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Profil

Jörg Friedrich wurde 1965 geboren. Er studierte Meteorologie und Physik an
der Humboldt-Universität Berlin und ist Diplom-Meteorologe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Simulation von Konvektionsstrukturen mit Zellulären Automaten.

Seit 1994 ist er Software-Unternehmer und berät Großunternehmen bei Sourcing-Projekten.

Seit dem Frühsommer 2009 ist er nach einem Philosophie-Studium an der FernUni Hagen Master of Arts in Philosophie. Er schrieb seine Masterarbeit über die Existenz theoretischer Entitäten in den Wissenschaften.

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EPR-Geschichte

Teil 1: Wie alles begann

Teil 2: Die Gallier

Teil 3: Zufallsgenerator für Bell

Teil 4: War alles umsonst?


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Neues in der Kategorie Kultur

29. September 2010

Letzte Meldung: Arte-Fakten ist umgezogen

Kategorie: Kultur

Nach meinen beiden Texten Anfang des Monats gab es viele Kommentare und Mails, in denen ich zum Weitermachen bei den ScienceBlogs aufgefordert wurde. Aber ich bin ziemlich schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass es besser ist, diesen Wünschen - und meinem eignen Wunsch nach einer großen Leserschaft - nicht nachzugeben.

Statt dessen habe ich ein neues Blog-Netzwerk-Projekt gestartet. Man findet es unter dem schönen Domain-Namen KulturBlogs.de.

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Autor: Jörg Friedrich· 29.09.10 · 06:19 Uhr· 0 Kommentare

07. September 2010

In eigener Sache

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 44

Bis auf weiteres werden bei Arte-Fakten keine Texte mehr erscheinen. Ich werde wahrscheinlich zunächst auf >mein vorheriges Blog zurückkehren.


Autor: Jörg Friedrich· 07.09.10 · 19:31 Uhr· 44 Kommentare

06. September 2010

Wer ist hier eigentlich paranoid?

Kategorie: Kultur

In Städten wie Münster gibt es eine vielfältige Theater-Landschaft. Natürlich gibt es Städtische Bühnen, mit Sprechtheater, Oper und Ballett. Daneben gibt es zwei bis drei mittelgroße Bühnen in freier Trägerschaft. Und dann gibt es da noch eine Vielzahl kleiner Spielstätten in Altbauten und Hinterhöfen, in denen engagierte und talentierte Theatermacher und Schauspieler einem meist überschaubaren Publikum hervorragendes, lebensnahes und provozierendes Theater bieten.

Zu diesen Theatern gehört in Münster Der kleine Bühnenboden im Hinterhaus der Schillerstraße 48. Hier gab es am vergangenen Freitag die Premiere des Stückes "Blue Orange" von Joe Penhall.

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Autor: Jörg Friedrich· 06.09.10 · 13:51 Uhr· 0 Kommentare

03. September 2010

Die blaue Linie

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 6

Der wichtigste Tag in der Marathon-Vorbereitung ist nicht etwa der Sonntag zwei Wochen vor dem Start, wenn man seinen "letzten langen Lauf" absolviert hat. Es ist der Tag, an dem die blaue Linie auf der Straße frisch gezogen wird. Das war in Münster gestern der Fall, irgendwann in der Nacht, zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang, war "das Eisenschwein" in der Stadt und hat eine 42 km lange Linie auf den Asphalt gezeichnet.

Wenn man sich morgens auf sein Rad schwingt und - z.B. wie ich - zum Bahnhof fährt, dann ist sie plötzlich da. Jetzt weiß man: Es sind keine zwei Wochen mehr bis zum Start. Mit diesem Moment hat der Marathon eigentlich schon begonnen. Der nächste Trainingslauf, das war heute früh, gehört eigentlich schon dazu, und wie durch ein Wunder ist man eine Minute schneller als beim letzten Mal.

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Autor: Jörg Friedrich· 03.09.10 · 17:04 Uhr· 6 Kommentare

02. September 2010

Michel Serres ist 80

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 12

Der Philosoph Michel Serres ist gestern 80 Jahre alt geworden, und das ist für das Feuilleton der großen Zeitungen natürlich ein Grund, den postmodernen Franzosen zu würdigen.

