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Profil

Jörg Friedrich wurde 1965 geboren. Er studierte Meteorologie und Physik an
der Humboldt-Universität Berlin und ist Diplom-Meteorologe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Simulation von Konvektionsstrukturen mit Zellulären Automaten.

Seit 1994 ist er Software-Unternehmer und berät Großunternehmen bei Sourcing-Projekten.

Seit dem Frühsommer 2009 ist er nach einem Philosophie-Studium an der FernUni Hagen Master of Arts in Philosophie. Er schrieb seine Masterarbeit über die Existenz theoretischer Entitäten in den Wissenschaften.

Hinweise für Kommentatoren

FAQ's


EPR-Geschichte

Teil 1: Wie alles begann

Teil 2: Die Gallier

Teil 3: Zufallsgenerator für Bell

Teil 4: War alles umsonst?


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Archiv September 2009

18. September 2009

Das Naturbild der heutigen Physik

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 232

Vor etwas mehr als einem halben Jahrhundert hielt einer der Väter der Quantenphysik, Werner Heisenberg, einen Vortrag unter dem Titel "Das Naturbild der heutigen Physik".
Der Vortrag wurde mit anderen in einem schmalen Taschenbuch abgedruckt, die erste Auflage erschien 1955 und innerhalb eines Jahres waren 70.000 Exemplare verkauft. Bis zum Anfang der 1970er Jahre wurde das Buch knapp 140.000 Mal verkauft, heute ist es nur noch antiquarisch zu bekommen.

Der Text setzt sich, wie viele andere Vorträge Heisenbergs, mit der Frage der Realität der Elementarteilchen auseinander, und mit den Konsequenzen, die die Quantentheorie für unser Verständnis von der Natur und für die Fähigkeit des Menschen, die Natur zu "erklären" oder zu "verstehen" hat.

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Autor: Jörg Friedrich· 18.09.09 · 10:35 Uhr· 232 Kommentare

05. September 2009

Im Kino: Erzähl mir was vom Regen

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 3

Europäische Öffentlichkeit entsteht nicht in der Presse, sondern im Kino.

Zwischen Kommunalwahl und Bundestagswahl kommt genau zum richtigen Zeitpunkt ein französischer Film in die Programm-Kinos: In "Erzähl mir was vom Regen" geht es um eine junge Feministin die in Paris lebt und in die Politik gehen will. Da sie in ihrem provinziellen Heimatort kandidieren will, kommt sie für 10 verregnete Tage in die Gegend ihrer Kindheit zurück.

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Autor: Jörg Friedrich· 05.09.09 · 14:55 Uhr· 3 Kommentare

04. September 2009

Übersetzungs-Tool-Tipp Linguee

Kategorie: Technik  ·  Kommentare: 5

Wenn ich die Absicht hätte, meinen Text Besinnung ins Englische zu übersetzen, würde ich schon bei der Überschrift stocken. Wie übersetze ich das Wort angemessen, also so, dass die Bedeutung, die ich meine, richtig wiedergegeben wird?

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Autor: Jörg Friedrich· 04.09.09 · 11:53 Uhr· 5 Kommentare

Definition und Kausalität

Kategorie: Kultur

Begriffe für Kategorien, in die wir reale Objekte einordnen, müssen relativ klar bestimmt sein. Das ist nicht so einfach. Wenn man sich ansieht, welche Art von Eigenschaften für Begriffsbestimmungen verwendet werden, erlebt man eine kleine Überraschung: Es gibt vier Arten:

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Autor: Jörg Friedrich· 04.09.09 · 09:40 Uhr· 0 Kommentare

03. September 2009

Definieren

Kategorie: Begriffe·Geistes- & Sozialwissenschaften  ·  Kommentare: 4

Wenn ich zu einem Bekannten sage "Häuser stürzen nicht ohne Grund ein" dann setze ich voraus, dass mein Bekannter das Wort "Haus" in der gleichen Bedeutung verwendet wie ich. Es könnte sein, dass der Bekannte mir daraufhin von einem Fall erzählt, in dem ein Bauwerk ohne erkennbaren Grund doch eingestürzt ist. Ich werde mich dann möglicherweise nach den genauen Eigenschaften des Baus erkundigen, vielleicht bestand es aus alten Brettern, die notdürftig zusammengenagelt waren, vielleicht hatte nie jemand eine Berechnung darüber angestellt, ob diese Bretter ein Dach tragen können, für mich Grund genug, dem anderen zu entgegnen: "Das, wovon du da sprichst, war kein Haus, das war eine Hütte. Und Hütten, im Gegensatz zu Häusern, die können natürlich einstürzen, ohne dass es einen erkennbaren Grund gibt."

Und schon haben wir eine wunderbare Definitions-Diskussion. Was ist ein „Haus"?

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Autor: Jörg Friedrich· 03.09.09 · 17:10 Uhr· 4 Kommentare

02. September 2009

Besinnung

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 2

"Besinnung ist der Mut, die Wahrheit der eigenen Voraussetzungen und den Raum der eigenen Ziele zum Fragwürdigsten zu machen." schrieb Martin Heidegger in seinem Aufsatz "Die Zeit des Weltbildes" (Holzwege, Seite 75). In einer Fußnote ergänzt er: "Solche Besinnung ist weder für alle notwendig, noch von jedem zu vollziehen oder auch nur zu ertragen. Im Gegenteil: Besinnungslosigkeit gehört weithin zu den bestimmten Stufen des Vollbringens und Betreibens."

Besinnungslosigkeit ist hier nicht kritisch oder gar abwertend zu verstehen. Heidegger macht mit seiner Fußnote deutlich, dass ein permanentes In-Frage-Stellen der eigenen Voraussetzungen und Ziele dem Handeln die Kraft nimmt und das Erreichen von Ergebnissen somit unmöglich macht. Diese Einsicht ist uns weniger durch Heidegger, sondern vor allem durch Shakespeares Hamlet vertraut.

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Autor: Jörg Friedrich· 02.09.09 · 13:24 Uhr· 2 Kommentare

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