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Profil

Ernst Peter Fischer studierte Mathematik, Physik und Biologie und promovierte 1977 am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Im Jahr 1987 habilitierte er in Wissenschaftsgeschichte. Heute ist er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität in Konstanz. Als Autor zahlreicher Bücher wie Einstein für die Westentasche (2005) oder Die Andere Bildung (2003) will er Wissenschaft spannend für jederman präsentieren. Als Wissenschaftsautor schreibt er für die Zeitschriften GEO, Bild der Wissenschaft und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. epfischer.com

Kommentare

Archiv November 2007

25. November 2007

Neue Nobelpreise

Kategorie: Kultur

Die Tage werden früher dunkel, es geht auf die Nobelpreiszeremonie mit den Fanfaren und einem König und Weihnachten mit den Posaunen und dem Christkind zu. In den letzten Jahren habe ich mir das Vergnügen gemacht, mich Anfang Dezember bei Wissenschaftsjournalisten zu erkundigen, wer an Nobels Todestag eigentlich in Stockholm geehrt wird. Das Ergebnis: Noch bevor die Laureaten gekürt waren, hatte man sie vergessen - selbst unter denen, die sich professionell dafür interessieren sollten. Das wird den Deutschen in diesem Jahr nicht passieren, da wir ein- zweimal vertreten sind, aber dieser Zufalle sollte nicht von der Tatsache hinlenken, daß wir zwar wissen, daß es den Nobelpreis gibt, aber sofort vergessen, wer ihn bekommen soll. Warum das so ist, erörtert der erweiterte Text.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 25.11.07 · 10:39 Uhr· 0 Kommentare

21. November 2007

Romantisches

Kategorie: Geistes- & Sozialwissenschaften·Kultur

Wer über die andere Bildung schreibt - damit ist das gemeint, das sich von den Naturwissenschaften für einen Dialog eignet -, hat von der einen Bildung gehört, die ihr als das Andere gegenübersteht, und er findet überhaupt, daß es zu jedem Stück ein Gegenstück gibt - zum Tag gehört die Nacht, zur Frau gehört der Mann, zum Bestimmten gehört das Unbestimmte, zum Bewussten das Unbewusste, und so könnte man noch lange fortfahren, um einen Gedanken auszuführen, der zum ersten Mal in der Epoche unserer Kultur systematisch aufgenommen wurde, den wir als Romantik bezeichnen. Nun hat Romantik in diesen Tagen Konjunktur, weshalb es einem Vertreter der anderen Bildung unbegreiflich bleibt, daß das eigentliche romantsche Tun kaum erwähnt wird. Gemeint sind die Naturwissenschaften, wie im erweiterten Eintrag vorgeführt und nachgewiesen wird.

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Autor: Ernst Peter Fischer· 21.11.07 · 09:46 Uhr· 0 Kommentare

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