Tatsächlich, die "Moderne" ist schon so lange her, dass selbst die, die danach kamen, langsam alt werden (Bruno Latour ist natürlich deutlich jünger, aber der ist ja sowieso nie modern gewesen). Serres aber, den zu verstehen sich selbst Latour schwer tat, der ist auf jeden Fall postmodern. Für mich heißt das: Zum Denken provizierend, aber auf jeden Fall nicht im engeren Sinne "zu verstehen".

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Autor: Jörg Friedrich· 02.09.10 · 10:59 Uhr· 12 Kommentare

18. August 2010

Auf dem Gletscher

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 65

Philosophen seien schlechte Wegweiser, das schrieb Ernst Peter Fischer vor ein paar Tagen im Wissenschaftsfeuilleton. Das erinnerte mich daran, dass ich eigentlich noch über einen Gedanken schreiben wollte, der mich - etwa zur gleichen Zeit - beschäftigte, als ich über das Sonnblickkees stapfte - einem fast spaltenlosem Gletscher in den Hohen Tauern und somit der beste Ort zum Philosophieren.

Fischer bezog sich auf einen Satz, den er in der Schule gelernt hat und der besagt, dass Philosophen so etwas seien wie Wegweiser, die den Weg, den sie weisen, bekanntlich selbst nicht gehen. Fischers Lehrer hat offenbar weder Hegels berühmtes Gleichnis von der Philosophie als der Eule der Minerva, die ihren Flug erst in der Dämmerung beginnt, noch Heideggers Motto von den Holzwegen gekannt.

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Autor: Jörg Friedrich· 18.08.10 · 11:07 Uhr· 65 Kommentare

06. August 2010

Sommerloch: Der Gott der Lücke

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 4

Wie oft geht es bei Arte-Fakten innerhalb eines Jahres um Religion? Seltener als man denkt. In nicht mal 10% der texte taucht das Wort überhaupt auf, und wenn, dann meist nur am Rande.

Aber einen besonders schönen Text gab es schon vor mehr als einem Jahr, da ging es um das "God of the Gaps"-Argument. Dort habe ich gezeigt, dass es dieses Argment in einer schwachen und einer starken Form gibt und warum es für den ontologischen Naturalismus (um den es auch schon einmal ging) in seiner starken Form trotzdem keine Herausforderung ist.


Autor: Jörg Friedrich· 06.08.10 · 11:59 Uhr· 4 Kommentare

02. August 2010

Sommerloch: Vage Begriffe und Definitionen

Kategorie: Kultur

Wie kommen wir von den vagen Begriffen des Alltags zu den scharfen Definitionen der Wissenschaft? Um diese Frage ging es mehrfach in den Arte-Fakten, vor allem, weil in den Kommentaren immer wieder klare Begriffe gefordert werden.

Dass die Philosiüophie sich zwischen Wissenschaft und Alltag mit der Vagheit herumschlagen muss, darum ging es schon am 21.05.2009. Wie man trotz dieser Vagheit zu Definitionen kommt, war am 03.09.2009 mein Thema, das ich am Tag danach noch einmal aufgegriffen habe. Eigentlich ist noch viel dazu zu sagen - ich werde bald mal wieder darauf zurück kommen.


Autor: Jörg Friedrich· 02.08.10 · 10:25 Uhr· 0 Kommentare

29. Juli 2010

Sommerloch

Kategorie: Kultur

Ab morgen werde ich für zwei Wochen Urlaub von der virtuellen Welt machen, werde ich mich - statt mit Notebook und Handy mit Seil, Pickel und Steigeisen ausgestattet, Tag für Tag durch eine Welt bewegen, in die kein UMTS und schon gar kein DSL oder WLAN dringt. Deshalb gibt es bei Arte-Fakten zwei Wochen lang ein Sommerloch.

Aber (wie der Fernsehkoch meine Kindheit immer gesagt hat): Ich hab da schon mal was vorbereitet.

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Autor: Jörg Friedrich· 29.07.10 · 09:30 Uhr· 0 Kommentare

28. Juli 2010

Geht ein Photon durch zwei Schlitze?

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 18

Heute bin ich einmal derjenige, der über die FAZ verzweifelt-verwundert den Kopf schütteln muss. Unter der Überschrift "Der dritte Schlitz ist anders" veröffentlicht die Zeitung in ihrer Wissenschaftsbeilage einen Artikel, in dem Rainer Scharf über quantenmechanische Experimente am Doppel- und Dreifachspalt berichtet.

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Autor: Jörg Friedrich· 28.07.10 · 16:00 Uhr· 18 Kommentare

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