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Profil

Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Im Jahr 1987 habilitierte er in Wissenschaftsgeschichte. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Als Autor zahlreicher Bücher wie Einstein für die Westentasche (2005) oder Die Andere Bildung (2003) will er Wissenschaft spannend für jederman präsentieren. Als Wissenschaftsautor schreibt er für die Zeitschriften GEO, Bild der Wissenschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. epfischer.com

Kommentare

Neues in der Kategorie Medizin

09. April 2008

Weniger Wasser

Kategorie: Medizin  ·  Kommentare: 3

Irgendwann gehörte es zum Standardbild eines Hörsaals, daß in ihm strickende, häckelnde oder sonstwie alternativ beschäftigte Personen saßen, die offenbar keine Zeit für den Fall verschwenden wollten, daß das Gehörte - die Vorlesung - über ihre Köpfe hinweg ging. Als das Strickzeug aufgebraucht war, kam die Wasserflasche. Heutzutage gluckst es dauernd, wenn in der Universität gelehrt wird, wobei das Herumschleppen von Wasserflaschen auch zum Standard von Rucksackreisenden gehört, die sich dadurch noch breiter machen. Sie können auch aus dem Stegreif erläutern, weshalb man nie ohne Wasserflasche sein und helle Nass literweise zu sich nehmen soll. Ich selbst hatte immer ein schlechtes Gewissen. Ich trinke Wasser nicht gerne, weil es zum einen doch schon in meinem Mund ist und also nicht schmeckt, und weil ich zum zweiten dann dauernd austreten - Wasser abschlagen - muss. Ich habe nie solche Flaschen mit mir rumgeschleppt, und jetzt bekomme ich Zustimmung dafür von Wissenschaft. Weg mit den Wasserflaschen!

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Autor: Ernst Peter Fischer· 09.04.08 · 15:37 Uhr· 3 Kommentare

03. Dezember 2007

Das Ende der Programme

Kategorie: Medizin

In diesen Tagen ist erneut eine Menge von Stammzellen die Rede. Das ist schön, aber nicht ohne begriffliche Probleme. Denn wer das Gedröne der Ethiker und anderer Bedenkenträger überstanden hat und sich der Wissenschaft zuwenden kann, wird eher unbemerkt von den Fachleuten und den Medien mit einem Wort bedient, das plötzlich so einfach da steht und wichtig wirkt. Dabei bleibt es unbegründet, und es ist nachweislich unsinnig. Gemeint ist Wort von der "Reprogrammierung", das etwa eine Hautzelle über sich ergehen lassen muß, um Stammzelle zu werden. Um es deutlich zu sagen - im Leben laufen keine Programme ab, also auch keine genetischen. Wer mehr wissen will, wird auf den erweiterten Beitrag verwiesen.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 03.12.07 · 20:20 Uhr· 0 Kommentare

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