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Profil

Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Im Jahr 1987 habilitierte er in Wissenschaftsgeschichte. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Als Autor zahlreicher Bücher wie Einstein für die Westentasche (2005) oder Die Andere Bildung (2003) will er Wissenschaft spannend für jederman präsentieren. Als Wissenschaftsautor schreibt er für die Zeitschriften GEO, Bild der Wissenschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. epfischer.com

Kommentare

Archiv Februar 2008

13. Februar 2008

Lichter bei Lichtenberg

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

Zu den schönen Sätzen von Georg Christoph Lichtenberg gehört der Hinweis, daß dann, wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es hohl klingt, man nicht sofort auf das Buch zeigen soll. Heute würde er vielleicht sagen, wenn ein Blogg und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, daß dann vielleicht doch ... Aber lassen wir diese Variante und denken an den wirklich wichtigen und zutreffenden Satz, daß jemand, der nur die Chemie versteht, auch diese Disziplin nicht recht versteht. Tatsächlich - so meine feste Überzeugung - kann man Kultur zwar in ihren Einzelteilen rezipieren und besichtigen, man kann sie aber nur als Ganzes verstehen. Die Reise in die Abstraktion, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts begonnen hat, haben die Künstler doch nicht alleine gemacht. Die Naturwissenschaftler waren mit dabei und haben vielleicht sogar den Weg freigemacht.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 13.02.08 · 13:24 Uhr· 1 Kommentar

12. Februar 2008

Natürlich, nicht national

Kategorie: Politik

Wenn ein Gedanke immer wieder für Überraschungen gut ist, dann Darwins Idee der natürlichen Selektion. Es macht nichts, daß wir seit bald 150 Jahren Bescheid wissen (sollten) oder daß es Bibliotheken von Büchern und Billionen von Internethinweisen auf Darwins durchgreifenden Gedanken - seine Universalsäure - gibt. Die Wirklichkeit ist so reichhaltig, daß sie immer wieder cleveren Menschen die Chance gibt, von und aus der evolutionären Natur zu lernen. In diesen Tagen kann man dies dank Raphael Sagarin tun, der in New Scientist vorgestellt wird (Ausgabe vom 9.2.08). Demnächst erscheint das von Sagarin mit herausgegebene Buch über "Natural Security", das auf diese Weise elegant mit der dummen Phrase amerikanischen Politiker spielt, die alle Geheimniskrämerei mit dem Hinweis auf "National Security" begründen. Sagarin plädiert für einen "darwinischen Ansatz in einer gefährlichen Welt", und Beispiele folgen im erweiterten Text.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 12.02.08 · 11:56 Uhr· 0 Kommentare

07. Februar 2008

Mann und Frau - Barack und Hillary

Kategorie: Politik  ·  Kommentare: 1

Es ist nicht nur eine politisch neue Situation, die sich in der demokratischen Partei der USA anbahnt, indem nicht zwei Männer, sondern eine Frau und ein Mann gegeneinander antreten. Es ist auch eine neue Situation in Hinblick auf die Evolutionsbiologie, die die beiden Geschlechter nicht selektioniert hat, um gegeneinder, sondern um miteinander zu kämpfen.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 07.02.08 · 15:08 Uhr· 1 Kommentar

Books on Blogs

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 1

In der jüngsten Ausgabe (Volume LV, Number 2, 14.02.08) des amerikanischen Intelligenzblattes THE NEW YORK REVIEW OF BOOKS - nicht zu verwechseln mit dem NEW YORK TIMES BOOK REVIEW - stellt Sarah Boxer sage und schreibe zehn Bücher vor, die sich mit Blogs beschäftigen, und sie selbst bereitet eine Analogie mit dem Titel "Ultimate Blogs - Masterworks from the Wild Web" vor. Dabei scheint so etwas auf den ersten Blick nicht zu gehen: "Books are tight. Blogs are reckless. Books are slow. Blogs are fast. Books ask you to stay between their covers. Blogs invite you to stray", wie Sarah schreibt. Warum also gibt es so viele Books on Blogs?

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Autor: Ernst Peter Fischer· 07.02.08 · 14:01 Uhr· 1 Kommentar

03. Februar 2008

Nachdenken statt vordenken

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 1

In der Ausgabe 1-2008 der gut gemachten Zeitschrift Lab-Times weisen die Editoren (Seite 3) auf die merkwürdige Häufung einer idiotischen Phrase in der wissenschaftlichen Literatur hin. Der englische Ausdruck lautet, "than previously thought".

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Autor: Ernst Peter Fischer· 03.02.08 · 16:03 Uhr· 1 Kommentar

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