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Alexander Knoll ist Biologe. Für seine Promotion am Karlsruher Institut für Technologie versucht er, die DNA-Reparatur und -Rekombination in Pflanzen besser zu verstehen.
Emanuel Heitlinger promoviert an den Universitäten Karlsruhe und Edinburgh. Er untersucht mit Hilfe von Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung die Evolution eines Wirt-Parasit-Systems.
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13.02.10 · 11:46 Uhr
Der perfekte Fehlerbalken (the perfect error bar)
Kategorie: Naturwissenschaften · Kommentare: 4
Bevor es nächste Woche im R-Kurs richtig mit statistischen Modellen losgeht ein kleiner Exkurs über Fehler-Balken (error bars): Die kleinen schwarzen Striche, die aus den fetten Blöcken von Balken-Diagrammen ragen. Wer schon immer wissen wollte, was sie uns sagen sollten, warum sie das nicht unbedingt tun und wie sie mehr aussagen könnten sollte einen Blick in mein pdfwerfen, oder sogar in den.Rnw Quellcode.
Autor: Emanuel Heitlinger· 4 Kommentare· Permalink· Trackback-URL
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Kommentare (4)
In biochemischen Papern werden häufig Standardfehler und -abweichungen auf den Säulen eingezeichnet mit n = 3 oder 4. Ein Statistiker würde sagen, man soll doch einfach ein Scatterplot erstellen, der Biochemiker würde dazu antworten, dass es die Bestimmungen der Journals es verlangen, Intervalle zu zeichnen. Hier habe ich einen interessanten Artikel: "Versuche zur Detektion vonWirkungsunterschieden
zwischen Potenz und gleichkonzentrierter Verdünnung" (Forsch Komplementärmed 1998;5:172-177).
http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&ArtikelNr=21102&Ausgabe=225783&ProduktNr=224242&filename=21102.pdf
Die Autoren (Hochschule Hannover) haben Enzyme verdünnt (D8), einmal mit Magnetrührer, einmal homöopathisch und haben tatsächlich einen statistisch signifikanten Unterschied in der Enzymaktivität entdeckt. Interessant ist einerseits die Anzahl Messungen (n=108) und dass der Unterschied der Mittelwert extrem klein ist. Unklar ist, auf was sich n bezieht (auf Anzahl Mischungen oder Anzahl Proben einer Mischung oder Anzahl Messungen an einer Probe). Mein Verdacht: die Autoren haben so lange gemessen, bis n genügend gross ist und der Test einen P Interessant zur Problematik Standardfehler ist das kontrovers diskutierte Buch von Ziliak und McCloskey: The Cult of Statistical Significance: How the Standard Error Costs Us Jobs, Justice, and Lives
http://www.amazon.com/Cult-Statistical-Significance-Economics-Cognition/dp/0472050079/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1266078168&sr=8-1
Übrigens: es sollte length(c(x,y))-1 heissen (Klammer ist wohl verrutscht).
Wie schlimm steht es um einen, wen man den Titel dieses Posts einfach für unwiderstehlich hielt und darufklicken musste? Muss ich mir sorgen machen?
Halb so schlimm wie um jemanden, der seit einem halben Jahr nur noch über solche Soche posten kann ;-)
Fabio: Super! Danke! Es freut mich total, dass du sogar den Code genau genug liest um Fehler zu finden!
Ich hätte den Code sowieso in kleinere, einzelne Funktionen unterteilen sollen, um besonders die Funktionen um die Linien zu generieren übersichtlicher zu machen.
Es muss so wie ich das im Moment sehe sogar
length(c(x,y))-2
heissen, da durch das Ermitteln der beiden Mittelwerte ja schon zwei Freiheitsgrade draufgegangen sind!
Ich korrigier das gleich.
Die wahrscheinlich groesste Linksammlung zur allgemeine und Wirtschaftsstatistik finden Sie in unserer Linkliste zu allen wesentlichen wirtschaftsstatistischen Quellen und Indikatoren (http://crisismaven.wordpress.com/references/). Falls Sie etwas vermissen, hinterlassen Sie gerne einen Kommentar (deutsch oder englisch).