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Alexander Knoll ist Biologe. Für seine Promotion am Karlsruher Institut für Technologie versucht er, die DNA-Reparatur und -Rekombination in Pflanzen besser zu verstehen.

Emanuel Heitlinger promoviert an den Universitäten Karlsruhe und Edinburgh. Er untersucht mit Hilfe von Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierung die Evolution eines Wirt-Parasit-Systems.

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Archiv November 2009

29. November 2009

Mein super nerdy Adventskranz

Kategorie: Kultur·Technik  ·  Kommentare: 2

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Leider werden in diesen Weihnachtsdeko-Läden keine Gnus verkauft...

Verbring ich zuviel Zeit vor meinem Rechner? Was hat das alles jetzt mit Wissenschaft oder gar Biologie zu tun?
Na Das! Und Das!

Frohen ersten Advent mit freier Software!


Autor: Emanuel Heitlinger· 29.11.09 · 00:00 Uhr· 2 Kommentare

18. November 2009

Reproduzierbarkeit - Wissenschaftliche Arbeit als Software-Projekt

Kategorie: Naturwissenschaften·Technik  ·  Kommentare: 3

Reproduzierbarkeit ist wohl eines der wichtigsten Prinzipien der Wissenschaft. Wir müssen uns darauf verlassen können, dass ein Experiment -die richtigen experimentellen Bedingung und die Abwesenheit von störenden Einflüssen vorausgesetzt- von verschiedenen Personen wiederholbar ist.
Jedem der schonmal in einem Labor ein Experiment durchgeführt hat dürfte klar sein, dass dies in den meisten Fällen nicht so einfach ist. Störende Einflüsse können sehr schwer zu finden und zu beseitigen sein, ganz zu schweigen von der Schwierigkeit aus dem sehr kurzen Methoden-Teil einer Publikationen ein Protokoll abzuleiten. 

Wer darüber etwas nachdenkt kommt schnell zu dem Schluss, dass das Problem nicht vollständig lösbar ist: Selbst im längsten Methoden-Teil wären nicht alle Faktoren auflistbar, die zum Zeitpunkt der Durchführung eines Experiments dessen Ausgang beeinflusst haben könnten. Das Streben nach Reproduzierbarkeit muss also in vielen Bereichen der Wissenschaft eine Bemühung bleiben. Eine die bei guter Wissenschaft möglichtst ernst genommen wird!

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Autor: Emanuel Heitlinger· 18.11.09 · 17:56 Uhr· 3 Kommentare

14. November 2009

Mikroben (machen) Kunst

Kategorie: Kultur·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 2

Es muss nicht immer so aussehen:
plate.jpg

Oder so...
plate2.jpg

Das habe ich höchstpersönlich fabriziert! Kein Kandidat für einen Photowettbewerb, und arbeiten konnte ich mit diesen Pflanzen auch nicht mehr...

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Autor: Alexander· 14.11.09 · 20:44 Uhr· 2 Kommentare

08. November 2009

Die Wurst mit Zähnen kriegt keinen Krebs!

Kategorie: Medizin·Naturwissenschaften  ·  Kommentare: 51

ResearchBlogging.orgIn Listen über die merkwürdigsten Tiere auf diesem Planeten taucht eins ziemlich oft ganz weit oben auf: der Nacktmull (Heterocephalus glaber), liebevoll gern auch mal "Penis mit Zähnen" genannt. Schön sieht er ja wirklich nicht aus, doch es sind bekanntlich andere Dinge, die zählen.


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Der Nacktmull, wie er leibt und lebt. Quelle: Riude/flickr

Der Nacktmull ist nämlich ein extrem merkwürdiges Tier, und merkwürdig bedeutet für einen Wissenschaftler vor allem eins: interessant! Dieses Nagetier ist beispielsweise das einzige staatenbildende Säugetier. Große Kolonien von bis zu mehreren hundert Tieren leben in selbstgegrabenen unterirdischen Gängen und Höhlen zusammen, die von einer Königin regiert werden. Und ganz ähnlich wie bei Bienen oder Ameisen unterdrückt die Königin die Geschlechtsentwicklung in ihren Untertanen, um die Fortpflanzung in der Kolonie zu kontrollieren.
Nacktmulle sind kaltblütig und empfinden wohl auch keinerlei Schmerz, da ihnen wichtige Moleküle in der Haut fehlen (beispielsweise die sog. Substanz P).

In der letzten Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) haben die Forscher Andrei Seluanov, Vera Gorbunova und Kollegen ein weiteres überraschendes Merkmal von Nacktmullen genauer untersucht: Nacktmulle kriegen keinen Krebs! Der Größe nach sind Nacktmulle in etwa mit Mäusen zu vergleichen. Doch während Mäuse und andere gleich große Nager nur wenige Jahre leben, werden Nacktmulle über 30 Jahre alt. Sie scheinen dabei auch nicht "normal" zu altern, sondern sind bis kurz vor ihrem Tod aktiv, pflanzen sich sogar fort. Mäuse kennen ihre natürliche Todesursache (sofern sie nicht vorher gefressen werden) sehr genau; rund 90% der natürlichen Todesfälle bei Mäusen gehen auf Krebs zurück. Und trotz dem sehr viel höheren Alter zum Todeszeitpunkt wurde noch kein Nacktmull mit Krebs gefunden.

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Autor: Alexander· 08.11.09 · 21:27 Uhr· 51 Kommentare

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