entitäten in den Wissenschaften.

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FAQ's


EPR-Geschichte

Teil 1: Wie alles begann

Teil 2: Die Gallier

Teil 3: Zufallsgenerator für Bell

Teil 4: War alles umsonst?


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Neues in der Kategorie Medizin

01. September 2010

Gedanken über Leiden und Sinn

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 27

Unter der Überschrift "Diagnose: Bedingt lebensfähig" hat Michael Imhof, habilitierter Mediziner, Buchautor und chirurgischer Gutachter in Würzburg, in der FAZ vom 31.08.2010 einen Text veröffentlicht, der nun auch online verfügbar ist. Imhof beschreibt das Dilemma der modernen Medizin. Auf der einen Seite steigert der medizinische Fortschritt "die Überlebenschancen auch extrem kleiner Frühgeborener mit unter 1000 Gramm Geburtsgewicht enorm".

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Autor: Jörg Friedrich· 01.09.10 · 10:38 Uhr· 27 Kommentare

23. August 2010

Tod zweier Kleinstkinder

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 104

Die Medien melden seit Samstag Abend, dass an der Mainzer Uniklinik zwei Babys, beide noch kein Jahr alt, gestorben sind. Fast übereinstimmend wird formuliert, sie seien an Bakterien gestorben, mit denen die Infusionen verseucht gewesen seien, über die die Kinder ernährt worden waren.

Ist das richtig? In wie fern sind die Infusionen und die darin enthaltenen Bakterien ursächlich für den Tod der kleinen Patienten?

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Autor: Jörg Friedrich· 23.08.10 · 09:22 Uhr· 104 Kommentare

09. Juli 2010

3D-Ultraschall-Bilder in der Schwangerschaft

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 31

Eine stolze Fast-Oma zeigte mir gestern auf ihrem Handy ein Ultraschall-Bild ihres kommenden Enkel: Ein Graustufen-Porträt eines schlafenden kleinen Menschen. Ich war schwer beeindruckt über die Möglichkeiten, die die Technik heute bietet, erinnere ich mich doch noch gut an die mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegenden Momente, in denen mir ein Arzt flüchtige Schatten auf einem winzigen Bildschirm zeigte und behauptete, dass er dort Beine und Arme und gar das Herz meines Nachwuchses sehen könnte.

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Autor: Jörg Friedrich· 09.07.10 · 17:14 Uhr· 31 Kommentare

06. Juli 2010

Biomedizin ist männlich

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 4

Es gibt ungefähr genauso viele Frauen wie Männer, und die Gesundheit von Mädchen und Frauen ist natürlich genauso wichtig wie die von Jungen und Männern. Das ist trivial. genauso sicher ist, dass der weibliche Organismus auf Gifte und medizinische Wirkstoffe anders reagiert als der männliche. Völlig selbstverständlich für die biomedizinische Forschung sollte also sein, dass Versuchsgruppen, ob beim Tierversuch oder bei der klinischen Forschung, gleichermaßen aus weiblichen und männlichen Probanden bestehen sollten.

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Autor: Jörg Friedrich· 06.07.10 · 17:44 Uhr· 4 Kommentare

16. Juni 2010

Meine Ärzte

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 47

Die Ärztin, zu der ich gehe, wenn ich erkältet bin oder der Rücken schmerzt, hat auf ihr Praxis-Schild auch das Wort "Naturheilverfahren" schreiben lassen. Und ein Freund, der mich bei einem Bandscheiben-Vorfall im Urlaub einmal toll betreute, macht "Chirotherapie". Beide haben Medizin studiert und beide plaudern gern mit mir über ihre Arbeit.

Die Ärztin hat mir letztens ein paar weiße Kügelchen aus einem Fläschchen mitgegeben, weil ein Fieber seit Tagen und trotz einer Behandlung mit einem Antibiotikum nicht verschwand. Als ich sie spöttisch ansah, meinte Sie: "Ich weiß, Sie glauben nicht, dass das hilft. Probieren Sie es trotzdem." Sie hat mir auch Vitaminpräparate empfohlen, die waren ziemlich teuer.

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Autor: Jörg Friedrich· 16.06.10 · 15:43 Uhr· 47 Kommentare

10. Juni 2010

Kaffeetrinker haben's schwer

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 51

An zwei Stellen wurde hier bei ScienceBlogs bereits über die Untersuchungen amerikanischer Forscher zu Wirkmechanismen von Nadelstichen bei Mäusen berichtet. Ich möchte diesen Berichten ein paar Gedanken anfügen, die sich aus einer kurzen Notiz in der letzten nature (Vol. 465, 03.06.2010, Seite 538, "Acupuncture for mice") ergeben.

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Autor: Jörg Friedrich· 10.06.10 · 06:30 Uhr· 51 Kommentare

25. Mai 2009

Medizin und Kultur

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 50

Medizin - das ist ein doppeldeutiges Wort. Medizin kann man im Schrank zu stehen haben und bei Bedarf, beim Auftauchen verschiedener kleiner oder größerer Leiden - herausholen und herunterschlucken, in der Hoffnung, es möge helfen, es möge wirken.

Medizin, das ist auf der anderen Seite eine Disziplin, die man erlernen kann, ein gesellschaftliches System, dem man durch Studium und Prüfungen beitreten kann, in dem man wirken kann - indem man hilft, und man hilft, indem man Medizin im obigen Sinne entwickelt und verschreibt.

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Autor: Jörg Friedrich· 25.05.09 · 10:40 Uhr· 50 Kommentare

20. Mai 2009

Wirksamkeit und Wirkungsweise

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 15

Warum Heilbehandlungen erfolgreich sind oder fehlschlagen und damit die Frage, worin ihre Wirkungsweise besteht, ist oft schwer zu beantworten und stellt eine im Einzelfall komplexe Herausforderung an die medizinische Forschung dar, in der physiologische, biologische, psychologische, biochemische, neurologische Aspekte eine Rolle spielen. Davon zu trennen ist die Frage nach der Wirksamkeit einer Behandlung: diese kann in empirischen Studien nach allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards festgestellt werden.

Gerade weil die Wirksamkeit einer Behandlung von vielen Faktoren abhängen kann, die vor oder während der Behandlung nicht vollständig medizinisch kontrolliert werden können (z.B. psychologische Faktoren) ist es für die medizinische Wissenschaft unbefriedigend, nur die Wirksamkeit einer Behandlungsmethode zeigen zu können und nicht auch die Wirkungsweise zu verstehen. Es genügt nicht, zu wissen, dass etwas funktioniert, man will auch wissen warum. Aber das ist auch bei anerkannten Behandlungsmethoden und seit Jahrzehnten verwendeten Medikamenten oft ungewiss, wie das Beispiel des Paracetamol zeigt.

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Autor: Jörg Friedrich· 20.05.09 · 11:30 Uhr· 15 Kommentare

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