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Profil

Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Im Jahr 1987 habilitierte er in Wissenschaftsgeschichte. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Als Autor zahlreicher Bücher wie Einstein für die Westentasche (2005) oder Die Andere Bildung (2003) will er Wissenschaft spannend für jederman präsentieren. Als Wissenschaftsautor schreibt er für die Zeitschriften GEO, Bild der Wissenschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. epfischer.com

Kommentare

Archiv Januar 2008

30. Januar 2008

Eine Klage

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 2

Dieser Blog hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Er soll nur einen Ort sein, wo ich meinen Frust loswerde. Ich bin ein alter Mann (gerade 61 geworden) und hatte eine Lieblingssendung im Fernsehen und einen Lieblingssender im Radio. Beide gibt es noch, aber völlig verwandelt, und zwar bis zum Blödsinn. Ich halte beide nicht mehr aus und will einmal fragen, ob es anderen ähnlich geht. 

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Autor: Ernst Peter Fischer· 30.01.08 · 19:07 Uhr· 2 Kommentare

Enttäuschende Erklärungen

Kategorie: Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 1

Ich bin vernarrt in Wissenschaft, und viele ihrer Erläuterungen faszinieren mich. Doch ab und zu einmal ist schlichtweg enttäuschend, was einem Neugierigen angeboten wird. Heute zum Beispiel gleich zweimal in der FAZ (Ausgabe vom 30.1.08). Da verkündet eine Überschrift etwas von Bedeutung über Stammzellen, und dann geht es um unbegreiflichen Kleinkram - Gliomen, Chemokin-Rezeptoren vom Typ CXCR4, Methylierungen und so weiter. Das mag ja alles wichtig sein - aber nicht für mich, den Leser. Ich will nicht mehr, daß mich die Reporter mit ihrem angelesenen Detailwissen zuschütten. Ich will, daß sich der Berichterstatter Gedanken macht, wenn er schreibt. Ist das zuviel verlangt?

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Autor: Ernst Peter Fischer· 30.01.08 · 16:43 Uhr· 1 Kommentar

28. Januar 2008

Unkreative Kreationisten

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 4

Sie meinen es ernst mit der Wissenschaft, die Kreationisten, und so haben sie zu Beginn des Jahres 2008 - genauer am 9. Januar - ein Online Journal gestartet, das wie die klassischen Publikationen der seriösen Wissenschaft die Beiträge einem Peer Review unterziehen will.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 28.01.08 · 20:41 Uhr· 4 Kommentare

16. Januar 2008

Die Seele eines Mathematikers

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur  ·  Kommentare: 2

Mathematiker wollen möglichst genau sprechen. "Die Seele eines Mathematikers" kann einen bestimmten oder irgendeinen Mathematiker meinen. Wir meinen einen ganz bestimmten, weshalb es "Die Seele eines und nur eines Mathematikers" heißen müsste. Gemeint ist Bernhard Riemann, der sich 1854 in Göttingen mit dem berühmten Vortrag "Über die Hypothesen, die der Geometrie zugrunde liegen" habilitiert hat.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 16.01.08 · 10:00 Uhr· 2 Kommentare

12. Januar 2008

Zweimal bis drei zählen und erzählen

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur

Hier die angekündigten drei Anekdoten. Eine handelt von David Hilbert, der sich in einer Vorlesung darum bemüht haben soll, die Idee der negativen Zahlen - kennen wir alle als Soll auf dem Konto - durch folgendes Beispiel zu erläutern:

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Autor: Ernst Peter Fischer· 12.01.08 · 12:00 Uhr· 0 Kommentare

11. Januar 2008

Bis drei zählen können

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur  ·  Kommentare: 8

Im Jahr der Mathematik darf der Hinweis nicht fehlen, daß es gute Witze und Anekdoten über die Sache und ihre Betreiber gibt. Der bekannteste Witz hat mit der umgangsprachlichen Verwendung der Zahl 3 zu tun:
"Es gibt drei Arten von Mathematikern, diejenigen, die bis 3 zählen können, und diejenigen, die nicht soweit kommen."
Ich erzähle weiter unten meine beiden Lieblingswitze und in einem nächsten Eintrag ebenfalls drei Anekdoten. Ich kann nämlich bis 3 zählen - Eins, zwei, drei ... Unendlichkeit.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 11.01.08 · 13:00 Uhr· 8 Kommentare

07. Januar 2008

Wessen Kinder?

Kategorie: Kultur  ·  Kommentare: 2

Am Jahresende bzw. zu Beginn eines neuen Jahres werden gerne große Worte beschworen. Viel zu lesen war unter anderem die Behauptung, daß wir Kinder der Aufklärung sind, und dann folgt das fröhliche Schulterklopfen. Wie haben wir es doch so herrlich weit gebracht, denkt so mancher, bevor er sich überlegt, warum sich dann trotzdem sehr viel mehr Leute für Astrologie als für Astronomie interessieren, und zwar trotz der wissenschaftlich abgesicherten Versuche, uns zu "Kindern des Weltalls" zu machen, wie ein früher Bestseller von Hoimar v. Ditfurth betitelt war.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 07.01.08 · 16:00 Uhr· 2 Kommentare

02. Januar 2008

Keine Angst vor der Mathematik

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur

Das Jahr der Mathematik fängt nicht gut an. Die Herren dieser Wissenschaft machen uns wieder Angst vor ihrem Terrain. "Eine Sprache, die keinen Widerspruch duldet", so verkündet es Matthias Kreck keck in der FAZ vom 2.1.08, und er lässt uns auch wissen, daß er nach wie vor der Meinung von Galileo Galilei ist, dem zufolge das Buch der Natur in der Sprache gechrieben ist, die Herr Kreck beherrscht. Sie wird dann sogar als die "objektive Sprache der Natur" beschrieben, und unsereinem bleibt nur übrig, in Ehrfurcht zu erstarren. Aber nur, wenn Herr Kreck recht hat. Hat er aber nicht, wie weiter unten erläutert wird. Man braucht auf keinen Fall die Angst vor der Mathematik zu haben, die er uns einreden will.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 02.01.08 · 12:15 Uhr· 0 Kommentare

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